Migrantenkrise: eine Frage zu Lukaschenka und der EU

(Jürgen Fritz, 11.11.2021) Der böse belarussische Diktator Aljaksandr Lukaschenka, der „letzte Diktator Europas“, würde – natürlich mit Rückendeckung vom bösen Wladimir Putin – die arme EU mit Migranten erpressen, verkündet der polit-mediale Komplex seinen arglosen, braven Bürgern tagein tagaus. Ach, es ist doch einfach entlastend, wenn es für jedes Elend, immer genau ein oder zwei Bösewichte gibt, die man für sein Ungemach verantwortlich, ja, denen man wie einem Sündenbock …

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Sprachliche Klärungen bezüglich „Flüchtlingen“ und „Migranten“

(Jürgen Fritz, 09.11.2021) Sauberes, präzises Denken erfordert eine saubere, präzise, erhellende statt verschleiernde Sprache. Daher scheinen einige sprachliche Klärungen dringend nötig. Ein Flüchtling ist jemand, der vor einer akuten, insbesondere einer lebensbedrohenden Gefahr flieht, z.B. vor einer Naturkatastrophe, einem Krieg oder vor politischer Verfolgung (Asylant). Der Fliehende will nicht an einen bestimmten Ort (Wunschzielort W) hin, sondern …

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Wie die Türken nach Deutschland kamen und dann die Deutsche Mark in die Türkei

(Jürgen Fritz, 31.10.2021) Vor 60 Jahren schloss Deutschland auf massives Drängen der Türkei, die seit langem unter hoher Arbeitslosigkeit und einem Handelsbilanzdefizit litt, auch mit ihr ein Anwerbeabkommen, obschon Arbeitsminister Theodor Blank dies wegen befürchteter religiös-kultureller Konflikte ablehnte. Auch der Präsident der Bundesanstalt für Arbeit erklärte, dass arbeitsmarktpolitisch keine Vereinbarung mit der Türkei notwendig sei. Doch dann kam die Außenpolitik ins Spiel.

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Demographie und Kriegsindex: Migrationsursachen

(Jürgen Fritz, 29.08.2021) Deutschland hat einen Kriegsindex von ca. 0,65, Afghanistan von 5,5 bis 6. Was heißt das? Das bedeutet, auf tausend Männer im Alter von 55 bis 59 Jahre, die innerhalb der nächsten Dekade in den Ruhestand gehen, wodurch eine Arbeitsstelle frei wird, kommen bei uns nur ca. 650 junge Männer im Alter zwischen 15 und 19 Jahre, die innerhalb der nächsten Dekade in den Arbeitsmarkt drängen, in Afghanistan aber fast sechstausend.

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Sarrazin: Einwanderung war für die einheimische Bevölkerung allermeist sehr nachteilig

(Jürgen Fritz, 01.09.2020) Gestern erschien Thilo Sarrazins neues Buch „Der Staat an seinen Grenzen – Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart“. Darin macht der Autor deutlich: Migration kann die Probleme in den Herkunftsländern nicht lösen, schafft aber neue Probleme in den Zielländern. Die Geschichte zeige: Einwanderung war in den allermeisten Fällen mit schweren Nachteilen für die einheimische Bevölkerung verbunden.

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Die Stuttgarter Randalierer und ihre geistigen Brandstifter: taz und Esken

(Jürgen Fritz, 24.06.2020) Die Gewalt, die wir in Stuttgart gesehen haben, sei das Ergebnis einer immer weiter sinkenden Hemmschwelle, sagte Thomas Berbner vom NDR am Montagabend in den tagesthemen der ARD. Wenn unsere Politiker mal wieder das Gewaltmonopol des Staates beschwörten, so erreichten sie damit wachsende Teile der Gesellschaft überhaupt nicht mehr. Der rechte Rand wie auch Linksextremisten kämpften, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven, gegen den Staat und seine Ordnungsmacht. Polizeibeamte berichteten schon länger, bei jungen Einwanderern verbreite sich eine gefährliche Haltung: „Ihr habt mir gar nichts zu verbieten“, so Berbner, der noch mehr klare und ehrliche Worte fand, wie sie gerade für die ARD äußerst selten geworden sind.

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Flüchtlingsunterkünfte auf oder Grenzen zu? Was wir tun sollten und was nicht

(Jürgen Fritz, 03.03.2020) Nicht nur Merkels Deal mit Erdogan, nein, ihre gesamte Migrationspolitik ist gescheitert. Wieder machen sich Tausende und Abertausende auf den Weg ins gelobte Land, auf den Weg nach Westeuropa. Erdogan benutzt die Flüchtlinge als Waffe gegen die EU, er schießt Menschen wie Munition auf Europa, um so Unterstützung für seinen Krieg in Syrien zu erzwingen. Und es war die von Grün-Rot-Dunkelrot getriebene Kanzlerin, die Erdogan diese Macht verlieh, weil sie niemals ein schlüssiges Konzept der Migrations- und Einwanderungspolitik entwickelte. Was wir jetzt tun sollten und was wir nicht tun sollten.

