An alle Israelis: Glauben Sie der deutschen Regierung kein Wort

Von Jürgen Fritz

Liebe Israelis, sollten einige von Ihnen tatsächlich noch glauben, auf Deutschland, genauer: auf die deutsche Regierung wäre Verlass, bitte vergessen Sie das vollkommen. Denken Sie nur daran, was die Parteien, die seit Jahrzehnten die deutsche Regierung stellen, mit ihrem eigenen Volk machen. Und seien Sie dessen gewiss: Alles, was man Ihnen verspricht, sind reine Lippenbekenntnisse. Sobald sich die Gelegenheit bietet, werden diese Leute Sie fallen lassen wie eine heiße Kartoffel.

Wie heißt die Hauptstadt Israels, deutsche Bundesregierung?

Wie Collin McMahon hier auf JFB kürzlich berichtete, hat der Obmann der AfD-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages Petr Bystron die Deutsche Bundesregierung am 16.04. gefragt:

„Wie heißt die Hauptstadt Israels? (Bitte nur mit einem Ortsnamen antworten.)“

Vorgestern, am 23.04.2018, erhielt Bystron die Antwort des Staatsministers im Auswärtigen Amt Niels Annen (SPD). Wie aus der Antwort hervorgeht, sieht sich die Bundesregierung nicht in der Lage, die Frage wie gestellt zu beantworten.

Annen räumte zwar ein, dass jeder Staat grundsätzlich das Recht habe, „eine Stadt innerhalb seines Staatsgebiets zu seiner Hauptstadt zu bestimmen“, nannte das israelische Grundgesetz des Jahres 1980 jedoch eine „Verletzung des Völkerrechts“. Sie haben richtig gehört respektive gelesen, der deutsche Sozi, Verzeihung, der Staatsminister im Auswärtigen Amt, der für dieses antwortet, ist der Auffassung, das israelische Grundgesetz verstoße gegen das Völkerrecht. Das heißt, Deutschland erkennt das israelische Grundgesetz nicht vollständig an. Warum nicht?

Die Palästinenser bestimmen, was die Hauptstadt Israels ist

Weil es das „vollständige und vereinigte“ Jerusalem als Hauptstadt nenne. Die Hauptstadtfrage, so die deutsche Regierung, könne aber nur

„in Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern“

geklärt werden. Deutschland sagt also: Was eure Hauptstadt ist, liebe Israelis, da müsst ihr die Palästinenser fragen. Die bestimmen das mit. Und wir halten uns an das, was die mitbestimmen. Was ihr selbst sagt, was eure Hauptstadt ist, interessiert uns eigentlich gar nicht.

Die palästinensiche Nachrichtenagentur Ma’an freute sich über die Position der Bundesregierung und zitierte Kanzlerin Angela Merkel, die Sonntag im israelischen Fernsehen Channel 10 gesagt haben soll,

“Wir arbeiten auf eine Zweistaatenlösung hin, im Rahmen derer der Status Jerusalems geklärt werden soll.”

Die Antwort der Bundesregierung ist fast deckungsgleich mit der Position der Palästinensischen Autonomiebehörde, die seit Dezember gegen Donald Trumps Ankündigung, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, Sturm läuft.

Mahmud Abbas, der Vorsitzende der Palästinensischen Befreiungsorganisation, sagte am Wochenende:

„Wir werden nicht zulassen, dass irgendein Land seine Botschaft nach Jerusalem verlegt, bis es eine Lösung des Konfliktes gibt.“

Man hat euch längst ausgetauscht gegen neue Schutzbedürftige

Also, liebe Israelis, damit wisst ihr, wer bestimmt, wo der Hase lang läuft. Die Palästinenser haben mächtige Freunde in der arabischen Welt. Und diese haben mächtige Freunde überall in der EU, ganz besonders übrig bei den Grünen, der Linkspartei (SED) und der SPD. Eure 8 Millionen Einwohner, davon 6 Millionen Juden, sind einfach nicht wichtig im großen Spiel der Mächte. Dafür seid ihr viel zu wenig. Bedenkt bitte, es gibt bereits 1,6 Milliarden Muslime und ihre Anzahl wächst und wächst, viel schneller als die aller anderen Religionsgemeinschaften. Und was diese Gruppe mehrheitlich von euch hält, dürfte klar sein.

