Der Egalitarismus-Fetisch

Von Jürgen Fritz

Solange die Europäer in ihrem Egalitarismus-Fetisch gefangen und die Mitte zwischen bösartigem Rassismus und dümmlichem Egalitarismus zu finden nicht imstande sind, werden sie die eigentliche Problematik der Massenimmigration schwerlich verstehen und ihrer Herr werden können.

Das unverstandene respektive geleugnete Grundproblem – anthropologischer Analphabetismus

Offensichtlich fällt es den Deutschen und Europäern, ja, überhaupt den Bewohnern der westlichen Welt enorm schwer, das Grundproblem mit den Immigranten aus Afrika und der islamischen Welt in der Tiefe, im innersten Kern zu verstehen. Offensichtlich findet sich kaum jemand, der imstande wäre, sich von dem falschen Grunddogma frei zu machen und den Mut aufzubringen, die Dinge beim Namen zu nennen. Offensichtlich sind nahezu alle in einem dümmlichen Egalitarismus-Fetisch gefangen.

Was Mensch-sein überhaupt bedeutet, scheint weitgehend unverstanden. Dass dies nicht an äußerlichen biologischen Akzidentien festzumachen ist, sondern in der Seele eines Geschöpfes, also seinem Innenleben, seiner Denk- und Urteilsfähigkeit, seiner Vorstellungswelt, seiner Emotionalität, seinen Wünschen, Begierden, Sehnsüchten, Ängsten, seiner Impulskontrolle, seinen Handlungsmustern und Verhaltensdispositionen, seinen moralischen Maßstäben und Wertvorstellungen, seinem Charakter. Und hier gibt es kein 0 und 1, sondern eine riesige Palette zwischen 0,01 und 0,99.

Auch dass Mensch-sein nicht ein je schon Gegebenes ist, sondern ein zu Verwirklichendes, ist kaum verstanden. Dies ist aber die Voraussetzung, um sich klar zu machen, dass die oben Genannten was ihre Seele, ihr Innenleben anbelangt im Durchschnitt auf einem vollkommen anderen Level sind. Dem ist so, weil sie sich über 60.000 bis 70.000 Jahre, seit dem Exodus eines Teils der Menschheit aus Afrika, wahrscheinlich dem Teil, der damals schon der tüchtigere, mutigere, leistungsfähigere war, völlig anders entwickelt haben, sei es nur kulturell oder auch biologisch, siehe insbesondere die gewaltigen IQ-Unterschiede (Bild oben). Aber nicht nur das.

Die Unmöglichkeit der Umverpflanzung von Menschen völlig anderer Entwicklungsstufe

Dabei geht es nicht darum, ob diese Zahlen nun ganz exakt stimmen oder ob das primär kulturell und nur ein klein wenig biologisch bedingt ist. Letzteres spielt schlussendlich keine Rolle und Fakt ist nun mal, dass es unabhängig von dieser IQ-Weltkarte riesige Unterschiede gibt sowohl in der intellektuellen als auch in der moralischen und charakterlichen sowie der gesamten kulturellen Entwicklung. Wer das leugnet, dessen intellektuelle Integrität und dessen Realitätssinn müssen stark angezweifelt werden und der läuft Gefahr, nicht mehr als halbwegs gleichrangiger Gesprächspartner angesehen werden zu können.

Und zu meinen, dass man solche Menschen, die in ihrem Innersten vollkommen anderes in sich tragen, einfach umverpflanzen könne, das würde schon alles klappen, ist schlicht töricht und ignorant. Nein, das wird nicht klappen, weil die Seelen, weil die Innenleben, nicht nur Intellekt und Bildung, auch die Wert- und Moralvorstellungen, das Arbeitsethos, das Frauen-, Menschen- und Weltbild und vieles andere mehr völlig unterschiedlich geformt sind.

