Leipzig: Afghanischer Asylant wegen Vergewaltigung einer 82-Jährigen verurteilt

Von Jürgen Fritz, Fr. 03. Jul 2020, Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons, Symbolbild

Das widerwärtige Verbrechen ereignete sich am frühen Abend des 9. Januar 2020 in Delitzsch (Nordsachsen). Die schwerhörige 82-jährige Christiane B. wurde von dem 46-Jährigen Hamid A. zunächst bis in die Eisenbahnunterführung nahe des Bahnhofs verfolgt, dann von hinten zu Boden gestoßen, wobei sie mit dem Gesicht auf den Asphalt aufschlug, so dass ihre Prothese brach. Anschließend verging sich der Täter, der bereits wegen Kindesmissbrauchs und weiterer Straftaten vorbestraft war, an der alten, wehrlosen Frau. Gestern fiel in Leipzig das Urteil.

82-jährige, schwerhörige Frau von hinten umgestoßen, dann vergewaltigt

Am Mittwoch begann der nichtöffentliche Prozess am Leipziger Amtsgericht. Dem inzwischen 47-jährigen Hamid A. wurde vorgeworfen, im Januar 2020 eine 82-jährige Frau in Delitzsch, ca. 25 Kilometer nördlich von Leipzig, brutal überfallen und vergewaltigt zu haben. Außerdem hat er ein Monat zuvor, im Dezember 2019, in einem Delitzscher Supermarkt eine Mitarbeiterin geschlagen. Nach zwei Verhandlungstagen fiel am Donnerstag das Urteil. 

Hamid A. ist ein Afghane, der seit 2003 in Deutschland Asyl genießt. In einem Vorabgutachten wurde dem Angeklagten „Intelligenz am unteren Rand“ bescheinigt. Zudem sei er in Verbindung mit Alkohol gefährlich. Hamid A. hatte den Überfall und die Vergewaltigung zunächst gestanden, doch am Mittwoch im Prozess behauptete er nun plötzlich: „Ich wollte ihr nur aufhelfen.“

Dabei stand der Afghane nicht das erste Mal vor einem deutschen Gericht. Bereits 2016 wurde er wegen Kindesmissbrauchs sowie weiterer Straftaten zu einer Haftstrafe von lediglich zwei Jahren verurteilt. Ob er diese voll abgesessen hat, ist nicht sicher. Auf jeden Fall beging er nun offensichtlich Ende 2019 und Anfang 2020 gleich weitere Straftaten, die eine davon war eine ganz besonders widerwärtige.

Die Staatsanwältin sagte bei der Anklageverlesung: Allein durch den Sturz erlitt die Frau ungeheure Schmerzen, da sie mit dem Gesicht auf den Asphalt fiel und ihre Prothese brach.“ Doch das hielt den Täter nicht davon ab, der Frau noch Schlimmeres anzutun.

Zunächst war er ihr in die Unterführung in der Beerendorfer Straße in Delitzsch gefolgt, hat sie dann von hinten kommend umgestoßen. Die 82-jährige schwerhörige Frau dürfte von dem hinterhältigen Angriff bis zu dem für sie plötzlichen Stoß, der ihr wie aus dem heiteren Himmel erscheinen musste, überhaupt nichts mitbekommen haben. Bereits der Sturz verursachte etliche Verletzungen und starke Schmerzen. Die Frau klagte über Hautabschürfungen, Kratzspuren, Unterblutungen, eine Platzwunde, auch brach ihr die Prothese beim Aufprall mit dem Gesicht auf den Asphalt.

Anschließend verging sich der damals noch 46-Jährige sexuell an der verletzten, völlig wehrlosen alten Frau.

Trotz Vorstrafe und weiterer Straftat lediglich vier Jahre Freiheitsstrafe

Im Gericht kam eine Dolmetscherin zum Einsatz. Der Angeklagte, der vor der Verhandlung mehrere Aliasnamen und Geburtsdaten genannt hatte, bestätigte am Mittwoch vor Gericht , dass er Hamid A. heiße und am 1. Mai 1973 in KabulAfghanistan, geboren wurde. Demnach wäre er, sofern seine Angaben stimmen, inzwischen 47 Jahre alt und war bei Tatbegehung im Januar 46.

Der Vorsitzende Richter hatte die Öffentlichkeit am ersten Verhandlungstag am Mittwoch ausgeschlossen, nachdem der Verteidiger des Angeklagten einen Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit gestellt hatte. Die Nebenklagevertreterin schloss sich dem Antrag an. „Es kommen Umstände aus den persönlichen Lebensbereichen des Angeklagten und der Nebenklägerin zur Sprache, deren schutzwürdige Interessen damit verletzt würden“, so die Begründung.

Am Donnerstag fiel dann das Urteil: Hamid A. wurde nach zwei Verhandlungstagen und obschon er bereits wegen Kindesmissbrauchs vorbestraft ist, lediglich zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt, bei der nicht sicher ist, ob er diese voll absitzen muss. Lebenslange Freiheitsstrafen gibt es im deutschen Strafrecht grundsätzlich nicht. Bei einer Vergewaltigung nach § 177 StGB beträgt das Strafmaß im Grundtatbestand bis zu fünf Jahre, bei besonders schweren Fällen maximal 15 Jahre.

