Von Jürgen Fritz, Fr. 26. Jun 2020, Titelbild: Twitter-Screenshot
Mit den Stuttgart-Riots erleben wir nach der Kölner Silvesternacht 2015/16 das zweite Mal eine Erosion des Rechtsstaats. Wieder entstand mitten in einer deutschen Stadt über viele Stunden hinweg ein rechtsfreier Raum, in dem Kriminelle vollkommen frei schalten und walten konnten, wie sie wollten. 2016 haben etliche Politiker ihre Backen dick aufgeblasen, geschehen ist aber so gut wie nichts. Es folgten jede Menge Gruppenvergewaltigungen, wie das unsere Gesellschaft bislang nicht kannte. Wieder wurden die Backen aufgeblasen. Nun die Randale in Stuttgart und wieder werden die Backen aufgeblasen. Die eigentliche Problematik wird jedoch erneut fein säuberlich umschifft. Nur einige wenige sprechen an, was angesprochen werden muss, unter anderem Boris Palmer.
Die höchste Sanktion für die Sexualstraftäter nach der Kölner Silvesternacht war ein Jahr Jugendstrafe auf Bewährung
Die Preisgabe der deutschen Außengrenzen im September 2015 hat Deutschland in vielerlei Hinsicht völlig und leider wohl auch irreversibel verändert. Seither ist unser Land nicht mehr das gleiche. Nicht nur, dass die innere Sicherheit massiv gelitten hat, selten zuvor wurde so gelogen, Fakten verbogen, geleugnet, Sand in die Augen gestreut, was unsere Gesellschaft tief gespalten hat. Viel wurde gesagt und versprochen, wenig bis sehr wenig gehalten. „Wir werden alles dafür tun, diese schrecklichen Übergriffe aufzuklären“, verkündete die Kölner Polizei im Januar 2016.
Nach der Kölner Silvesternacht waren 1.210 Strafanzeigen eingegangen. Viele der Täter waren Asylanten, Ausländer, Personen mit Migrationshintergrund. Wegen sexueller Nötigung mussten sich lediglich sechs Täter überhaupt vor Gericht verantworten. Kein einziger von diesen musste ins Gefängnis. Die höchste Sanktion für die Sexualstraftäter war ein Jahr Jugendstrafe auf Bewährung.
Eine Gruppenvergewaltigung folgt auf die andere
Danach gab es etliche Gruppenvergewaltigungen, wie wir das in Deutschland und der westlichen zivilisierten Welt so bislang nicht kannten. Hier einige Fälle nur aus den Jahren 2018, 2019:
- Im April 2018 wurde in Velbert (NRW) ein 13-jähriges Mädchen von acht bulgarisch-stämmigen Jugendlichen überfallen, mehrfach vergewaltigt, während die Mittäter dabei zusahen und das Ganze auch noch filmten. Dann zerrten sie das Kind durch den Wald, um es noch weiter zu missbrauchen.
- Im September 2018 wurde ein 15-jähriges Mädchen von sechs „Asylanten“ im Alter von 20 bis 25 Jahren mehrfach vergewaltigt. Alle sechs Verdächtige waren Afghanen.
- Im Oktober 2018 wurde in Freiburg eine 18-Jährige von mindestens acht Männern nacheinander vergewaltigt. Zunächst hatte ein Syrer ihr K.O-Tropfen verabreicht, sie dann vor die Disko gelockt und dort mit Gewalt in ein Gebüsch gezerrt, sie dort vergewaltigt. Dann ging er zurück in die Diskothek, sagte seinen Freunden Bescheid, dass draußen eine junge, betäubte Frau wehrlos im Gebüsch liege, die sich nicht bewegen könne, woraufhin diese raus gingen und sieben weitere sie vier Stunden lang vergewaltigten. Bei den anschließend acht Verhafteten handelte es sich um sieben Syrer. Der baden-würrtembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann blies natürlich wieder die Backen auf, doch was ist seither geschehen?
- Anfang 2019 haben drei Iraker und eine Syrerin ein 16-jähriges Mädchen gemeinschaftlich vier Stunden lang vergewaltigt. Drei der vier TäterInnen wurden nach Jugendrecht verurteilt, obschon drei der vier längst volljährig (über 18) waren.
- Im Juni 2019 wurde eine 51-jährige Wuppertalerin von vier AusländerInnen bedrängt, nachdem sie zuvor von einem weiblichen Lockvogel in einen Park gebracht worden war. Dort wurde sie sowohl von einem 15-jährigen als auch einen 17-jährigen ausländischen Intensivstraftäter vergewaltigt. Beide drangen dabei gewaltsam in die Frau ein. Währenddessen bestahlen sie die beiden anderen Täter. Die genaue Nationalität der vier TäterInnen wurde von den Ermittlern verschwiegen.
- Im August 2019 wurde eine 18-jährige geistig leicht behinderte Frau von fünf Bulgaren im Alter von 12 bis 14 Jahren vergewaltigt. Die Tat habe Nachwirkungen. „Es war Gewalt im Spiel, massive Gewalt“, ließ die Polizei verlauten, wollte aber keine weiteren Details zum genauen Tatgeschehen machen. Klar sei aber, dass es sich um eine „gravierende Tat“ handle. Da die Täter teilweise sogar noch unter 14 Jahre alt waren, konnten sie mithin strafrechtlich überhaupt nicht belangt werden, da noch keine Strafmündigkeit vorlag.
