ARD bezeichnet Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“

Von Jürgen Fritz

Kaum ist der nur mit großem Polizeiaufgebot möglich gewesene AfD-Parteitag vorüber, da versuchen ARD und ZDF erneut, alles in den Dreck zu ziehen, was mit der AfD zusammenhängt. Und die Methoden werden immer übler. Gestern Abend schlug zuerst „Monitor“ zu, bevor „Extra 3“ dann einen neuen Tiefpunkt der Hetze erreichte.

I. ARD beschimpft Alexander Gauland als „braunen Hetzer“ und Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“

Nachdem viele gehofft hatten, die Alternative für Deutschland könnte sich auf ihrem Parteitag am letzten Wochenende selbst zerlegen, dieser dann aber letztlich doch recht gut verlaufen war und die AfD Alexander Gauland und Alice Weidel zum Spitzenteam für den Bundestagswahlkampf gewählt hat, ziehen die hegemonialen Mainstream-Medien erneut alle Register, um die Partei nieder zu schreiben und nieder zu reden. Ein weiter trauriger Tiefpunkt wurde hierbei gestern Abend in der ARD erreicht. Zuerst fing es bei „Monitor“ an, dann ging es bei „Extra 3“ direkt weiter: Hetze ohne Ende und das auf teilweise aller übelste Art. Ausdrücke wie „braune Suppe“, „rechts“, „Fremdenfeindlichkeit“ fielen in Variationen immer und immer wieder. Vor allem aus dem Munde des „Moderators“ Christian Ehring, der auch für die ZDF heute-show tätig ist, aber nicht nur aus dem seinem. Hier einige weitere Zitate:

„Ich würde auch nicht vor die Tür gehen, wenn ich weiß, dass der Meuthen da rumläuft“, „brauner Rauch stieg auf“, „Endsieg“, „Rechtsradikale von der AfD“, „es hat sich sehr viel geändert, zum Beispiel hat sich schon lange keiner mehr in seinen Bunker verkrochen und seinen Schäferhund vergiftet“, „Sie sprechen die Partei mit dem Herzen an und wie ist das, wenn immer nur ein Arsch antwortet?“, „es herrscht blanker Hass in der Partei“, „bei Alice Weidel ist rechts kein Platz mehr frei“ (soll heißen: weiter rechts geht es nicht mehr), „die AfD ist wie ein Teller Chicken Wings, da gibt es auch viele Flügel, aber solange alle braun sind, ist das in Ordnung“.

Alexander Gauland wurde als „brauner Hetzer“ und „senil“ tituliert. Und dann der Höhepunkt: Dr. Alice Weidel, seit langem Teil des Bundesvorstandes der AfD,  wurde als „Nazi-Schlampe“ bezeichnet.

Ich hatte den Eindruck, das hört gar nicht mehr auf. Gefühlt ging das in beiden Sendungen zusammen mindestens 20 bis 30 Minuten, alleine bei „Extra 3“  tatsächlich gestoppt über 13 Minuten non stop nur gegen die AfD, siehe ab Minute 23:22, und anschließend kam dann gleich Marine Le Pen auch noch dran.

II. Stigmatisierung und Diffamierung durch Konditionierung

Die Masche ist klar. Gewisse Kräfte in der Gesellschaft haben es durch jahrzehntelange Indoktrination geschafft, bestimmte Ausdrücke wie zum Beispiel „rechts“ vollkommen zu diskreditieren. „Rechts“ klingt inzwischen für die meisten negativ, was völlig ungewöhnlich ist, hat dieses Wort doch ursprünglich eine sehr positive Bedeutung von „den rechten Weg finden“, „rechtschaffen“, „Rechtsstaat“, „Recht und Ordnung“ usw. „Rechts“ ist eigentlich eng verwandt mit „richtig“ im Gegensatz zu „links“, das an linkisch (ungeschickt, plump), an falsch im Sinne von hintertrieben erinnert usw.

