AfD fällt im Wahl-O-Matrix-Mittel auf 9,7 Prozent

(Jürgen Fritz, 24.05.2020) Keine 20 Monate ist es her, da stand die AfD im Wahl-O-Matrix-Mittelwert aller Umfrageinstitute bei über 17 Prozent. Nun ist sie wieder unter die 10 Prozent-Marke gefallen, jetzt sogar auf 9,7. Die Partei droht derzeit innerlich zu zerreißen zwischen dem liberal-konservativen und dem völkisch-nationalistisch-rechtsradikalen Flügel. Ganz stark weiterhin ist dagegen die Union, die ihr Level von über 38 Prozent seit Wochen halten kann. Sie ist inzwischen fast so stark wie Grüne, SPD und Linkspartei zusammen. Besonders interessant dabei ist, von wo die neuen CDU/CSU-Anhänger herkommen. 

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Wahl-O-Matrix erneut mit exzellenter Wahlprognose: 1,22 Prozent mittlere Abweichung

(Jürgen Fritz, 27.05.2019) Auch bei der EU-Wahl zeigte Wahl-O-Matrix, das deutschlandweit führende Meta-Analyse-Tool, wie genau seine Wahlprognosen ein ums andere Mal sind. Bei der NRW-Wahl auf Platz 1 und bei der Bundestagswahl auf Platz 2, hinter INSA (Bild), lag Wahl-O-Matrix dieses mal hinter Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) und ein hundertstel Punkt hinter Civey (Spiegel) auf Platz 3, ist also erneut in der Spitzengruppe.

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Wahl-O-Matrix: SPD hat gewaltig aufgeholt

(Jürgen Fritz) Bis Januar lag die SPD noch 15 bis 17 Punkte hinter CDU/CSU. Doch seit der Nominierung von Martin Schulz haben die Genossen gewaltig aufgeholt und liegen jetzt fast gleichauf, während die AfD wieder über 10 Prozent steigt. Was bedeutet dies für das Parteiengefüge und welche Koalitionsmöglichkeiten ergeben sich dadurch nach der Bundestagswahl im September?

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Söder, Scholz oder Merz: Wen wünschen sich die Deutschen als Kanzler und wen nicht?

(Jürgen Fritz, 13.07.2020) In einer Kanzlerdirektwahl hätten aktuell Markus Söder (CSU) und Olaf Scholz (SPD) die besten Karten. Der Kanzler wird aber nicht direkt gewählt, sondern vom Parlament. Bei Bundestagswahlen wäre die Union derzeit klar die Nummer eins, läge mehr als 19 Punkte vor den zweitplatzierten Grünen, fast 23 Punkte vor der SPD. Daher deutet alles auf einen Unions-Kanzler hin. 86 Prozent sind mit Merkels Arbeit zufrieden, diese wird aber 2021 nicht mehr antreten. Insofern hat Söder nur einen wirklichen Konkurrenten: Friedrich Merz (CDU). Norbert Röttgen erscheint nicht einmal jedem Siebten als Kanzler geeignet und Armin Laschet halten noch mehr als Röttgen, nämlich fast zwei Drittel, für ungeeignet.

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Der nächste Kanzler wird Söder oder Merz heißen

(Jürgen Fritz, 28.06.2020) Würde heute gewählt, kämen CDU/CSU im Wahl-O-Matrix-Mittel aller Institute auf fast 38 Prozent, fast so viel wie Grüne, SPD und Linkspartei zusammen, lägen fast 20 Punkte vor den Grünen. Insofern deutet alles darauf hin, dass die Union, die dann in 52 von 72 Jahren den Bundeskanzler stellte, dies auch ab 2021 tun wird. Fünf Personen kommen derzeit als CDU/CSU-Kanzlerkandidat in Frage. Reale Chancen haben aber eigentlich nur zwei.

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Grüne steigen auf über 18, SPD fällt wieder unter 15 Prozent

(Jürgen Fritz, 14.06.2020) Die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken moniert, in der deutschen Polizei gebe es „latenten Rassismus“. Fritz Felgentreu, der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, zieht sich zurück. Der angesehene und fachlich profilierte Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels wird gegen seinen Willen abgezogen und durch Eva Högl ersetzt, die keinerlei Bezug hat zur Bundeswehr. Beobachter konstatieren einen linkspazifistischen Kurs in der Verteidigungspolitik unter der neuen SPD-Führung. Mit ihren Blockaden beim „Konjunkturpaket“ stoßen die Sozialdemokraten ihre ureigene Klientel vor den Kopf: die Facharbeiter. Nur noch 7 Prozent der Bundesbürger trauen am ehesten der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können. Quo vadis, SPD?

