Extremistische Muslime jagen auf Facebook in Rudeln und werden gedeckt

Von Jürgen Fritz

Wird die Meinungsfreiheit in Frankreich bereits von Muslimen in muslimischen Ländern „moderiert“? Yves Mamou berichtet auf Gatestone Institut über erschreckende Zustände aus dem Innenleben von Facebook, wo sich wahre Abgründe aufzutun scheinen.

I. Die Moderationsteams von Facebook Frankreich befinden sich zumeist in muslimischen Ländern in Nordafrika

In Frankreich löscht Facebook jedes Jahr Tausende von Konten. Interessant wäre zu erfahren, wie viele von ihnen deswegen gelöscht wurden, weil ihre Besitzer eine islamkritische Haltung an den Tag legten. Doch das weiß niemand. Die Informationen, die von Facebook kommen, sind stets nur platte Textbaustein-Erklärungen, die offensichtlich mehr der Verschleierung als der Aufklärung dienen.

Bekannt ist folgendes: dass „Facebook 4.500 ‚Content-Moderatoren‘ hat und dass es vor kurzem angekündigt hat, weitere 3.000 Mitarbeiter einzustellen“so The Guardian. 7.500 Moderatoren für mehr als zwei Milliarden Facebook-Nutzer, einer auf 267.000 User, das ist lächerlich wenig! The Guardian fährt fort: „Es gibt Moderatorenzentren auf der ganzen Welt, aber Facebook weigert sich, ihre genaue Anzahl oder Standorte öffentlich zu machen“. Die Frage sollte eigentlich lauten: Vergibt Facebook die Content-Moderation an Subunternehmer, und wenn ja, an welche?

In Frankreich scheinen drei Unternehmen als Subunternehmer um die Moderation von Online-Inhalten zu konkurrieren. Die „Moderierenden Drehscheiben“ dieser Unternehmen befinden sich in der Regel in französischsprachigen Ländern mit billigen Arbeitskräften in Nordafrika und Madagaskar. Es gibt Gerüchte, dass die Facebook-Moderatoren in französischsprachigen muslimischen Ländern wie Tunesien, Algerien und Marokko angesiedelt sind. Facebook hat die Auslagerung seiner „Moderationsteams“ an Unternehmen, die billige muslimische Arbeitskräfte in Nordafrika beschäftigen, weder bestätigt noch dementiert. Eines fällt aber seit langem auf: Es sind vor allem Personen, die sich kritisch zum Islam äußern, deren Konten gelöscht werden.

II. Die Opfer: immer wieder Islamkritiker

Fatiha Boudjalat, Mitbegründerin der säkularistischen Bewegung Viv(r)e la République, ist eine prominente Persönlichkeit des Anti-Islamismus in Frankreich. Sie wird regelmäßig im Fernsehen und Radio interviewt und ihre Kolumnen werden regelmäßig in Le Figaro veröffentlicht. Vor kurzem kritisierte Boudjalat auf Facebook eine islamistische Regierungsangestellte, Sonia Nour, dafür, dass sie den tunesischen islamistischen Mörder von zwei Frauen in Marseille als ‚Märtyrer‘ bezeichnete. Wenige Wochen später war Boudjalats Facebook-Account gelöscht.

Doch Sie ist damit nicht allein. Leila Ourzik, eine Künstlerin, die in Grigny, einem vorwiegend muslimischen Vorort unweit von Paris, lebt, ist selbst Muslimin. Sie isst und trinkt aber während des Ramadans offen und widersetzt sich dem Tragen des islamischen Schleiers. Durch ihr ‚unislamisches Verhalten‘ wird sie täglich öffentlich beleidigt und bedroht, auch in sozialen Netzwerken. Auf Facebook wurde Ourzik regelrecht zum Zielobjekt. Islamisten belästigten sie mit Beleidigungen und Drohungen, posteten ihr Bild auf Porno-Websites und schafften es schließlich, die Löschung ihres Accounts auf Facebook zu erreichen. Plötzlich, ohne Vorwarnung, wurde ihr Facebook-Account geschlossen. „Nicht nur einmal, viele Male“, sagt sie zu Gatestone. Warum? „Ich weiß es nicht, sie sagen es dir nie. Aber eines Tages ist es vorbei, dann wird alles gelöscht“.

Und dabei sind Boudjalats und Ourzik keine Einzelfälle. Der Zahnarzt und ehemalige Politiker Olivier Aron wurde wochenlang von Facebook blockiert. Aron engagiert sich in Debatten über Islam und Islamismus. Im vergangenen Frühjahr wurde Michel Renard, ein Geschichtslehrer in Saint Chamond, ebenfalls von Facebook gelöscht. „Ohne Vorwarnung, ohne die Möglichkeit, mit jemandem zu reden, waren plötzlich alle meine Schriften verschwunden“, sagte er Gatestone. Renard hatte online extrem detaillierte Analysen des Islamismus veröffentlicht.