Dringend notwendige Rückgewinnung des Realitätssinnes

Und was sich über mehr als 60.000 Jahre entwickelt hat und von Generation zu Generation weitergetragen wurde, was tief in den Menschen verwurzelt ist, ganz tief in ihrem Innersten, das kann man nicht einfach so ändern. Es wird Jahrtausende dauern, mindestens aber Jahrhunderte, da diese Dinge über zig Jahrtausende gewachsen sind. Siehe dazu Rolf Peter Sieferles hervorragenden, kaum zu übertreffenden Essay Deutschland Schlaraffenland – Warum der Untergang Europas unaufhaltsam voranschreitet. So lange das nicht verstanden ist, wird man das Problem niemals in den Griff bekommen, weil man es schon geistig gar nicht be-griffen hat und von völlig falschen Voraussetzungen ausgeht.

Und um das deutlich zu sagen, es geht nicht darum, anderen, die seelisch auf einem ganz anderen Level sind, nicht zu helfen oder sie sogar auszunutzen oder zu versklaven, sondern es geht darum, die Realität dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Und es geht darum, die vielfach höher entwickelte Kultur nicht zu zerstören, indem sie von innen heraus quasi entseelt wird, so dass sie früher oder später wie morsch geworden in sich zusammenbricht. Denn davon hätte niemand etwas – auch nicht die, denen geholfen werden muss, das aber vor Ort und zwar primär in der Hilfe zur Selbsthilfe.

Intellekt und Moralität/Gewaltaffinität

Den niedrigsten Durschnitts-IQ hat laut Ländervergleich Äquatorialguinea mit 56. Das heißt, der weit überwiegende Teil der Bevölkerung (mehr als zwei Drittel) hätte demnach einen IQ von 41 bis 71, jeder Sechste sogar unter 41. Äquatorialguinea ist ein Staat in Subsahara-Afrika, an der Westküste gelegen zwischen Kamerun und Gabun. Das Land ist besonders entlang der Küstengebiete reich an Erdölvorkommen, deren Einnahmen allerdings nur einer kleinen – politisch einflussreichen – Elite zugutekommen. Das Land gehört zu den korruptesten der Welt. Mit 69 Clans dominieren die Fang die Politik des Landes. Umgerechnet auf die Anzahl der Bevölkerung gibt es in Äquatorialguinea mit die meisten Todesstrafen und Hinrichtungen weltweit. Dies ist eines von unzähligen Indizien, dass a) Intellekt und b) Moralität und Gewaltaffinität stark miteinander korrelieren.

Der zu Grunde liegende Denkfehler

Der Denkfehler, der dem Ganzen zu Grunde liegt, ist der folgende. Es wird nicht sauber unterschieden zwischen den beiden ontologischen Sphären a) des Seins und b) des Sollens, zwischen a) Tatsachen und b) Werturteilen, zwischen a) deskripitiven und b) normativen Aussagen, zwischen a) schlichten Indikativen und b) Imperativen (ein klassischer Sein-Sollen-Fehlschluss).

Die Egalitarismus-Fetischisten befürchten, dass, wenn ein Unterschied im Sein konstatiert wird (der tatsächlich vorhanden ist), dass dann daraus automatisch negative Schlüsse in Bezug auf das Sollen abgeleitet würden, zum Beispiel dergestalt, dass einige dann sagen könnten, diejenigen, die über eine niedrigere Intelligenz oder Kultur verfügen, hätten dann auch gleichsam weniger Rechte. Dies folgt aber mitnichten aus der bloßen Feststellung der Ungleichheit im Sein! Wenn man zu der Feststellung kommt, dass ein kleines Kind körperlich viel schwächer ist als ein Erwachsener (Unterschied im Sein), so folgt daraus mitnichten, dass der Erwachsene das Kind schlagen darf.

Und aus Angst vor diesem Fehlschluss leugnet der Egalitarismus-Fetischist die Ungleichheit schon im Sein, a) um eine befürchtete Ableitung der Ungleichheit im Sollen (den Rechten) von vorneherein abzuwehren, b) um denen, die im Vergleich schlechter abschneiden, das unangenehme Gefühl zu ersparen, welches durch das Wissen dieser Ungleichheit entstehen würde.

