Die ausgebrochenen Tiger und das Coronavirus

Von Jürgen Fritz, Mo. 25. Mai 2020, Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

Bis heute weiß kein Mensch genau, wie es geschehen konnte. Vielleicht war der Pfleger einen Moment unachtsam, vielleicht gab es ein technisches Problem mit der Verriegelung der Tür zum Gatter. Auf jeden Fall gelang es den beiden Tigern Cora und Sari aus ihrem Käfig auszubrechen. Nun waren die beiden aber keine gewöhnlichen Großkatzen, nein, sie gehörten, wie sich schnell herausstellen sollte, zu den selten anzutreffenden Menschenfressern. Was dann passierte, gibt bis heute Rätsel auf und soll hier schonungslos erzählt werden.

Was sollen wir denn jetzt tun?

Der Tag hatte so verheißungsvoll begonnen. Es war ein sonniger Mittwoch im späten Winter, der Frühling war nicht mehr fern. Die Menschen waren gut gelaunt und niemand hätte an diesem Morgen erwartet, wie sich dieser Tag entwickeln würde. Irgendwie – wie genau ist noch immer Gegenstand von Untersuchungen – ist es Sari und Cora, den beiden südchinesischen Tigern, gelungen, aus ihrem Käfig auszubrechen. Vielleicht hatte der Pfleger sich umgedreht ist dabei an einen Hebel gekommen, so dass die Tür geöffnet wurde, und Sari und Cora entkommen konnten, man weiß es nicht. Bis heute kann es niemand genau erklären. Fest steht, sie brachen aus. Doch damit nicht genug. Bereits wenige Meter vom Gehege entfernt, aus dem sie ausgebrochen waren, fielen Sari und Cora bereits die ersten Besucher an. Diese wurden zum Großteil nur leicht, zum Teil aber auch schwer verletzt, in einem Fall sogar tödlich. Doch es sollte noch schlimmer kommen, denn es gelang den beiden Tieren sogar, über den Zaun zu springen und in die Stadt zu entwischen. Zooleitung und Stadtverwaltung bemühten sich die nächsten Tage, alles richtig zu machen, doch dann geschahen viele seltsame Dinge.

Dass so gefährliche Tiere aus einem Zoo ausbrachen, das hatte es seit vielen Jahrzehnten, ja manche sagten seit hundert Jahren nicht mehr gegeben. Von daher war die Situation für alle völlig ungewohnt. Keiner konnte sich erinnern, schon mal eine ähnliche Situation persönlich erlebt zu haben. Man hatte keinerlei Erfahrungswerte. Die Zooleitung war im ersten Moment ratlos. „Was sollen wir denn jetzt tun?“ Der Zoodirektor und sein Stellvertreter fingen an, sich zu streiten. Könne man denn wirklich sicher sein, dass Sari und Cora auch aus dem Zoo entkommen waren. „Hat das denn jemand mit eigenen Augen gesehen oder ist das nur eine Vermutung?“, meinte der Zoodirektor. „Sollten wir nicht erstmal den ganzen Zoo nach den Tigern absuchen?“ Außerdem müsste man sich doch jetzt erstmal um die verletzten Menschen im Zoo kümmern, für diese sei man zuständig und das müsse Vorrang haben. Was außerhalb des Zoos passiere, „das geht uns doch gar nichts mehr an“, meinte der Zoodirektor. „Wie stehen wir denn da, wenn bekannt ist, dass zwei Tiger bei uns ausgebrochen sind?“

