Corona in Italia: Die Rückkehr der Vergangenheit

(Thomas Schmid, 30.05.2020) Seit Wochen wird darüber gestritten, ob, wann und wo die restriktiven Corona-Maßnahmen gelockert werden. Und längst hat die Rückkehr zum Status quo ante begonnen, zögerlich anfangs, dann immer schneller. Seit Tagen wird zudem deutlich, dass im föderalen Deutschland die Macht des Bundes in der Corona-Frage ziemlich geschrumpft ist. Dennoch hält sich in interessierten Kreisen hartnäckig der Verdacht, die Berliner Politik habe das Virus nur benutzt, um die Grundrechte außer Kraft zu setzen. Mancher ist sich sicher, dass nun die alte obrigkeitsstaatliche Misere Deutschlands wieder zum Vorschein komme. Ähnliches ist nun auch in Italien zu beobachten, wie Thomas Schmid berichtet.

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Iran: die totalitäre Konstitution des staatsislamistischen Herrschaftssystems

(Hartmut Krauss, 11.01.2020) Der Iran sei der führende Sponsor des Terrorismus und sein Streben nach Atomwaffen bedrohe die zivilisierte Welt, sagte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Donald Trump am Mittwoch. Das werde die USA niemals zulassen. Viel zu lange, genau genommen seit 1979, hätten die Nationen das destruktive und destabilisierende Verhalten des Iran im Nahen Osten und darüber hinaus toleriert. Diese Zeiten seien vorbei, so Trump. Stimmen seine Vorwürfe? Um was für einen Staat handelt es sich hier? Hartmut Krauss beleuchtet das iranische Herrschaftssystem.

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Ist es wieder soweit?

(Jürgen Fritz, 22.09.2019) Diese Bilder möchte ich gar nicht weiter kommentieren. Sie sprechen für sich.  Insbesondere die Gesichter und das höhnische Lachen sagen unendlich viel aus. Und sie erinnern an dunkelste Zeiten deutscher Geschichte. Aber sehen Sie bitte selbst.

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Hätte ich?

(Evelin Pannier, 08.07.2019) Die Zeichen und Vorboten in Richtung totalitärer Staat mehren sich. Doch die meisten bekommen von alledem wenig bis gar nichts mit. Dies wirft in Evelin Pannier Gedanken auf, die ihr in der Seele brennen. Sie fragt sich: Was hätte ich eigentlich damals, in der Zeit des Überganges von der Weimarer Republik hinein in die Hitler-Diktatur, getan? Hätte ich auch alles mitgemacht?

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Greta, der neue Jesus

(Jürgen Fritz, 30.05.2019) Sie geht freitags nicht zur Schule, er hat irgendwann überhaupt nicht mehr gearbeitet, auch nicht Montag bis Donnerstag und Samstag, Sonntag. Beide sind sie besessen von einer fixen Idee, die keine andere gleichwertige Idee neben sich duldet, siehe das erste Gebot: „Ich bin JHWH, dein Gott (deine fixe Idee), der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter (fixe Ideen) haben.“ Beide malen Untergangsszenarien an die Wand und weisen den einzigen Weg zur Erlösung. Doch die Parallelen gehen noch weiter.

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Wer hat die Büchse der Pandora geöffnet?

(Annette Heinisch, 24.05.2019) „Ich wollte keine Anleitung verfassen, es war eine Warnung, die aufzeigt, auf welch perfide Art und Weise Menschen beeinflusst werden“, sagt Annette Heinisch, die gerade eine ausführliche Abhandlung über die Manipulation der Massen verfasste, zur Causa Ibiza-Video. Und sie reflektiert: Es ist der vorläufige Höhepunkt eines Niederganges, der viele Aktive kennt und noch mehr Claqueure. Wer wollte uns derart manipulieren? Diese Frage muss dringend geklärt werden. Denn nun ist die Büchse der Pandora geöffnet mit langfristig unabsehbaren Folgen für die gesamte politische Kultur.

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Zuerst Liberalismus, dann Demokratie

(Jürgen Fritz, 24.05.2019) „Wenn der Liberalismus daher die Demokratie fordert, so unter der Voraussetzung, daß sie mit Begrenzungen und Sicherungen ausgestattet wird, die dafür sorgen, daß der Liberalismus nicht von der Demokratie verschlungen wird“, formulierte 1933 der Ökonom und Sozialphilosoph Wilhelm Röpke, der den aufziehenden Nationalsozialismus heftig kritisierte und als einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft gilt. Nun bedeutet Liberalismus nicht, dass jeder machen kann, was er will, schon gar nicht, dass jeder in jedes fremde Territorium eindringen kann, wie er gerade möchte. Nein, Liberalismus bedeutet viel mehr, eine entschlossene Kampfansage an jeglichen freiheits- und menschenrechtsfeindlichen Totalitarismus. An jeglichen!

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Martin Renner: Mit einem Bein schon im Totalitarismus, daher sind Freie Medien so wichtig

(Dokumentation, 12.05.2019) Gestern fand sie nun also statt: die erste Konferenz der Freien Medien im Deutschen Bundestag, veranstaltet durch die Bundestagsfraktion der Alternative für Deutschland (AfD), zu der auch ich eingeladen war. Martin E. Renner hielt zu Beginn eine, wie ich fand, großartige Rede, die es mir allemal wert scheint, hier vollständig wiedergegeben zu werden, machte er doch deutlich, in welch brisanter Lage sich unser Land längst befindet und warum insbesondere den Freien Medien eine Schlüsselrolle zukommt, die in ihrer Bedeutung leider von sehr vielen noch nicht annähernd erfasst wurde, auch von der AfD selbst nicht.

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Der Verbrechdenker (II)

(Archi W. Bechlenberg, 22.04.2019) „Sagen Sie mir“, fragte Winston, „wie bald wird man mich erschießen?“ „Es kann noch lange dauern,“ sagte O’Brien. „Sie sind ein schwieriger Fall. Aber geben Sie die Hoffnung nicht auf. Jeder wird früher oder später geheilt. Am Schluss erschießen wir Sie.“ (George Orwell, 1984)

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Der Verbrechdenker (I)

(Archi W. Bechlenberg, 20.04.2019) Es war ein klarer, kalter Tag im April, und die Uhren schlugen gerade dreizehn, als Josef Kowalski, das Kinn an die Brust gepresst, um dem rauhen Wind zu entgehen, rasch durch die Glastüren des imposanten Passivenergie-Gebäudes schlüpfte, wenn auch nicht rasch genug, als dass nicht zugleich mit ihm ein Wirbel griesigen Staubs eingedrungen wäre. Seit Tagen hatte Kowalski nicht richtig geschlafen, seit dem Tag, an dem der graue Ökopapierumschlag in seinem Briefkasten gelegen hatte.

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Philosophischer Start in den Tag: Der neue Totalitarismus

(Aphorismen, 01.02.2019) „Es gibt natürlich keinen Grund, warum der neue Totalitarismus dem alten gleichen sollte. (…) Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre einer, worin die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern beherrschen, die gar nicht gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben. Ihnen die Liebe zu ihr beizubringen, ist in heutigen totalitären Staaten die den Propagandaministerien, den Zeitungsredakteuren und Schullehrern zugewiesene Aufgabe.“ (Aldous Huxley, britischer Schriftsteller, 1894 – 1963, Vorwort zur Neuausgabe von Schöne neue Welt, 1946)

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