Eva Högl legt nach: Ihr tickt wohl nicht richtig!

Von Jürgen Fritz

Völlige Empathielosigkeit, ja fehlende Authentizität warf man der armen Frau vor, nur weil sie während der Rede von Martin Schulz zu den muslimischen Terroranschlägen in Barcelona und Cabrils im Hintergrund ständig lachte und wilde Faxen machte. Doch das wollte Eva Högl nicht auf sich sitzen lassen.

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Die Affäre ging die letzten Tage durch alle möglichen Medien. Nur weil die Sozi-Abgeordnete dauernd lachte und sehr ausgelassen war, während ihr Parteivorsitzender Martin Schulz in gewohnt professionellen Phrasen seine „Fassungslosigkeit“, seine „Bestürzung, Traurigkeit und Wut“ in die hingehaltenen Mikrofone intonierte, machte man der armen Frau deswegen Vorwürfe, sie wäre völlig empathie- und pietätlos, das Schicksal der Menschen, die in Barcelona und Cabrils brutal ermordet oder schwer verletzt wurden, sei ihr im Grunde völlig egal. Das wollte die einfühlsame Sozialdemokratin aber natürlich nicht auf sich sitzen lassen und gab dazu eine persönliche Erklärung ab, die ich im folgenden paraphrasieren werde.

Eva Högls persönliche Erklärung

Zunächst macht die sympathische SPD-lerin deutlich, wie es sie doch entsetzt, dass nur „auf Grund eines unglücklichen Filmausschnitts“ von ihr „ein ganz falscher Eindruck“ entstehen konnte. Das mache sie tief betroffen. Nicht dass unschuldige Menschen in Barcelona und Cabrils einem weiteren muslimischen Anschlag zum Opfer fielen, 15 von ihnen starben und über 120 zum Teil schwer verletzt wurden, macht sie tief betroffen. – Das gehört ja nun einmal zu unserem Leben mit dem Islam dazu. Absolute Sicherheit könne es hier halt nicht geben, wie uns Woche für Woche, Monat für Monat, Anschlag für Anschlag anästhesiert wird.

Betroffen mache sie aber, dass ein falscher Eindruck von ihr persönlich entstanden sei. Daher entschuldige sie sich bei allen, die ihr „Verhalten verunsichert“ habe. Aber nur bei denen! Bei den nicht Verunsicherten, insbesondere bei denen, die sich sehr sicher sind, wie sie dieses ganze Schauspiel der stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion einzuordnen haben, entschuldigt sie sich nicht. Auch nicht bei den Opfern der Anschläge.

Und am allerwenigsten entschuldigt sich Eva Högl bei AfD-lern, diesen bösen Menschen, die ihre aufschlussreiche Aufführung auch noch verbreitet haben. Im Grunde sind die ja an allem schuld, denn ansonsten hätte doch davon gar niemand etwas mitbekommen. Phoenix zum Beispiel hat die ständig lachende und Faxen machende Eva Högl völlig raus geschnitten, so wie sich das gehört. Hätten alle das gemacht, hätte die Welt von dem Ganzen nie erfahren, so wie von tausend anderen Dingen auch, von den das gemeine Volk nie erfährt.

Wer den ganzen Vorfall ans Tageslicht brachte

Hinter der ganzen Affäre scheint übrigens ein gewisser Alexander Wendt zu stecken, ein Journalist und Buchautor, der für den Focus tätig ist. Dieser gibt zwar vor, kein AfD-ler zu sein, schreibt aber auch für die dubiose „Achse des Guten“ von Henryk M. Broder und Dirk Maxeiner. Und Wendt ist mit Michael Klonovsky befreundet, der früher ebenfalls für den Focus tätig war und dann zeitweise als Berater von Frauke Petry (AfD) agierte.

Jener Alexander Wendt hat die kurze Sequenz der lachenden und feixenden Eva Högl aus dem Video eines österreichischen Senders abgefilmt und dann online gestellt, dieser Schlingel. Das muss doch ein AfD-ler sein, ob er es zugibt oder nicht. Anständige Leute, also alle Nicht-Afd-ler, machen so etwas nämlich nicht, sich an Sozis zu versündigen und dem gemeinen Volk deren wahres Gesicht zeigen respektive hinter die Kulissen schauen zu lassen. Doch zurück zu der famosen persönlichen Erklärung der Vorzeige-Sozialdemokratin.