In der Zeit könnten die Tiere aber doch schon weitere Menschen anfallen, meinte sein Stellvertreter. Man müsse sich um beides zugleich kümmern. Außerdem könne man das doch nicht verheimlichen, wenn die Tiere wirklich ausgebrochen seien. Besser man gebe gleich eine Meldung heraus. Wenn die Tiger dann doch noch innerhalb des Zoogeländes seien, wäre es doch besser so rum als umgekehrt. Schließlich komme das doch sowieso raus, dass die Tiger ausgebrochen seien. Je länger man warte, desto größer werde der Schaden. Ob man nicht versuchen könne, das Tier selbst wieder einzufangen, fragte der Zoodirektor, ohne dass überhaupt jemand davon etwas mitbekäme außerhalb des Zoos. Auf jeden Fall müssten die beiden Tiere sofort betäubt oder erlegt werden, bevor sie noch mehr Menschen angreifen, da war man sich einig. Allerdings war der einzige, der mit dem Betäubungsgewehr wirklich zielsicher umgehen konnte, gerade in Urlaub und sein Assistent, der zumindest halbwegs mit dem Gewehr umgehen konnte, war gerade krank.

Wir brauchen eine Ausgangssperre

So ging es immer wieder hin und her. Die Zeit verstrich, man war ratlos und konnte sich nicht einigen. Währenddessen hatte das Tier außerhalb des Zoos bereits zwei Menschen angefallen und und einen schwer verletzt. Jetzt endlich entschloss man sich, eine Meldung an den zuständigen Bürgermeister herauszugeben und sagte, was im Zoo passiert war. Der Bürgermeister der Stadt war gerade auf einer Veranstaltung einer Wirtschaftsorganisation, als ihm ein Mitarbeiter zuflüsterte, eine große Raubkatze sei ausgebrochen und haben Menschen angefallen. Der Bürgermeister verstand zunächst nur, eine Katze sei ausgebrochen und habe jemanden angegriffen, dachte, es würde sich um eine Hauskatze handeln, die jemanden gekratzt habe, und sagte, man solle die Feuerwehr verständigen, die Katze einzufangen und nach Hause zu bringen.

Der Mitarbeiter wollte insistieren und die Sache richtig stellen, aber der Bürgermeister, der schon auf dem Sprung zur Bühne war, eine kleine Rede zu halten, wies ihn brüsk zurück, wollte sich jetzt auf seinen Auftritt konzentrieren. In der Zwischenzeit gab es nun auch in der Stadt den ersten Todesfall. Der eine Tiger hatte ein Rentner-Paar angegriffen, die nicht schnell genug wegrennen konnten, verletzte die Frau mit einem Prankenhieb und tötete den Mann. Nun gelang es endlich auch, dem Bürgermeister, nachdem er seine Rede beendet hatte, die Lage verständlich zu machen. „Um Gottes willen“ schrie er, „Was machen wir denn jetzt?“. Sofort verständigte er die Erste Bürgermeisterin, die den gesamten Magistrat der Stadt einberufen ließ, und man überlegte gemeinsam, was nun zu tun sei.

„Die Polizei muss das Tier sofort erschießen“, meinte der für die Sicherheit der Stadt verantwortliche Bürgermeister. „Dafür sind die doch gar nicht ausgerüstet“, meinte ein Kollege. Wir brauchen einen speziellen Jäger mit Betäubungsgewehr und Erfahrung in der Jagd auf gefährliche Wildtiere, insbesondere Großkatzen. Den müsse man aus einer Nachbarstadt anfordern, meinte ein Dritter, da diese Stelle vor Jahren schon abgebaut worden wäre. Man habe so einen Fall ja nie gehabt, seit man zurückdenken könne. Ob man nicht die Feuerwehr einschalten könnte, fragte ein Vierter. „Was sollen die denn machen? Die Tiger nass spritzen?“, entgegnete die Erste Bürgermeisterin. So ging es hin und her. Schließlich einigte man sich, als erstes müsse die Bevölkerung gewarnt werden, dass alle zuhause bleiben, die nicht unbedingt raus müssen. „Wir brauchen eine Ausgangssperre, solange die beiden Tiger in der Stadt unterwegs sind“, da waren sich alle einig.

Ich habe noch keinen Tiger gesehen, wo sollen die denn sein?