III. Extremistische Muslime jagen in Rudeln und andere Muslime ‚moderieren‘

Vor allem muslimische Hass-Redner vervielfältigen sich weiterhin auf Facebook, während Islamkritiker mit Schikanen und dem Verlust ihrer Konten konfrontiert sind. Es ist ein Symptom der dominanten Leugnung in den französischen Medien, die sich immer aufs Neue wiederholt – trotz massiver gegenteiliger Beweise: dass „der Islamismus nicht im Krieg mit der westlichen Kultur steht“. Folglich wird die Meinungsfreiheit in Frankreich nun von Muslimen in muslimischen Ländern ‚moderiert‘.

Extremistische Muslime jagen in Rudeln, während Anti-Extremisten überwiegend individuell agieren. Frankreichs Regulierungsbehörde für Radio und Fernsehen wird z.B. jedes Mal von einem Sturm von Protesten heimgesucht, wenn der französische antiislamistische Journalist Éric Zemmour im Fernsehen erscheint. Zemmour wird zweimal im Jahr wegen ‚Rassismus‘ verklagt, weil islamische Organisationen wie das Kollektiv gegen Islamophobie in Frankreich Kampagnen startet, um die französischen Muslime dazu aufzufordern, gegen Zemmours ‚Islamophobie‘ zu protestieren. Wird dasselbe System für soziale Netzwerke verwendet? Da die Entscheidungen von Facebook völlig undurchsichtig sind, ist es durchaus möglich.

IV. Ist Facebook der Zensurerfüllungsgehilfe der jeweiligen Regierung?

Folgende Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Laut Le Journal du Net, einer Nachrichten-Website für aktuelle Ereignisse und Medien, „löschte Facebook im Jahr 2015 nach Regierungsanfragen in Frankreich 37.990 Seiten, im Vergleich zu 30.126 für Indien, 6.574 für die Türkei und nur 85 Seiten in Russland“ im gleichen Zeitraum. Für Facebook und für französische Beamte scheint die große Frage nicht zu sein: „Steht der Islamismus im Krieg mit unserer Freiheit?“, sondern nur: „Greift Wladimir Putin in die französische Politik ein?“. Darauf achtet Facebook. Weshalb diese extreme Einseitigkeit? Facebook kann es sich nicht leisten, die Wünsche von Politikern zu ignorieren. In jedem Land ist das große Werbegeld für die Plattform vom guten Willen der Regierung abhängig.

In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass nicht nur Noch-Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), sondern auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die beide eine große Affinität zum Islam zeigen, seit Jahren enormen Druck auf den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ausüben. Bereits im September 2015 drängte Merkel Zuckerberg in einem persönlichen Gespräch, welches mitgeschnitten wurde, die Tausenden von Anti-Massenmigrations-Postings auf Facebook zu löschen. Hierauf antwortete Zuckerberg „We need to do some work (Wir müssen noch einiges tun)“. Daraufhin fragte Merkel nach: „Are you workung on this (Arbeitet ihr daran/Werdet ihr das machen)?“, woraufhin Zuckerberg antwortete: „Yeah“. Die Arbeit scheint getan.

Merkel-Zuckerberg-16-9

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Yves Mamou, Autor und Journalist mit Sitz in Frankreich, arbeitete zwei Jahrzehnte lang als Journalist für Le Monde. Hier kann sein vollständiger Artikel in der Übersetzung von Daniel Heiniger nachgelesen werden.

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Bilder: Youtube-Screenshots aus Zuckerberg meets Merkel: Facebook-Gründer verspricht Dislike für Hasskommentare und Angela Merkel Confronts Facebook’s Mark Zuckerberg on Hate-Post Policy.

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14 thoughts on “Extremistische Muslime jagen auf Facebook in Rudeln und werden gedeckt

  1. Monte Veritas

    Ich gebe zu, den Artikel nicht gelesen sondern mir nur die metaüberschriften rein gezogen zu haben. was ist die frage? was ist das topic? WHATS THE NEWS? das gesichtsbuch auf dem jüdischen zuckerberg ist nicht neutral, ist geldgeil, schert sich einen scheiß um andere und menschenrechte von lebewesen, die sie auslöschen wollen? nehmen muslime dafür zur hilfe, weil diese die gleichen ziele verfolgen, aber zu dumm sind, zu wissen, dass sie gegen die juden verlieren werden?

    SORRY BUT I DIDNT GET THE MESSAGE

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    1. goldsteinweb

      Na klar, jetzt haben sich die Juden gegen die Muslime verschworen, um sie gegen die Deutschen und Lebewesen an und für sich zu missbrauchen.

