Hier sieht man, mit welcher Geschwindigkeit der SUV in Berlin in die Menschen raste

(Jürgen Fritz, 10.09.2019) Am Freitagabend um 19.08 Uhr ereignete sich an der Invalidenstraße Ecke Ackerstraße in Berlin-Mitte ein schrecklicher Verkehrsunfall, der zum Tod von vier Menschen führte. Ein Porsche SUV raste mit ungeheurer Geschwindigkeit geradewegs auf den Gehweg zu, erfasste dort dann vier Fußgänger und schleuderte durch einen Zaun auf ein Baugrundstück. Noch immer wird gerätselt, wie es dazu kommen konnte. War ein epileptischer Anfall des Fahrers im Spiel?

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19. Grand Slam-Titel: Nadal ringt in New York Medvedev in fünf Sätzen nieder

(Jürgen Fritz, 09.09.2019) Was für eine Finale! Was für eine Tennisschlacht! Was für ein Krimi über fast fünf Stunden. Dabei sah nach zweieinviertel Stunden eigentlich alles ganz klar aus. Rafael Nadal führte im Finale der US Open 7:5, 6:3, 3:2, hatte sogar Break vor und schlug zum 4:2 auf. Seit 1949 hatte niemals ein Spieler nach einer 2:0-Satzführung das Endspiel noch verloren. Und nahezu jeder Kontrahent hätte nach so einem Rückstand gegen den vielleicht härtesten Spieler der Tour innerlich aufgesteckt. Nicht aber Daniil Medvedev. Was sich nun entwickelte, war nicht nur absolut hochklassig, sondern auch an Dramatik kaum zu toppen.

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Der feine Herr Polenz oder: Nazimentalität auf Nazisuche

(Michael Klonovsky, 06.09.2019) Ruprecht Polenz ist kein unbeschriebenes Blatt. Seit über 50 Jahren ist er bei der CDU aktiv, 19 Jahre lang war er Mitglied des Deutschen Bundestages, acht Jahre Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, zeitweise unter Merkel sogar CDU-Generalsekretär. Inzwischen ist er Vorsitzender der christlich-muslimischen Friedensinitiative und Kuratoriumsmitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft. Er warb aktiv für einen EU-Beitritt der Türkei und forderte öffentlich die Beobachtung von PI-News durch den Verfassungsschutz. Michael Klonovsky hat die jüngsten Aktivitäten dieses feinen Herrn ein wenig unter die Lupe genommen.

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Deswegen wurde Sayn-Wittgenstein aus der AfD ausgeschlossen

(Heiko Evermann, 05.09.2019) Ende August 2019 wurde Doris von Sayn-Wittgenstein, die Landesvorsitzende der AfD Schleswig-Holstein, letztinstanzlich aus der AfD ausgeschlossen. Das AfD-Bundesschiedsgericht kam unter anderem zu dem Schluss, dass Sayn-Wittgenstein einen Verein unterstützte, der ein rechtsextremistisches Gedankengut pflegt, sie nicht ansatzweise einsichtsfähig sei und die große Gefahr bestehe, dass sie die AfD als Bühne und als Verstärker für ihre geschichts- und gebietsrevisionistischen Aktivitäten missbrauche. Heiko Evermann beleuchtet den Fall.

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Bürgervotum: Das waren die Wahlgewinner und Verlierer in Sachsen und Brandenburg

(Jürgen Fritz, 05.09.2019) Wir alle kennen das. Kaum hat die Uhr am Wahlabend 18 Uhr geschlagen und die ersten Prognosen, dann Hochrechnungen liegen vor, schon treten Politiker der Spitzenparteien vor die laufende Kamera und jeder erklärt, natürlich nachdem er all den Wahlhelfern gedankt hat, die sich unermüdlich einsetzten und so einen phantastischen Wahlkampf machten, wie gut seine Partei doch abgeschnitten, dass sie fast alle ihre Wahlziele erreicht habe bis auf eines usw. usf. Wie sich nun zeigte, durchschauen die meisten Menschen diese immer gleiche Rhetorik längst und wissen, wer in Sachsen und Brandenburg der große Wahlgewinner und wer all die Verlierer waren.