Eva Högl erklärt den Hintergrund ihrer Fröhlichkeit und Ausgelassenheit

Die von Natur aus schon gut gelaunte Eva war mit anderen fröhlichen Sozis zu einem freudigen Anlass zusammengekommen: ein Denkmal für eine andere Genossin, die 1919 als erste Frau eine Rede im Reichstag gehalten hat. Was sind da schon 15 Tote und über 120 Verletzte bei über 510 Millionen EU-Bürgern angesichts einer solchen historischen Großtat. Und diese Frauenrechtlerin war auch noch eine Sozialdemokratin und bekomme nun ein eigenes Denkmal! Also wenn das kein Grund sei, fröhlich und ausgelassen zu sein und ein wenig zu feiern, dann wisse Eva Högl auch nicht mehr.

Und im Grunde hat die gute Frau doch Recht, oder? Wenn man jetzt anfängt, wegen jedem Europäer traurig zu sein, der von muslimischen Terroristen über den Haufen gefahren, abgestochen, eingeschüchtert, verletzt, misshandelt, vergewaltigt oder in die Luft gesprengt wird, dann wäre man ja rund um die Uhr trübsinnig.

Und trotzdem, weil Sozialdemokraten so unglaublich sensibel sind und sich wie niemand sonst für das Volk interessieren, habe man mitten in diesem freudigen Ereignis – die erste Frau, die eine Rede im Reichstag hielt, eine Parteigenossin, bekommt ein eigenes Denkmal (!) -, sogar auf Musik verzichtet und noch mehr als das: die Sozialdemokraten haben sogar eine Schweigeminute eingelegt. Eine ganze Minute! Also bitte, braucht es denn noch mehr Beweise der Betroffenheit? Anschließend erklärt die sympathische SPD-lerin die konkrete Situation.

Wir wussten doch alle gar nicht, von was der da vorne redet

Als nun der neue vorübergehende Parteivorsitzende, dessen Name sie sich nicht merken könne, da vorne stand und begonnen habe, zu den Anschlägen von Barcelona und Dingsda zu sprechen, da hätten doch alle, die sich hinter ihn stellten, gar nicht gewusst über was der redet. Irgendjemand habe gesagt, der Neue gebe gleich eine Pressekonferenz, „kommt und stellt euch alle dahinter, da sieht besser aus, als wenn er da ganz alleine rumsteht“. Dann seien eben alle aus Solidarität hingegangen. Das machen Sozis stets so. Die halten eben immer zusammen. Auf den Inhalt, was der Interim-Vorsitzende da von sich gab, habe kein Mensch geachtet. Da sei auch grundsätzlich nicht üblich da zuzuhören oder zu wissen, um welches Thema es überhaupt gehe. Gerade bei dem Neuen sei das im Grunde auch egal. Der spule zu allem ähnlich wohlklingende Phrasen ab, die eigentlich immer passen. Insofern treffe sie selbst da keinerlei Verschulden.

Als sie dann den Sozi-Innensenator Andreas Geisel im Publikum gesehen habe, winkte sie ihm zu und gestikulierte etwas wild. Ja, das gebe sie zu. Aber doch nur weil sie wollte, dass er auch nach vorne komme und sich neben sie stelle. Sie habe sich halt gefreut, ihn zu sehen und wollte was mit ihm ausmachen, ob man später nicht zusammen ein Gläschen trinken gehen wolle. Mein Gott, sei das nicht menschlich?!

Als sie dann aber gemerkt habe, worüber der Neue, dessen Name ihr noch immer nicht einfalle, gerade spreche, dass es irgendwie um die muslimischen Terroranschläge in Spanien ginge, von denen sie in den Nachrichten irgendwas gehört hatte, da habe sie doch sofort eine ganz andere Miene aufgesetzt, eine fast schon staatstragende. Sie finde, dass sie diesen Part ausgesprochen gut hingekriegt habe. Dass sie später nochmal lachen musste, hätte andere Gründe, an die sich inzwischen nicht mehr erinnern könne.

Zu den muslimischen Terroranschlägen in Spanien

Dieser schlimme Terroranschlag in Barcelona und Dingsda – den Namen des anderen Ortes bzw. den Anschlag selbst habe sie schon wieder vergessen vor lauter Sozi-Denkmal – diese Anschläge machen sie selbst, ja machen überhaupt alle SPD-ler auf der ganzen großen Welt sehr betroffen. Ja wirklich, sehr, sehr betroffen mache sie das. Und sie persönlich ganz besonders. Das müsse man ihr unbedingt glauben!

