Aschermittwoch: Friedrich Merz weiß die CDU wie kaum ein anderer zu begeistern

(Jürgen Fritz, 28.02.2020) „Er hat zweifellos einen scharfen Verstand, ist analytisch fast jedem gegenwärtigen deutschen Politiker überlegen und zeigte schon als junger Abgeordneter eine beeindruckende Rhetorik“, schrieb letzte Woche Ferdinand Knaus auf Tichys Einblick. Dies stellte Friedrich Merz vorgestern bei seiner Aschermittwochsrede in Apolda einmal mehr unter Beweis. Wie kaum ein anderer CDU-Politiker grenzte er sich dabei zu beiden politischen Rändern scharf ab, hielt eine Rede, mit der er den Saal regelrecht begeisterte und einmal mehr zeigte, dass er wie kein anderer Politiker in Deutschland vielen Liberalen und Konservativen, die in der Merkel-Ära wahrlich schwere Zeiten haben erdulden müssen, aus dem Herzen sprechen und diese mit seinen Worten besser als jeder andere erreichen kann.

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Greta goes Dancefloor: How dare you

(Jürgen Fritz, 09.01.2020) Für die einen ist sie der neue Messias, eine Prophetin des Postfaktischen, ein neuer Jesus, ein Vorbild für die Jugend oder schlicht die Größte (siehe Bild unten im Text). Für andere ist sie eine Apokalyptikerin, ein kleines, krankes Mädchen, das von Hintermännern und -frauen gezielt eingesetzt, instrumentalisiert, benutzt wird. In Wahrheit aber ist sie womöglich einfach nur ein Popstar, der seine Hits verkaufen möchte. Hören Sie hier den Song des Jahres 2019: „How dare you“ in der extended Dance-Version, gesungen von dem schwedischen Nachwuchsstar Greta Thunberg.

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Rationaler Widerstand gegen die grün-linke Gehirnwäsche

(Annette Heinisch, 07.01.2020) „Unermessliches menschliches Leid entsteht, weil Fragen, die nur das Herz beantworten kann, vom Verstand entschieden werden und umgekehrt, dass dann, wenn der Verstand die Lösung hätte, die Gefühle dominieren … Gefühle eignen sich jedenfalls nicht zur Lösung komplexer Aufgaben … Gut und Böse auf politischer Ebene führt unweigerlich zu Mord und Totschlag.“ Mit diesen Worten wurde komprimiert der Grund des Niedergangs des Westens beschrieben. Emotionen werden gezielt als Instrument der Politik eingesetzt mit den Folgen, für die das 20. Jahrhundert sehr anschauliche Beispiele vorhält. Annette Heinisch hält ein Plädoyer für mehr Rationalität, ja für rationalen Widerstand gegen die grün-linke Manipulation über die Emotion.

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14 Jahre Merkel: Warum sie als schlechtester Bundeskanzler in die Geschichte eingehen wird

(Frank W. Haubold, 31.12.2019) Nach 14 Jahren Merkel ist die Bundesrepublik Deutschland heute der Staat mit dem geringsten privaten Haushaltsvermögen aller Euro-Länder, mit einer der höchsten Abgabenquoten weltweit und einem der geringsten Rentenansprüche EU-weit. Zudem ist unser Land seit 2015 Schauplatz einer zuwanderungsbedingt überbordenden Ausländerkriminalität und Opfer einer ökonomisch hirnrissigen ideologiegetriebenen Energie- und Wirtschaftspolitik. Der preisgekrönte Schriftsteller Frank W. Haubold zieht nach 14 Jahren Merkel Bilanz und kommt zu einem verheerenden Ergebnis: In der Geschichte der Bundesrepublik gab es noch nie einen Bundeskanzler oder überhaupt einen Politiker, der dem eigenen Gemeinwesen so nachhaltigen und irreversiblen Schaden zugefügt hat wie Angela Merkel, so sein Resümee.

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Wo kommt das CO2 im Käse her?