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82 Prozent lehnen die Proteste gegen Corona-Maßnahmen ab

(Jürgen Fritz, 01.06.2020) Angesichts der Coronakrise sorgen sich die Deutschen inzwischen mehr um die Auswirkungen auf die Wirtschaft als um ihre Gesundheit. 78 Prozent erwarten einen Wirtschaftsabschwung. 65 Prozent wünschen sich beim Infektionsschutz mehr Kompetenzen beim Bund. Ramelows Vorschlag eines baldigen Verzichts auf alle Verbote befürwortet nur jeder Vierte und 82 Prozent lehnen die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen ab. Mit der Arbeit der Bundesregierung und speziell einer Person sind die Bürger dagegen ausgesprochen zufrieden, wie seit Jahren nicht mehr. Und so würden die Deutschen derzeit wählen.

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AfD fällt bei INSA (AfD-nah) von 18,5 auf 9,5 Prozent

(Jürgen Fritz, 28.05.2020) Was für ein Abstieg! 49 Prozent ihrer Anhänger hat die Alternative für Deutschland laut INSA, das als AfD-nah gilt und meist die höchsten AfD-Werte errechnet, in knapp 20 Monaten verloren. In diesem Zeitraum fiel sie von 18,5 auf jetzt nur noch 9,5 Prozent. Dies ist der niedrigste von INSA errechnete Wert seit Anfang August 2017. Doch es gibt noch einige andere Kennzahlen, die aus Sicht der AfD Erschreckendes offenbaren.

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Meuthen weist 2,6 Prozent-Höcke in die Schranken

(Jürgen Fritz, 24.05.2020) Nachdem der Bundesvorstand den mutmaßlichen Neonazi Andreas Kalbitz, immerhin Landes- und Fraktionsvorsitzender der AfD Brandenburg, am Freitag, den 15. Mai 2020, kurzerhand aus der Partei geworfen hat, ist in dieser der offene Machtkampf ausgebrochen. Es geht nicht nur um die Person Kalbitz, sondern um die zukünftige Ausrichtung der Partei. Schnell kamen aus der östlichen Provinz wieder wüste Drohungen und Beschimpfungen eigener Parteimitglieder durch den Möchte-gern-groß-deutschen Führer Björn Höcke. Der erste Parteivorsitzende Prof. Dr. Jörg Meuthen wies 2,6 Prozent-Höcke jedoch umgehend in seine Schranken.

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Grüne fallen erstmals seit Oktober 2018 hinter SPD

(Jürgen Fritz, 03.05.2020) Ach wie war das doch schön bei der EU-Wahl Ende Mai 2019. Nachdem Die Grünen im April 2017, fünf Monate vor der Bundestagswahl, gerade noch bei 6 bis 7 Prozent lagen, gelang ihnen ab da ein sensationeller Anstieg. Bei der Bundestagswahl 2017 waren es immerhin schon wieder knapp 9 Prozent, bei der EU-Wahl zwanzig Monate später, dann sogar 20,5 Prozent. B’90/Grüne lagen fast 5 Punkte vor der SPD auf Platz zwei, direkt hinter CDU/CSU. Und der Anstieg ging noch weiter. Im Juni 2019 standen sie im Wahl-O-Matrix-Mittelwert aller Institute bei 26,5 Prozent. Vor der Union auf Platz eins! Einige fingen schon an, von einem grünen Bundeskanzler zu träumen. Doch das Bild hat sich in den letzten Wochen vollkommen gewandelt.

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AfD fällt unter 10 Prozent: Wie nah ist ihr endgültiges Ende?

(Jürgen Fritz, 19.04.2020) Das gab es seit September 2017 nicht: die AfD fällt erstmals im Mittelwert aller Institute unter 10 Prozent. Aber auch die Grünen, die Linkspartei und die FDP haben in den letzten Wochen enorm Federn lassen müssen, wobei die Freien Demokraten sich in den letzten Tagen etwas erholen können und sich wieder von der Fünf-Prozent-Marke entfernen. Die SPD zeigt dagegen schon seit Januar einen Aufwärtstrend, steigt seither von 13 auf jetzt fast 17 Prozent und hat erstmals seit fast 14 Monaten die Grünen fast eingeholt. Die AfD aber hat inzwischen über 42 Prozent ihrer Anhänger verloren, so dass sich die Frage stellt: Wie kommt’s? Und: Strebt die AfD womöglich ihrem völligen Ende entgegen?

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Grüne verlieren 30, AfD 40, FDP 50 Prozent ihrer Anhänger

(Jürgen Fritz, 12.04.2020) So würden die Deutschen heute wählen. Besonders bemerkenswert: Die Linkspartei verliert in sechs Wochen über 20 Prozent ihrer Anhänger, die Grünen verlieren in 10 Monaten über 30 Prozent ihrer Anhänger, die AfD verliert in 18 Monaten 40 Prozent ihrer Anhänger und die FDP in 29 Monaten 50 Prozent ihrer Anhänger. Die Union ist dagegen auf einem 30 Monats-Hoch und schafft es derzeit, aus sämtlichen Lagern massiv Stimmen abzuziehen.

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