Ihr seid ein Dorn im Auge nicht nur der islamischen Welt. Natürlich wird die EU euch noch eine Weile alles Mögliche versprechen, doch das sind reine Lippenbekenntnisse, die nicht mehr wert sind als der Hauch, der notwendig ist, um sie auszusprechen. Denkt nur daran, wie die EU-Regierungen ihre eigenen Völker bei der Einführung des Euro getäuscht haben und bezüglich der Masseneinwanderung von Kulturfremden, davon viele Muslime, derzeit permanent täuschen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Genau so werden sie es mit euch machen. Nein, noch viel schlimmer, weil sie euch überhaupt nicht fürchten müssen. Ihr könnt sie ja nicht mal potentiell abwählen.

Vergesst all die Versprechungen und Beteuerungen von wegen jüdisches-christliches Abendland, gemeinsame Kultur und Tradition und die besondere deutsche Verantwortung, die aus den schrecklichen Greueltaten erwächst, die Deutsche Juden zwischen 1933 und 1945 angetan haben. Das sind genau das: reine Lippenbekenntnisse. Man hat euch längst ausgetauscht gegen neue Schutzbedürftige, die den deutschen und EU-Machteliten viel lieber und zudem auch noch viel lukrativer sind, und mit denen man es sich nicht verscherzen möchte, da man nicht noch mehr Terror im eigenen Land haben will. Aber zurück zu dem, der die Anfrage an die Bundesregierung stellte.

Die deutsche Bundesregierung sieht es genau wie die Feinde Israels

Petr Bystron zeigte sich erstaunt, „dass die Bundesregierung 70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel immer noch nicht in der Lage ist, die Hauptstadt des Landes zu benennen.“ Besonders verwundert zeigte sich Bystron darüber, dass Außenminister Heiko Maas (SPD), der bei seinem Antrittsbesuch in Jerusalem

„die Verantwortung für und die Solidarität mit dem jüdischen und demokratischen Staat Israel“

betonte, sich in der Frage der Hauptstadt nicht in der Lage sieht, Israels Position zu unterstützen.

„Angesichts der immer wieder betonten besonderen historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel verwundert es, dass die Bundesregierung in der Frage der Hauptstadt immer noch genauso argumentiert wie die Feinde Israels“,

so Bystron.

*

Titelbild: YouTube-Screenshot

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39 Antworten auf „An alle Israelis: Glauben Sie der deutschen Regierung kein Wort

  1. Hansa

    Antisemitische Vorfälle in Deutschland

    Antisemitische Vorfälle in Deutschland machen seit Wochen verstärkt Schlagzeilen. So wurde in Berlin eine Zweitklässlerin von älteren Schülern aus muslimischen Familien wegen ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit beschimpft.

    Moment mal.

    Also mein Wissensstand war, dass Juden in Deutschland bis vor ein paar Jahren im wesentlichen unbehelligt leben und gefahrlos auf der Straße herumlaufen konnten. Noch vor ein paar Jahren nämlich hatte man sich gewundert, dass ausgerechnet Berlin das Traumziel vieler israelischer Jugendlicher und junger Erwachsener war, die keine Lust mehr auf die ständige Kriegssituation in Israel hatten und endlich mal in Ruhe und Frieden leben wollten. Und bis vor ein paar Jahren haben die sich in Berlin auch ziemlich wohl gefühlt und sind in Scharen hierher gekommen. Und immerhin gibt es ja in den Schulen viele jüdische (oder israelischstämmige) Kinder, und bisher war das ja kein Problem.