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Quellen für den IQ-Ländervergleich

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Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ANational_IQ_per_country_-_estimates_by_Lynn_and_Vanhanen_2006.pnghttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5e/National_IQ_per_country_-_estimates_by_Lynn_and_Vanhanen_2006.png – WD RIK NEW at the English language Wikipedia [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)%5D, via Wikimedia Commons,

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12 Antworten auf „Der Egalitarismus-Fetisch

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  9. Georg Stejskal

    Die Erfindung des IQ ist eine der sogenannten zivilisierten Welt nach seinen kulturellen Vorgaben. Würde ein Buschmann einen Intelligenztest für sein Lebensumfeld machen, würe ein durchschnittlicher Europäer kläglich abschneiden. Was soll diese IQ Debatte überhaupt. Es geht doch in der Welt nicht um IQ s.
    Und wer bitte in Europa hängt einem Egalitarismus nach. Man sieht doch überall Vorurteile anderen gegenüber, das fängt ja schon am Fussballplatz an, geht über Ösis / Piefke, gute Ausländer / schlechte Ausländer….
    Und Menschen anderer Kultur haben nicht automatisch ein anderes Entwicklungsniveau. Ein Nomadisch lebender Afrikaner kann das genau deshalb tun, weil er das genauso will, weil er im hin un her ziehen eine Erfüllung sieht, weil er mit der Natur verbunden ist…
    Und umgekehrt ist ein Europäer nicht nur deshalb, weil er 8 Stunden am Computer Programme entwickelt, automatisch hochentwickelt.
    Diese art der Debatte geht am eigentlichen Problem der Völkerwanderungen vorbei.

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    1. maru

      Sie haben recht @Georg, bei der Erfindung des IQ könnte es sich um ein EUROZENTRISCHES Konstrukt handeln, das von Europäern und Nordamerikanern entwickelt wurde und daß demzufolge unsere Fähigkeiten ganz oben auf der Meßlatte anordnet.

      Da bin ich auch kritisch, was die universale Gültigkeit dieses Maßstabs weltweit anbelangt.

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  10. I. Schuler

    Sehr geehrter Herr Fritz, daß Sie sich immer wieder mit solchen schwer faß- und formulierbaren Themen wie diesem befassen, zeichnet Ihren Blog aus. Ich kenne keinen sonstigen Politikblog, der das in ähnlicher Weise praktiziert.

    Wenn ich Sie richtig verstehe, sehen Sie die von Ihnen aufgezählten Unterschiede völlig wertfrei. Sie konstatieren lediglich, daß es diese Unterschiede gibt, wobei ein Mensch, der in einer völlig anderen Kultur lebt als wir Europäer, dennoch in verschiedener Weise uns überlegen sein kann an Wissen und Fähigkeiten.

    Als ich vor Jahren in Indien war, saßen mit mir im öffentlichen Bus Menschen, die offenbar zu einer Gruppe von Ureinwohnern gehörten.Ich erinnere mich noch gut daran, wie sehr mich diese Leute irritierten, ohne daß ich aber die Gründe hätte benennen können. Es war vor allem der Blick in ihre Augen, der diese Irritation auslöste, denn aus ihnen sprach eine Art archaischer, ungebändigter Wildheit, etwas absolut Tierhaft-Unbewußtes, was ich noch nie vorher in dieser Unverhülltheit bei einem Menschen gesehen hatte. Damals fühlte ich sehr stark, wie sehr wir jeder in unserer eigenen Welt leben. Es fehlte jede Möglichkeit einer echten Begegnung.

    So groß sind die Unterschiede zwischen Europäern und beispielsweise Afrikanern sicher nicht. Aber ich stimme Ihnen zu, daß es zu nichts Gutem führt, wenn man Menschen aus völlig verschiedenen Kulturen zwingt, auf engem Raum zusammenzuleben. Niemand hat dann mehr das Gefühl, ganz selbstverständlich in den eigenen Sitten und Bräuchen zu Hause zu sein. Denn die jeweils „anderen“ wirken durch ihre anderen Gepflogenheiten automatisch wie ein Pfahl im (eigenen)Fleisch.Was mit der Zeit zu zunehmenden Spannungen führen wird.

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  11. Pingback: Unsere eigene Kultur zu zerstören, macht die Welt nicht zu einem besseren Ort, sondern zu einem schlechteren | HEIMDALL WARDA – Die das Gras wachsen hören

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