15-Jährige auf öffentlicher Toilette vergewaltigt – Tatverdächtig: zwei Afghanen

Von Jürgen Fritz, 30. Nov 2018

Königs Wusterhausen (Brandenburg, Landkreis Dahme-Spreewald) in der letzten Woche: Am Donnerstag kommt ein 15-jähriges Mädchen zusammen mit Angehörigen zur Wache. Sie gibt an, sie sei zwei Tage zuvor, also am Dienstag, von zwei Männern sexuell missbraucht worden. Sie ist von der Tat noch immer so sehr traumatisiert, dass die polizeiliche Befragung abgebrochen werden muss und erst am Freitag fortgesetzt werden kann. Bei dieser schildert sie den Vorfall dann wie folgt.

Zu zweit auf eine öffentliche Toilette gezerrt und dort vergewaltigt

Sie sei am Dienstag, den 20.11.2018, mit zwei jungen Männern unterwegs gewesen und zwar mit dem angeblich 21-jährigen Mohammed F. (bei Afghanen weiß man ja oft nicht so genau, ob die Altersangaben tatsächlich stimmen) und seinem angeblich 18-jährigen Freund, auf jeden Fall also zwei erwachsene Männer. In der Nähe eines Spielplatzes nahe der Schloßstraße hätten die beiden sie dann auf eine öffentliche Toilette gezerrt. Dort soll sie Mohammad F. vergewaltigt haben, während sein Freund sie festgehalten habe.

In der zweiten Vernehmung am Freitag – die erste musste abgebrochen werden, weil das Mädchen noch immer völlig verstört war – kann das Mädchen aus Königs Wusterhausen den Namen des Hauptverdächtigen, also des mutmaßlichen Vergewaltigers nennen. Noch am gleichen Tag, also am Freitag, den 23.11.2018, kann die Polizei den Tatverdächtigen Mohammad F. in einer Flüchtlingsunterkunft im 33 Kilometer entfernten Massow festnehmen. Nachdem der aus Afghanistan stammende Asylbewerber in seiner Unterkunft festgenommen wurde, wird am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom Amtsgericht Königs Wusterhausen ein Haftbefehl gegen ihn erlassen. Seither sitzt er in U-Haft. Der Komplize war und ist wahrscheinlich noch immer flüchtig, ist also quasi jetzt ein echter Flüchtling.

Die Veröffentlichung aus Angst vor Bürgerprotesten zunächst zurückgehalten?

Die Polizei macht das Verbrechen, von dem sie seit Donnerstag und dann ab Freitag nahezu vollständig weiß, jedoch nicht gleich publik. Erst am Montag, den 26.11.2018, erscheint eine erste Polizeimitteilung, also vier Tage nach der Anzeige. Laut Bild soll ein Polizeisprecher erklärt haben, eine frühere Presseveröffentlichung hätte „keinen Sinn gemacht, da wir den Täter ja noch nicht namhaft machen konnten“. Wie die Bild aber weiter berichtet, soll sich ein Polizist wie folgt geäußert haben: Der Vorfall sei von Stadt und Polizeileitung unter Verschluss gehalten worden, „weil sie Reaktionen wie damals in Freiburg befürchten“.

In Freiburg hatten Ende Oktober mindestens acht Männer, eventuell auch deutlich mehr, die meisten davon „Flüchtlinge“, Asylanten bzw. Immigranten aus dem islamischen Kulturkreis, eine 18-Jährige zunächst mit einem Mittel, das wahrscheinlich ins Getränk gekippt worden war, betäubt, und dann das Mädchen, das bei vollem Bewusstsein, aber völlig wehrlos in einer Hecke lag, sich kaum noch bewegen konnte, einer nach dem anderen stundenlang vergewaltigt. Anschließend hatte es etliche Bürgerproteste gegeben, bei denen es zu schlimmen Ausschreitungen gegen die friedlichen Demonstranten gekommen war.

Nach dem polizeibekannten Komplizen wird noch gefahndet

Die zuständige Behörde widerspricht dieser Darstellung. Viel hätte man anfangs noch nicht gewusst und auch aus ermittlungstaktischen Gründen hält sich die Polizei angeblich zurückgehalten. Daher wäre Donnerstag und Freitag noch keine Meldung rausgegangen. Und einen Pressedienst gebe es in der für Kriminalfälle verantwortlichen Direktion in Cottbus nur zwischen Montag und Freitag. Daher sei auch Samstag und Sonntag nichts dazu veröffentlicht worden.

Der flüchtige angeblich 18-jährige afghanische Komplize kam wohl als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland und ist soll der Polizei wegen Körperverletzungsdelikten bekannt sein.

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Titelbild: Symbolbild, Pixabay, CC0 Creative Commons

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