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Alle gegen einen

(Jürgen Fritz, 04.09.2019) Bei aller Unterschiedlichkeit haben sich sämtliche Parteien, die schon länger im Deutschen Bundestag vertreten sind, zu einem großen Bündnis zusammengefunden, das da lautet: Alle gemeinsam gegen die AfD. Diese lagerübergreifende Entente bildet quasi ein neues politisches Mega-Lager, das von vielen weiteren Kräften, im Grunde nahezu allen von gesellschaftlicher Relevanz, flankiert wird. Und gegen den gemeinsamen Feind scheinen alle Methoden erlaubt. Gleichwohl scheint die derart Bekämpfte, trotz all der enormen Anstrengungen, frappierenderweise eher stärker denn schwächer zu werden.

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Erste Berliner JFB-Runde: „Herr Gauland, aufwachen!“

(Axel Stöcker, 04.09.2019) Die Berliner Runde ist legendär. Nirgendwo in der Politik wird so deutlich Klartext gesprochen wie dort. Nach dem letzten Wahltag in Sachsen und Brandenburg hat daher auch JFB als aufstrebendes Medium dieses Format aufgegriffen und eine eigene Berliner Runde angesetzt. Und damit das reibungslos abläuft, haben wir extra bei den Profis von der ARD ein Praktikum absolviert. Gerade was Fragetechniken und faire, unparteiische, ausgeglichene Gesprächsführung angeht, konnten wir da noch richtig was lernen. Axel Stöcker leitete die erste Berliner JFB-Runde.

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Ein Sinnbild für den Zustand Europas?

(Jürgen Fritz, 03.09.2019) Der folgende Übergriff ereignete sich bereits vor einem Jahr, Ende August 2018, in einem Zug zwischen London und Birmingham. Die Videoaufnahmen zeigen ein Ausmaß an Gewalt und Brutalität, das einen schockiert und ratlos zurücklässt. Und man fragt sich: Was wird bloß aus Europa?

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Sachsenwahl: AfD stärker als Rot-Grün-Rot zusammen

(Jürgen Fritz, 02.09.2019) Sachsen hat gewählt. Das Ergebnis der Landtagswahlen liegt vor. Die CDU hat es noch einmal geschafft, vor der AfD stärkste Kraft im Land zu werden. Aber diese landete nicht nur mit einem überragenden Ergebnis auf Platz zwei, sie ist in Sachsen stärker als Linkspartei, Grüne und SPD zusammen.

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So ging die Brandenburgwahl aus

(Jürgen Fritz, 02.09.2019) Das vorläufige Ergebnis der Landtagswahlen in Brandenburg liegt vor und dieses weist einige durchaus interessante Details auf, insbesondere was die Vergabe der Direktmandate anbelangt. Für die Regierungsbildung wird auf jeden Fall ein Dreierbündnis notwendig werden. Hierfür gibt es zwei Optionen.

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Hitlers Vabanque-Spiele oder: Der größte Verlierer aller Zeiten

(Herwig Schafberg, 01.09.2019) Heute vor 80 Jahren, am 1. September 1939, ließ Adolf Hitler, der „Führer“ des nationalsozialistischen Deutschland, unbeirrt von britischen und französischen Drohungen die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschieren. Zwei Tage später machten die Briten – kurz nach ihnen auch die Franzosen – ihre Drohungen wahr und erklärten dem Deutschen Reich den Krieg, falls die deutschen Truppen sich nicht zurückzögen. Reichsmarschall Hermann Göring mahnte den „Führer“, sich nicht auf ein Vabanque-Spiel einzulassen. Doch Hitler entgegnete: „Ich habe in meinem Leben immer Vabanque gespielt!“. Damit hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Herwig Schafberg blickt zurück.

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