Walter-Borjans stürzt im Politiker-Ranking ab, Friedrich Merz überholt Habeck

(Jürgen Fritz, 15.08.2020) „Inwiefern vertreten die folgenden Politiker Ihre Interessen“, fragte das Meinungsforschungsinstitut INSA im Auftrag des FOCUS mehrere tausend Wahlberechtigte und gab dazu 22 der führenden Politiker Deutschlands aus sämtlichen im Bundestag vertretenen Parteien an. Das Ergebnis: Zwei liegen ganz weit vorne, zwei sind völlig abgeschlagen und einer verliert massiv an Zustimmung.

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Söder und Spahn wollen alle Bürger auf Corona testen: Jede Woche!

(Jürgen Fritz, 01.08.2020) Eigentlich hatten der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ja nur vor, bundesweit einmalig einen Test auf SARS-CoV-2 zu machen, dem sich alle Bürger unterziehen müssen. Dann aber machten die Chinesen ein so günstiges Angebot, dass die beiden sich kurzerhand umentschieden. Nun haben sie ganz andere Pläne.

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Söder, Scholz oder Merz: Wen wünschen sich die Deutschen als Kanzler und wen nicht?

(Jürgen Fritz, 13.07.2020) In einer Kanzlerdirektwahl hätten aktuell Markus Söder (CSU) und Olaf Scholz (SPD) die besten Karten. Der Kanzler wird aber nicht direkt gewählt, sondern vom Parlament. Bei Bundestagswahlen wäre die Union derzeit klar die Nummer eins, läge mehr als 19 Punkte vor den zweitplatzierten Grünen, fast 23 Punkte vor der SPD. Daher deutet alles auf einen Unions-Kanzler hin. 86 Prozent sind mit Merkels Arbeit zufrieden, diese wird aber 2021 nicht mehr antreten. Insofern hat Söder nur einen wirklichen Konkurrenten: Friedrich Merz (CDU). Norbert Röttgen erscheint nicht einmal jedem Siebten als Kanzler geeignet und Armin Laschet halten noch mehr als Röttgen, nämlich fast zwei Drittel, für ungeeignet.

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Der nächste Kanzler wird Söder oder Merz heißen

(Jürgen Fritz, 28.06.2020) Würde heute gewählt, kämen CDU/CSU im Wahl-O-Matrix-Mittel aller Institute auf fast 38 Prozent, fast so viel wie Grüne, SPD und Linkspartei zusammen, lägen fast 20 Punkte vor den Grünen. Insofern deutet alles darauf hin, dass die Union, die dann in 52 von 72 Jahren den Bundeskanzler stellte, dies auch ab 2021 tun wird. Fünf Personen kommen derzeit als CDU/CSU-Kanzlerkandidat in Frage. Reale Chancen haben aber eigentlich nur zwei.

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Warum Armin Laschet auf jeden Fall die nächste Kanzlerin werden sollte

(Jürgen Fritz, 18.06.2020) Immer wieder wird der amtierende Ministerpräsident des bevölkerungsreichsten Bundeslandes von allen Seiten kritisiert: Er hätte mit aller Gewalt die Corona-Lockerungen durchsetzen wollen, vor allem auch um sich gegen seinen bayerischen Kollegen Markus Wer soll mich jetzt noch stoppen? Söder zu profilieren. Er könne sich nicht einmal eine Mund-Nasen-Maske richtig aufsetzen. Nur 3,8 Prozent der Unionsanhänger würden ihn für das Kanzleramt als geeignet ansehen. Junge kluge Frauen schreiben ihm freche Briefe und sogar die Kanzlerin und der CSU-Vorsitzende würden schon öffentlich über ihn witzeln und schmunzeln. Doch das alles stimmt nicht. Armin Laschet ist in jeder Hinsicht optimal geeignet als kommende Kanzlerin, wie diese Aufnahmen eindeutig beweisen.