Mit dem Urteil, das noch nicht rechtskräftig ist, blieb das Gericht sogar noch sieben Monate unter der staatsanwaltschaftlich geforderten Strafe. Die Staatsanwältin und die Anwältin der Nebenklägerin hatten vier Jahre und sieben Monate Freiheitsentzug beantragt. Hamid A.’s Verteidiger hatte keinen Antrag eingereicht. Er habe vor Gericht geäußert, „dass er auf die Weisheit des Gerichtes vertraue“, war aus der Pressestelle des Landgerichtes zu erfahren, wie die Leipziger Volkszeitung berichtet.

Das Urteil ist, wie erwähnt, noch nicht rechtskräftig. Sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft oder die Nebenklägerin können das Urteil noch anfechten. Dazu haben sie eine Woche Zeit. Tun sie das nicht, dann erlangt das Urteil Rechtskraft. Solange bleibt der Verurteilte in Leipzig in Haft, soll dann nach Waldheim oder Torgau verlegt werden, wie der Pressesprecher des Gerichts mitteilte.

Dieser Fall wirft Fragen auf

Hier stellen sich aber einige Fragen: Natürlich wissen wir keine Details zu dem Kindesmissbrauch, für den Hamid A. 2016 verurteilt wurde. Insofern ist es immer sehr schwierig zu beurteilen, ob ein Urteil und eine verhängte Strafe angemessen waren. Fest steht: Wäre er statt zu zwei Jahren, zu vier oder fünf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden und hätte die Strafe auch absitzen müssen, wäre der 82-jährigen Christiane B. nichts passiert und sie könnte den Rest ihres Lebensabends ohne diese furchtbare Erfahrung verbringen.

Was für eine traumatische Erfahrung das für eine Frau in diesem Alter bedeuten muss, mag man sich gar nicht ausmalen. Wie soll diese Frau in den restlichen Lebensjahren, die ihr noch bleiben, das seelisch verkraften oder verarbeiten? Wie soll sie sich von dieser schrecklichen Tat psychisch nochmal erholen? Und vor allem: Warum schützen wir nicht generell unsere Kinder und unsere Alten, warum schützen wir die Schwächsten der Gesellschaft nicht besser vor solch unsäglicher, abartiger Gewalt?

Ferner stellt sich die Frage, warum Hamid A. nach dem Kindesmissbrauch und den weiteren Straftaten, die er begangen hatte, nach Verbüßung der Freiheitsstrafe nicht direkt aus dem Gefängnis heraus abgeschoben? Warum lässt man einen ausländischen Mehrfachstraftäter, einen afghanischen Asylanten, der hier in Deutschland ein Kind missbrauchte und noch andere Taten beging, wieder auf die deutsche Bevölkerung los?

2016 vergewaltigt ein aus Marokko stammender 19-Jähriger mitten in Düsseldorf eine 90-Jährige

Dabei war dies nicht die erste Vergewaltigung einer über 80-Jährigen in Deutschland, nicht die erste Seniorin, die in ihrer sexuellen Selbstbestimmung aufs Allerschwerste verletzt wurde. In den letzten Jahren gab es mehrere solcher Fälle.

Im Oktober 2016 hat ein 19-Jähriger mitten in Düsseldorf eine 90-jährige Frau vergewaltigt. Nach der Vergewaltigung hat er noch die Handtasche der 90-Jährigen durchwühlt, den Haustürschlüssel der Frau an sich genommen und ihre Adresse aufgeschrieben. „Still, sonst tot“, drohte er ihr, wie es in der Anklage hieß. Als der Vergewaltiger von ihr abließ, war ihr Körper von Blutergüssen und Schürfwunden übersät, die Frau hatte Verletzungen im Unterleib.

Der 19-Jährige war in Marokko geboren, kam 2016 über Spanien, wo er aufwuchs und wo er in etliche Straftaten verwickelt war, dort bereits als Intensivtäter galt, nach Deutschland, weil ihm in Spanien Gefängnis gedroht habe. Hier beging er dann sofort weitere schwere Straftaten.

2017 dringt ein aus Mazedonien stammender 29-Jähriger in die Wohnung einer 82-Jährigen ein, vergewaltigt sie fünfmal

Am Morgen des 8. Juli 2017 stieg in Hamburg-Wilhelmsburg ein 29-Jähriger über eine geöffnete Balkontür in die Wohnung einer 82-Jährigen ein. Damit begann ein unvorstellbares Martyrium für die Frau. Eine Stunde lang vergewaltigte sie Dzengis D. immer wieder. Insgesamt verging er sich fünf Mal an der 82-Jährigen, versuchte es noch ein sechstes Mal. Dann stahl er ihr noch 100 Euro, bevor er endlich flüchtete.