    Und jetzt kommt Merkel daher und meint, ja, tut uns leid, es gibt jetzt Antisemitismus, aber regt Euch nicht so auf, wir waren doch schon immer Nazis, auf ein bisschen mehr oder weniger kommt es doch nicht an.
    […]
    ins eigene Knie geschossen: Neulich sagte doch ein jüdischer Wissenschaftler in den Tagesthemen:

    Zum Zweiten, dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen. Es wird, glaub ich, auch klappen. Aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.

    Ach.

    Ein Experiment wagen, eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Die ZEIT übersetzt gerade aus Frankreich, dass die dort eine “lautlose ethnische Säuberung” in einigen Stadtvierteln, die auf eine “islamistische Radikalisierung” zurückzuführen sei, beklagen.

    Scheint, als sei das Experiment fehlgeschlagen.

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    1. ceterum_censeo

      @ Hansa:

      Richtig, wie eben von Ihnen angeführt:
      Sagte doch neulich in den ‚Tagesthemen‘ ein gewisser ‚Yascha Mounk‘:

      „Zum Zweiten, dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen. Es wird, glaub ich, auch klappen. Aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen. “

      Und wie Sie selbst es im Folgenden in bezug auf Frankreich sagen:

      So etwas nennt man gemeinhin ‚ethnische Säuberung‘!

      UND DIE VERWERFUNGEN‘? – EINGEPLANT! KOLLATERALSCHÄDEN‘!

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    2. Gela-X

      Wenn ich das richtig erinnere, dann war das eine jüdische Idee mit dem ganzen Multi-kulti in Europa und es wurde vom Zentralrat der Juden und seinem Vorsitzenden Josef Schuster begrüßt, daß so viele Muslime hierherkommen.

      Der Name Barbara Lerner-Spectre dürfte den meisten hier bekannt sein, wenn nicht, Googel und Youtube helfen.

      So, und nun ist es nicht recht, wenn die deutsche Regierung die Position der UN vertritt in Sachen Jerusalem.
      Mir persönlich ist es übrigens egal, wie man sich in Palästina einigen wird, mich ärgert es nur, daß Petr Bystron offensichtlich auf Frauke Petrys Spuren wandelt.

      Hatte er auch Schulden?

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      1. Carla Schütte

        “ Mir persönlich ist es übrigens egal, wie man sich in Palästina einigen wird, mich ärgert es nur, daß Petr Bystron offensichtlich auf Frauke Petrys Spuren wandelt.“.

        …können Sie diesen Satz bitte erklären, ich möchte Ihre Einstellung verstehen ?

        und, würden Sie das anders sehen, wenn nicht die AfD, sondern eine andere Partei gefragt hätte ?

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    3. Gela-X

      Natürlich ist es fehlgeschlagen, das war doch zu erwarten.

      Allerdings wehre ich mich dagegen, daß daran nun wieder die Deutschen schuld sein sollen.
      Immerhin ist die Umvolkung eine jüdische Idee und wenn die Auswirkungen nun auch Juden treffen, dann haben sie eben Pech gehabt.

      Ich nehme an, viele erinnern sich noch an die Vorwürfe vom Zentralrat der Juden gegen Deutsche, die sich gegen die Islamisierung Europas zur Wehr setzten, sie wurden als „Nazis“ beschimpft und nun, wo es auch die Juden hier trifft, sollen die Deutschen die Juden schützen, obwohl deutsche Juden jeden Deutschen, der sich gegen islamische Übergriffe wehren wollte, in die „rechte Ecke“ gestellt haben?

      Ihr könnt mich mal!

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  2. 300sel

    Dieser „alternativlosen“ Kanzlerin fehlt es nicht nur an Bodenhaftung, sondern obendrein an jeglicher Sensibilität und Empathie, wie man auch beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen (BdV) deutlich vernehmen konnte. Diese Frau in ihren bunten Mao-Anzügen und ihr komischer neuer Außenminister werden den Ruf Deutschlands in der Welt in der laufenden Legislaturperiode endgültig zunichte machen.

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    1. corvusalbusberlin

      „….werden den Ruf Deutschlands in der Welt in der laufenden Legislaturperiode endgültig zunichte machen.“

      Ha,ha,ha,ha ! Das ist doch längst geschehn.