Alle Sozialdemokraten dieser Erde, ganz besonders aber die deutsche Sozialdemokratie trauere um die Toten und die Angehörigen. Und die SPD werde auf den muslimischen Terrorismus auch reagieren. Und wie die SPD das tun werde! Man werde ganz viel machen. Ganz, ganz viel. Bald schon werde es auf der ganzen Welt überhaupt gar keinen Terror mehr geben, nirgends, wenn nur alle die SPD wählen. Und sie persönlich werde als gewählte Abgeordnete im Bundestag dazu einen ganz besonderen Beitrag leisten, dass es bald schon nirgends mehr Terror geben wird. Sie, Eva Högl, werde maßgeblich daran mitarbeiten, dass die Erde, ach das ganze Universum völlig terrorfrei sein werde. Jawoll.

Ihr tickt wohl alle nicht richtig!

Alle, die aber meinten, dies seien doch nur hohle Phrasen, Eva Högl, der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, sei der muslimische Terror letztlich egal, sie würde sich darüber sogar noch lustig machen, die konsequente Bekämpfung des islamischen Terrors sei ihr gar kein ernstes Anliegen, dies seien vielmehr reine Lippenbekenntnisse, all jenen ruft die energische Sozialdemokratin zu: Ihr tickt wohl nicht ganz richtig!

Ansonsten behalte die in Wahrheit äußerst Zartbesaitete sich vor, alle widerlichen Kritiker – de facto natürlich alles „rechtsrextreme Hetzer*innen“, wer sonst sollte an einer so empathischen, authentischen, wahrhaftigen, sympathischen Sozialdemokratin Kritik üben? – ansonsten behalte sie sich also vor, all diese zu melden und löschen zu lassen. Dies gilt aber natürlich nicht, so hoffen wir zumindest, für Satiriker, auch wenn diese nicht bei den Sozi-Haussendern ARD und ZDF angestellt sind.

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Hier kann Eva Högls persönliche Erklärung im Original nachgelesen werden: SPD – Eva Högl für Berlin Mitte im Bundestag.

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Lesen Sie hier

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Bild: Youtube-Screenshot

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37 thoughts on “Eva Högl legt nach: Ihr tickt wohl nicht richtig!

      1. Iveta Buiķe

        86 % dieses Volkes unterstützt die russische Kriegsführung in Europa, was den Frieden auf dem Kontinent gefährdet. Die USA waren lange Jahre der Friedensgarant für die Europäer. Die AfD steht auf der falschen Seite.

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      2. goldsteinweb

        Gibt es in diesem Ukrainekrieg überhaupt eine richtige Seite? Warum wurde der gewählte Präsident überhaupt aus dem Amt gejagt statt Wahlen abzuwarten? Warum hat man nicht die Spannungen mit Volksabstimmungen für seperationswillige Gebiete gemildert?

        Ich hab die Sache ziemlich rasch aufgegeben und nicht weiter verfolgt. Die Russen haben gewiss auch was auf dem Kerbholz, aber wenn die „eigene“ Seite sich so verhält, dann ist die Solidarität nicht mehr so ganz da. Man verliert das Interesse.

        Und ich bin SEHR pro-amerikansich. MAGA

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      3. Iveta Buiķe

        Es gibt keinen Ukrainekrieg. Es gibt eine russische Intervention. Das russische Militärpersonal hat in der Ukraine nichts verloren. Da gehören keine russische BUKs hin, keine russische BTRs oder sonst noch etwas. Und die Ukraine gehört schon gar nicht aus dem russischem Teritorium aus beschossen werden.
        Wenn die Russen ihre Armee abgezogen hat, dann wird das ukrainische Volk Ordnung in sein Land schaffen. So einfach ist das.

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      4. goldsteinweb

        Mir war nicht klar, dass die Ukrainer je Ordnung in ihrem Land hatten.

        Selbstverständlich gibt es einen Bürgerkrieg dort bzw. gab es einen.

        Ich bin weder Fan von der AfD noch von Putin. Meine Solidarität ist auch mit Lettland.

        Ich bin auch der Meinung, dass die 2% GDP, die Trump in die NATO stecken will, dort auch reingehören. Besser wäre es aber, wenn nicht v. d. Leyen das Geld in Cyber-Kindergarten-Quatsch versenkt, sondern ein Fond eingerichtet wird, an dem sich die baltischen Staaten, Polen und Türkei bedienen können. Im Moment ist es die SPD, die Mittel für Militärausgaben kürzen will.