Der Stigmatisierungs- und Diffamierungs-Trick funktioniert wie folgt: Man arbeitet zunächst daran, einen Ausdruck – hier „rechts“ – über Jahrzehnte hin extrem negativ zu konnotieren, am besten mit schrecklichen Bildern – die meisten denken bei „rechts“ heute an Hitler und den Holocaust, also die allerschlimmsten Verbrechen. Sie denken nicht an Freiheitsliebe, was in Wahrheit viel mehr mit rechts zu tun hat. Und diese negativen Assoziation werden immer und immer wieder heraufbeschworen.

Die Steigerung von „rechts“ ist dann „rechtsradikal“ und der Superlativ der Stigmatisierung ist „Rassist“ oder „Nazi“. Schafft man es, jemanden als Rassisten oder Nazi abzustempeln, ist er verloren. Kein Mensch hört ihm nochmal unvoreingenommen zu, ja so kann man Leute regelrecht zerstören. Und genau das ist von den Akteuren, die so operieren, auch gewollt.

Denn schafft man es, so ein Etikett auf eine Flasche Wein, hier die AfD zu kleben, so wollen 80 bis 90 Prozent diesen Wein nicht mehr trinken, weigern sich strikt die Flasche zu öffnen und auch nur einen Schluck zu probieren, egal wie der Wein in der Flasche tatsächlich schmeckt. Ihnen reicht der Anblick des Etiketts, der in ihnen ein Übelkeits-Empfinden und Angst-Gefühle evoziert, welches sie auf den Wein in der Flasche übertragen. Sie sind dann absolut unfähig, sich davon nochmal zu lösen. Die Übertragung und Kopplung ist wie bei Pawlows Hund kaum noch rückgängig zu machen.

Das Etikett ist dann erfolgreich verpasst. Die Assoziationen laufen unterhalb der Bewusstseins-Ebene: rechts – rechtsradikal – braun – braune Suppe – eklig – Nazi – AfD – eklige Partei – nicht wählbar – muss bekämpft werden – muss vernichtet werden – mit allen Mitteln – Hitler hat man damals nicht gekriegt, leider! – aber jetzt! – die sind fällig – wenn wir die jetzt leiden lassen und fertig machen, richtig fertig, dann können wir vielleicht die nie gesühnte Schuld von damals doch noch abtragen …

III. Es ging niemals wirklich um Höcke

Was gestern auffiel und das scheint mir sehr aufschlussreich zu sein: Nachdem Höcke sich selbst aus dem Schussfeld genommen hat, indem der dem Parteitag vollkommen fern blieb – das Maritim-Hotel hatte ihm wohl sogar Hausverbot erteilt -, schoss man nun gegen andere: Meuthen, Gauland und auch Weidel. Alle wurden niedergemacht. Alle!

Das ist ein Beleg für die Vermutung: Es geht und ging in Wahrheit niemals um Höcke. Wenn der weg wäre, würde man sich sofort den nächsten aussuchen und dann den gezielt abschießen. Dann den übernächsten und überübernächsten und immer so weiter. Sollten die AfD-ler auf diesen Trick reinfallen, dann müssen sie wohl damit rechnen, dass dies niemals aufhören wird. Denn sobald deren zahlreichen Feinde merken, dass sie mit dieser Strategie Erfolg haben, die eine völlig gängige Kriegsführungs-Praxis darstellt – immer einen am Rand abzuschießen und wenn der gefallen ist, den nächsten -, dann werden sie damit immer weitermachen und das wird niemals enden.

IV. Einzig sinnvolle Gegenstrategie: Geschlossenheit

Wenn die AfD gut beraten ist, dann sollte sie also nicht auf all die Schlaumeier hören, die von strategischem Denken meist so viel Ahnung haben wie eine Kuh von der Käseherstellung und die meinen, wenn man Höcke und einige andere opfere, dann werde das aufhören, dann wäre man plötzlich ganz lieb zur AfD, die Diffamierungen hörten dann auf, man würde dann endlich fair berichten und die „bürgerliche Mitte“ wählte dann plötzlich in Scharen die AfD. Gegen dieses gezielte Abschießen Einzelner am Rande, welcher sich dadurch natürlich immer weiter verschiebt, wird es es nur eine sinnvolle Gegenstrategie geben: alles abprallen lassen. Absolute Geschlossenheit.