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      1. 300sel

        Offenbar nicht. Außerhalb der EU genießt Deutschland nach wie vor einen hervorragenden Ruf, was aber vor allem auf deutschen Fußball, Adidas, deutsche Autos und andere Exportprodukte zurück zu führen ist.

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  4. Raimund Meyer

    Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken. (Zitat: Alfred Tetzlaff)

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    1. 300sel

      Dieses Comedy-Zitat basiert auf einer fatalen Fehleinschätzung. Das Gegenteil ist inzwischen mehr als bewiesen. Sehen Sie sich die SPD-Granden der letzten zwanzig, dreißig Jahre doch nur einmal an. Glauben Sie, dass vor Beginn seiner politischen Karriere auch nur einer davon in der Wirtschaft oder in der Wissenschaft einen adäquaten Job bekommen hätte? 😂😂😂

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  5. Reinhard Wehpunkt

    Man kann es auf dem Foto schon am Blick von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sehen, wie wenig er dieser bösartig verlogenen Type Glauben schenkt, der er da aus diplomatischen Gründen gerade die faulige Hand schütteln muß.

    Letztlich ist es einer der Pfeiler des israelischen Erfolges: die permanente existentielle Bedrohung hält die Sinne wach und scharf. Die multikultiweltoffentolerante Phrasologie kann man nur wohlstandverseuchten, westeuropäischen Hirnen verkaufen, die sich im Endstadium der Verblödung befinden.

    Die Frage von Petr Bystron war genial, diese verkommene Regierung vorzuführen und natürlich tun alle Juden gut daran, dem durchtriebenen Merkel-Regime kein Wort zu glauben und immer einen Plan B vorbereitet zu haben.

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    1. Reinhard Wehpunkt

      Nachtrag:
      letzten Mittwoch erklärte die bösartig verlogene Type, die da dem Ministerpräsident Benjamin Netanjahu seine verfaulte Extremität entgegenstreckt, folgendes:
      „Wenn junge Männer bei uns bedroht werden, nur weil sie eine Kippa tragen, müssen wir deutlich machen: Sie sind nicht allein“.

      Heute musste eine privat angemeldete Demonstration ‚Berlin trägt Kippa‘ nach 15 Minuten abgebrochen werden, weil die Teilnehmer von den neuen Schutzbefohlenen des MerkelMaas-Regimes massiv bedroht wurden. Und die Berliner Polizei konnte oder wollte offenbar deutsches Recht in der linksgrün-versifften Hauptstadt nicht durchsetzen.

      So schaut also die Realität aus: die verbrecherischen Phrasendreschmaschinen sondern gekonnt gefällige Sprüche ab, mit denen sie die Verblödeten einlullen, derweil die islamische Bedrohung immer stärker den deutschen Alltag terrorisiert.

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    1. Gela-X

      Deshalb sollte Deutschland sich konsequent weigern, sich weiterhin mit den Völkern des Nahen Ostens abzugeben und sie ALLE des Landes verweisen!

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  6. Sakura

    Naja es wird Völkerrechtlich auch so sein, daß die Palestinenser die Hauptstadt bestimmen dürfen… Klar die Jüdische Gemeinschaft, welche in Palestina einen Wohnsitz hatten, haben schlislich die palestinenser vertrieben und den Staat Israel ausgerufen und das Versties gegen das Völkerrecht.

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  7. Klaus Prehn

    Richtig eruiert und eingeschätzt…Die Regierung tauscht das D-Volk, zu dem auch die Deutschen-Jüdischen- Glaubens gehören, einfach gegen die Mädchen,Frauen feindliche und andersdenkende u/o nichtgläubige gegen die gefäurliche Musel-Institution aus !

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      1. 300sel

        Genau bei der Finanzierung muss angesetzt werden!

        Die AfD fordert bereits seit ihrer Gründung, dass es keine Einwanderung in die ohnehin schwächelnden „Sozialsysteme“ geben darf. Leider ist diese wichtigste aller Forderungen zur Migrationspolitik in dem ganzen Islam-Gedöns (was für ein trefflich inszeniertes Ablenkungsmanöver!) aber inzwischen arg ins Hintertreffen geraten.