- In der Halloween-Nacht vom 31. Oktober zum 1. November 2019 wurde in Ulm ein 14-jähriges Mädchen Opfer einer Gruppenvergewaltigung. In der Folge wurden fünf Tatverdächtige im Alter von 14 bis 26 Jahre vorläufig festgenommen. Alle fünf waren Asylanten. Die Staatsanwaltschaft weigerte sich, die Nationalitäten der Männer respektive ihren Migrationshintergrund konkret anzugeben.
- Im November 2019 wurde eine 22-Jährige von vier Ausländern, zwei Brasilianern, einem Marokkaner und einem 21-Jährigen aus Angola „gemeinschaftlich sexuell missbraucht“.
Die Reihe ließe sich leicht fortsetzen, aber das soll genügen. Fakt ist: Eine professionelle Auswertung der Kriminalstatistik 2017 ergab, dass bei überfallartigen Einzel- oder Gruppenvergewaltigungen Asylbewerber und Geduldete exakt 50 Mal (5.000 Prozent) so kriminell waren wie Deutsche. 100.000 Asylbewerber begehen solche Verbrechen also 50 mal so oft wie 100.000 Deutsche (Eingebürgerte, also Deutsche mit Migrationshintergrund, schon mit eingerechnet, ansonsten wäre der Faktor womöglich noch höher).
Doch kehren wir zurück zu den aktuellen Ereignissen in Stuttgart, wo es nicht um Sexualverbrechen, sondern um eine andere extreme Missachtung ging, nicht die Missachtung der sexuellen Selbstbestimmung anderer Menschen, sondern um eine völlige Missachtung der gesamten Gesellschaft selbst sowie ihrer Institutionen und staatlichen Organe.
„Jetzt haben sich randalierenden ‚Männerhorden‘ in Stuttgart ausgetobt“
Im Interview mit der BILD sagt ein Feuerwehrmann, der seit 1995 im Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr tätig war: Wenn man die Bilder von Stuttgart sehe, könne man nur Angst bekommen um das eigene Leben und um das Leben der Kollegen, die täglich im Einsatz sind und helfen. Er selbst sei auch schon angegriffen worden, man sei ihm an den Hals gegangen und habe versucht, ihm die Luft abzudrücken. Die Gesellschaft sei inzwischen enthemmter als früher. Die Grenzen hätten sich verschoben, die Beleidigungen, die die Kollegen früher ein-, zwei-, dreimal im Monat erlebt hätten, seien inzwischen täglich und einen tätlichen Angriff erleben man inzwischen ein-, zweimal die Woche. In Gera wurden Feuerwehrmännern bei einem Inneneinsatz draußen am Hydranten das Wasser abgedreht, was er als Mordversuch wertet.
Die Vizepräsidentin des Landtages von Baden-Württemberg Sabine Kurtz (CDU) äußerte sich zu der Randale und den Gewaltexzessen in Stuttgart wie folgt:
»“Männerhorden in die Pampa schicken“ — das wollte Ministerpräsident Kretschmann nach einer Gruppenvergewaltigung in Freiburg im Herbst 2018. Seither ist nicht viel verbessert worden. Jetzt haben sich randalierenden „Männerhorden“ in Stuttgart ausgetobt.«

„‚Weiße Männer‘ kann ich kaum entdecken“
Und Boris Palmer (Die Grünen) kommentiert eben dieses Bild, das Sabine Kurz auf Twitter postete, wie folgt:
»Den Begriff „Partyszene“ mit den schlimmsten Verwüstungen der Stuttgarter Innenstadt seit Jahrzehnten in Verbindung zu bringen, fällt mir schwer. Die Stuttgarter Zeitung hat ein Bild von dieser „Szene“ veröffentlicht, von dem ich annehme, dass es im Zusammenhang mit den Randalen steht. Räumlich ist das sicher der Fall. Von der Presse kann man erwarten, dass sie auch den Zeitpunkt beachtet hat und nicht irgendein Bild zeigt. Das wäre dann kurz vor dem Beginn der Krawalle gewesen.
Diese „Partyszene“ weist einige Besonderheiten auf. Maske trägt so gut wie niemand. Mindestabstand ist selten. Frauen kann ich allenfalls als Minderheit unter 10% vermuten. Alle anderen sind junge Männer. Von diesen wiederum haben nahezu alle ein Aussehen, das man im Polizeibericht als „dunkelhäutig“ oder „südländisch“ beschreiben würde. „weiße Männer“ kann ich kaum entdecken. In den Videos der Krawallnacht haben fast alle Täter ein ähnliches Erscheinungsbild wie die meisten Männer auf diesem Foto.
Rassismus? Oder vielleicht doch ein Grund, genauer hinzuschauen und sich zu fragen, wieso sich nach der Drogenkontrolle eines Jungen mit migrationshintergrund plötzlich derart viele Menschen gegen die Polizei zusammenschließen? Ist das überhaupt erklärbar ohne zu Grunde liegende Ablehnung der Polizei und das Gefühl, gemeinsam gegen diese Aufbegehren zu müssen und damit im Recht zu sein? Ich halte das für schwer vorstellbar. Zumal es aus heiterem Himmel kam, die Polizei keine politischen Gruppen erkannt hat und vorher keine Gewalt sichtbar war.
Wir würden gut daran tun, die Ursachen dieser Gewalt genau zu untersuchen und dabei unbequeme Erkenntnisse nicht auszuklammern.«
Zur Vertiefung
Soweit Boris Palmer (Die Grünen). Zu den Ursachen dieser Gewalt siehe: Die tieferen Gründe für die enorme Gefährlichkeit und Gewaltkriminalität der Immigranten.
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