Man sollte sich innerhalb der Partei klar machen: die am Rand gehören dazu und schützen die anderen. Also müssen diese ihnen Rückendeckung geben, auch wenn sie eine andere Position haben als jene. Das gehört nun mal zu einer Partei dazu, die ein gewisses Spektrum abdecken will. Und wenn die AfD eine Volkspartei werden oder sein will – das Zeug dazu hat sie allemal -, dann muss sie genau das aushalten.

Wichtig wird sein, dass alle eine gemeinsame Basis haben und bei aller Unterschiedlichkeit für den gemeinsamen Erfolg kämpfen. Die sachlichen und auch menschlichen Differenzen gilt es auszuhalten und auf faire Art und Weise auszutragen. Nach außen aber wird nur Geschlossenheit helfen können gegen diese massiven Diffamierungen und bösartigen, niveaulosen Attacken unterhalb sämtlicher Gürtellinien.

V. Ausblick

Die Gegner dieser Partei, die auf absehbare Zeit viel mächtiger sind und nicht nur die Medien vollkommen unter ihrer Kontrolle haben, werden alles versuchen, die AfD auseinander zu dividieren. Dabei werden sie insbesondere immer wieder versuchen, einzelne Leute raus zu schießen. Lässt die AfD sich darauf ein, wird das niemals aufhören. Denn hat der Gegner erstmal Blut geleckt, wird er das immer weiter treiben. Jetzt sind schon Meuthen und Weidel dran. Wer hätte das vor einigen Wochen oder Monaten gedacht?

Vielleicht ein kleiner Trost für die AfD und ihre Anhänger: Auf lange Sicht setzt sich die Wahrheit fast immer durch. Manchmal dauert es nur schrecklich lange. Das antidemokratische, faschistoide Parteien-Kartell wird sich auf Dauer nicht durchsetzen. Die Leute sind zwar meist ein bisschen blöd, die meisten aber nicht völlig. Immer mehr werden merken, was hier abläuft. Die Parole der AfD könnte also lauten: durchhalten und strategisch denken. Das wird ein langer Kampf, der aber durchaus zu gewinnen ist.

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Dieser Artikel erschien auch auf: The European.

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Bild: Youtube-screenshot

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35 thoughts on “ARD bezeichnet Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“

  1. Tanzender Berg

    Sehr gut, was Sie zur Strategie der AfD sagen. Es gab bisher zu viele, die sich staendig irgendwo abgrenzen wollten und glaubten, dadurch aus der Schusslinie zu kommen. Das war die Lucke-Strategie. Lucke hat es mit dieser Strategie bei seinem neuen Club zu 0,3% der Waehlerstimmen gebracht. Der Parteitag in Koeln hat jetzt die Strategie der Gegner durchschaut und das Richtige getan: unsinnige Antraege einfach nicht befasst. Wenn die Partei das weiter durchhaelt und Klartext gegen die zerstoererische Politik von Merkel &Co. spricht, wird sie Erfolg haben.

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  2. Theodor Körner

    Wenn der Begriff „Nazi-Schlampe“ tatsächlich gefallen ist (was ich nicht weiß, da ich diesen Dreck seit Jahren nicht mehr anschaue), dann hat Frau Weidel gute Chancen, das Gesindel juristisch zu belangen. Sie muss es nur selber tun, da Dritte keinen Strafantrag stellen können.

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  3. lindner hans-josef

    ich werde die AfD wählen da kann weder ARDnoch irgend ein sender etwas daran ändern ich habe 50 jahre immer die CDU gewählt nun bin ich es sat zu zuschauen wie die rentner zugrunde gehn und sich noch nicht einma ein stück Fleisch erlauben können die ARD und ZDF die sollen doch mal zeigen wie es vielen Deutschen geht aber nein das machen sie nicht die Feiglinge von ARD und ZDF

