Der Tag, an dem Merkel und de Maizière vollkommen versagten und Deutschland verraten haben

Von Jürgen Fritz

Der September 2015 war ein Schicksalsmonat für Deutschland. Innerhalb weniger Tage wurden Entscheidungen getroffen respektive nicht getroffen, die alles nachhaltig verändern sollten. Doch was ereignete sich hinter verschlossenen Türen tatsächlich? Wie waren solch katastrophale Fehler möglich? 

So kann es nicht weitergehen

Wir schreiben den 12. September 2015, genau eine Woche nachdem Angela Merkel angeordnet hat, die Grenzen für den Migrantenstrom zu öffnen. Sämtliche Einheiten der Bundespolizei werden in Alarmbereitschaft versetzt. 21 Hundertschaften machen sich gleich auf den Weg an die deutsch-österreichische Grenze. Die deutschen Außengrenzen sollen wieder gesichert, die Ordnung wiederhergestellt, Deutschland wieder ein richtiger Staat werden (Staat = Staatsgebiet + Staatsvolk + Staatsgewalt).

Denn ein Staatsgebiet ist nur vorhanden, wenn es abgegrenzt ist zum Nicht-Staatsgebiet. Und jenes ist Eigentum des Staatsvolkes, nicht das Eigentum von jedem, der beschließt, es für sich zu vereinnahmen oder ohne Erlaubnis einzudringen. Und zur Staatsgewalt gehört als originäre Aufgabe die Grenzen zu sichern sowie die Herstellung von Recht und Ordnung, insbesondere die Sicherheit seiner eigenen Staatsbürger.

Die Staatlichkeit soll also schon am nächsten Tag wieder in vollem Umfang hergestellt werden. Denn so kann es nicht weitergehen wie in den letzten sieben Tagen – das ist allen klar. Innerhalb von nur einer Woche sind etliche Zigtausende völlig unkontrolliert in unser Hoheitsgebiet eingedrungen. Bereits jetzt zeichnet sich ab, welche Probleme das bereitet. Doch dies ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was in den folgenden Monaten und Jahren für Probleme verursacht worden sind durch die Anordnung der Kanzlerin, die Grenzen nicht mehr zu kontrollieren und jeden hereinzulassen, der irgendwie das Wort „Asyl“ aussprechen kann. Und das können viele. Sehr viele!

Das Chaos bricht über Deutschland herein

Das soll ab morgen wieder anders sein. Wer keinen Pass oder kein Visum hat, soll wieder abgewiesen werden. Später wird man zu Recht fragen, ob der Befehl der Kanzlerin vom 5. September überhaupt rechtmäßig war. Wenn das unerlaubte Grenzübertritte waren, die seither stattfanden, haben sich die Beamten der Bundespolizei dann nicht strafbar gemacht, wenn sie diese direkt vor ihren Augen geschehen ließen? Dann aber hätte die Regierungschefin zu massenweisen Straftaten angestiftet. Damit soll jetzt also Schluss sein. Der Rechtsstaat soll wieder voll und ganz ein solcher werden und bleiben.

Das Chaos, das durch die Entscheidung vom Samstag, dem 5. September, angerichtet wurde, ist bereits sechs Tage später enorm. 14 von 16 Bundesländern melden am Freitag, den 11. September, dass sie vorerst keine neuen „Flüchtlinge“ (Immigranten) aufnehmen können. Merkels alles andere als weitblickende Entscheidung hat ganz Deutschland innerhalb von nicht mal einer Woche an den Rand des Leistbaren geführt. Ganz Deutschland meldet nur noch 850 freie Plätze. Dem stehen 40.000 Immigranten gegenüber, die nach Schätzung des Außenministeriums alleine an diesem Wochenende erwartet werden. 40.000 (!). Zum Vergleich: die Obama-USA wird sich später dazu bereit erklären, 10.000 syrische „Flüchtlinge“ aufzunehmen und wertet dies selbst als großzügige Tat. 10.000 nicht an einem Wochenende, sondern im ganzen darauffolgenden Jahr. Und die USA sind ca. 27,5 mal so groß wie Deutschland und haben viermal so viele Einwohner.

