Ziel der neuen Linken: die totale Gleichschaltung und Gängelung

Von Jürgen Fritz

Wer die totale Gleichschaltung anstrebt, muss zunächst die Grundüberzeugungen der Menschen entsprechend einnorden und das kritische Denkvermögen möglichst klein halten, sodann den Informationsfluss so gut als möglich kontrollieren. Wenn wir dieser totalen Gleichschaltung und Gängelung den Kampf ansagen wollen, gilt es, sich geistig zu bewaffnen.

Warum dieselbe Information völlig Unterschiedliches bewirken kann

Viele können nicht verstehen, dass andere dieselben Informationen erhalten, diese aber irgendwie ganz anders verarbeiten, zu völlig differenten Ergebnissen kommen. Sie meinen, man müsste diesen anderen einfach nur bestimmtes Wissen zukommen lassen, dann würden sie ihr Weltbild sicherlich von Grund auf ändern. Dann sind jene ganz enttäuscht, wenn das nicht klappt, wenn der andere dieselbe Information auf seine je eigene Weise aufnimmt und bewertet.

Unsere Unverständigen bewegen sich immer nur an der Oberfläche im Bereich des Wissens respektive der Meinungen über bestimmte Einzelfakten. Entscheidend sind aber drei Ebenen, die zusammenwirken:

  1. Grundüberzeugungen, die die jeweilige Weltanschauung prägen,
  2. dem Denk- und Urteilsvermögen (von Intellekt, Erfahrung und Übung abhängig) und
  3. den Meinungen über bestimmte Einzelfakten.

Dieselbe Information kann also völlig Unterschiedliches bewirken, je nachdem auf welchen Untergrund sie fällt. Und ein Änderung der Weltanschauung muss über die Basis (1) erfolgen, nicht über (3).

Die Krankheit unserer Zeit: Vernachlässigung von Ebene 1 und 2

Die meisten rein journalistischen Texte bewegen sich fast ausschließlich auf Ebene 3. Das macht ihre Flachheit aus. Man liest sie und am nächsten Tag liest man wieder was anderes und am übernächsten wieder was anderes usw. Sie transportieren Informationen, Ebene 1 und 2 tangieren sie kaum und nach wenigen Tagen oder Wochen sind sie meist vergessen.

Eine der Krankheiten unserer Zeit ist die, dass die meisten just danach verlangen: Information, Information, Information, jeden Tag immer neue Information. Je neuer, je aktueller, je spektakulärer, desto besser. Texte aber, die alle drei Ebenen bedienen, werden von der Masse nicht oder kaum gelesen. Dabei sind es genau diese, die mit der Zeit eine tiefgreifende Veränderung bewirken, die eine Weiterentwicklung der Weltanschauung evozieren können.

Religionen und Philosophie formen unsere Weltanschauung

Auch die Einzelwissenschaften bewegen sich zumeist nur auf Ebene 3, kommen nur zu Erkenntnissen bezüglich einzelner Fakten. Daher erschüttern uns die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse auch nicht in unserem Innersten. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die dann unser Weltbild revolutionieren können, wie die kopernikanische Wende – es dreht sich gar nicht alles um die Erde, diese dreht sich vielmehr um die Sonne, wir sind also gar nicht Mittelpunkt des Universums -, die Evolutionstheorie, welche das Selbstverständnis des Menschen schwer erschütterte, Einsteins Relativitätstheorien, die die Vorstellung von Raum und Zeit revolutionierten oder manche Erkenntnisse der Quantenphysik, wobei die zumeist falsch gedeutet werden.

Solche fundamentalen neuen Einsichten können großen Einfluss nehmen auf unsere Weltanschauung. Ansonsten wird diese aber viel weniger von Einzelwissenschaften geprägt, viel mehr von Religion und Philosophie. Betrachten wir dies etwas genauer.

Philosophie versus Religionen und Ideologien

Wir können uns die Summe unsere Überzeugungen wie eine Zwiebel vorstellen, die viele Schichten aufweist. Ganz außen eine dünne Schale, dann verschiedene Zonen und im Innersten einen Kern von Dingen, die wir für wahr halten, die uns überzeugen und prägen. Je weiter außen etwas liegt, desto eher sind wir bereit, die entsprechende Vorstellung zu ändern. Beim Kern ist es oftmals fast unmöglich, diesen fundamental umzugestalten. Reine Informationsübermittlung bewirkt hier fast nie etwas. Wenn, dann können höchste sehr tiefgreifende Erfahrungen, z.B. traumatische Erlebnisse oder völliges Scheitern etwas ausrichten.