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Das Dilemma mit der AfD

(Jürgen Fritz, 03.12.2019) Dieses ewige Gejammer der AfD-Anhänger, dass ihre Politiker von Journalisten regelmäßig in die Zange genommen werden, dass sie mit Dingen konfrontiert werden, die sie gesagt oder gemacht haben, was dann teilweise sogar in wüsteste Beschimpfungen dieser Journalisten ausartet, ist sehr aufschlussreich. Genau das ist Aufgabe von investigativem Journalismus: nicht nur Politikern das Mikro hinhalten und ihnen harmlose Fragen stellen, damit diese Werbung für sich selbst und ihre Partei machen können, sondern aufdecken, um was für Personen mit was für einer Weltanschauung es sich handelt. Der Fehler ist nicht, dass dies mit AfD-Politikern gemacht wird – genau das will ich sehen -, sondern dass es bei anderen nicht gemacht wird.

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Menschen sind keine Legoklötze! – Die wahnwitzigen UN-Umsiedlungspläne

(Jürgen Fritz, 30.09.2019) In sämtlichen Ländern der Erde gehen die Geburtenraten unter die magische Marke der Bestandserhaltung von ca. 210 Kindern pro 100 Frauen zurück (108 Jungen und 102 Mädchen), sobald ein gewisses materielles Niveau vorhanden ist und es die Anti-Baby-Pille gibt. Meist sinken die Fertilitätsziffern dann sogar deutlich unter 210 bzw. unter 2,1 pro Frau. Daraus haben die UN und die EU fatale, ja wahnwitzige Schlüsse gezogen.

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Nur noch 15 Prozent leben in den fünf neuen Ländern

(Jürgen Fritz, 28.09.2019) Die fünf neuen Bundesländer haben zusammen inzwischen nur noch 12,55 Millionen Einwohner. Das ist weniger als Bayern alleine, deutlich weniger als NRW. Bezogen auf Deutschland mit über 83 Millionen Menschen sind es gerade noch 15 Prozent. 85 Prozent der Bevölkerung leben also im Westen, wobei die Einwohnerzahl im Osten weiter schrumpft, während sie im Westen weiter steigt.

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Was treibt denn das Rettungsschiff Open Arms hier?

(Jürgen Fritz, 24.08.2019) Die Open Arms ist ein Seenotrettungsschiff, das von ganz lieben, anständigen, selbstlosen, edlen, durch und durch ehrlichen Menschen betrieben und eingesetzt wird. Das ist ja allgemein bekannt und an diesem unumstößlichen Faktum soll hier auch nicht gezweifelt werden. Wie käme ich denn dazu, das anzuzweifeln? Gott bewahre. Nein, nein, das auf keinen Fall. Allerdings sind nun Filmaufnahmen der italienischen Tageszeitung Il Giornale aufgetaucht, die mich doch sehr verstören. Was da zu sehen ist, kann ich mir überhaupt nicht erklären. Aber schauen Sie doch mal selbst, was Sie dazu meinen.

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Und was haben wir nun die letzten Jahre erreicht?

(Jürgen Fritz, 20.08.2019) Wenn wir die letzten Jahre betrachten, so stellt sich doch eine Frage: Was haben all die Proteste, was haben all unsere Aufklärungsbemühungen, was haben all unsere Anstrengungen, was hat die AfD, was hat das alles eigentlich gebracht? Ja, Martin Schulz konnten wir abschießen und verhindern. Gut so. Nahles ist auch weg. Auch gut. Merkel ist vom CDU-Vorsitz zurückgetreten. Immerhin. Aber was ist dadurch wirklich besser geworden?

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Wenn der Immigrant den Polizisten in die Flucht schlägt

(Jürgen Fritz, 14.08.2019) Die Bürger sollten darauf vertrauen dürfen, dass die Polizisten auch tatsächlich dafür sorgen, dass Recht und Gesetz durchgesetzt, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung eingehalten und geschützt, dass Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent und nicht nur partiell oder gar einseitig verfolgt und geahndet werden. Denn ansonsten verliert der Vertrag zwischen Bürger und Staat seine Grundlage und jene werden beginnen, mit der Zeit die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, wenn Polizei und Staat sich als unfähig oder nicht willens erweisen, ihren originären Aufgaben nachzukommen.

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