Und der Ansturm würde weitergehen, auch weit über das nächste Wochenende hinaus. Auch das ist klar. Die deutsche Botschaft in Afghanistan berichtet, die Regierung in Kabul habe eine Million Reisepässe gedruckt. Eine Million! Und die meisten, die sich einen solchen ausstellen lassen, wollen nach Deutschland. Die Innenstaatssekretärin Emily Haber warnt intern, Österreich habe die Kontrolle völlig verloren und winke nur noch durch in Richtung Deutschland.

Die ersten schweren Fehler Merkels

Unfassbar kurzsichtig war Merkels Entscheidung der Grenzöffnung – wie so viele ihrer Entscheidungen – deshalb, weil jedem halbwegs verständigen Menschen klar sein musste, dass diese Information binnen Stunden um die ganze Welt gehen und ein Sogwirkung sondergleichen auslösen würde. Die Bilder der Bahnhofsklatscher und Teddybärwerfer taten ihr übriges. So muss überall auf der Welt der Eindruck entstehen, die Deutschen würden sich über jeden, der zu ihnen kommt und ihr schrumpfendes Staatsvolk auffüllt, abgöttisch freuen und ihm zutiefst dankbar sein.

Dass Merkel selbst sich in den Tagen zuvor auch noch mit Immigranten zusammen fotografieren lässt, die teilweise sogar den Arm um sie zu legen suchen, verschafft ihr weltweit den Ruf von „Mutti Merkel“, was ihrem Ego schmeicheln mag, zumal sie noch kurz zuvor als die Eiskönigin galt, die die armen Griechen am ausgestreckten Arm verhungern ließ. Aber genau dieser Mutti-Merkel-Ruf verstärkt den ohnehin schon kräftigen Sog nochmals zusätzlich. Die Folge: es werden nicht weniger, die kommen wollen, sondern immer noch mehr. Dass das nicht lange gut gehen kann, erkennen die letzten Tage nun sogar die etwas Einfältigeren in der politischen Chefetage. Damit ist klar, es muss etwas geschehen.

Die Kritik an der Bundesregierung nimmt von Tag zu Tag zu

Hinter verschlossenen Türen wird der Ton allmählich schärfer. Zwischen Donnerstagabend und Freitagmittag (10./11. September) gibt es fünf Telefonkonferenzen. Die Landesinnenminister machen ihrem Ärger über das dilettantische Agieren der Bundesregierung Luft. „Wir befinden uns im Flugzeug, dessen Sprit ausgeht, und wissen nicht, was wir tun sollen“, bringt es ein Sitzungsteilnehmer auf den Punkt. Freitagmittag fordern die Landesinnenminister der Union von ihrem Parteifreund und Bundesinnenminister Thomas de Maizière explizit die Einführung von Grenzkontrollen und die Zurückweisung an der österreichischen Grenze. Doch der Bundesinnenminister, der für die innere Sicherheit zuständig ist, traut sich nicht eigenmächtig eine Entscheidung zu treffen, obschon es in seinem Ressort liegt. Seine Antwort: Merkel muss entscheiden.

Am nächsten Tag, Samstag, werden die sechs wichtigsten Politiker Deutschlands eine Telefonkonferenz abhalten und Grenzkontrollen und Zurückweisungen beschließen. Doch der Beschluss wird niemals umgesetzt werden und kurze Zeit später wird man behaupten, dies sei praktisch nicht möglich. Ein unfassbarer Vorgang! Dazu gleich mehr.

Die Unions-Innenpolitiker gehen mit ihrer Kritik wohlweislich noch nicht an die Öffentlichkeit. Der Bevölkerung sagen sie nicht, dass Deutschland nach nur fünf Tagen Grenzöffnung mit dem Rücken an der Wand steht. Die Kritik findet nur hinter verschlossenen Türen statt. Warum? Weil sie wissen, dass öffentlicher Druck bei Merkel meist genau das Gegenteil bewirkt. Werden ihre Entscheidungen öffentlich kritisiert, schaltet sie nicht selten auf stur und macht auf bockig. Das Ganze hat stark pubertäre Züge. Das können Sie sehr oft beobachten bei unserer Bundeskanzlerin. Mit Kritik kann sie nicht umgehen. So wollen ihr die Unionspolitiker also den Weg nicht verbauen, so zu tun, als habe sie ganz von sich aus, ihre Fehlentscheidung korrigiert. Doch eine hält sich nicht daran: die CSU.