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      1. Sabrina

        Ihr Ratschlag ist wenig realitätsbezogen; er zeugt zumindest davon, daß Sie keine Übersicht über Fisch- und Fleischpreise haben und/oder dazu auch gar keinen Bezug haben müssen?!
        Zudem erinnert mich Ihre Empfehlung fatal an den fälschlich der französischen Königin Marie-Antoinette unterstellten Ratschlag an ihr hungerndes Volk, daß es doch Kuchen essen möge, wenn ihm das Brot fehle…

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  4. Spreeathener

    Leider haben das Frau Petry und einige Andere vom AfD Bundesvorstand noch nicht begriffen. Das ARD und ZDF aus sämtlichen Rohren eine Breitseite nach der anderen auf die AfD abfeuern ist nicht weiter verwunderlich. Es geht um Geld und zwar um sehr viel Geld. Eine der Kernforderung der AfD ist die Abschaffung der Zwangsgebuehr auch Rundfunkbeitrag genannt. Auch in der etablierten Politik geht die Angst vor der AfD um.Wer möchte denn gerne und freiwillig seinen bequemen und vom Steuerzahler mehr als reichlich finanzierten Sitz aufgeben? Egal ob in einem der Landtage oder im Bundestag. Es ist das alte Lied wessen Brot ich ess dessen Lied ich sing.Na und dann noch die Zusammensetzung der angeblichen Kontrollgremien bei ARD und ZDF die Rundfunkraeten Vertreter von SPD und CDU vielleicht noch ein paar Grüne dabei sowie die beiden grossen Kirchen. Und welche Befugnisse diese Rundfunkraete haben zeigt sich schon darin das Sie über die Programmgestaltung und was noch wichtiger ist über die Verteilung und den Verwendungszweck der Gelder entscheiden.

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  5. Pingback: Nazischlampe, brauner Hetzer – Bange machen gilt nicht!

  6. Dieter Steinbrecher

    Was ich in dem Beitrag vermisse, das sind die Namen dieser ‚feinen Journallien‘ die sich da in derartiger Weise geäussert haben. Wer solche Dinge öffentlich behauptet, der kann auch öffentlichg namentlich genannt weerden! Indiesem ansonsten doch guten Beitreag scheint es, als ob die namensnennung der ARD-Hetzer zu nennen peinlichst, als ganz bewusst, vermieden wurde. Das ist auch ein Zeichen fehlender Courage, die man ruhig Feigheit nennen kann.

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    1. Jürgen Fritz

      Da gehört nun wirklich nicht sehr viel Mut dazu. 🙂 Vielleicht ging es dem Autor ja weniger um dieses kleine, unbedeutende Figürchen namens Christian Ehring (wobei er nicht der Einzige war), als vielmehr um ein System, welches hier überdeutlich sichtbar wird. Aber den Namen des „Moderators“ der Sendung habe ich gerne auch im Text oben noch ergänzt. Der Autor legt gleichwohl Wert auf die Feststellung, dass solche unbedeutenden Gestalten wie der Extra 3-Moderator weder Gegner noch Zielscheibe seiner Kritik ist. Ein solches Knäblein wäre nicht einmal fünf Zeilen wert, geschweige denn einen ganzen Artikel. Nein, die auserkorene Zielscheibe ist eine ganz andere.

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  7. Tschäikopp müller (@tschaikopp)

    Was heutzutage als „Meinung“ bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit eine Geisteskrankheit. Es gibt unter den Gebildeten, Menschen die sagen: „Es wird Zeit für einen nationalen Gesellschaftsumbruch, damit derartige Geistesgestörte einer Behandlung zugeführt werden“ Nun, ich bin ungebildet, aber obiges gibt mir zu denken.

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  8. trumpelman

    Eine gute Analyse – gefolgt von guten Ratschlägen.

    Dennoch:
    Die AfD ist gut beraten, wenn sie gerichtlich vorgeht.
    Zunächst mit einer EwVfG, dass bestimmte und eindeutig beleidigende Redewendungen nicht wiederholt werden.
    Dann auch noch mit einem Hauptverfahren zur Ahnung der üblen Nachreden.
    Denn:
    Das ist keine „Satire“ gewesen, sondern eine beleidigende Meinungsäußerung mit der Absicht, jemanden zu diffamieren. – Also eine eindeutige Grenzüberschreitung, die nicht durch Gesetz geschützt ist.