(Archi W. Bechlenberg, 29.12.2019) Wenn Opa Kurt zur Weihnachtsgesellschaft lädt, kommen alle gerne, und die Kinder dürfen länger aufbleiben. Kinder sind kleine Erwachsene, und da versteht es sich von selber, dass auch sie zu Wort kommen müssen. Klein Anna-Lena bringt ihren ersten selbstgezogenen und -angemachten Rucolasalat mit. Sie ist sehr stolz. Klein Claas und Maximilian haben Servietten mit Tannenbäumchen bemalt und auf dem festlich geschmückten Tisch verteilt. Familie Lurch-Schlinkenberg ist fast komplett, nur Papa Thorben ist noch für den Rückweg tanken. Die Kinder bekommen vorneweg schon mal ein Brot. Doch dann taucht beim Abendessen eine Frage auf, die für reichlich Unruhe und Unfrieden sorgt, wie Archi W. Bechlenberg auf seine unnachahmliche Art schildert.

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Prophetin des Postfaktischen: Wie Jugendliche für politisch-industrielle Zwecke missbraucht werden

(Claudia Simone Dorchain, 17.12.2019) Thunberg ist ein Eisberg. Jugendliches Genie ist faszinierend, wo es sich zeigt – Blaise Pascal entwickelte schon mit fünfzehn mathematische Theorien und eine exquisite Rechenmaschine, Edward Halley war mit siebzehn bereits ein As in Astronomie, ließ die Königliche Akademie der Wissenschaften staunen über seine exakten Berechnungen von Sternentransiten, und diese Reihe begabter junger Entdecker ließe sich weit fortsetzen. Die europäische Ideengeschichte verdankt Nachwuchs-Genies große Fortschritte und weitreichende Visionen, jugendlicher Entdeckergeist in der Wissenschaft leuchtet oft Jahrzehnte voran. Doch im Fall Greta Thunberg handelt es sich nicht um Genie. Nicht mal um Talent. Nichts könnte von wissenschaftlicher Akkuratesse, mit jugendlichem Feuereifer betrieben, ja von Wissenschaft überhaupt weiter entfernt sein als ihre blasierte Mitteilung, Fakten seien überflüssig.

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Und dann kam Greta

(Annette Heinisch, 28.10.2019) Vor ein paar Tagen geriet ich auf dem Rückweg von einem Termin in eine der von Bauern bundesweit organisierte Demonstrationen. Einige solcher Demos hatte ich schon erlebt, aber so etwas bisher noch nicht. Eine nicht enden wollende Schlange von Traktoren zog an mir vorbei, große Schilder zeigten das Motto der Initiative „Land schafft Verbindung“ und ganz häufig las ich: „Redet mit uns, statt über uns!“. Annette Heinisch mit einem Blick in die Wirklichkeit des Wirtschaftslebens.

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Dieter Nuhr über Greta und Fridays For Future

(Jürgen Fritz, 01.10.2019) »Erst kommt der Herbst. Ich bin gespannt, was Greta macht, wenn es kalt wird. Heizen kann es ja wohl nicht sein. „How dare you!“, hat sie gesagt, „Wie könnt ihr es wagen?!“. Und ja wir müssen diese Kritik ernst nehmen. Wir haben eine Welt geschaffen, in der siebeneinhalb Milliarden Menschen bei wachsendem Wohlstand und wachsender Gesundheit immer älter werden. Das ist beschämend. Eine Welt, in der über 90 Prozent der Kinder zur Schule gehen, Mädchen wie Jungen. Aber der Klimawandel kommt und Greta will, dass wir in Panik geraten. Nun war Panik eigentlich noch nie ein guter Ratgeber, aber natürlich muss was passieren. Ich werde, weil meine Tochter zu den Freitagsdemos geht, im Kinderzimmer nicht mehr heizen.« – Dieter Nuhr über Greta, die Göttliche, und Fridays For Future.