Die CSU stellt sich offen gegen Merkels Kurs

Zunächst kommt heftige Kritik von Hans-Peter Friedrich (CSU), den Merkel im Jahr zuvor als Bundesinnenminister entlassen hat, weil er den Koalitionspartner SPD, namentlich den SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel, höchst vertraulich gewarnt hatte, dass der Name des SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy im Zusammenhang mit Kinderpornoermittlungen aufgetaucht sei. Dies hätte der damalige Bundesinnenminister strenggenommen nicht tun dürfen. Es war ein besonders kollegiales Verhalten, weil er der SPD ersparen wollte, dass sie Edathy, ein Hoffnungsträger in der SPD, eine gehobene Position zukommen lässt, um ihn kurze Zeit später zurücknehmen zu müssen und sich selbst blamiert. Friedrich ging davon aus, dass dies unter ihm und Gabriel oder maximal dem engsten Führungskreis der SPD bleiben würde. Doch was machten die Sozis? Sie warnten Edathy, der daraufhin Beweismaterial verschwinden ließ. Und was machte die Kanzlerin? Sie rügte nicht die SPD, sondern entließ daraufhin Friedrich als Bundesinnenminister. Dieser hatte nunmehr aus nachvollziehbaren Gründen wenig Veranlassung, Merkel besonders zu schonen.

In einem Zeitungsinterview sagt Friedrich bereits wenige Tage nach der Grenzöffnung am 5. September fast schon prophetisch: „Eine beispiellose politische Fehlleistung – Völlig unverantwortlich“ sei es, Zigtausende aufzunehmen, darunter womöglich „IS-Kämpfer oder islamistische Schläfer. Kein anderes Land der Welt“ würde sich „so naiv und blauäugig“ in Gefahr begeben. Aus Sicherheitsgründen werde man „schon bald Grenzkontrollen wieder einführen müssen“.

An die Kritik von Friedrich hängt sich ein anderer dran: Seehofer. Am Freitag, den 11. September, lässt er bekannt werden, dass die CSU Viktor Orbán zu ihrer nächsten Klausurtagung der Landtagsfraktion eingeladen hat. Orbán ist der große Gegenspieler Merkels in der Massenimmigrationspolitik. Die Grenzöffnung nennt Seehofer – ebenfalls prophetisch – jetzt öffentlich einen „Fehler, der uns noch lange beschäftigen wird“. Damit erschwert er aber Merkel die Korrektur ihrer Fehlentscheidung, die nun ihre bekannte Bockigkeit an den Tag legt und unter keinen Umständen zugeben will, dass sie einen Riesenfehler gemacht hat.

Selbst die SPD hat jetzt von der „Willkommenskultur“ genug

Aber nicht nur die CSU-Politiker üben massive Kritik. Jetzt schlagen sogar Anhänger der „Willkommenskultur“ Alarm. Selbst der SPD-Oberbürgermeister von München Dieter Reiter, bisher Verfechter der offenen Grenzen, hat jetzt genug: Es sei die Aufgabe der Kanzlerin, „mehr zu tun“, tönt es aus München. Der bayerischen Landeshauptstadt droht bereits am Freitag der Kollaps. Auch der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz (SPD) aus Rheinland-Pfalz kritisiert Merkel nun erstmals öffentlich und das im Namen seiner Kollegen, der Landesinnenminister: „Die Länder sind völlig überrascht worden von der Einreiseerlaubnis der Kanzlerin … wir hätten vorher davon wissen müssen.“ Nun sei man „in großer Not“.

Am Samstag, dem 12. September, werden mehr Immigranten nach Deutschland kommen als jemals zuvor und danach an einem einzigen Tag: 13.000. Nochmals zur Erinnerung, die 27,5 mal so große USA hatte angekündigt, im kommenden Jahr 10.000 syrische „Flüchtlinge“ aufnehmen zu wollen.