Philosophen beschäftigen sich vorwiegend mit dem innersten Kern, entwerfen hier Modelle der Welt als Ganzes und reflektieren diese kritisch, versuchen also immer zugleich das Denkvermögen (Ebene 2) zu schulen, zu entwickeln und zu üben, was quasi einem Trainingsprogramm des ‚Denkmuskels‘, mithin von Geist und Seele gleichkommt.

Religionen entwickeln ebenfalls entsprechende Modelle der Welt als Ganzes. Ihnen ist aber meist eher wenig an der geistigen Potenz des Denkvermögens gelegen, da dies eher als Gefahr angesehen wird. Denn je stärker dieses Vermögen entwickelt, desto eher kann es die Widersprüche und Schwächen des jeweiligen vorgegebenen Konstruktes entdecken. Ähnliches gilt für Ideologien. Beide sind weniger an Wahrheit und Stärkung von Denk- und Urteilsvermögen interessiert, sondern an Orientierung und Einnordung von Menschen, denen von klein auf bestimmte Grundüberzeugungen, eine bestimmte Weltanschauung eingeimpft werden soll. Damit kommen sie einer der tiefsten Sehnsüchte der menschlichen Seele nach, der nach Sinngebung, Orientierung, Halt und Trost. Genau das erklärt auch den großen Erfolg von Religionen und Ideologien.

Ontologische, moralische und Leitüberzeugungen

Im innersten Kern unserer Seele gibt es nun drei Arten von Grundüberzeugungen (1), die unser gesamtes Selbst- und Weltbild ausmachen: a) ontologische Vorstellungen, b) moralisch-ethische bzw. Wertvorstellungen und c) übergeordnete Leitüberzeugungen.

Die ontologischen Grundüberzeugungen (a) sind uns oft gar nicht bewusst und diese teilen wir in unserem Kulturkreis fast ausnahmslos. Vieles geht dabei auf die Ontologie der alten Griechen, insbesondere Platon und Aristoteles zurück. Sie tragen also in Ihrem Innersten sehr viel Platon und Aristoteles in sich, auch wenn Ihnen das nicht bewusst ist und Sie diese noch niemals gelesen haben. Beispiele für ontologische Grundüberzeugungen wären: Veränderungen haben immer irgendeine Ursache oder: ähnliche Ursachen haben ähnliche Wirkungen, oder: es kann nicht zugleich und in derselben Hinsicht das Eine und sein Gegenteil zutreffen (Satz vom Widerspruch).

Moralische Wertvorstellungen (b) wären zum Beispiel: wer mehr hat als der andere, soll etwas abgeben oder: man soll andere nicht bewusst täuschen und/oder belügen oder: wenn es der Ausbreitung meiner Religion/Ideologie dient, darf und soll ich auch lügen oder: wenn dich einer auf die eine Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin oder: wir dürfen die Welt nicht den Gewalttätigen überlassen usw.

Übergeordnete Leitvorstellungen (c) enthalten eine Gesamtdeutung der Welt, gehen also weit über Einzelmeinungen bezüglich eines kleinen Ausschnitts der Wirklichkeit hinaus. Beispiele wären: Alles hängt mit allem irgendwie zusammen, die ganze Welt ist wie ein riesiger Organismus oder: es gibt zwei große Kräfte im Universum, die ständig miteinander im Kampf liegen, wenn die eine Kraft der anderen etwas wegnimmt, dann holt es sich die andere irgendwann wieder zurück oder: es gibt nur einen einzigen Gott, dieser hat alles geschaffen, beobachtet mich ständig mit seinem liebenden (oder strengen, strafenden) Blick und wird am Ende der Zeit für Gerechtigkeit sorgen (bzw. fürchterlich strafen) oder: wir sind dafür verantwortlich, wenn es Menschen in Afrika oder im nahen Osten schlecht geht, die Europäer und noch mehr die Amerikaner sind an allem Schlechten schuld.