Also wurde für das gesamte Stadtgebiet eine sofortige Ausgangssperre erlassen. Im Hörfunk, im TV und in den Presseorganen wurden die Menschen benachrichtigt, dass sie auf jeden Fall zuhause bleiben sollen, solange die beiden gefährlichen Tiere nicht unter Kontrolle seien. Und als die Menschen davon hörten, hatten zunächst auch alle Angst vor den beiden großen Raubkatzen und hielten sich bis auf einige wenige Ausnahmen alle an den Erlass. Am nächsten Tag traf endlich der Großwildjäger aus der Nachbarstadt ein, der bereits über die Lage aufgeklärt war. Das werde nicht ganz einfach. In der Millionenstadt die beiden Tiere ausfindig zu machen, könne ein paar Tage dauern, aber er sei zuversichtlich, das hinzukriegen.

Nach zwei Tagen stieg aber bei einigen allmählich Unmut auf. „Wieso werden wir hier eingesperrt?“, begannen die ersten zu rufen. „Ich habe noch keinen Tiger gesehen. Wo sollen die denn sein?“ Jeden Tag gab es jetzt Meldungen, wie viele Menschen Sari und Cora, die beiden gefährlichen Menschenfresser, wieder angefallen hätten und wie viele an ihren Verletzungen verstarben. „Ich kenne keinen einzigen, der von den Tigern angefallen wurde“, sagte eine Frau nach einer Woche. „Wer weiß denn, ob diese Zahlen überhaupt stimmen?“ Außerdem fiel vielen auf, dass vermehrt ältere Menschen von den Tigern angefallen wurden, die nicht schnell genug wegrennen konnten, wenn jemand schrie „Achtung, da ist der Tiger“. „Alte Menschen sterben doch sowieso bald“, meinte nun ein Stadtteil-Bürgermeister einen kleinen Ortsteils im Süden der Stadt. „Wer weiß, ob dich nicht eines natürlichen Todes gestorben sind?“, meinte nun ein anderer, „und man tut jetzt so, als seien es die Tiger gewesen, um uns Angst zu machen“.

Genau wie damals in der DDR!

Die Tage vergingen und die beiden Tiger waren noch immer nicht eingefangen. Es war wie verhext. Die beiden Raubkatzen wurden nur selten gesehen, sie schlugen plötzlich irgendwo zu, verschwanden aber gleich wieder. Der Großwildjäger forderte Verstärkung an, alleine würde er die Tiger sicherlich nicht zu fassen bekommen, das war ihm inzwischen klar. In der Zeit stieg der Widerstand gegen die Ausgangssperre in der Bevölkerung und man begann, sich zu streiten. Waren es am Anfange noch mindestens 19 von 20, die die Maßnahmen des Magistrats gut hießen, so sank die Zahl der Befürworter von Tag zu Tag. Inzwischen waren es nur noch drei von vier. Jeder Vierte hatte nun leichte, manche sogar massive Zweifel und die ersten Leute gingen raus auf die Straße, um zu demonstrieren gegen die Ausgangssperre.

„Tiger sind doch einfach nur ganz normale Katzen“, rief eine Frau. „Ich habe seit über zwanzig Jahren Katzen, mir hat noch nie eine etwas getan. Ja, vielleicht mal ein kleiner Kratzer an der Hand, aber daran stirbt doch niemand!“ „In unserem Stadtviertel waren die Tiger doch noch gar nicht“, sagte ein Mann. „Wieso werden wir hier ins Haus eingeschlossen, nur weil in einem ganz anderen Stadtviertel ein paar Menschen angefallen wurden?“ „Hier werde gezielt Panik geschürt“, meinte ein Dritter. Eine Vierte sagte, sie achte seit Jahren auf gesunde Ernährung, betreibe Meditation und nehme viele Vitamine und Ballaststoffe zu sich, sei mit sich innerlich völlig im Reinen. Das spüren Tiere und würden sie daher nie angreifen. „Wildtiere greifen nur solche Menschen an, deren innerliches Gleichgewicht ohnehin schon gestört ist. Mir kann gar nichts passieren. Wieso muss ich mich dann an diese blödsinnige Verordnung halten? Das ist doch ungerecht!“ „Die wollen uns gezielt unterdrücken, genau wie damals in der DDR“, sagte ein anderer. „Wofür bin ich denn damals gegen Honecker auf die Straße gegangen?“