Die am meisten überschätzte Person auf diesem Planeten

Am Samstag geht dann kurz nach 13 Uhr eine SMS von Horst Seehofer bei Merkel ein: „Ich kann dich nur dringend bitten, dem Ernst der Lage Rechnung zu tragen.“ In diesen Tagen, Wochen und Monaten zeigt sich, dass Merkel – die am meisten überschätzte Person auf diesem Planeten – in diesem Amt immer schon überfordert war. Zu einer vorausschauenden  Politik, wie man sie von der Regierungschefin des wichtigsten Landes Europas erwarten würde, war diese Frau niemals fähig. Sie fährt immer nur auf Sicht. Und diese ist nie sehr weit, maximal bis zum nächsten Wahltermin. Hinzu kommt ihre immense Entscheidungsschwäche. Stets wartet sie sehr lange mit Entscheidungen bis sich abzeichnet, was die Mehrheit will. Das macht sie dann. Über die geistigen und rhetorischen Fähigkeiten dem argumentativ etwas entgegen zu setzen, Führung zu übernehmen und andere zu überzeugen und sie dann mitzuziehen, verfügt sie bestenfalls rudimentär, wenn überhaupt.

Nun, am Samstag, den 12. September merkt sie also, dass die Stimmung zu kippen beginnt, dass sie handeln muss. Es geht nicht mehr anders. Aber wie soll sie aus der Nummer rauskommen, in die sie sich selbst, vor allem aber in die sie Deutschland durch ihre kopflose Entscheidung vom 5. September hineinmanövriert hat?

Um 15 Uhr bittet sie die nach ihr fünf wichtigsten Politiker Deutschlands, in den nächsten Stunden telefonisch erreichbar zu sein: Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD), die beiden Parteivorsitzenden der Koalitionspartner, Außenminister Steinmeier (SPD), Innenminister de Maizière und Kanzleramtschef Altmaier (beide CDU). Wer fehlt ist Wolfgang Schäuble (CDU), der als Finanzminister keine direkte Zuständigkeit hat.

Die Spitzen von CDU, CSU und SPD beschließen, was sie später als unmöglich darstellen werden

Zunächst werden Einzelgespräche geführt, um 17:30 Uhr lässt sie alle zusammenschalten. Der zuständige Minister de Maizière schlägt vor, an der deutsch-österreichischen Grenze befristet wieder Grenzkontrollen einzuführen. Niemand widerspricht. Dann geht es um die Schlüsselfrage, ob Personen ohne erforderliche Papiere zurückgewiesen werden sollen. Denn welchen Sinn sollten sonst Kontrollen machen, wenn man doch jeden durchlässt?

De Maizière und Seehofer sind für Zurückweisungen. Die zwei SPD-ler, Merkel und Altmaier legen sich nicht fest. Dann wird die Rechtslage erörtert. Man malt sich aus, was passiert, wenn die Migranten an der Grenze aufgehalten werden. Nach einer Weile wird de Maizières Vorschlag angenommen. Es soll wieder Grenzkontrollen mit Zurückweisungen geben. Außerdem soll der Zugverkehr von Österreich nach Deutschland für 20 Stunden gestoppt werden.

Die sechs wichtigsten Politiker Deutschlands, die Vorsitzenden der CDU, CSU und SPD, der Bundesinnenminister, der Außenminister und der Kanzleramtschef, beschließen das, was sie wenige Tage später als unmöglich ausgeben werden!

Nach der Telefonkonferenz ruft de Maizière sofort den Chef der Bundespolizei an. Dieser lässt die von ihm längst vorbereitete Aktion, die er seit Wochen angemahnt hat, sofort anrollen. Am Sonntag, den 13. September, um 18 Uhr sollen die deutschen Grenzen geschlossen werden. Polizisten werden mit Hubschraubern aus ganz Deutschland an die deutsche Südgrenze geflogen.

Die Angst vor der eigenen Courage

Am Sonntag findet ab 14 Uhr eine Besprechung im Lagezentrum des Innenministeriums statt. Hier sollen alle Details diskutiert und festgelegt werden. Der Konferenzraum ist vollgepackt mit großen Bildschirmen und neuester Kommunikationstechnik. Anwesend: der Bundesinnenminister de Maizière (CDU), sämtliche Staatssekretäre, die Führung der Bundespolizei, insbesondere deren Chef Dieter Romann, sowie vier Abteilungsleiter und einige Unterabteilungsleiter und Referatsleiter des Innenministeriums. Aus Bonn telefonisch zugeschaltet der Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge Manfred Schmidt.

