Ungeheurer Druck auf Donald Trump – die Tage des US-Präsidenten dürften gezählt sein

Von Jürgen Fritz

Gegenwind hat der US-amerikanische Präsident schon oft bekommen. Das ist für ihn nichts Neues. Jetzt aber kommt dieser von einer Seite, von der es niemand erwartet hätte. Vor allem aber: dem wird Trump nichts entgegenzusetzen haben. Nach dieser weitreichenden Resolution sind sich alle sicher: Weihnachten wird der Präsident nicht mehr im Amt sein.

Er hatte es von Anfang schwer

Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hatte es von Anfang an nicht leicht in seinem Amt. Vor gut zehn Monaten übernahm er jenes. Am 20. Januar 2017, um genau zu sein, nachdem er zuvor die Präsidentschaftswahl am 8. November 2016 gegen Hillary Clinton für nicht wenige doch eher überraschend gewonnen hatte. Die US-Medien waren von der ersten Stunde an zu mindestens 80, wenn nicht zu 90 oder noch mehr Prozent gegen den Unternehmer und Milliardär, der als erster ohne vorheriges politisches Amt oder militärischen Rang und mit dem höchsten Lebensalter die Präsidentschaft antrat.

Aber nicht nur in den USA selbst, fast noch mehr aus Deutschland wehte dem inzwischen 71-Jährigen ein eisiger Wind entgegen. Insbesondere die Weltkanzlerin, die mächtigste Frau der Welt und Führerin der westlichen solchen, sagte dem politischen Neuling gleich mal, wo es lang geht, belehrte ihn öffentlich, unter welchen Bedingungen,  er auf eine gute Zusammenarbeit mit der heiligen Angela rechnen dürfe. All das hat Trump wider Erwarten überstanden und – man weiß nicht recht wie – ausgehalten.

Mord im weißen Haus wird nun nicht mehr notwendig sein

Auch all die kleineren, mittleren und größeren Skandale unmittelbar um ihn herum brachten bereits einige Führungspersonen zu Fall, nicht so aber den Präsidenten selbst. Der Verleger Josef Joffe, Herausgeber der „linksliberalen“ DIE ZEIT, sprach sogar schon öffentlich vom „Mord im weißen Haus“ auf die Frage, wie man Trump denn endlich wieder loswerden könne.

Dazu kam es nicht und das wird nun auch nicht mehr notwendig sein. Denn jetzt dürften die letzten Tage des Präsidenten gezählt sein. Weshalb? Weil sich nun jemand öffentlich gegen ihn gestellt und den Druck dermaßen erhöht hat, dass Trump – man muss kein großer Prophet sein, um das vorauszusagen – dies unmöglich überstehen können wird. Insider sagen: „Noch vor Weihnachten wird alles vorbei sein.“ Ja, man scheint schon neue Präsidentschaftswahlen für Ende Januar, spätestens Februar vorzubereiten, denn diesem Gegner ist auch kein US-Präsident gewachsen. Wie konnte es aber dazu kommen?

Die Resolution, die es in sich hat

Es war der Verbandsgemeinderat von Weilerbach – bestehend aus 11 SPD-Mitgliedern, 9 von der CDU, 5 von den Freien Wählern, 2 von den Grünen und eines von der Linkspartei -, der sich diese Woche in offene Konfrontation zu dem Ober-Ami gestellt hat. Die glorreichen 28, gleich viermal sieben!, haben eine Resolution verabschiedet und dem US-Präsidenten per internationalem Einschreiben zustellen lassen. Aus dieser Nummer kommt er also nicht mehr raus, von wegen „Hab nie was bekommen von euch“.

In ihrer äußerst resoluten Resolution fordern die 28 Weilerbacher aus dem Kreis Kaiserslautern, die USA habe sich umgehend dem Pariser Klimaabkommen wieder anzuschließen. Das Abkommen war auf einem Klimagipfel der Vereinten Nationen im Dezember 2015 in Paris verabschiedet worden. Die teilnehmenden Nationen verpflichten sich darin unter anderem, einen Teil dazu beizutragen, um die Erderwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Die USA hatten das Abkommen zunächst unterzeichnet, waren dann unter dem neuen Präsidenten Donald Trump aber wieder ausgestiegen.

