Die christlichen Kirchen und die Nazis

(Jürgen Fritz, 16.07.2019) „Ihr Knechte, seid untertan mit aller Furcht den Herren, nicht allein den gütigen und gelinden, sondern auch den wunderlichen“, heißt es im Neuen Testament (1. Petrusbrief 2,18). Und im Römerbrief 13,1 steht geschrieben: „Jedermann sei Untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Wer sich nur der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.“ Wenn jede Obrigkeit von dem einen und einzigen Gott verordnet ist, so dann natürlich auch das Hitler-Regime. Insofern ist es natürlich interessant zu beleuchten, wie sich die christlichen Kirchen unter der NS-Herrschaft verhielten.

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Bundestagsabgeordneter bezeichnet Mitbürger als „Untermensch“

(Jürgen Fritz, 06.07.2019) Der Ausdruck „Untermensch“ ist ein solcher aus dem Vokabular der Nationalsozialisten. In der NS-Ideologie galten die „Arier“, besonders die germanischen Völker, als „Herrenrasse“, sprich als den übrigen überlegen. Ganz unten waren dagegen die „Untermenschen“, die nach und nach völlig entrechtet wurden. Auf Twitter hat ein Bundestagsabgeordneter der CDU einen Mitbürger mit just diesem Ausdruck belegt. Eine einmalige Entgleisung oder lässt das womöglich tief blicken, wie es in nicht wenigen Politikern der Altparteien, insbesondere der CDU aussieht? Taucht hier gar ein furchtbares Muster in neuem Gewand wieder auf?

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Zuerst Liberalismus, dann Demokratie

(Jürgen Fritz, 24.05.2019) „Wenn der Liberalismus daher die Demokratie fordert, so unter der Voraussetzung, daß sie mit Begrenzungen und Sicherungen ausgestattet wird, die dafür sorgen, daß der Liberalismus nicht von der Demokratie verschlungen wird“, formulierte 1933 der Ökonom und Sozialphilosoph Wilhelm Röpke, der den aufziehenden Nationalsozialismus heftig kritisierte und als einer der geistigen Väter der Sozialen Marktwirtschaft gilt. Nun bedeutet Liberalismus nicht, dass jeder machen kann, was er will, schon gar nicht, dass jeder in jedes fremde Territorium eindringen kann, wie er gerade möchte. Nein, Liberalismus bedeutet viel mehr, eine entschlossene Kampfansage an jeglichen freiheits- und menschenrechtsfeindlichen Totalitarismus. An jeglichen!

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Frauen in der Politik: Notwendiges Übel oder Notwendigkeit?

(Uta Ogilvie, 20.02.2019) Im Rahmen des Wochenendseminars „Frauen und politische Partizipation“ der Desiderius-Erasmus-Stiftung vom 8. bis 10. Februar 2019 hielt Uta Ogilvie einen Vortrag. In diesem machte sie deutlich: Die Massenmigration ist die geheime Rache der Linken für den Zusammenbruch des Sozialismus. Außerdem arbeitete sie heraus, wie der Feminismus die Männer so sehr schwächte, dass sie ihre ureigenen Qualitäten verloren und jetzt kaum noch fähig sind, unsere Gesellschaft in ausreichender Zahl zu verteidigen. Deshalb müssen jetzt die Frauen ran – aus schierer Notwendigkeit. Lesen Sie hier Ihren gesamten Vortrag.

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Wie Hitler die Deutschen in Wahrheit für den totalen Krieg mobilisieren konnte

(Jürgen Fritz, 04.02.2019) Immer wieder hat man sich gefragt, wie es Hitler und den Nationalsozialisten nur gelingen konnte, das deutsche Volk, welches ja als ein zivilisiertes und hochgebildetes, ja als das Volk der Dichter und Denker galt, so sehr zu fanatisieren und zu barbarisieren. Viele Erklärungsversuche wurden unternommen, die einiges erhellten, aber irgendwie blieb doch immer etwas im Dunklen, im Verborgenen. Nun endlich, nach fast 75 Jahren wird aber auch dieser Schleier gelüftet. Lesen und sehen Sie hier, wie es Hitler möglich war, die Deutschen derart zu mobilisieren.

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Der Neue Linke als Epigone des epigonalen Nazis

(Jürgen Fritz, 20.10.2018) Der böse Nazi gilt heute als die Verkörperung des Bösen schlechthin, über welche sich der Neue Linke zuallererst definiert, ja welchen er geradezu braucht, um sich selbst zu konstituieren. Ohne den bösen Nazi hätte der Neue Linke mithin gar kein Fundament, keine Basis, stünde gleichsam im Nichts. Dabei verhielten sich die Nationalsozialisten ebenso epigonal gegenüber den Kommunisten, wie sich nun der Neue Linke epigonal zum Nationalsozialisten verhält. „Schon 1918 hatte Lenin sich zu dem Dogma bekannt, der Kampf gegen die Barbarei dürfe vor barbarischen Methoden nicht zurückschrecken. Mit dieser Wendung nahm er die anarchistische Veräußerlichung des Schreckens in den Kommunismus auf“, schreibt Peter Sloterdijk. Doch dieser Schrecken geht noch viel weiter zurück – direkt zu Marx und Engels.

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Der Fall des Lars Steinke, der nicht zum Fall der AfD werden sollte

(Jürgen Fritz, 02.08.2018) Claus Schenk Graf von Stauffenberg sei kein Held gewesen, sondern ein „Verräter, der bereit war, Millionen von Leben zu riskieren und zu opfern – ohne erkennbaren Nutzen für das deutsche Volk“, soll ein junger AfD-Politiker in Niedersachsen auf seinem Privataccount auf Facebook geschrieben haben. Der 20. Juli 1944 wäre „kein Glanzstück“ gewesen, sondern „der beschämende Versuch eines Feiglings, die eigene Haut vor dem kommenden Sieger zu retten“. Wer ist der, der solches notierte? Hat er es wirklich geschrieben und wenn ja, was ist davon zu halten? Vor allem aber: Was bedeutet das für die AfD?

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