De Maizière informiert zunächst alle, dass ab 18 Uhr wieder Grenzkontrollen durchgeführt werden sollen und fragt dann: Können wir zurückweisen oder nicht? Die Einschätzungen gehen auseinander. Die für die Sicherheit zuständigen Beamten sagen: Ja, können wir. Die für Migration zuständigen äußern Zweifel. De Maizière ist offensichtlich ängstlich und traut sich nicht die Entscheidung zu treffen, obschon am Tag zuvor die sechs entscheidenden Politiker genau dies schon beschlossen haben und er der zuständige Minister ist. Er will sich noch einmal Rückendeckung von der Kanzlerin holen.

Er nimmt sein Handy, zieht sich in eine Ecke des Raumes zurück und telefoniert. Merkel soll entscheiden – dann bleibt es an ihr hängen, wenn es unschöne Bilder gibt. Die scheint die Entscheidung aber auch nicht treffen zu wollen, stellt ihm offensichtlich Rückfragen. Jetzt geht de Maizière zurück in die Runde und fragt: Was machen wir, wenn die Migranten sich nicht zurückweisen lassen? Was, wenn 500 Flüchtlinge mit Kindern auf dem Arm auf die Bundespolizisten zulaufen? Das würden die Polizeiführer vor Ort entscheiden, antwortet Dieter Romann.

SPD: Wir holen nicht wieder für euch die Kohlen aus dem Feuer

Jetzt will de Maizière wissen, wie lange es dauern würde bis der Dominoeffekt eintrete. Wenn Deutschland dicht mache, würde sich der Migrantenstrom ja in Österreich stauen, so dass auch Österreich seine Südgrenze schließen würde, dann Slowenien, Ungarn, Kroation, Serbien, Mazedonien und schließlich Griechenland. Wenn die Immigranten dort festsitzen, werden sich mit geringer Zeitverzögerung auch keine neuen mehr auf den Weg machen, so die Dominotheorie. Ob das auch wirklich sicher sei, will de Maizière jetzt wissen. Und wie lange das dauern würde. „Vielleicht drei Tage“ antwortet man ihm. Aber auch das reicht de Maizière nicht. Jetzt nimmt er wieder sein Telefon, verlässt den Raum. Wen er anruft kann nur vermutet werden, dürfte aber klar sein. Offensichtlich hat er Angst, die Entscheidung selbst zu treffen und hätte gerne, dass Merkel entscheidet. Aber auch von ihr scheint noch immer keine Entscheidung zu kommen.

Nun wollen Merkel und de Maizière offensichtlich, dass die SPD die Entscheidung explizit mittragen solle. Gabriel, der SPD-Vorsitzende, und Steinmeier, der Außenminister hatten am Tag zuvor ja bereits zugestimmt. Aber jetzt sollen sie nochmals zustimmen, angesichts der Tatsache, dass einzelne Beamte rechtliche Bedenken geäußert haben. Gabriel hat gegenüber Vertrauten mehrfach beklagt, dass Merkel immer wieder versuche, Verantwortung abzuwälzen. Rasch kursiert in der SPD die Parole: „Wir haben schon die Agenda 2010 gemacht, wir können für die CDU nicht auch noch die Grenze schließen.“

Es bleibt alles beim Alten: Wer Asyl aussprechen kann, wird reingelassen

De Maizière traut sich daraufhin nicht, die Grenzschließung anzuordnen, wenn die SPD keine explizite Zustimmung gibt. Er verlässt den Raum erneut und ruft ein drittes Mal an. Dann kommt er zurück und ordnet an, dass der Einsatzbefehl umgeschrieben wird. Der entscheidende Satz lautete:

„Wer nicht einreiseberechtigt ist, soll auch im Falle eines Asylgesuches zurückgewiesen werden.“

Die fünf von mir hervorgehobenen Worte werden jetzt gestrichen. Stattdessen werden die Bundespolizisten angewiesen, dass „Drittstaatsangehörigen ohne aufenthaltslegitimierende Dokumente und mir Vorbringen eines Asylbegehrens die Einreise zu gestatten ist.“ Kurz: Jeder, der Asyl sagt, darf weiterhin rein. Aber wozu dann überhaupt Kontrollen? Die Polizisten an der Grenze – manche wurden von Hamburg an die österreichische Grenze geflogen! – können es kaum glauben. Dafür der ganze Aufwand?!