Die Null-Emissions-Kommune schlägt eiskalt zu

In ihrem Schreiben betont die Verbandsgemeinde Weilerbach nun, dass sie selbst bereits im Jahr 2001 – hört, hört! – beschlossen habe, „den Klimaschutz als die wichtigste Aufgabe für die Zukunft der Weltgemeinschaft, regional als Vorreiterin, voranzubringen“. Das Ziel der Verbandsgemeinde ist es, bis 2050 „Null-Emissions“-Kommune bei Strom, Wärme und Mobilität zu werden. Sie könne es daher nicht hinnehmen, dass Trump aus dem Pariser Abkommen aussteigen wolle.

Da die Pfälzer davon ausgehen, dass der dumme Ami hier einfach nicht auf dem neuesten Stand der Forschung ist, erläutern sie ihm, zuvorkommend wie der Pfälzer immer schon war, warum dies notwendig sei und betreiben hier mehr als wertvolle Aufklärungs- und zugleich Entwicklungsarbeit für die Menschheit, den Planeten, ja im Grunde für das ganze Universum, schließlich hängt ja doch alles irgendwie mit allem zusammen, nicht wahr?

Ganz langsam zum Mitschreiben, Herr Präsident

Die Folgen des Klimawandels wie Dürre und Überschwemmung, erklären sie Trump ganz langsam, so dass auch der 71-Jährige folgen kann, der hin und wieder unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden soll, wie man hört, würden die Armut verschärfen und damit Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Damit aber seien sie eine der größten Fluchtursachen. „Auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen 2015 in Paris setzte die Staatengemeinschaft ein hoffnungsvolles Signal für eine weltweit nachhaltige Entwicklung“, heißt es in dem auf Deutsch und Englisch abgefassten Schreiben weiter. Man war sich nicht sicher, ob er es auf Englisch direkt verstehen würde, daher auch auf Deutsch. Die Verbandsgemeinde Weilerbach fordert deshalb Trump ultimativ auf, das Klimaschutzabkommen für die USA zu ratifizieren.

Wie sollte sich ein US-Präsident einer solchen Forderung aus Weilerbach widersetzen können? Damit aber dürfte die Autorität des mächtigsten Mannes der Welt definitiv gebrochen sein. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der kleine Ort in der Nähe von Kaiserslautern zu einem solch vernichtenden Schlag gegen den Republikaner ausholen würde, damit aber unseren Planeten, die Menschheit, Flora und Fauna retten? Tja, man soll eben die deutsche Provinz niemals unterschätzen, vor allem nicht die pfälzische! Ansonsten zeigt dies wohl einmal mehr, welch ausgeprägten Realitätssinn die grün-linken Gutmenschen doch haben. Davon können wir uns alle eine Scheibe abschneiden.

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Quellen: Die Rheinpfalz und SWR. (Die Verbandsgemeinde Weilerbach schrieb diesen Brief tatsächlich an Trump. Das ist keine Erfindung.)

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Bild: Youtube-Screenshot

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23 Antworten auf „Ungeheurer Druck auf Donald Trump – die Tage des US-Präsidenten dürften gezählt sein

    1. Heidi Preiss

      Das kann doch nur Satire sein, oder? Nein, das kann nicht wahr sein, ansonsten kann man doch tatsächlich nur noch von Verrückten sprechen.

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  2. Günter Göttfert

    Idiot, ich google jeden Tag in der Hoffnung zu lesen Trump würde endlich zurücktreten (getreten werden). Dann entpuppt sich die Schlagzeile aus Flopp/Satire. Trump hat damit begonnen aus Amerika eine Rechtsradikale Autokratie zu machen. Da hört sich der Spaß für mich auf. Über soetwas kann ich mich nícht amuesieren.

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    1. Max

      „Idiot, ich“ – Dein Kommentar fängt ja gut an, (es heißt ja Selbsterkenntnis sei der erste Schritt zur Besserung) gleitet dann aber bedauerlicherweise schlagartig ins Wahnhafte ab.

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      1. ceterum_censeo

        @ Max: ‚Idiot, ich…‘ – nun hat nicht recht?

        Manchmal, scheints, sind offenbar selbst Linke tatsächlich zur Selbsterkenntnis fähig.

        Erfahrungsgemäss bleibt aber auch dieser seltene Fall meist folgenlos…..