        Unbesehen dessen müssen vor allem Straftäter, die Kapitalverbrechen begehen (dieser Begriff stammt nicht etwa von „Kapital“ – es handelt sich dabei also nicht um den heute viel härter bestraften „white collar crime“ -, sondern rührt daher, dass solche Taten früher mit der Enthauptung des Täters geahndet wurden) konsequent bestraft werden. Und zwar völlig egal, aus welcher angeblichen „Motivation“ heraus die jeweilge Tat begangen wurde. Es gibt dafür viel zu viele Urteile mit „mildernden Umständen“ und Bewährungsstrafen, was die Opfer verhöhnt und die Lage insgesamt fatal verharmlost.

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  9. trumpelman

    Ist ein wenig weiträumiger denken noch erlaubt?
         Mutti Merkel erhielt einen „Europa-Preis“. (Siehe dazu die Webseite des Kanzleramtes.)
         Von wem? – Von der Coudenhove-Kalergi-Stiftung.
    Der Graf Coudenhove-Kalergi war ein Kämpfer für Pan-Europa.

                        Herausragend ist seine Schrift »Praktischer Idealismus« (1925).
                                      (Kann bei archive.org heruntergeladen werden.)
    Darin u.a. (im Kontext mit dem übrigen Inhalt des Buches):
    (Zitat, S. 32 ff.)
    Der Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus um das Erbe des besiegten Blutadels ist ein Bruderkrieg des siegreichen Hirnadels, ein Kampf zwischen individualistischem und sozialistischem, egoistischem und altruistischem, heidnischem und christlichem Geist. Der Generalstab beider Parteien rekrutiert sich aus der geistigen Führerrasse Europas: dem Judentum.
    Kapitalismus und Kommunismus sind beide rationalistisch, beide mechanistisch, beide abstrakt, beide urban. Der Schwertadel hat endgültig ausgespielt. Die Wirkung des Geistes, die Macht des Geistes, der Glaube an den Geist, die Hoffnung auf den Geist wächst: und mit ihnen ein neuer Adel.
    (S. 51)
    Nicht: das Judentum ist der neue Adel; sondern: das Judentum ist der Schoß, aus dem ein neuer, geistiger Adel Europas hervorgeht; der Kern, um den sich ein neuer, geistiger Adel gruppiert. Eine geistig-urbane Herrenrasse ist in Bildung: Idealisten, geistvoll und feinnervig, gerecht und überzeugungstreu, tapfer wie der Feudaladel in seinen besten Tagen, die Tod und Verfolgung, Haß und Verachtung freudig auf sich nehmen, um die Menschheit sittlicher, geistiger, glücklicher zu machen.
    (Schon auf S. 22 ff)
    Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. Denn nach den Vererbungsgesetzen wächst mit der Verschiedenheit der Vorfahren die Verschiedenheit, mit der Einförmigkeit der Vorfahren die Einförmigkeit der Nachkommen. In Inzuchtfamilien gleicht ein Kind dem anderen: denn alle repräsentieren den einen gemeinsamen Familientypus. In Mischlingsfamilien unterscheiden sich die Kinder stärker voneinander: jedes bildet eine neuartige Variation der divergierenden elterlichen und vorelterlichen Elemente.
    (Ende Zitat)

    Exakt entsprechend den Träumen des Grafen findet heute das (in den Tagesthemen erwähnte) »Experiment« auf deutschem und auch europäischem Territorium statt. Merkel verdient sich damit nachträglich den Coudenhove-Kalergi-Europa-Preis noch einmal nachdrücklich. Der vom Kanzleramt kontrollierte „Rat für nachhaltige Entwicklung“ stellt in den (von der Bundeskanzlerin Merkel in höchsten Tönen gelobten) »Visionen 2050« unter VERBARIUM auf Seite 179 fest:
         MIGRATIONS-HINTERGRUND – nicht mehr benutzt seit etwa welchem Jahr: 2040 – Grund der nicht weiter erfolgten Nutzung: Nicht mehr benötigt, da Menschen so „gemischt“ sind, dass jeder einen Migrationshintergrund hat.