Der Tag, der über die Zukunft Deutschlands entschied

Dieser Tag, der 13. September 2015 war der entscheidende. Natürlich war der erste große Fehler die Grenzöffnung am 5. September. Anschließend die Fotos der Kanzlerin mit den „Flüchtlingen“, die um die Welt gingen. Der Schaden hätte jetzt aber noch begrenzt werden können. Man hätte dies als Lehre auffassen können, so etwas nie wieder zu machen. Die zigtausende Immigranten, die in diesen acht, neun Tagen völlig unkontrolliert nach Deutschland einströmten, hätte unser Land verkraften können. Es waren wahrscheinlich noch unter 100.000. Jetzt erst wurde der allergrößte Fehler begangen: die Grenzen wurden nicht wieder geschlossen. Aber warum nicht?

Weil de Maizière als zuständiger Minister und vor allem Merkel als Regierungschefin, die ja die Grenzöffnung selbst angeordnet hatte, nicht den Mut aufbrachten, die Entscheidung der Grenzschließung zu treffen. Weil einige Beamte rechtliche Bedenken geäußert hatten. Rechtliche Bedenken, die sich übrigens im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Wenige Wochen später werden sowohl das Innen- wie auch das Justizministerium zu der „gemeinsamen Rechtsauffassung“ kommen: Zurückweisungen an der Grenze seien nicht zwingend, aber möglich gewesen. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages wird diese Einschätzung später in einem Gutachten ebenfalls bestätigen.

Aus neun Tagen werden 190

In der Folge bleibt die deutschen Grenze offen und das nicht für acht, neun Tage, sondern für 190 – bis zum 9. März 2016, als die Balkanroute dank Sebastian Kurz, dem österreichischen Außenminister, geschlossen wird. Gegen den erklärten Willen der deutschen Bundeskanzlerin!

In den nächsten Wochen und Monaten werden nicht viele Zigtausende oder Hunderttausend nach Deutschland hineinströmen, nicht 200.000, nicht 300.000, nicht 400.000, nicht 500.000, nein fast eine Million! (Die genaue Zahl kennt wahrscheinlich kein Mensch.) Die Handelnden bzw. die Nicht-Handelnden, die Verantwortung übernehmen hätten müssen, sich aber nicht trauten, dies zu tun, werden ab jetzt, um sich selbst zu exkulpieren, behaupten, es sei rein praktisch gar nicht möglich, die deutschen Außengrenzen zu sichern, obschon der Chef der Bundespolizei wochenlang just darauf drängte und die sechs entscheidenden Politiker unseres Landes dies am 12. September selbst beschlossen haben.

Hinter diese Behauptung werden sie fortan aber nicht mehr zurückfallen können, ohne sich selbst der Inkompetenz und der Lüge zu überführen, an der sie nun festhalten müssen. Man wird nun viel davon reden, dass man „die Fluchtursachen bekämpfen“ müsse, als ob Deutschland die Probleme Afrikas und der gesamten muslimischen Welt lösen könne, inklusive dem Syrien- und anderen Bürgerkriegen. Man wird sich immer tiefer in Lügen und Täuschungen des Volkes verstricken und Deutschland immensen Schaden zufügen. Unzählige Frauen werden sexuell belästigt, nicht wenige vergewaltigt, Tausende werden bestohlen und ausgeraubt werden und einige deutsche Staatsbürger werden sterben.

Das Problem mit dem nicht enden wollenden Immigrantenstrom werden aber zwei andere lösen: Erdogan, dem man dafür viele Milliarden Euro und vieles mehr verspricht (den Plan treibt vor allem Merkel voran, die ihn von Schäuble übernommen hat, der ihr das schon Wochen und Monate vorher immer wieder nahelegte, was sie aber lange nicht wahrhaben wollte), und ein gerade mal 29-jähriger junger Mann in Österreich, der sich nun im Jahre 2017 anschickt, österreichischer Bundeskanzler zu werden und der bereits 2015 das einzig Richtige macht: die Balkanroute zu schließen.