Entscheidend sind die Philosophen

Sie merken wahrscheinlich sofort, solche übergeordnete Leitvorstellungen, zu denen bei religiösen Menschen vor allem ihre religiösen Vorstellungen zählen, sind schwerlich zu widerlegen. Es handelt sich um sehr tiefe Grundüberzeugungen, die den innersten Kern unserer Seele (unserer Innenwelt) mit ausmachen, an die wir emotional stark gebunden sind. Einzelwissenschaftliche Erkenntnisse berühren diesen Bereich quasi kaum oder gar nicht. Religiöse Vorstellungen und Ideologien bewegen sich just in dieser Sphäre. Und Philosophie untersucht diesen Bereich kritisch und entwickelt hier ganz fundamentale Menschen- und Weltbilder. Insofern sind letztlich für jede Gesellschaft oder Kultur ihre Philosophen vielleicht der entscheidende, der Kernfaktor für ihr Niveau und ihre Entwicklung.

Geistig offene Religionen orientieren sich hierbei sehr stark an den Analysen der führenden Denker und nehmen deren Gedanken mit gewissen Verzögerungen zunächst über ihre Theologen, dann über ihre Religionslehrer auf und vermitteln sie ihren Gläubigen. Auch nicht-religiöse Personen und weniger religiös geprägte Gesellschaften sind letztlich von den Philosophen ihrer Kultur geprägt. Denn auch die Wissenschaftler, Hochschullehrer, Künstler, Pädagogen, Journalisten, Lehrer und Erzieher nehmen deren Gedanken direkt oder indirekt auf und geben sie weiter, prägen damit die jeweilige Gesellschaft.

Das Schlüsselproblem der Postmoderne besteht nun darin, so jedenfalls meine These, dass wir seit vielen Jahrzehnten schlechte Philosophen hatten, die unsere westlichen Gesellschaften mit schlechten Weltbildern versorgten. Dies gilt es wieder zu ändern!

Der perfide Plan der neuen Linken

Das Perfide der hegemonialen neuen Linken ist übrigens, dass sie seit Jahrzehnten Ebene 1 (die Grundüberzeugungen) über permanente Manipulation und Indoktrination zu konditionieren und Ebene 2 (Denk- und Urteilsvermögen) systematisch zu zerstören suchen, um so eine Gleichschaltung der Weltanschauungen ohne fundamentalen Widerstand herstellen zu können. So wird der Widerstand quasi sprachlos gemacht und läuft primär über die Emotionen, kann sich aber nicht adäquat formulieren. Die Gegner der neuen Linken können so als dumm und ungebildet abgekanzelt werden, denen man nur alles besser erklären müsste.

Fazit

Fassen wir also zusammen: Unser Geist wird von drei Instanzen geprägt:

  1. Grundüberzeugungen, die unsere Weltanschauung ausmachen: a) ontologische, b) Wertvorstellungen und c) übergeordnete Leitvorstellungen,
  2. dem Denk- und Urteilsvermögen,
  3. den Meinungen über einzelne Fakten.

Wer die totale Gleichschaltung anstrebt, muss zunächst die Grundüberzeugungen (1) entsprechend einnorden und das kritische Denkvermögen (2) möglichst klein halten, sodann den Informationsfluss (3) so gut als möglich kontrollieren.

Wenn wir dieser totalen Gleichschaltung und Gängelung den Kampf ansagen wollen, gilt es, sich geistig zu bewaffnen!

*

Literaturempfehlung: Winfried Löffler, Einführung in die Religionsphilosophie, 2. überarb. Aufl. 2013, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, und hier speziell Teil 5: Rationale Strukturen der Religion

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Bild: pxhere, CC

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7 thoughts on “Ziel der neuen Linken: die totale Gleichschaltung und Gängelung