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Söder gegen den Rest der Welt

(Jürgen Fritz, 17.06.2020) 88 Prozent der Bayern halten Markus Söder laut aktueller GMS-Erhebung für einen guten Ministerpräsidenten. 57 Prozent seiner Landsleute halten ihn für den besten Unions-Kanzlerkandidaten. 78 Prozent sind mit der Arbeit der bayerischen CSU-FW-Staatsregierung zufrieden. Und wenn jetzt Landtagswahlen wären, hätte die CSU nicht nur die klare absolute Mehrheit, mehr als das: Sie käme auf mehr Stimmen als Grüne, SPD, Freie Wähler, AfD, FDP und Linkspartei zusammen, wobei letztere beiden den Einzug ins Parlament gar nicht schaffen würden. Wer soll Söder jetzt noch stoppen?

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82 Prozent lehnen die Proteste gegen Corona-Maßnahmen ab

(Jürgen Fritz, 01.06.2020) Angesichts der Coronakrise sorgen sich die Deutschen inzwischen mehr um die Auswirkungen auf die Wirtschaft als um ihre Gesundheit. 78 Prozent erwarten einen Wirtschaftsabschwung. 65 Prozent wünschen sich beim Infektionsschutz mehr Kompetenzen beim Bund. Ramelows Vorschlag eines baldigen Verzichts auf alle Verbote befürwortet nur jeder Vierte und 82 Prozent lehnen die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen ab. Mit der Arbeit der Bundesregierung und speziell einer Person sind die Bürger dagegen ausgesprochen zufrieden, wie seit Jahren nicht mehr. Und so würden die Deutschen derzeit wählen.

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Corona: Merkel könnte die Ministerpräsidenten wie Schuljungen aussehen lassen

(Thomas Schmid, 15.05.2020) Großbritannien offenbart in der Corona-Krise anders als die Schweiz und Deutschland schwere Defizite, konstatiert der renommierte britische Wirtschaftswissenschaftler Paul Collier und sieht die Stärke dieser beiden Länder in ihrem föderalen Aufbau. Doch stimmt das wirklich? Hat nicht gerade dieser Föderalismus einen neuen, in der Sache kontraproduktiven Wettbewerb um ein weitgehendes Öffnen der Lockdown-Schrauben eröffnet, fragt Thomas Schmid. Die Kanzlerin versucht, die Fäden zusammenzuhalten, hat aber, da Gesundheit weitgehend Ländersache ist, kaum Mittel in der Hand, um die Ministerpräsidenten bei der Stange zu halten. Aber sie hat etwas anderes.

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Kanzlerkandidat: nur 3,8 Prozent der Unionsanhänger halten Laschet für geeignet

(Jürgen Fritz, 04.05.2020) Was für eine Ohrfeige für den stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden und Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet. Eigentlich sollte ja am 25. April der CDU-Parteitag in Berlin stattfinden, bei dem die Partei ihren neuen Bundesvorsitzenden wählen wollte, der dann das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur haben wird. Doch schon Mitte März gab die Noch-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer bekannt, dass der Parteitag auf Grund der Coronakrise verschoben werde. Einer kann darüber ganz besonders froh sein, denn sein Ergebnis bei der Wahl wäre womöglich desaströs ausgefallen, so die Delegierten es auch nur ähnlich sehen wie die Wähler von CDU und CSU, welche ihm eine regelrechte Backpfeife verpassen.

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Die einzig nachhaltige Corona-Strategie: SARS-CoV-2 unter Kontrolle bringen

(Jürgen Fritz, 03.05.2020) Die Landesregierungen haben beschlossen, dass der Lockdown gelockert werden soll, schwenken in der Coronakrise mithin immer mehr auf die FDP-, AfD- und Laschet-Linie ein, also gegen die vor- und umsichtige Merkel-Söder-Strategie. Das wird von vielen Fachleuten, wie Prof. Christian Drosten, Prof. Melanie Brinkmann, Prof. Karl Lauterbach, der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie, führenden außeruniversitären Forschungsorganisationen, wie der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft sowie Wissenschaftsjournalisten, wie Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, Ranga Yogeshwar und vielen anderen, also von tausenden mit der Materie beschäftigten Wissenschaftlern eher skeptisch gesehen. So könnte ein anderer, ein langfristig tragbarer, ein nachhaltiger Weg aussehen.