Kein böser Wille, kein hinterhältiger Plan, sondern schlichte Inkompetenz und ein Mangel an Mut

Im Internet und auch sonst schwirren viele Verschwörungstheorien umher. Verschwörungstheorien leiden fast immer unter dem gleichen Mangel: einer extrem starken Unterkomplexität, weshalb sie gerade bei schlichter gestrickten Menschen, die mit vielen Fakten und dem Denken in multiplen Zusammenhängen schnell überfordert sind, oft gut ankommen.

Natürlich gibt es seit langem Pläne, zig Millionen von Afrika und aus der muslimischen Welt nach Europa umzusiedeln (Replacement Migration). Natürlich gibt es seit langem Pläne als Gegengewicht zur USA und zu China ein großes neues Reich zu schaffen, zunächst die Vereinigten Staaten von Europa, dann Eurabia. Aber es hatte niemand in der Führung Deutschlands vor, das Chaos über Deutschland hereinbrechen zu lassen, um einen Bürgerkrieg zu evozieren oder ähnliches. Nein, die Wahrheit ist manchmal sehr viel trivialer als manche glauben. Es war keine Bösartigkeit und keine Hinterhältigkeit, was von September 2015 bis März 2016 ablief, es war etwas ganz anderes: extreme Mutlosigkeit, um nicht zu sagen Feigheit, und: Inkompetenz. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Literaturempfehlung: Die Getriebenen von Robin Alexander, auf dessen Recherchen meine Darstellung zum Großteil beruht

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Bilder: Youtube-Screenshot

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36 thoughts on “Der Tag, an dem Merkel und de Maizière vollkommen versagten und Deutschland verraten haben

  1. Pingback: Der Tag, an dem Merkel und de Maizière vollkommen versagten und Deutschland verraten haben – Leserbriefe

  2. Gerd Soldierer

    Der Politik glaube ich in dieser Sache kein einziges Wort.
    Die Regierung war immer informiert über die steigende Zahl Flüchtender, die Unterfinanzierung der Camps.
    Die libysche Küste wird von Obama – von Cohn- Bendit heiß umworben – freigebomt, der syrische Krireg von Obama beliefert u. aktiv verlängert, immer mit dem Ziel, ein Maximum an Vertreibung zu erzielen.
    Für mich ist die muslimische Migration von den Regierungen systematisch geplant u. gewollt ! Und es wird weiter-
    gehen : Im Bundestag muß Merkel abgewählt werden ! Söder u. ein „Unabhängiger“ Palmer stecken die Merkel
    3 mal in die Kiste ! CDU ein tuntenhafter Weichklops ! Bringen sich selbst u. die Gesellschaft um.

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  3. Knurrhahn

    Alle Beteiligten Politiker wegen Hochverrats anklagen, aber dafür bräuchte man ein VERFASSUNGSGERICHT, welches nicht durch die Politik so korrumpiert ist, daß es IMMER wieder gegen des GG entscheidet.

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  4. desmolenz

    Ja, da stimme ich sehr vielem zu 100 % zu.

    Ich bin jedoch der Meinung,
    dass eine Kanzlerin welche alle aus dem Kabinett verjagen kann welche an Ihrer Macht rütteln könnten,
    problemlos wiederholt das Grundgesetz brechen kann,
    auf Ihr eigenes Volk und Land einen feuchten Kehricht gibt,
    nur noch der Industrie – insbesondere der Rüstungsindustrie – dient
    Moral, Recht und Humanität mit Füßen tritt,

    von irgendeiner anderem Macht gelenkt und Instruiert wird.

    Und genauso frage ich mich , warum gestandene Politiker dieses grausame Spiel mitspielen…?