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  3. Voltairchen

    Man kann diesen Klimadioten noch soviele Fakten vorlegen, wenn eine Ideologie erst mal festsitzt, ist kein Platz mehr im Hirn. Über diesen Klimairrsinn wird auch nicht mehr diskutiert, geht auch nicht, da sämtliche Argumente längst widerlegt und das Gegenteil wissenschaftlich bewiesen ist. Nur so kann die hausgemachte Energiegewinnungskatastrophe verkauft werden, damit uns noch die letzten Euros abgenommen werden können und immer mehr Menschen in die Armut rutschen. Zusätzlich werden noch die Sozialsysteme geflutet und der Ruin ist komplett. Leider kann man 87% der ehemals Deutschen, heute: „die schon länger hier leben“ (ohne Nationalmannschaft und ohne Nationalflagge), nicht so lange schütteln bis sie die Augen aufmachen. Wieder Sozialismus, wieder rennen alle mit und haben später von nichts gewusst, nur diesmal gibt es kein Zurück.

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  4. altermann

    Aber, aber. Weilerbach bekommt das größte Militärhospital der USA, außerhalb der Staaten. Halb Weilerbach hat ihre Häuser mittels amerikanischer Mieter finanziert. Nach dem Krieg sogar mit amerikanischem Material (munkelt man). Mir ist nicht bekannt, dass der Gemeinderat die Drohnenpolitik zum Thema gemacht hat, der von der Nachbarschaft (Ramstein) ausgeht.
    Je irrealer das Problem, desto vehementer der Kampf.
    Beim AfD-Parteitag in Hannover wird man diese These wieder überprüfen können.
    Ich kannte früher fast alle Gemeinderäte, aber da waren die irgendwie noch nicht so verstrahlt. Haben da die Amis zu viel Kerosin abgelassen? Man weiß es nicht, aber der Verdacht liegt nahe.

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  5. walter

    Wenn man ständig so einen Lynx an den Fersen hat, der nur darauf lauert, mal wieder kräftig zuzubeißen, muss man vermutlich ganz starke Nerven haben, um das auf Dauer aushalten zu können. Respekt!
    Ich lese Ihren alternativen Blog immer mit großem Interesse und empfinde ihn als wertvolle Bereicherung. Lassen Sie sich nicht unterkriegen!

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  6. bibinka

    An Günther Göttfert.
    Sie vergreifen sich im Ton. Diesen Ton bin ich nur von den Linken/Grünen/Roten und der Antifa gewöhnt.

    Zu diesen Möchtegern Politikern . Es ist nur noch peinlich, wie sehr sie sich aufspielen.
    Ja ich gestehe, ich hatte mich damals gefreut, als er ,Trump,gewonnen hat und nicht Hillary.
    Ich hatte ihm geglaubt, seinen Versprechen. Aber dann hat er Assad angegriffen, in den USA hat er einem Reservad der Indianer Schaden zugefügt, er wollte die Einfuhr von Elfenbein wieder gestatten und hat gerade Bohrungen in einem Naturschutzgebiet in Alaska erlaubt. Ich möchte mich hier nicht äußern, was ich genau über ihn denke.
    Allerdings denke ich, dass größte Problem das wir haben ist wohl eher die Umweltverschmutzung, gerade was unsere Meere angeht. Das Firmen ihre Abwasser einfach so in Flüsse und Meere leiten können, das Giftmüll einfach verbuddelt wird und so weiter. Das sich das Klima verändert hat es schon immer gegeben, denke ich. Dass man natürlich auch über alternative Energiequellen nachdenken muss steht wohl ausser Frage.
    Allerdings sind Windräder auch nicht wirklich eine gute Idee, wenigstens nicht für Vögel.
    Man muss etwas finden, dass gut für die Natur ist und dem Menschen hilft.
    Solange aber diese verteufelten Lobbyisten, quasi im Bundestag und in den Landtagen sitzen, also unsere Regierung sind, solange werden gute Ideen, die der Wirtschaft nicht mehr soviel einbringen immer gleich in der Schublade verschwinden.
    Das allergrößte Problem aber , daß ich sehe ist und bleibt die Unehrlichkeit unserer Politiker und natürlich der Medien.
    Solange man nicht die Wahrheit sagen darf, und es keine vernünftige Diskussionen ehrlich und neutral geführt, mit ehrlichen Argumenten und der Wahrheit, werden wir auf keinen grünen Zweig kommen.
    Na dann schauen wir mal was uns der Advent bringt. Ich hoffe auf eine friedliche Adventszeit. Die wünsche ich allen Lesern.
    Gott schütze uns

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