80 Jahre und neugierig wie eh: Thomas Kielinger

(Thomas Schmid, 16.07.2020) Es gibt ins Alter gekommene Menschen, die jugendlich wirken, weil sie den Eindruck erwecken, sie seien nie erwachsen geworden. Weil sie den einzigartigen Kosmos der Kindheit nicht verließen, sei es aus Angst vor der Welt, sei es weil sie den Bildern, Farben, Gerüchen, Geräuschen ihrer frühen Tage verfallen blieben. Auch Thomas Kielinger, der vor 80 Jahren, im July 1940, in Danzig zur Welt kam, wirkt auf eine Weise noch immer jugendlich. Aber aus ganz anderen Gründen: seiner Neugier wegen zum Beispiel. Thomas Schmid würdigt seinen Kollegen, der es sich bewahrt hat, im Neuen das Alte wie auch das Neue zu erkennen.

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Kontrollierte Herdenimmunität – Keine gute Idee

(Jürgen Fritz, 20.04.2020) Großbritannien unter seinem Premierminister Boris Johnson wollte anfangs diesen Weg beschreiten. 38 Tage lang nach den ersten Warnungen weigerte man sich auf der Insel noch immer, konsequente Eindämmungsmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu ergreifen. Das Land wollte eine andere Variante ausprobieren: Es sollte möglichst rasch eine Herdenimmunität entwickelt werden. Doch diesen Weg hielt man nicht sehr lange durch. Hier die Erklärung, warum dies keine gute Idee war und ist.

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Diese Länder haben die meisten Corona-Toten pro Einwohner

(Jürgen Fritz, 18.04.2020) America first. Die USA (327 Mio. Einwohner) haben inzwischen nicht nur die meisten COVID-19-Toten weltweit (über 37.000), sie haben nicht nur weltweit die meisten detektierten Infizierten (über 700.000), sie haben nicht nur die meisten registrierten Neuinfizierten (über 32.000), sie verzeichnen auch jetzt schon zum dritten Mal mehr als 2.500 Corona-Tote an nur einem Tag. Doch wie sieht es aus, wenn man nicht die absoluten Zahlen betrachtet, sondern bezogen auf die jeweilige Bevölkerungsgröße? Welche Länder hat es da bisher am schlimmsten erwischt?

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Deutschland verzeichnet erstmals über 300 Corona-Tote an einem Tag

(Jürgen Fritz, 09.04.2020) Wissenschaftler der Universität Göttingen schätzen die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten deutlich höher ein als bisher angenommen wurde. Weltweit könnte es bereits zehn Millionen Infizierte geben, teilten die Forscher mit. In Italien und Spanien seien wohl höchstens 3,5 Prozent aller Infektionen entdeckt worden, in Deutschland etwa 15 bis 16 Prozent. Insofern könnten sich bei uns schon bis Ende März rund 460.000 Menschen infiziert haben. Daher erscheint es sinnvoller, die Todesfallzahlen genauer zu betrachten, die gestern leider deutlich in die Höhe schnellten.

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Boris Johnsons Triumph: 56 Prozent, Sozis: schlechtestes Ergebnis seit 1935

(Jürgen Fritz, 13.12.2019) Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren waren die Briten gestern aufgerufen, ihr Parlament neu zu wählen. Nicht wenige werteten diese Wahl als die wichtigste ihres Lebens. Das alles beherrschende Thema war hierbei der EU-Austritt, es war eine Brexit-Wahl. Nun liegt das Ergebnis vor und dieses spricht eine überdeutliche Sprache: Es ist ein Triumph für den konservativen Boris Johnson, der es schafft, 56,2 Prozent der Parlamentssitze zu erringen. Das beste Ergebnis für die Conservative Party seit 1987. Und es ist eine Schlappe sondergleichen für die britischen Sozis (Labour Party) mit Jeremy Corbyn an ihrer Spitze, die ihr schlechtestes Ergebnis seit 84 Jahren einfahren.

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EU-Wahl: So würden die Deutschen heute wählen

(Jürgen Fritz, 19.05.2019) Ab Donnerstag beginnen die Wahlen zum sogenannten „Europäischen Parlament“, das eigentlich EU-Parlament heißen müsste, da es nicht alle 50 europäischen Staaten mit rund 750 Millionen Europäern abbildet, sondern – inklusive dem Noch-Mitglied Großbritannien – nur 28 Staaten mit ca. 510 Millionen Bürgern. In Deutschland wird heute in einer Woche, am Sonntag, den 26. Mail 2019 gewählt. Was in den nächsten Tagen noch passieren wird, weiß natürlich kein Mensch, aber was wir relativ zuverlässig sagen können, ist, wie die Deutschen abstimmen würden, wenn die Wahl schon heute wäre. Es gäbe zwei große Gewinner und zwei große Verlierer, darunter einen ganz großen.

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Wie soll man solchen Polizistinnen noch Respekt entgegenbringen können?

(Jürgen Fritz, 23.04.2019) Polizisten sind Teil der Exekutivorgane eines Staates. Sie verkörpern in ganz besonderer Weise die Staatsgewalt, sorgen insbesondere für die innere Sicherheit und Ordnung, regeln den Straßenverkehr und sind für die Erforschung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zuständig. Polizisten sind daher eigentlich ganz besondere Respektspersonen oder sollten das zumindest sein. Eigentlich. Die folgenden bewegten Bilder aus Großbritannien dürften insofern ein bezeichnendes Licht auf den Zustand ganz Westeuropas werfen.

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