        Ich verstehe, dass Sie sich bedroht fühlen und Sie haben meine Solidarität, aber Sie müssen auch eingestehen, dass so manches was gerade an Russlandpanik hochgepeitscht wird, auch einfach nur dumm ist.

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      5. Iveta Buiķe

        Da irren Sie sich leider. „Ein Bürgerkrieg ist ein bewaffneter Konflikt auf dem Territorium eines Staates zwischen verschiedenen Gruppen. Eine allgemein akzeptierte Definition, die über diese Beschreibung hinausgeht, existiert bislang nicht. “
        Einmischungen vom Ausland aus sind zwar häufig, aber direkte Beteiligung einer ausländischer Armee oder das Beschießen des Territoriums aus dem Ausland ist wohl kaum als ein einfache Einmischung zu bezeichnen. Von der Krimmokkupation ganz zu schweigen.

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      6. Iveta Buiķe

        Dito. Ausländische Truppen, die darin kämpfen, ist was ganz anderes als Armeekontingent, der (wenn auch ohne Hohheitsabzeichnungen) einmarschieren und das Territorium annektieren. Wenn man Ihren Ausführungen folgt, dann gibt es ja nur noch Bürgerkriege auf der Welt und sonst nichts.
        Schlafen Sie gut.

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    1. Jean Pierre

      Was haben gute Beziehungen zu Russland mit dieser katastrophalen Migrantensituation in West-Europa zu tun ??? Gar nichts, zwei komplett verschiedene Baustellen ! 1
      … Deutschland geht es wirtschaftlich blendet wenn Deutschland gute Beziehungen zu Russland hat, das war schon immer so und wird immer so sein, genau das verhindert die USA seit 100 Jahren siehe & höre STRATFOR-Rede zu Deutschland-Russland auf youtube, 2 Deutschland bzw das Deutsche Volk hat nie und wird nie Immigranten brauchen, schon gar nicht Immigranten aus islamische Länder bzw Afrikanische und Orientalische Länder, die Deutschen haben GANZ ALLEINE UND OHNE IMMIGRANTEN ODER „GASTARBEITER“ Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut, Deutschland was bereits zweite Wirtschaftsmacht der Welt hinter den USA 1960, die ersten Türken kamen wenige Jahre DANACH, die USA hat die BRD GEZWUNGEN auf die „Bitte“(das Drängen) der Türkei einzugehen und Türken zu erlauben nach Deutschland zu kommen (für 2 Jahre !!!). Die heutige regelrechte INVASION aus allen möglichen Länder der dritten Welt (nur nicht aus Syrien) ZERSTÖREN gerade West-Europa ! Ein Mal zerstört, werden keine Immigranten hier leben können, wir Europäer aber, wir können jederzeit ein Europa aufbauen.

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    2. Enya

      Sie haben eine sehr klarsichtige Einstellung, die man unter Deutschen jeglicher Coleur äusserst selten findet.
      Andere Länder (Baltikum, Ukraine, etc.) haben aus Ihrer Erfahrung und Geschichte gelernt – allein die Deutschen scheinen sämtliche Lektionen in Endlosschleife wiederholen zu wollen (…). Wann waren die Russen denn JEMALS deren „echte Freunde“?! Sie sind ihnen bereits im Kaiserreich ständig in den Rücken gefallen. Aber das Vergessen der gräulichen Zustände der „Ostfront“ und anschliessend der gesamten 40-jährigen Sowjet-Besatzungszeit ist schlicht unentschuldbar. Wie kann man so naiv sein, zu glauben, Alles hätte sich plötzlich geändert?! Viele der Akteure leben bzw. herrschen heute noch, und wer Russland kennt, weiß, dass dort mitnichten Demokratie herrscht. Genausowenig wie der größte Teil des russischen Volkes Demokratie möchte. Und Putin macht, was das Volk möchte.

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      1. Iveta Buiķe

        Ehe umgekehrt, Putin sagt dem Volk (durch die russischen Staatsmedien), was das zu mögen hat.
        Sollte man die Grenze zwischen Russland und Ukraine wirklich dicht machen können, wäre der „Bürgerkrieg“ dort innerhalb von einer Woche vorbei.

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      2. goldsteinweb

        …und würde man Kiew von Waffen und Importen abschotten auch. Ich versteh nur nicht, worauf Sie hinauswollen.