Die Menschen, die den Tigern zum Opfer fielen, hatten alle Vorerkrankungen

Ein ehemaliger Zoodirektor, der schon Mitte 70 war, erklärte, er habe sich von über zehn Zoos die Statistiken angesehen, wie oft Tiger Menschen angefallen haben. Die Statistik sei ganz eindeutig: Zoo-Tiger seien auch nicht gefährlicher als Giraffen oder Zebras. Ja im Grunde seien sie vergleichbar mit den Tieren im Streichelzoo, die sogar viel öfter Kinder beißen als Tiger im Zoo. Und vor zehn Jahren, als er noch nicht in Rente war, sei auch mal ein Tier ausgebrochen, ein Fuchs. Da habe man auch so eine Panik gemacht, aber der Fuchs habe keinen einzigen Menschen getötet. Da würden sich doch nur einige wichtig machen wollen, vielleicht um die nächste Wahl zu gewinnen, indem sie zuerst eine künstliche Gefahr heraufbeschwören, um sich dann als große Retter aufspielen zu können. Vielleicht steckten auch irgendwelche finanziellen Interesse dahinter. Womöglich wolle der Zoo einfach mehr Geld für das Raubtier-Gehege.

Fast alle bisherigen Opfer seien alte oder kranke Menschen gewesen, sagte nun ein Politiker einer bestimmten Partei. „Sollen die doch zuhause bleiben, die es betrifft, die nicht schnell genug wegrennen können, und nicht alle anderen gleich mit“. Das sei doch absurd. Ein Gerichtsmediziner aus dem Norden der Stadt meinte, er habe jetzt mehrere Leichen, die von den Tigern angefallen und getötet wurden, untersucht. Sie alle wären entweder schon sehr alt gewesen oder hätten Vorerkrankungen gehabt, von denen manchmal nur niemand wusste, die er jetzt aber herausgefunden habe. Einer habe zum Beispiel seit Jahren einen kleinen Riss in der Bauchdecke gehabt, was nur noch nie diagnostiziert worden war. Ein zweiter litt an Diabetes und andere hatten einen leicht erhöhten Blutdruck. Für Menschen ohne jede Vorerkrankungen seien die Tiger völlig harmlos, da sei er sich ganz sicher, weil ja keiner der Obduzierten jung und vollkommen gesund gewesen sei, sagte der Pathologe. Am Jahresende werde sich überhaupt niemand mehr an die Tiere erinnern, dass da mal etwas war.

Ein ehemaliger Bärendompteur versichert: diese Tiger sind harmlos

Ein wie Cora und Sari aus Ostasien stammender Tierarzt veröffentlichte auf YouTube ein Video, welches sich viele Menschen anschauten. Mit Tigern habe er zwar noch nie zu tun gehabt, aber vor Jahrzehnten, als er noch nicht in Rente war, habe er mit Bären gearbeitet, insofern könne er mit Sicherheit sagen, dass diese Tiger kaum gefährlich seien als ganz normale Hauskatzen. Niemand müsse vor ihnen Angst haben. Viele Menschen waren jetzt beruhigt und fühlten sich gleich sicherer. Andere fragten sich: „Was verheimlicht man uns? Warum sieht man diesen Tierarzt, der sich doch auskennt mit Bären nicht im TV, sondern immer nur diese Tiger-Experten? Da stimmt doch was nicht!“ Ein berühmter Sänger, der sich schon länger Gedanken machte über all die Zusammenhänge in der Gesellschaft und in der Welt, dem es ein tiefes Anliegen war, seine Mitmenschen aufzuklären, sagte nun, er wisse überhaupt nicht, ob es Tiere überhaupt gäbe. Er habe noch nie eines gesehen in der Stadt. Er vermute, dass bestimmt ein reicher US-Amerikaner hinter dem Ganzen stecken würde, der mit der Angst der Menschen Geld verdienten wollte, indem er ihnen teure Beruhigungsmittel und Betablocker verkaufen wollte. Er habe da mal einen bisschen im Internet und auf YouTube nachgeforscht und vieles rausgefunden.

