Falscher Umkehrschluss

(Jürgen Fritz, 09.05.2019) Menschen sind argumentierende Wesen. Das heißt, sie bringen Argumente vor, um etwas zu begründen oder jemanden zu überzeugen, sei es einen anderen oder auch sich selbst. Manchmal bringen sie auch mehrere solche Argumente vor, die sich aufeinander beziehen, dann sprechen wir von einer Argumentation. Ein Argument besteht dabei aus mehreren Aussagesätzen, von denen einer, die Konklusion oder das zu Begründende, sich logisch zwingend aus den anderen Sätzen, den Prämissen oder Gründen, ergibt. Wer die Gründe als wahr akzeptiert, der muss auch das zu Begründende als richtig einräumen. Doch beim Nachdenken können uns wie überall natürlich Fehler unterlaufen. Es kommt dann zu Fehlschlüssen oder Denkfehlern. Ein ganz typischer solcher ist der falsche Umkehrschluss.

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Bist du schon ein Mensch oder bellst du noch?

(Jürgen Fritz, 03.02.2019) „O welch ärmliches Geschöpf ist der Mensch, wenn er sich nicht über das Menschliche erhebt!“ (Lucius Annaeus Seneca, ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr., genannt Seneca der Jüngere, römischer Philosoph, Stoiker, Naturforscher und Politiker, einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit)

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Die Kunst der Argumentation oder wie Merkel & Co. uns um Jahrtausende zurückzuwerfen drohen

(Jürgen Fritz) Die Kunst des Argumentierens und des dialektischen Erörterns sind von allen Künsten die höchsten, zu der Wesen fähig sind. Elefanten und Affen kann man zum Beispiel das Malen beibringen. Sie sind zu eigenständigen kreativen Leistungen fähig. Was man sie aber schwerlich lehren kann, ist das Argumentieren oder gar das dialektische Denken. Was aber genau ist eine Argumentation?

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