    Hoffentlich begreift die AfD sas und handelt entsprechend.

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    1. Peter Schmidt

      Naja, das mit der „Nazi-Schlampe“ war eine Retourkutsche auf Alice Weidels Forderung, die politische Korrektheit auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Da wird man lange und am Ende sicherlich vergeblich klagen.

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      1. JohannSahr

        Das ist der Punkt. In diesem Kontext gesehen alles in Ordnung…

        Es bleibt eben Satire, die darf provozieren und muss nicht jedem gefallen.
        Im Fall Erdogan war die AfD ja auch auf der Seite Böhmermanns.

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  9. humetehof

    Rechts steht für Priorität Freiheit vor Gleichheit, links für Priorität Gleichheit vor Freiheit.
    Wir sollten die Begriffe richtigstellen.

    Werbung funktioniert am besten positiv. Ein wenig vergleichende Werbung ist aber auch i.O.
    Man muss nicht zu zimperlich mit dem Gegner sein, nicht nur beklagen, dass er uns falsch beschuldigt. Wir sollten linxtremen Gegnern z.B. auch faktischen Honneckerismus und International-Sozialismus vorwerfen. Denn, so handeln sie v.a. gemeinsam mit der „Antifa“-Miliz. Tit for tat. Viele erwarten das vernünftigerweise, ich auch.

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  10. Reinhard Berndt

    Kleiner Hinweis: Seit 1974 bedeutet rechtsradikal amtlicherseits verfassungstreu, also demokratisch. Genau „eine bis auf die Wurzel der Fragestellung gehende rechtskonservative Haltung“. Das verschweigen die Schulbücher. Extremismus (Verfassungsfeindlichkeit) und Radikalismus (Verfassungstreue) sind Gegensätze.

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  11. Pingback: ARD bezeichnet Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“ – Alternativnews

  12. Andreas Stadler

    Naja, man muss das Rad mit Sicherheit nicht neu erfinden. Die AFD hat in ihren Reihen vereinzelt natürlich antisemitische, fremdenfeindliche Leute, die am liebsten überhaupt keine Migration hätten und deren Ziel schon ein nationalistischer Staat ist. Aber sie versucht es doch in Teilen, sich diesem Identitätsproblem zu stellen, im Gegensatz zur Partei „Die Linke“, die sich ihren DDR-Wurzeln bis heute überhaupt nicht gestellt hat, sonst könnte Gregor Gysi dort niemals Mitglied sein. Die ARD mit extra3 ist hier aber eindeutig zu weit gegangen. Der Zuschauer zahlt keine GEZ-Gebühr, um Formate zu haben, die Menschen öffentlich als „Schlampe“ bezeichnen, ganz gleich welcher Partei sie angehören. Wenn es hier keine Rüge durch den deutschen Presserat oder eine Umbesetzung des Moderators gibt, verstehe ich das System nicht mehr.

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    1. Tanzender Berg

      Ich bin ganz entschieden gegen jede weitere Zuwanderung von Moslems. Das hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu tun. Ich habe nichts gegen Moslems, weil sie fremd sind, sondern weil sie einem Gesellschaftssystem (Scharia) anhaengen und es bei uns verbreiten wollen, das mit unserem (Freiheit, Trennung von Kirche und Staat etc.) unvereinbar ist.

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    2. V-Völkermord ist bunt

      @ Andreas Stadler

      Warum ist man fremdenfeindlich wenn man keine Migration will?
      Ist man auch fremdenfeindlich, wenn man möchte, daß nur die eigene Familie im Eigenhim lebt?

      Wozu benötigen die Deutschen angeblich Migration von Fremden? Gibt es irgendetwas, wozu die Deutschen alleine nicht in der Lage sind, zum Beispiel Kraftwerke bauen? Müllabfuhr? Zahnarzt? Bäume fällen? Strassenbau? Ackerbau? Was können die Deutschen nicht, was Fremde können? Wo sind uns die Fremden so haushoch überlegen, daß wir sie dringend im eigenen Land benötigen?