Und ein Volkswirt schaute sich die Todesfallzahlen mal genau an. Die Zahl der täglich durch die Tiger getöteten Menschen sei nicht erst mit Verhängung der Ausgangssperre deutlich nach unten gegangen, sondern bereits kurz nach den ersten Meldungen über den Tigerausbruch in Radio, TV und Presse. Damit sei bewiesen, dass die Ausgangsperre unnötig und falsch gewesen sei. Daraufhin wurde er sofort von einer Gruppe als Redner eingeladen, die nun Demonstrationen und Kundgebungen organisierte gegen die Ausgangssperre. Jetzt müsse Widerstand geleistet werden gegen diese diktatorische Stadtverwaltung, hieß es in ihren Reihen. „Was haben denn der Zoo und die Stadtverwaltung davon, wenn alle zuhause bleiben?“ fragten nun einige. „Cui bono, wem nutzt denn das Ganze?“ „Wir werden doch alle verarscht!“, rief ein anderer. „Das ist meine Meinung und schließlich haben wir Meinungsfreiheit! Da sind keine Tiger, geht alles wieder raus!“

Widerstand! Widerstand!

Dann trat der Hauptorganisator der Demonstration ans Rednerpult. Auf diesen Moment hatte er lange gewartet. Als er von den ausgebrochenen Tigern gehört hatte und mitbekam, dass es der Stadt nicht gelang, die gefährlichen Tiere einzufangen, war ihm sofort klar: „Diese Chance müssen wir nutzen“. Schnell hatten er und andere Gruppen, die wie er die Gunst der Stunde nutzen wollten, überall in der Stadt Demonstrationen organisiert. Nun ging er ans Rednerpult und sagte: „Wie lange schon sperrt man euch zuhause ein? Eine Woche? Zwei Wochen? Drei Wochen? Wie lange wollte ihr das noch mitmachen?“ Wie sollte es denn möglich sein, dass zwei große Tiger einfach so „aus Versehen“ ausbrechen, fragte er. Und wieso habe man diese nach so vielen Tagen, ja inzwischen Wochen noch immer nicht eingefangen? „Glaubt ihr wirklich, dass dies nicht möglich wäre, wenn man sie einfangen wollte?“ „Nein, das glauben wir nicht“, schrien die Demonstrationsteilnehmer. „Alles gelogen! Wir werden belogen und betrogen!“.

Und dann brachte er die Menge zum Kochen, als er ins Mikrofon rief: „Die Tiger wurden absichtlich freigelassen. Sie wurden freigelassen, als Vorwand um eine Ausgangssperre gegen euch zu verhängen. Die Stadt will euch zuhause einsperren, damit sie in aller Ruhe eine Diktatur errichten kann. Sie werden euch nie wieder sich frei bewegen lassen. Sie sperren uns solange ein, bis wir uns daran gewöhnt haben, eingesperrt zu sein, und irgendwann nicht mehr aufbegehren.“ „Widerstand!“, riefen die Menschen nun, „Widerstand!“ Und über das Gesicht des Demo-Organisators huschte für einen ganz kurzen Augenblick ein zartes Lächeln, welches aber niemand bemerkte, weil alle so laut schrien, wie sie nur konnten: „Widerstand! Widerstand!“

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