Hitlers Vabanque-Spiele oder: Der größte Verlierer aller Zeiten

(Herwig Schafberg, 01.09.2019) Heute vor 80 Jahren, am 1. September 1939, ließ Adolf Hitler, der „Führer“ des nationalsozialistischen Deutschland, unbeirrt von britischen und französischen Drohungen die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschieren. Zwei Tage später machten die Briten – kurz nach ihnen auch die Franzosen – ihre Drohungen wahr und erklärten dem Deutschen Reich den Krieg, falls die deutschen Truppen sich nicht zurückzögen. Reichsmarschall Hermann Göring mahnte den „Führer“, sich nicht auf ein Vabanque-Spiel einzulassen. Doch Hitler entgegnete: „Ich habe in meinem Leben immer Vabanque gespielt!“. Damit hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. Herwig Schafberg blickt zurück.

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Uwe Tellkamp: Kultur und Werte – Kultur ist Mittlerin und Stifterin von Identität

(Uwe Tellkamp, 30.08.2019) Ein Volk, das seine eigene Kultur nicht achtet, weil es Verblendeten folgt, die glauben, es brauche oder gebe keine Kultur, schon gar keine “eigene” – ein Volk, das solche Ideologen gewähren lässt, wird sich nicht erhalten, sagt Uwe Tellkamp und zeigt auf, inwiefern wir der Kultur bedürfen, schon allein um uns zu verständigen, aber auch um zu erfahren, wer wir selbst sind und wer wir nicht sind.

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Gesetzung und Bewegung (II): Die Bewegten bekämpfen alles, was sie an der Bewegung auf ihre Fiktion hin hindert

(Boris Blaha, 01.06.2019) In Teil 1 machte Boris Blaha deutlich, dass der Rechtsstaat das Recht auch gegenüber heutigen Heils- und Erlöserbewegungen nicht halten kann. Wer sich dem totalen Anspruch der Bewegung verweigert, wird zum „Feind der Menschheit“ erklärt und entrechtet. In der heute zur Ideologie verkommenen „Zivilgesellschaft“ gibt es keine Gefährten mehr. Wer aber im anderen nur den „Menschen“ sieht, bleibt blind für den Unterschied zwischen Zivilisation und Barbarei. Hier nun Teil 2 des dreiteiligen Essays Gesetzung und Bewegung.

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Die Geburtsstunde des bedingungslosen Grundeinkommens

(Jürgen Fritz, 14.05.2019) Es war einmal vor vielen zigtausend Jahren eine altsteinzeitliche Horde von über 50, vielleicht waren es sogar fast 100 frühe Menschen. Einige von diesen gingen regelmäßig Beeren und dergleichen sammeln, andere gingen auf die Jagd, wieder andere kümmerten sich um die Kinder, die Zubereitung des Essens, die Herstellung von Kleidung aus Tierfellen usw. Wenn einmal sehr wenig Beeren gefunden wurden oder kaum Wild erlegt werden konnte, litten natürlich alle darunter. Und je mehr gute Jäger es in der Gruppe gab, desto besser ging es der ganzen Horde, wobei die besten Jäger sehr egoistisch waren und für sich etwas mehr beanspruchten als sie den anderen abgaben. Doch dann geschah eines Tages etwas, was es nie zuvor gegeben hatte in der Menschheitsgeschichte.

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