        Ich glaub auch ehrlich gesagt auf gar nichts. Die AfD bei hoch geschätzt 10% im Parlament hat null Auswirkungen auf die Ukraine. Die Ukraine interessiert deutsche Wähler auch nicht. Hätten sich Ukrainer in der jüngeren Vergangenheit vor der Eskaltion besser verhalten, hätte es vielleicht Priorität. Hat es aber nicht. Niemand hält seinen Hals hin für ein korruptes Nest voller homophober Mafiosi.

        Was mich stört ist so eine gewisse Unredlichkeit von Ihrer Seite. Sie selbst schrieben wörtlich „Es gibt keinen Ukrainekrieg“. Dann beschreiben Sie einen Einmarsch, der direkt zur Annektion geführt habe. Das stimmt so auch nicht, ist mir aber egal. Mich stört ihr herrisches Auftreten.

        Das von Ihnen gewünschte Wort ist „russische Intervention“. Glauben Sie eigentlich, mit Ihrem dominanten Getue jemanden überzeugen zu können (und von was eigentlich)?

        Dieses Ausmaß an Korinthen-Sie-wissen-schon zeigt, dass es um Deutungshoheit geht und nicht um Inhalte. Sie fahren Machtstrategien. Durch und durch unredlich.

        Es ist ein Bürgerkrieg. Es ist aber auch egal.

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      3. goldsteinweb

        Bei Ihnen findet man jedenfalls keine. Wen zitieren Sie eigentlich mit „echten Freunden“? Wer hat denn was vergessen? Die Deutschen? Was sollen Deutsche denn machen?

        Was soll das denn sein:
        „wiederholen zu wollen (…)“

        Zitieren Sie hier irgendwas? Was auch immer Sie tun, klarsichtig ist es nicht.

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      1. Iveta Buiķe

        Danke. Die Balten hatten den Glück, NATO und EU Mitglieder zu werden. Daher stehen wir heute nicht merh alleine da wie 1940 und 1945.
        Was nicht heißt, dass mein Herz nicht mit dem ukrainischen Volk leidet. Die Menschen zahlen dort einen hohen Preis für ihr Streben nach Unabhängigkeit und Freiheit, und müssen auf zweit Fronten kämpfen – gegen russischer Aggresion und alten korrupten Eliten in Kiew. Erbe der Sowietunion.

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      2. Enya

        @Iveta Buike
        Zwei Daumen hoch! (Bin leider fürs Liken nicht registriert) So ist es.
        @goldsteinweb
        Beleidigungen statt Argumente – das übliche Muster… Warum meinen Sie eigentlich, Russland verteidigen zu müssen? Das kann es doch schon gut alleine… Und was Deutsche machen sollten: Lernen aus der Erfahrung. Intelligente Schlüsse ziehen, nicht immer wieder die gleichen Fehler und fatalen psychlogischen Muster leben oder schaffen.

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  1. UweB

    Frau Högl wird es vor allem um Begrenzung des Imageschadens gehen und um den Verlust von Wählerstimmen – um nichts anders, unterstelle ich mal.

    Ich war mal mit einer Bundesdelegierten der Jusos vor Jahren liiert. Ich kenne solche Veranstaltungen und Mentalitäten – in mir hatte das prompt die alten Schrecken wieder hochgejagt.

    Es muss doch traumatisierender gewesen sein, als gedacht.

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  2. Isaac Ben Laurence Weismann

    Wäre Sie auf einer Beerdigung eines prominenten „Staatsschauspielers“ eingeladen, würde sie dort auch noch einen Tango schieben wollen, egal mit wem, die Hauptsache, sich mal richtig gehen lassen, wenn auch die Umgebung in keinster Weise dazu paßte. Ich fürchte, sie hätte schon bei der Kapelle, ihrer angestrebten Richtung, hier bin ich whats up, wozu diese gut sein soll. Na ja, eben halt Musikstücke zu interpretieren.

    Alles nur Ausflüchte, solange es keiner merkelt, alles GUT, wenn es jedoch die richtigen selbst trifft, davon der Hund an zu bellen und die Katze tanzt auf dem Tisch, eben den Tango. Machen Sie es gut, lassen Sie es gut sein und ziehen die „Rübe“ ein, es wäre sicherlich für Sie und für die Beteiligten das Beste.