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  13. K.Thärigen

    Wir wissen mittlerweile wo und was die Feinde Deutschlands treiben. Wir schämen uns was für ein Dreck sie in diesen „Sendungen“ der „Satire“ und Tagesnachrichten hängt.

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  14. Klaus Mῢller (@Klaus_M2013)

    Hm, ich war auch irgendwie schockiert als ich den Ausdruck hörte. Es scheint ja heute bei den führenden Medien en Vogue zu sein, sich auf ungeliebte Meinungen in dieser Art einzuschießen. Neutralen Journalismus findet man kaum noch. Da werden gerne mal „Schießbefehle“ und „Denkmal der Schande“ aus dem Zusammenhang gerissen und so verzerrt dargestellt unters Volk gebracht, dass am Ende alle „das richtige denken“ sollen. Ich fürchte nur, selbst wenn die AfD oder Frau Weidel dagegen gerichtlich vorgehen würden, hätten sie wenig Aussicht auf Erfolg. Man könnte es ja so drehen, dass der Ausdruck nur als eine „beispielhafte Reaktion“ auf das zuvor von Frau Weidel gesagte galt: „Political correctness gehört auf den Müllhaufen der Geschichte“. Nach dem Motto: „schaut – so hört es sich an, wenn wir political correctness auf den Müllhaufen werfen“ Unterm Strich jedenfalls geschickt gemachte Meinungsmache – auch framing genannt. Man muss der AfD nicht mal nahe stehen oder sie mögen um zu erkennen, wie perfide das Instrument der Sprache hier eingesetzt wird.

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  15. trumpelman

    Tut mir leid, Leute, die Kommentare hier lassen es vorwiegend an Klarheit in der Meinungsbildung vermissen.
         Warum eigentlich?
    Ist es so schwer herauszubekommen, das der ehrenwerte Herr EHR.abschneider.ING die Grenzen des Erlaubten eindeutig und weit überschreiten hat.
         Noch unterliegen auch Richter de logischen Denkgesetzen. Und angesichts der Kommentare zum GG (Meinungs- und Kunstfreiheit) und zum StGB (Abschnitt Beleidigungen) wird es schwer für ein Gericht, die Sache unter einen Tisch zu kehren.

    Skeptisch bin ich eher, dass die AfD trotz eindeutiger Rechtslage ihre Chance wahrnimmt, der ARD eine knallende Lektion zu erteilen. Weil die Verstöße z.B. via Mediathek noch weiter öffentlich verbreitet werden, ist sogar drin, außerhalb der gewöhnlichen Gerichtszeiten eine EwVfg zu erwirken (wegen Dringlichkeit und „Gefahr im Verzug“, also Eile).
         „Schlampe“ ist nicht erwiesen, sondern nur beleidigend, und „NAZI-Schlampe“ ist übelste Nachrede vom Allerfeinsten und erheblich mit Strafe bedroht:

                                  § 186
                          Üble Nachrede
    Wer in Beziehung auf einen anderen eine Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Tatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Genau das wollen die Ehrabschneider vor allem bei ARD und ZDF doch: Verächtlich machen.

    Es wäre zu begrüßen, wenn mehr Bürger sich der Tortur unterwerfen, ein Mindestmaß an Bildung und Hintergrundwissen zu akquirieren, um auch wirklich mal mitreden und nicht nur herum eiern zu können.

    Bin gespannt wie Frau Weidel verfährt.

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  16. Klaus Böhlmann

    Aphorismus, politischer Beitrag oder philosophischs Essay, worunter zählt dieses zwischen weinerlichem Mimimi und völkischer Folklore hin- und herschlingernde Stück Trivialliteratur? Euer heuchlerisches Gegreine, wenn euch eure Gesinnung, satirisch aufgearbeitet, um die Ohren fliegt, ist oberpeinlich. Dabei teilt ihr doch selbst bei jeder Gelegenheit wie die Kesselflicker gegen alle aus, die euch nicht passen: Ausländer, Moslems, Linke, Grüne, Linksgrünversiffte, Bahnhofsklatscher, die Lügenpresse, die Regierung…..naja,so ziemlich gegen jeden.

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