Später stellte sich heraus, dass Dzengis D. HIV-positiv war, die Frau aber zum Glück nicht angesteckt hat. Selbst der Richter zeigte sich bei der Urteilsverkündung entsetzt über das „widerliche Tatbild“, sagte wörtlich: „Der Angeklagte ist nicht krank, sondern nur böse.“ Die 82-Jährige erlitt zahlreiche Verletzungen, musste sich einer HIV-Prophylaxe mit schweren Nebenwirkungen unterziehen und litt 2018, als der Fall vor Gericht kam, noch immer schwer unter den Folgen der Tat, wird dies vermutlich noch heute tun, so sie noch am Leben ist. Der Richter stellte damals fest, die alte Frau traue sich kaum noch aus dem Haus, ja traue sich kaum noch, die Fenster zum Lüften zu öffnen, leide unter Schlafstörungen.

Dabei ist Dzengis D. kein gebürtiger Deutscher. Er stammt aus Mazedonien. Dies wird aber im Bericht der Hamburger Morgenpost (Mopo) mit keinem Wort erwähnt. Die BILD gehört, wie so oft, zu den wenigen, wenn nicht der einzigen Zeitung, die bei Ausländern und Immigranten diesen Umstand mit angibt und halbwegs konkrete Angaben macht. Dabei war Dzengis D. offensichtlich schon als Kind nach Deutschland gekommen, ist bereits 1992 immigriert. Der Richter soll im Prozess gesagt haben: „Sie haben hier seitdem nichts Gutes oder Sinnvolles zustande gebracht, sind bereits als krimineller Jugendlicher aufgewachsen.“

2018 vergewaltigt ein Asylant aus dem Sudan eine 63-Jährige und erstickt sie dabei, indem er ihr Mund und Nase zuhält

Ende July 2018 hat der Asylant Mohamad A. (vermutlich zwischen 44 und 49) aus dem Sudan auf einem Spielplatz in Hannover der 63-jährigen obdachlosen Susanne M. angeblich 30 Euro für Sex gegeben. Als die herz- und lungenkranke Frau nicht mehr wollte, hat der Flüchtling ihr solange Mund und Nase zugehalten und weitergemacht, sprich sie vergewaltigt, bis sie erstickte.

Den leblosen Körper ließ er einfach liegen, gab später an, er habe nicht gemerkt, dass sie tot ist. Kurz nach dem Leichenfund soll der Sudanese sich abgesetzt haben und wollte sich wohl in Helmstedt neue Ausweispapiere besorgen. Dabei hatte der Asylant bereits mehrere Identitäten. Er soll sich unter mindestens fünf verschiedenen Namen registriert haben, hatte verschiedene Pässe. Einmal nannte er sich beispielsweise Mohamad M., dann wieder Mohamed A. usw.

„Uns sind mindestens fünf Alias-Namen bekannt“, bestätigte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Die BILD berichtete später sogar von elf Alias-Namen. Der Afrikaner sei auf jeden Fall ein Asylbewerber und habe seinen Aufenthaltsschwerpunkt wohl in Hannover gehabt. Möglicherweise könnte er die verschiedenen Identitäten genutzt haben, um mehrere Sozialleistungen gleichzeitig zu erschleichen.

Und es kommt noch härter: Der Sudanese war „polizeibekannt“. Er war erst kurz davor wegen einer Straftat angeklagt und auch verurteilt worden – und zwar wegen: sexueller Belästigung. Das Urteil lautete jedoch auf eine dreimonatige „Bewährungsstrafe“. Hätte man ihn zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und anschließend sofort abgeschoben oder auch ohne Gefängnishaft gleich abgeschoben, würde Susanne M. wahrscheinlich noch leben. Und wieder die Frage: Warum schützen wir nicht unsere Schwächsten der Gesellschaft vor solchen Straftätern?

Dieses Thema darf nicht den Rechtsextremisten und -populisten überlassen werden, sondern muss seriös aufgegriffen werden

All dies sind keine Einzelfälle. Es zeigt sich hier vielmehr ein klares Muster, über das öffentlich nicht gesprochen werden, das nicht thematisiert werden soll. Siehe dazu zur Vertiefung:

Wohlgemerkt: Es geht hier nicht um pauschale, undifferenzierte Beurteilungen. Nicht jeder, ja nicht einmal auch nur ansatzweise die Mehrheit der Ausländer, Immigranten, Asylanten und „Flüchtlinge“ sind Straftäter. Die Mehrheit ist immer friedlich und versucht, sich zu integrieren, ist dankbar für unsere Hilfe. Aber die Quote der Schwer- und Gewaltverbrecher ist doch sehr viel höher als bei Deutschen ohne Migrationshintergrund, was sich eindeutig belegen lässt und was thematisiert werden muss. Dieses Thema der inneren Sicherheit und dem Schutz der Schwächsten der Gesellschaft darf nicht den Rechtsextremisten und -populisten überlassen werden, sondern muss seriös aufgegriffen werden.

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