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  3. trumpelman

    Ich finde das Ganze etwas überzogen.
    Da liefen parallel zwei Kommunikationsschienen:
        Die eine zwischen dem routinemässig aus Stehsatz betroffenen Schulz und den Medien: laut, verbal und audiovisuell mit Hundeaugenmiene für die Medien.
        Die andere lautlos durch Gestik und Mimik zwischen der mediengeil und besserwisserisch von der WEB-Community angeschwärzten Dame und nicht sichtbaren von ihr entdeckten Partnern.

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
         Kritikwürdig ist allenfalls dieses politische Betroffenheitsritual, das an Leere und Heuchelei kaum zu übertreffen ist.

    Wo sind denn Trauer und Betroffenheit, wenn vielerorts im Namen der Politik Menschen in großer Zahl getötet werden?
         Wo?
    Schlimm sind Tote doch nur, wenn das Schicksal oder ein „Feind“ sie produziert.
    Und:
         Wo kämen Politiker hin, wenn sie echt zu Empathie fähig wären?
    Eine aus hartem Holz geschnitzte Gesinnung ist doch Voraussetzung für diesen Job.
    – mlskbh –

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  4. Pingback: Macron gibt 26.000 Euro für Make-up aus!! | inge09

    1. Iveta Buiķe

      Wie schlimm! Russland übrigens auch. Mit dem Unterschied, dass bei der russchicen Einmischung eine Nordkorea dabei rauskommt. Wie die Südkorea enstanden ist, muss man nicht erklären, hoffe ich.
      Un noch – ohne die Hilfe von USA durfte Deutschland vielleicht noch heute unter dem Honecker sein Nachfolger das Leben genießen…

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      1. Isaac Ben Laurence Weismann

        Genau, nur einen eklatanten Unterschied gibt es dennoch, neben den erklärten Kriegen, haben wir heutzutage die Unerklärten. Dazu gehören solche, mit vielen Stichen ausgeführten Kriege auf Nebenschauplätzen, die in diesem Lande zu den nunmehr „erklärten Kriegen“ gegen die Menschheit dieses Landes geführt werden.

        Was machen diejenigen, welche die Macht innehaben. Sicherlich, täten sie es nicht, wüßten wir wenigstens, wer den Bankrott erklärt, bzw. wer dafür untereiben „möchte.“ Wo ein Wille da ein Weg. Wer allerdings zur Unterschrift mit Waffengewalt gezwungen wird, und das passiert in diesem Lande täglich, eben durch ein fatales übersehen, wer eigentlich wohin gehört.

        Für die Bundesregierung, den ganzen Apparatschicks von der Politkaste gesteuert, nehme ich, vielleicht wider besseren Wissens einmal an, sie fühlen sich alle als „abhängig“ Beschäftigte, die nur noch auf eines warten, die Kündigung. Macht euch keine Kummer, solch abgedrehten Typen kann nicht gekündigt werden, die lassen kündigen, damit sie notfalls ihrer Renten- und Pensionsansprüchen fröhnen dürfen.

        Mir ist schon in sehr jungen Jahren aufgefallen, daß die „Schlauen“ und „Superschlauen“ stets darauf bedacht waren, weniger anzuecken und aufzufallen. Wir sind jedoch im ZEITalter der Moderne, wo Offenheit gefragt und weniger Zuhältermentalität gefragt wird. Gleich wie, gleich wo und gleich wer. Es ist die offene Hand, die stets ausgestreckt oder anders herum das böse Fremdwort „Korruption“ nicht zu gebraucen, denn in diesem DeutschenLande weiß nun wirklich niemand etwas damti anzufangen, aber bekämpfen wolle sie alle. Wie das?

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  5. Michael Ganswind

    Wenn unsere Politiker aus Überzeugung etwas mehr Gerechtigkeit und somit die Rahmenbedingungen in unserer Gesellschaft verbessern wollten, dann hätten Sie es schon mehr als einmal tun können. In den Kommunen und auf Landes- und Bundesebene werden Posten zugeschoben um Karriere zu machen. Viele ehemalige Lehrer werden dann Bürgermeister weil es mehr Geld gibt. Stadtkämmerer landen dann als Geschäftsführer in Stadtbetrieben.

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  6. Max Muster

    Hahaha : Iveta Buiķe , Die BRD geniesst ja das Leben unter der Nachfolgerin von Honecker, noch nicht gemerkt ? Träumen Sie schön weiter vom bösen Putin und dem guten Westen.

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