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Greta bekommt Konkurrenz: Thomas Cook Group für Friedensnobelpreis nominiert

(Jürgen Fritz, 24.09.2019) Thomas Cook ist der älteste Pauschalreiseveranstalter der Welt und mit über 21.000 Mitarbeitern sowie einem Jahresumsatz von 10 Milliarden britischen Pfund zugleich der weltweit zweitgrößte (nach TUI). Gestern stellte der Konzern, da er das Klima nicht weiter schädigen wollte, all seine Geschäftsaktivitäten komplett ein. Dies könnte ein Vorbild für tausende von Firmen sein, die nun auch überlegen, ihren Geschäftsbetrieb fürs Klima aufzugeben.

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„How dare you!“ – „Wie könnt ihr es wagen!“

(Jürgen Fritz, 23.09.2019) Ganz großes Kino beim Klima-Gipfel in New York. Um 16 Uhr wurde heute das kleine Gipfeltreffen durch UN-Generalsekretär António Guterres eröffnet. Anschließend folgte eine Podiumsdiskussion, bei der vor allem wieder einmal die 16-jährige Klimakampf-Ikone Greta Thunberg im Mittelpunkt stand, die eine Rede hielt, wie sie selbst für ihre Verhältnisse schon – wie soll man politisch korrekt sagen? – außergewöhnlich, ja geradezu theatralisch war.

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Wie grüne Ideologen und Populisten eine sachgemäße Diskussion der Klima- und Energiepolitik verhindern

(Axel Stöcker, 19.06.2019) Seit der EU-Wahl eilen die Grünen in den Umfragen von Rekord zu Rekord. Bei vier von fünf Instituten liegen sie schon auf Platz eins, bei dreien alleinig, bei einem zusammen mit der Union, beim fünften nur einen Punkt hinter dieser. Schon wird über einen Kanzlerkanditen Habeck spekuliert – der fleischgewordene Alptraum all jener, die glaubten, es könne nach Merkels Abgang nicht schlimmer kommen. Mal sehen, wie lange dieser Hype anhält. Ernst nehmen sollte man ihn auf jeden Fall. Dabei ist die Position der grünen Ökopopulisten voller innerer Widersprüche und von der Insel der Vernunft noch weiter entfernt als die Position all der anderen Parteien, wie Axel Stöcker dezidiert aufzeigt.

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Wie ungebildet und wie antiintellektuell waren Jesus und die Urchristen?

(Jürgen Fritz, 11.06.2019) Dieser Text ist nicht für Christen gedacht, die so bleiben wollen, wie sie sind, die ihre eigenen Fundamente nicht reflektieren und kritisch würdigen wollen, die sich mithin nicht für historisch-kritische Forschung interessieren, sondern mit dem ihnen in der Kindheit und/oder später vermittelten christlichen Narrativ (Geschichten, Märchen, Mythen) völlig zufrieden sind, weil ihnen das Halt und Orientierung gibt, auf welche sie nicht verzichten wollen oder können. Der Text ist vielmehr gedacht für solche, die gerne wissen wollen, welches Bild die Geschichtswissenschaft und die historisch-kritische Theologie nach fast 250 Jahren intensiver wissenschaftlicher Beschäftigung mit dem Thema herausschälen konnten.

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Greta, der neue Jesus

(Jürgen Fritz, 30.05.2019) Sie geht freitags nicht zur Schule, er hat irgendwann überhaupt nicht mehr gearbeitet, auch nicht Montag bis Donnerstag und Samstag, Sonntag. Beide sind sie besessen von einer fixen Idee, die keine andere gleichwertige Idee neben sich duldet, siehe das erste Gebot: „Ich bin JHWH, dein Gott (deine fixe Idee), der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus. Du sollst neben mir keine anderen Götter (fixe Ideen) haben.“ Beide malen Untergangsszenarien an die Wand und weisen den einzigen Weg zur Erlösung. Doch die Parallelen gehen noch weiter.

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