  1. Bernardo Michael

    Das sind mittlerweile Verhältnisse wie früher in den soziaistischen Ländern der Warschauer Pakt-Staaten. Diesmal machen diese Sozialisten so, indem sie die Altparteien infiltriert haben, denn sonst hätte niemand irgend eine ehemalige oder neue Partei der Sozialisten gewählt, denn wer will schon wieder das haben was 1989 in der DDR geendet hat. Das Problem ist, dass leider schon wieder die Möglichkeit besteht, dass genau diese Sozialisten schon wieder unbewusst oder bewusst gewählt werden, ist die Gleichgültigkeit und Politikverdrossenheit der Altparteienwähler als auch der Nichtwähler, denn diese Altparteienwähler handeln aus Tradition, indem sie ja schon immer ihre gewohnte Partei gewählt haben und somit aus Unerfahrenheit und Ignoranz keinen Durchblick haben, wohin soeben die politische Reise ihrer ehemaligen demokratischen Altparteien geht. Die Ostdeutschen haben genau dieses Problem erkannt und sehen deshalb Parallelen zum ehemaligen DDR-Regime und wählen dementsprechend anders, weil sie nicht wieder das haben wollen wogegen sie 1989 gekämpft haben. Darum glauben oder wählen die Westdeutschen nur an die Verpackung dieser Partei und interressieren sich blindlinks aus Gewohnheit nicht an deren Inhalt, weil ja von ihren Parteien bisher nichts zu befürchten war. Sie glauben weil da z.B. CDU oder SPD draufsteht, dass da auch noch wie früher vor Merkel und Co. CDU und SPD drin ist. Genau aus dieser traditionellen Borniertheit wird Deutschland zerbrechen, weil diese Borniertheit automatisch Chancen für Politiker wie Merkel und Co. bietet. Wenn man genau das 1990 vorausgesehen hätte, wäre es womöglich nicht zur Wiederverinigung gekommen, denn für die Ostdeutschen wäre dann diese Wiedervereinigung ein Sprung vom Regen in die Traufe gewesen.

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    1. truckeropa66

      Genau so sehe ich das auch, man hat die Altparteien infiiltriert und gezielt in Richtung Links gebracht. Die früheren Grünen waren die ersten, die durch zusammenschluss mit Bündniss 90 gekauft worden sind, weiter unter dem vorrang Devkmäntelchen Umweltschutz urden hier neue Strukturen aufgebaut und die Verblendung der Masse ausgenutzt!
      Mit Gründung der Linken, sollte vorgetäuscht werden, das dort die frühere SED ihre neue Heimat gefunden hätte.
      Während die infiltrierten in SPD und CDU gut getarnt ihre Arbeit verichten.

      Ein Sprung vom Regen in die Traufe war das ganze dann sicher auch noch aus einem anderen Grund! Ich persönlich nenne das geschehen von 1989 einen Konkurs der DDR, und parrallel eine feindliche Übernahme durch den Geldadel.

