Sri Lanka-Massenmord: IS-Vergeltungsschlag für Christchurch? Wir dürfen die Augen nicht länger verschließen

Von Jürgen Fritz, Mi. 24. Apr 2019

Am 15. März war es in Christchurch, Neuseeland, zu einem Terroranschlag auf zwei islamische Moscheen gekommen. Ein Einzeltäter feuerte mit einer halbautomatischen Schusswaffe gezielt auf Muslime, die sich zum Freitagsgebet versammelt hatten. 50 Menschen kamen ums Leben, 50 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Am Ostersonntag zündeten dann vermutlich radikale Muslime, sogenannte „Islamisten“, in Sri Lanka gleich acht Sprengsätze an verschiedenen Orten, drei davon während der Ostermesse in christlichen Kirchen. Mehr als 300 Menschen wurden brutal ermordet, über 500 weitere verletzt. Inzwischen gibt es Hinweise, dass diese zwei Ereignisse zusammenhängen.

Regierung Sri Lankas: Es waren Vergeltungsanschläge für den Angriff auf Muslime in Christchurch

„Die vorläufigen Untersuchungen haben enthüllt, dass das, was in Sri Lanka passiert ist, Vergeltung für den Angriff auf Muslime in Christchurch war“, erklärte Vize-Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene am Dienstag im Parlament.

Nach derzeitigem Kenntnisstand starben über 300 Menschen und es gab mehr als 500 Verletzte. Wijewardene machte, wie bereits am Sonntag teilweise vermutet, zwei „islamistische“, also radikalmuslimische Gruppen für die Anschläge verantwortlich. Eine davon ist die Gruppe National Thowheed Jamaath“ (NTJ).

Die Regierung in Sri Lanka ist davon überzeugt, dass die Täter Hilfe aus dem Ausland gehabt haben müssen.„Wir glauben nicht, dass diese Angriffe von einer Gruppe von Menschen verübt wurden, die auf dieses Land begrenzt waren“, sagte Kabinettssprecher Rajitha Senaratne. „Es gab ein internationales Netzwerk, ohne das diese Angriffe nicht gelungen wären.“ Nach Polizeiangaben wurden bislang 40 Verdächtige festgenommen und verhört.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, dass für zwei der Anschläge auf Hotels in Colombo, der Hauptstadt des Inselstaates, ein muslimisches Bruderpaar aus Sri Lanka verantwortlich sein soll. Es handle sich um die Söhne eines wohlhabenden Gewürzhändlers aus Colombo. Diese hätten sich als Gäste ausgegeben und dann in den Hotels Shangri-La und Cinnamon Grand in die Luft gesprengt.

Islamischer Staat (IS) reklamiert die Terrorangriffe für sich

Unterdessen hat das IS-Propaganda-Sprachrohr Amaq eine Mitteilung veröffentlicht, in welcher es heißt: „Diejenigen, die den Angriff ausgeübt haben, der vorgestern Mitglieder der von Amerika geführten Koalition und Christen in Sri Lanka zum Ziel hatte, sind Kämpfer des Islamischen Staates“.

Insgesamt ist inzwischen von sieben Selbstmordattentäter, genauer Massenmörder die Rede, die sich am Ostersonntag in drei Kirchen und drei Luxushotels und zwei weiteren Anschlägen in die Luft gesprengt haben sollen und dabei mehr als 300 Menschen mit in den Tod rissen und über 500 weitere zum Teil schwer verletzten.

In Negombo, einem der Anschlagsorte, gab es bereits eine Massenbeerdigung. Dieses Bild soll einen der muslimischen Massenmörder kurz vor dem Anschlag zeigen:

Kirche (2)

Bild-You-Tube-Screenshot

Nach den Worten des Kabinettssprechers Rajitha Senaratnes gab es vor den Terroranschlägen tatsächlich Hinweise auf Attacken der National Thowheeth Jamaath. Ausländische Geheimdienste hätten bereits am 4. April, also 17 Tage vor den Taten, über mögliche Selbstmordanschläge auf Kirchen und Touristenziele in Sri Lanka informiert. „Wir tragen die Verantwortung, es tut uns sehr leid“, sagte Senaratne im Namen der Regierung.

Alice Weidel: Wir dürfen die Augen nicht weiter verschließen

Zu den Terrorattacken auf Sri Lanka erklärt der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Paul Hampel, MdB:

„Mit großer Trauer haben wir von den unfassbaren und grausamen Anschlägen auf Sri Lanka erfahren, dem so viele Menschen, darunter viele Kinder, zum Opfer gefallen sind. Dieses wahllose Töten macht uns zutiefst betroffen und es geschah nicht zufällig an Ostern. Wir verurteilen diesen feigen Akt des Terrors auf das schärfste und sprechen den Betroffenen unsere tiefe Anteilnahme aus. Die Staatengemeinschaft muss ihre Bemühungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus intensivieren und zusammenstehen.“

Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Alice Weidel, äußerte sich auf Facebook wie folgt zu diesen schrecklichen Terrorakten:

»Es war der blinde Hass gegen Christen, der die islamistischen Selbstmordattentäter zu dieser Wahnsinnstat trieb. Längst zeigt sich nach diversen Anschlägen weltweit, dass Christen zunehmend Opfer von muslimischen Fanatikern werden.

Jeden Tag müssen 11 Gläubige für ihr Bekenntnis zum Christentum ihr Leben lassen. Wo die westliche Welt Glaubensrichtungen wie Judentum oder Islam als Teil der demokratischen Grundwerte schützt, ist der Hass auf Juden und Christen bei vielen Muslimen eine Jahrhunderte alte „Tradition“.

Der im Islam tief verankerte Hass auf Christen und Juden muss endlich thematisiert und bekämpft werden; auch die Kirchen müssen sich endlich klar positionieren, statt ewige „Feindesliebe“ zu predigen. Wir dürfen die Augen nicht weiter verschließen.«

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Titelbild: FAZ-YouTube-Screenshot

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