    Wer bekommt da – wenn er etwas weiträumig beobachtet und abwägt – nicht „ein etwas komisches Bauchgefühl”? – Wenn man etwas unbedacht einen nicht ganz zu Ende gedachten und missverständlichen Ausdruck benutzt, mag gleich als NAZI beschimpft werden. Wer aber, wie die Kanzlerin, die Fantasien eines Grafen Coudenhove-Kalergi goutiert und die »Visionen 2050« erfreut lobt, müsste eigentlich energischer Verachtung ausgeliefert sein.

             SEHT DIE ZEICHEN – SEHT DIE ZUSAMMENHÄNGE – DENKT IN JAHRZEHNTEN

    In der Politik ist nicht – NICHTS – zufällig. Auch nicht die Tatsache, dass Juden stets auf ihre Sonderstellung bedacht sind, diese herauskehren, sich fast überall einmischen und damit auch von heimlichem Misstrauen bis zu offen ausgetragenen Aversionen bedenkenswerte Reaktionen provozieren.
    – mlskbh –

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    1. ceterum_censeo

      C.- Kalergi propagierte ja wohl auch, dass alle durch Verrassung und Vermischung wie die ‚alten Ägypter‘ aussehen sollten!

      Jetzt hätte ich fast gesagt: ‚Zurück in die Steinzeit!‘

      Allerdings, die alte ägyptische Kultur dürfte der derzeit hierzulande herrschenden haushoch überlegen gewesen sein….

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  10. Gunnar Bredemeyer

    Ein Freund (ein Moslem) sagte mir die Zionisten sind schuld an der Massenmigration. Ich gehe normal solchen Reden von ihm aus den Wege, jetzt konnte ich das nicht mehr. Ich sagte ihm das es für Israel Selbstmord wäre wenn der Islam Deutschland und Europa beherrschen würde. Die deutsche Operettenarmee brauch die beste und tapferste Armee der Welt nicht zu fürchten. Bis auf einige Spezialkommandos ist die Bundeswehr von Uschi keinen Schuss Pulver wert. Aber deutsche Spezialwaffen in islamischer Hand (Türkei) sind für Israel gefährlich. Siggi ist, bei seinen Abschluss, den türkischen Verbrecher in den Arsch gekrochen. Hat sich sogar erniedrigt (damit auch die Bundesrepublik) und wohl den Waffendeal abgeschlossen. Wahrscheinlich auf Pump, damit die Türkei uns in 3 Tagen besiegen könnte. Jetzt ist noch eine weit größere Pfeife dran, Mass. Aber schlimmer als Siggi geht es sowieso nicht mehr. Irgendwann wird es hier die Verteilungskämpfe geben. Türken gegen Syrer und Iraker gegen Afghanen gegen Nordafrikaner gegen Schwarzafrikaner (die auch untereinander Krieg haben werden). Wir Deutschen werden zuschauen und den Kopf einziehen und Menschlichkeit einfordern. Der Aufmarsch gegen Judenhass ist weiter nichts als Beifall klatschen. Der junge Bengel ist jetzt wohl ein Held in seiner Gesellschaft. Er gehört abgeschoben, egal wie alt er ist. Damit kann man ein Zeichen setzen. Es gibt nicht Islam und Islamisten. Es gibt nur einen Islam. Ich hoffe nur das er nicht gewinnt. Die Verschwörung des Bösen (Soros und Konsorten, EU Bonzen, Merkel, Mass, Blockparteien: CDU/CSU, SPD, Grüne (Schwerpunkt: Terror und Kinderliebe für alle), Linke oder besser SED Nachfolgepartei (Ziel: Zerstörung der BRD, Europas, USA, Israels, und der übrigen westlichen Welt) und Antifa soll scheitern.
    Im Kino gewinnt immer das Gute, im Leben auch?

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