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      1. Bernardo Michael

        Klar, und genau so ähnlich war das der Plan der DDR-Führung, weil sie ja auch keine Rückendeckung mehr aus Moskau bekommen haben. Der glückste Schachzug war dann die Infiltration womit die DDR ja auch schon hervorragende Erfahrungen mit Günter Guilaume als Spion im Kanzleramt von Willy Brandt hatte. Der MfS war was Infiltration und Zersetzung betrifft schon immer Weltspitze. Also logisch wie kann man sich als konkurs gegangener Sozialistenstaat seine Ideologie und Machtdemonstration und Wiedererstärkung seiner Machtverhältnisse wieder aufbauen wie Phönix aus der Asche und damit weiterhin fortsetzen und gleichzeitig seinen Klassenfeind schädigen oder sogar am besten vernichten, ist indem man ihn infiltriert wie schon mal in der Antike das mit dem trojanischen Pferd der Fall war. Damit das aber nicht sofort auffällt muss erstmal die politische Struktur seines Klassenfeindes in vielen für Unerfahrene nicht erkennbaren Schritten verändert werden, indem man erstmal eventuelle spätere Kontrahenten wie z.B. Friedrich Merz ausschaltet um den Weg stolperfrei zu machen. Merkel und ihrer politischen Anhänger ist das auch hervorragend gelungen. Für Kenner besonders auffällig ist das aber erst richtig seit der vorletzten Wahl von 2013 geworden. Soweit ich mich noch zurückerinnern kann, hat Honecker außer seiner geballten Kommunistenfaust noch einen mir damals unverständlichen Spruch abgelassen, indem er so ähnlich sagte, dass der Sozialismus doch noch siegen werde und er im chilenischen Exil sogar noch mit seiner Frau Margot noch bis zuletzt dran festgehalten hat. Ich habe das damals als ein Hirngespinnst gehalten, aber langsam gehen einem dabei die Lichter auf. Das komische dazu ist, dass Merkels Vergangenheit in der DDR nach der Wende förmlich so rein gewaschen wurde, man kann sagen wie fast bei einem Neugeborenen und wie bei keinem anderen DDR-Bürger zumal sie eigentlich an der Humboldtuniversität in Berlin automatisch Stasiakten für Merkel unabhängig ob sie in der Stasi war oder nicht vorhanden hätten sein müssen. Damals nach der Wende wurde die Gauckbehörde eingerichtet und auch über Gauck gibt es keinerlei Akten. Nun gut, aber der Gauck war Pfarrer wie Merkels Vater und ich denke beide kannten sich schon aus der DDR-Zeit als Pfarrer welche ja auch vielzuoft für die Stasi tätig waren und somit das Regime unterstützt haben. Wenn man jetzt alles erwägt und hinterfragt, kommt man zu dem Entschluss, dass da doch irgendwelche Verbindungen vorhanden waren und diese damaligen Verbindungen nachher benutzt wurden um sich reinzuwaschen. Nach der Wende waren ja auch gefakte Berufsabschlüsse und Abitur und Studienabschlüssen mit Abschluss der EOS als Gymnasium der DDR bekannt möglich, wer da aus DDR-Bürger gewisse Beziehungen zum alten DDR-Kader hatte. In dem heillosen Chaos unmittelbar nach der Wende ist das bis jetzt auch den Behörden der BRD aus Naivität und Unwissenheit auch nicht aufgefallen, sodass man sich unmittelbar nach der Wende wundern musste woher falls bekannt aufeinmal Leute gewisse Posten hatten wofür sie eigentlich keine Qualifikation hatten. Ich kenne da so einige Beispiele wie 10 Jahre POS = Polytechnische Oberschule der DDR und im Anschluss Lehrausbildung in herkömlichen Berufen ohne Studienabschluss und für Männer zusätzlich Wehrdienst bei der NVA oder als Alternative für ganz Linientreue ohne Westkontakte als Grenzsoldat. Jedenfalls worauf ich hinaus will ist, dass einige dieser Herrschaften plötzlich ohne entspechende Ausbildungsvorraussetzungen einen Abiturabschluss oder sogar einen Studienabschluss zumeist im technischen und nichttechnischen Bereich hatten mal ausgenommen in Jura und Medizin oder Forschung, weil das sofort auffallen würde. Um aber zumindest eine Zulassung zum Hochschulstudium zu erhalten bedarf es eines entsprechenden Schulabschlusses der DDR wie 12 Jahre EOS oder zumindest einen Abschluss um wenigstens Zugang zum Hochschulstudium zu bekommen einen Meisterbrief oder Technikerabschluss haben muss. Aber und dabei ist der Haken, dass alle diese Fakeabsolventen keine wirklichen Abschlüsse dafür hatten, wenn man mal in deren Vergangenheit nachforscht. Dabei stellen sich dann oft absdruse Beziehungen zu ehemaligen wichtigen Kadern ( meist Familienangehörige oder enger Freundeskreis oder für Mirarbeiter des MfS
        wie auch deren IM`s ) der DDR her die in allen möglichen und wichtigen Ausschüssen und Behörden gesessen haben und somit Möglichkeiten hatten solche notwendigen originalen Fakedokumente noch rechtzeitig auszustellen und zu bescheinigen. Darum passt auch Merkels politische Haltundg nicht zu den Grundwerten der alten bundesländer, sonder eher zu einer sozialistischen klassenkämpferin der DDR-Führung, was ja auch diverse Aufnahmen aus unmittelbarer Nähe zur DDR-Führung darlegen was schon mehr aussagt als nur die Mitgliedschaft in der FDJ als FDJ-Sekräterin.

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      2. truckeropa66

        Sie haben hier einige Punkte aufgezählt, die ich genauso sehe (Honecker, fragwürdige Bildungsabschlüsse, uem.) Über das Bildungssytem der früheren DDR kann ich nix sagen, da ich mich nie damit auseinandergesetzt habe.

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  3. maru

    Mein Kommentar bezieht sich auf den Schlußsatz:
    „Wenn wir dieser totalen Gleichschaltung und Gängelung den Kampf ansagen wollen, gilt es, sich geistig zu bewaffnen!“
    Mit der Analyse im Artikel bin ich einverstanden. Dafür fehlt mir aber eine Konkretisierung wie eine geistige „Bewaffnung“ aussehen soll. Das bleibt sehr schwammig.

