Gruppenvergewaltigung in Rom: 16-Jährige überlebte es nicht

Von Jürgen Fritz, Sa. 27. Okt 2018

Die brutale Gruppenvergewaltigung in Freiburg, bei der eine 18-Jährige vor knapp zwei Wochen zuerst mit einem Rauschmittel wehrlos gemacht und dann von acht bis 15 Männern, hauptsächlich Syrern, vergewaltigt wurde, erschüttert im Moment ganz Deutschland. Doch nur wenige Tage später ereignete sich in Rom schon die nächste ähnliche Tat. Mehrere Asylanten setzten dort eine 16-Jährige derart unter Drogen, dass sie das Bewusstsein völlig verlor und vergewaltigten die Bewusstlose dann ebenfalls einer nach dem anderen. Desirée Mariottini überlebte das Ganze nicht.

Zuerst unter Drogen gesetzt, dann mehrfach vergewaltigt von unterschiedlichen Personen

In der Nacht von Samstag, den 13., auf Sonntag, den 14. Oktober 2018, wurde in Freiburg eine 18-Jährige von mindestens acht Männern nacheinander vergewaltigt, womöglich sogar von bis zu 15, nachdem sie zuvor mit einer Droge, die ihr wahrscheinlich in den Drink gekippt worden war, betäubt wurde, was sie völlig wehrlos gemacht hatte. Selbstverständlich war dies nur ein bedauerlicher Einzelfall wie all die anderen auch. Nur wenige Tage später, nämlich am Donnerstag, den 18. Oktober ereignete sich dann in Rom der folgende Fall.

In einer besetzten Bauruine im Stadtteil Rom-San Lorenzo wurde der 16-jährigen Desirée Mariottini eine so hohe Dosis Drogen verabreicht, dass das Mädchen komplett das Bewusstsein verlor. Anschließend wurde sie von mehreren Personen mehrfach sexuell missbraucht. Desirée Mariottini verstarb noch in der Nacht zum Freitag. Eine Autopsie ergab, dass die Bewusstlose mehrfach vergewaltigt wurde.

Zwei Senegalesen verhaftet, nach weiteren Tätern wird gefahndet

Am Abend vor ihrem Tod soll das junge Mädchen noch ihre Großmutter angerufen haben, um ihr mitzuteilen, dass sie bei einem Freund in Rom übernachten würde. Seither hatten die Verwandten nichts mehr von Desirée gehört.

Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa vorgestern vermeldete, hat die Polizei in Rom in der Nacht zum Donnerstag zwei Verdächtige wegen Mordverdacht festgenommen. Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um den 26-jährigen Mamadou Gara und den 42-jährigen Brian Minteh. Beide kommen aus dem Senegal (Westafrika) und beide sollen sich illegal auf italienischem Staatsgebiet aufgehalten haben, berichtet Ansa weiter. Die Behörden haben bereits Anklage wegen Mordes, Vergewaltigung und Drogenhandels erhoben.

Nach Komplizen, die an der Gruppenvergewaltigung und an der Verabreichung des tödlichen Drogenmixes ebenfalls beteiligt gewesen sein sollen, werde fieberhaft gefahndet. Laut PI-News soll ein junger Senegalese, der als Zeuge bei der Polizei ausgesagt hatte und sich auch in einem Interview bei RaiUno zu Wort meldete, folgendes gesagt haben: „Die junge Frau ist zwischen Mitternacht und halb eins morgens gestorben. Es waren sieben Leute, die sie betäubt und vergewaltigt haben“.

Ein Mob hindert den Innenminister daran, eine weiße Rose für Desirée Mariottini niederzulegen

Der italienische Vize-Premier und Innenminister Matteo Salvini versprach volle Aufklärung und eine gerechte Strafe für die Täter. Am Mittwoch besuchte er den Tatort in San Lorenzo, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Dies sorgte für ein großes Medienspektakel. Ein aufgebrachter Mob hinderte den eigenen Innenminister sogar daran, im Viertel San Lorenzo eine weiße Rose vor den Eingang des Gebäudes abzulegen, in dem Desiree Mariottini tot aufgefunden worden war.

Das müssen Sie sich bitte auf der Zunge zergehen lassen. Ein Mob hindert den demokratisch gewählten Innenminister des Landes daran, eine Rose für die brutal Vergewaltigte und Ermorderte abzulegen. Stellen Sie sich bitte den umgekehrte Fall vor. In Deutschland würden vier oder sieben deutsche Männer eine 16-jährige Afrikanerin oder Araberin unter Drogen setzen, dann einer nach dem anderen sie vergewaltigen und sie würde an dem Drogenmix sterben. Merkel oder Nahles oder Habeck oder sonst ein hoher Politiker würde dann vor dem Haus, wo das Mädchen starb eine weiße Rose ablegen wollen und ein Mob würde sie oder ihn daran hindern, was da los wäre.