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Grüne fallen erstmals seit Oktober 2018 hinter SPD

(Jürgen Fritz, 03.05.2020) Ach wie war das doch schön bei der EU-Wahl Ende Mai 2019. Nachdem Die Grünen im April 2017, fünf Monate vor der Bundestagswahl, gerade noch bei 6 bis 7 Prozent lagen, gelang ihnen ab da ein sensationeller Anstieg. Bei der Bundestagswahl 2017 waren es immerhin schon wieder knapp 9 Prozent, bei der EU-Wahl zwanzig Monate später, dann sogar 20,5 Prozent. B’90/Grüne lagen fast 5 Punkte vor der SPD auf Platz zwei, direkt hinter CDU/CSU. Und der Anstieg ging noch weiter. Im Juni 2019 standen sie im Wahl-O-Matrix-Mittelwert aller Institute bei 26,5 Prozent. Vor der Union auf Platz eins! Einige fingen schon an, von einem grünen Bundeskanzler zu träumen. Doch das Bild hat sich in den letzten Wochen vollkommen gewandelt.

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Wie sich Söder und Merkel verschmitzt über Laschet lustig machen

(Jürgen Fritz, 02.05.2020) Auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Donnerstag über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise gesprochen, unter anderem über die aktuellen Reisebeschränkungen. Dabei konnten sich die beiden kleine Witzeleien über den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Armin Laschet, Merkels und Söders Gegenspieler in der Coronastrategie, nicht verkneifen. Besonders auffällig dabei war, wie die beiden sich gegenseitig zuzwinkerten und sich das Schmunzeln nicht verkneifen konnten.

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Was die Coronakrise deutlich macht: Wir alle lernen uns besser kennen

(Jürgen Fritz, 30.04.2020) Vor zwei Monaten erreichte die Corona-Pandemie Europa, seither beherrscht uns das neuartige Coronavirus weitgehend. Dabei zeigt mir das Ganze vor allen Dingen eines: wie sehr viele in ihrer jeweiligen Weltanschauung, in ihrer Ideologie, ihren kognitiven Konstrukten gefangen und wie wenig sie fähig sind, das Problem selbst jenseits ihrer jeweiligen Klischees und verfestigten Vorurteile zu erfassen, einzuschätzen und zu bewerten, wie sehr der Zugang zur Realität bei vielen doch durch bestimmte Filter und inadäquate Deutungsmuster verzerrt ist. Diese tiefgehende Krise lässt aber auch noch etwas anderes zu Tage treten.

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Markus Söder: Wer zu früh lockert, riskiert einen Rückfall – Keine Experimente mit unserer Gesundheit!

(Dokumentation, 14.04.2020) Der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder hielt am Wochenende eine Osteransprache, in welcher er insbesondere hervorhob, dass die zur Eindämmung der Coronakrise getroffenen Maßnahmen zwar wirken, Bayern und Deutschland aber noch nicht über den Berg seien. Corona sei ein Charaktertest für unser Land, wer zu früh lockere, riskiere einen Rückfall. Es dürfe keine Experimente mit unserer Gesundheit geben, Geduld rette Leben, Ungeduld riskiere Leben. Hier die gesamte Rede in Text, Bild und Ton.

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CSU steigt in Bayern von 36 auf 49 Prozent – FDP nur noch unter Sonstige

(Jürgen Fritz, 08.04.2020) Die Coronakrise löst in Bayern ein wahres politisches Erdbeben aus. Markus Söder erhält Zustimmungswerte in der Bevölkerung, wie sie niemals zuvor ein Bundes- oder Landespolitiker im Deutschlandtrend erreichte. Die CSU steigt gegenüber Januar um 13 Punkte auf jetzt 49 Prozent. Das ist ihr höchster Wert seit Januar 2014. Die Grünen verlieren dagegen fast ein Drittel, die AfD sogar 40 Prozent ihrer Anhänger, fällt von 10 auf 6 Prozent. Und die FDP ist inzwischen nicht mehr genau messbar, fällt nun unter Sonstige.

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