    Wie sieht denn so eine GEISTIGE WAFFENKAMMER aus? Mit welchen Instrumenten müßte sie bestückt sein? Was gehört zur Grundausrüstung? Darüber müssen wir uns Gedanken machen.
    Ich habe dazu zwar einige Ideen, die sich aber noch im Rohbau befinden:

    1. STRATEGISCHES DENKEN. Ähnlich wie beim Schach muß man einige Züge des Gegners im voraus antizipieren. Was würde ich machen, wenn ich an deren Stelle wäre? Und diese Räume dann schon mal vorausschauend- prophylaktisch besetzen bzw. blockieren.

    2. DEN SPIESS UMDREHEN. Bei einer Anti-Merkel-Demo, wo wir beschimpft wurden, habe ich spontan mit dem Zeigefinger auf einen dieser geifernden Pro-Merkel-Meute gezeigt und dazu gerufen: „Gestapo-SA-SS“. Woraufhin alle Umstehenden ihn empört anstarrten statt uns. Die gleiche Strategie müßte auch im Großen angewandt werden. Sie sind die Undemokraten! Das muß im öffentlichen Diskurs immer wieder klargestellt werden – so wie auf der Buchmesse. Da ist es gut gelungen.

    3. DIE SITUATION UMKEHREN. Wenn man nicht genau weiß, wie man eine Situation beurteilen soll, ist es immer angesagt, sie sich mit einer Umkehrung der Protagonisten vorzustellen. Beispiel: AfD-Anhänger würden zu einem Treffen der Grünen, Linken und anderer Blockflöten-Parteien vor deren Versammlungsort randalieren und die Teilnehmer beschimpfen und/ oder bespucken. Was da wohl los wäre!

    4. SICH RHETORISCHEN TRIBUNALEN ENTZIEHEN. Wie z.B. bei Plasberg, wo Gauland sich permanent in die Defensive hat drängen lassen. Einer solchen Rechtfertigungs-Rolle muß man sich unbedingt entziehen. Stattdessen muß man in die Offensive gehen und dort möglichst bleiben. Gelingt das nicht (z.B. wegen der zahlenmäßigen Übermacht des Gegners) ist ein würdevoller Abgang einem Verbleib als bloßer Statist oder sich Rechtfertigender unbedingt vorzuziehen (s. Alice Weidel bei Slomka).

    5. Sich nicht provozieren lassen, sondern SACHLICH, aber angriffslustig BLEIBEN (mit Fakten argumentieren). Ich hatte neulich ein Interview bei der BBC im Kontext der BTW und habe mich in meiner Merkel-Kritik v.a. bezogen auf

    – ihren VERFASSUNGSBRUCH bei der Grenzöffnung ohne das Parlament oder uns als deutsches Volk zu befragen. Dieser Verfassungsbruch ist zugleich ein gebrochener Eid, also Meineid! Denn sie hat in ihrem Amtseid geschworen, Schaden von uns fernzuhalten.
    – Die ZWECKENTFREMDUNG UND ENTEIGNUNG VON STEUERGELDERN. Es ist unser Geld, das für uns selber, unsere Kinder und unsere eigene arme Bevölkerung in diverse Kassen eingezahlt wurde. Diese Gelder werden nun statt es dem eigenen Volk zurückzugeben (wozu es ja ursprünglich gedacht ist) dazu mißbraucht, um damit Fremde und Nicht-Beitragszahler in Millionenhöhe zu alimentieren. Das ist Enteignung pur!
    – Der exorbitante ANSTIEG DER KRIMINALITÄTSRATE durch illegale Zuwanderer besonders im Bereich Tötungs- und Sexualdelikte
    – Die Flutung mit Kulturfremden in Millionenhöhe gefährdet unser gemeinsames KULTURELLES ERBE als Deutsche und Europäer und verdrängt einheimische Kulturformen und Gebräuche. Aufgrund dessen droht uns sogar kulturelle Entwurzelung (Akkulturation). An dieser Stelle habe ich das Beispiel der indianischen Völker Amerikas zur Veranschaulichung genannt.

    Ich möchte hiermit anregen, die geistige Waffenkammer möglichst vielseitig im Sinne von Diversität aufzufüllen. Diversität, eines der Haupt-Schlagwörter der Gegenseite, muß auch unbedingt neu besetzt werden. So wie die Linksgrünen neuerdings meinen, sie dürften den „Heimat“-Begriff nicht den „Rechten“ überlassen, so dürfen wir ihnen nicht die „Diversität“ überlassen.

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