Mutter der Toten: Ich möchte nicht, dass diese Tragödie mit anderen  Mädchen geschieht“

Matteo Salvini kehrte übrigens am Mittwochabend in die Via dei Lucani zurück und legte doch noch eine Blume an einer improvisierten Gedenkstätte nieder. Der Innenminister versicherte, er werde die als Treffpunkt von Drogendealern bekannte Bauruine abreißen lassen. Auf Twitter schrieb er:

„Zwei illegale Migranten wurden letzte Nacht wegen der Vergewaltigung und des Mords an Desirée festgenommen. Danke an die Polizei. Ich werde alles tun, damit die Würmer, die an diesem Horror schuld sind, für ihre Abscheulichkeit bezahlen, ohne jegliche Gnade“.

Am nächsten Tag wurde der dritte Verdächtige, ein 40-jähriger Nigerianer,  festgenommen. Nach einem Vierten werde noch gefahndet. Die grausame Tat sorgte für Aufruhr in der italienischen Öffentlichkeit. Die Mutter von Desirée wird wie folgt zitiert:

„Ich will Gerechtigkeit für Desirée. Ich möchte nicht, dass diese Tragödie mit anderen  Mädchen geschieht.“

Inzwischen wurde wohl auch ein vierter Tatverdächtiger festgenommen, ebenfalls ein Westafrikaner und zwar aus Gambia, ein kleines Land, das fast vollständig von Senegal umschlossen wird.

Islamische Prägung?

Senegal ist ein islamisch dominiertes Land: 90 bis 94 Prozent der Bewohner des Landes sind sunnitische Muslime, bekennen sich also zum Islam in seiner sunnitischen Ausprägung, die weltweit die dominierende ist. Eine Besonderheit des senegalesischen Islam ist, dass fast jeder Gläubige Mitglied einer Bruderschaft ist. Diese von charismatischen Denkern des Sufismus gegründeten und von einem Kalifen geführten Bewegungen bestimmen das gesellschaftliche Leben des Landes in vielerlei Hinsicht.

Die nigerianische Bevölkerung besteht zu über 50 Prozent aus Muslimen und ca. 40 bis 48 aus Christen. Die Muslime leben vor allem im Norden des Landes. Der Islam ist auch in Nigeria traditionell sehr stark von den sufischen Bruderschaften geprägt.

Die Gambianer sind zu 90 Prozent Muslime.

Erinnerungen an Pamela Mastropietro werden wach

Durch den Fall wurden bei vielen auch Erinnerungen an den Fall einer anderen jungen Römerin wach, die ebenfalls Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Ende Januar 2018, vor nicht einmal neun Monaten, fand die Polizei in einem Straßengraben nahe Pollenza, einer Gemeinde mit ca. 6.600 Einwohnern in der Provinz Macerata in den Marken, zwei Koffer. Als man diese öffnete, bot sich ein wahrer Anblick des Schreckens. In den beiden Koffern befanden sich über 20 Leichenteile. Offensichtlich wurde ein Mensch vollkommen zerstückelt: Kopf, Brust, Becken, Vagina, Beine und Arme. Es handelt sich um die Leichenteile der 18-jährigen Pamela Mastropietro.

Pamela Mastropietro starb in der Wohnung eines Drogendealers im Nigeria-Viertel der Stadt Macerata. Ihr Körper wurde „fachmännisch“ zerstückelt und (zumindest teilweise) enthäutet. Körperteile wurden entbeint. Die Leichenteile wurden mit Bleichmittel gewaschen, um alle Spuren zu beseitigen. Herz, Hals und Teile der Geschlechtsorgane waren spurlos verschwunden. Laut Gerichtsmediziner war dies nicht die Arbeit eines Laien gewesen. Mehrere Leute mussten dabei mitgeholfen haben.

Drei Nigerianer, alle ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung, zwei von ihnen schon illegal eingereist, wurden des Mordes angeklagt. Da bei der Toten Herz und andere Körperteile fehlten, schlossen Experten einen Ritualmord der nigerianischen Mafia, verbunden mit Kannibalismus oder Organhandel nicht aus.

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Titelbild: Facebookbild

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