      Jürgen Fritz:
      Fällt Ihnen auf, dass seit den Zensurbemühungen um das Buch von Sieferle die antisemitischen Verschwörungstheorien aus dem Boden schießen? Ich glaube nicht, dass ich mir das einbilde. Und die Zäsur war der Moment, in dem Spiegel „Finis Germania“ von der Bestsellerliste strich. Damit wurde das Misstrauen gesät. Jetzt werde ich mal verschwörungstheoretisch. So wie die Medien den Antisemitismusvorwurf um Sieferles Buch erhoben wurde, ohne ihn zu erklären oder zu belegen, war er beabsichtigt Antisemitismus zu schüren.

      Ich hatte keinen einzigen Artikel damals gesehen, der das Problem mal ordentlich erklärt hätte. Es ging nur darum, das Buch aus dem Weg zu räumen und Misstrauen gegen Juden zu säen. Gerade der Spiegel um Augstein, der genauso ein verkappter Judenhasser ist wie sein Vater Martin Walser, ist äußerst fragwürdig.

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      1. Monte Veritas

        Nein, die Verschwörungstheorien schießen nicht seit Sieferle aus dem Boden sondern werden von Ignoranten um Mama-Merkel-Klatschern nur endlich wahr genommen

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      2. goldsteinweb

        Ja, es ist immer die gleiche Theorie. Die telepathisch verbundenen Juden arbeiten an der Unterdrückung der Menschheit. Sie wird aber häufiger geäußert seit der Spiegel-Bestseller-Affäre. Ignoriert wird, dass die Sache von Henryk Broder aufgedeckt wurde. Der passt nicht in die Theorie und muss ignoriert werden.

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  2. firebib

    Mir erschließt sich das Problem nicht. Eine Firma hat Geschäftsbedingungen. Eine Firma kann sich organisieren wie es ihr beliebt. Wenn dem Geschäftspartner, sprich dem Kunden, das Firmengebaren nicht passt, mache ich keine Geschäfte mehr mit diesem Unternehmen.
    Es mangelt in allen Lebensbereichen an konsequentem Handeln. Wo keine Kunden mehr sind, ist dem Geschäft die Grundlage entzogen.

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    1. Monte Veritas

      so einfach ist es nicht mit facebook. facebook ist nicht nur eine firma von vielen, die ich wechseln, kann, wenn sie mir nicht passt. facebook ist das internationale kommunikationsmittel des einfachen mannes. sicher kann ich facebook verlassen und statt dessen zu vk oder woanders hin gehen, auch in den wald, aber was nutzt es mir, im wald zu stehen, wo ich die neuesten neuigkeiten nicht mit bekomme und keiner hört, was ich der welt mitteilen will.

      Gefällt 2 Personen

      1. Jens

        Angeblich gab es eine Zeit vor Facebook. Was mussten Menschen mit sehr großem Mitteilungsbedürfnis tun in dieser grauen Vorzeit? Ehrgeizige schickten vervielfältigte Manuskripte an möglichst viele Buchverlage – die wenigsten Autoren wurden je gedruckt. Bescheidenere schrieben sich die Finger wund mit Leserbriefen, die sie an möglichst viele und möglichst große Zeitungen schickten. Ob sie je abgedruckt wurden, lag allein in der Hand des zuständigen Redakteurs. Da half kein Heulen und Klagen. Dann kam Facebook, und alle Mitteilungsbedürftigen meinen, das Recht zu haben, dort zu schreiben, was immer sie wollen. Zur Zeit verhält sich Facebook wie ein Türsteher, der erst einmal alle in den Club lässt und dann aussortiert. Sie könnten einfach das Procedere ändern: zunächst wird ein paar Tage geprüft, bevor „ein Vertrag“ mit dem Bewerber abgeschlossen wird.

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  3. bibinka

    Wieso nur in Frankreich? In Deutschland werden jetzt schon fast täglich Leute gelöscht, die es wagen die Regierung und/oder den Islam, diese widerliche Ideologie, die aus der Hölle kommt, zu kritisieren. Und das wechseln zu VK ist keine Lösung, aus 2 Gründen. Erstens, was bitte ist mit der Meinungsfreiheit, und solange ich nicht jemanden auffordere einen anderen zu verletzen oder zu töten, also das was im Koran auf fast jeder Seite zu finden ist, begehe ich keine Straftat. Und zweitens kann man dann nicht mehr den Parteien und den Wirtschaftsunternehmen auf die Pelle rücken. Bestes Beispiel gerade mit Lidl, die die Kreuze von den Verpackungsbildern wegretouschiert haben. Der Shitstorm war schon erheblich, gelernt haben die ja nichts, aber es ist doch schon etwas populärer gemacht worden. Man kann nur dann etwas verändern, wenn man mit den politischen Gegnern diskutiert, es würde uns nichts nutzen nur mit Gleichgesinnten zu sprechen. In meinem Bekanntenkreis hat es schon etwas gebracht, miteinander zu reden.
    Im Gegensatz zur Antifa haben wir doch was in der Birne, lasst es uns nutzen.

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