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  6. Alexander Sorbas

    ich kann den Artikel lesen, aber nicht nachvollziehen – das Buch von Robin Alexander ist ein von der Regierung autorisiertes Buch, wenn nicht sogar in Auftag gegeben…Bücher, die der Regierung schaden kommen auf den Index – Mutlosigkeit, Feigheit oder Inkompetenz sind sicher nicht die Ursachen für dieses Staats- Völkerrechts- und Kriegsverbrechen gegen die deutsche und europäische Bevölkerung – ganz im Gegenteil – alle Massenmörder und Kriegsverbrecher sind ausnahmslos mutig und sicher nicht feige!!! und zu diesem Kriegsverbrecherverein gehören Tausende Verbrecher, das Kriegsverbrechen geht bis zum heutigen Tag ungehindert weiter…es folgen nur noch größere Verbrechen…jetzt wird nicht nur die maximale Zensur eingeführt, totales Rede- und Denkverbot – zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit werden Gefühle strafrechtlich verfolgt – es gab in der Geschichte Tausende weitsichtige Menschen, aber mir ist keiner bekannt, der es kommen sah, dass Gefühle einmal strafrechtich verfolgt werden!!! „hate crime“ ist das staatspolitische und juristische Armagedon – jeder Mensch soll damit zum Schweigen gebracht werden, wann hat es in der Menschheitsgeeschichte jemals einen Aufstand gegen Staats-Verbrecher gegeben, der nicht von Hass getrieben war…die französische Revolution war eine einzige Haßbewegung, alle Bewegungen die Verbrecher zum Strutz gebracht haben, waren von Hass erfüllt, Hass ist das beste demokratische Gefühl, was der Staatsbürger entwickeln kann, in einer waren Demokratie müssen die staatlichen Institutionen Angst vor dem Bürger haben und nicht umgekehrt – Alle Macht geht vom deutschen Volke aus (nur vom deutschen Volke, das Grundgesetz hat allen Deutschen die mächtigste Waffe an die Seite gestellt, Artikel 20 Grundgesetz erlaubt jedem Deutschen mit allen denkbaren Mitteln gegen die Staatsverbrecher vorzugehen, auch mit maximaler Gewaltanwendung – Massenmörder und Kriegsverbrecher in Politik, Polizei, Justiz, Medien, Kirchen, Gewerkschaften, Islamverbänden, Großunternehmen, Großbanken wissen ganz genau, dass ihre Köpfe rollen werden wegen ihrer Verbrechen in noch nie dagewesenem Ausmaß!!! Stalin, Mao, Hitler, Pol Pot sind wahre Waisenknaben gegenüber den heutigen Massenmördern und Kriegsverbrechern weltweit

    Ich verstehe nicht, warum das apokalyptische Verbrechen, die Vernichtung Europas, die Vernichtung Deutschlands als mutlos, feige und inkompetent dargestellt wird

    Für Mutlosigkeit, Feigheit und Inkompetenz werden keine Todesurteile gesprochen

    Es verhält sich aber alles ganz anders, seit über 50 Jahren warnen Forscher und Schriftsteller vor den verheerenden Verbrechen der Linken!!! Merkel und der Merkelstaat inkl. aller deutschen Linken Iinstitutionen sind nur diejenigen, die dem Verbrechen nun die Krone aufsetzen

    Alles ist bekannt, Ursache und Wirkung klar verständlich

    Es gibt keine kosmischen Zufälle von diesem apokalyptischen Aumaß mit den entsprechenden Folgen

    Und noch nie haben Mutlosigkeit, Feigheit und Inkompetenz den Lauf der Geschichte in diesem Ausmaß beeinflußt

    Um den Lauf der Welt zum Besseren zu steuern braucht es Mut, Verstand und Einsatz bis zum Äußersten – das Grundgesetz erlaubt jedem Deutschen maximalen Widerstand

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  7. Tanzender Berg

    „ich kann den Artikel lesen, aber nicht nachvollziehen – das Buch von Robin Alexander ist ein von der Regierung autorisiertes Buch, wenn nicht sogar in Auftag gegeben…“ Sehr treffend erkannt, so ist es.
    Lieber Herr Fritz, so sehr ich die meisten Ihrer Artikel schätze, und so gut Ihr Blog im großen und ganzen ist: Hier haben Sie sich einen Bären aufbinden lassen. Bitte Quellen kritisch lesen! Nachdem die gutmenschliche Tour von den armen Flüchtlingen nicht mehr so recht zieht, wird jetzt ein neuer Mythos von einem angeblichen Betriebsunfall aufgebaut. Lieber Herr Fritz, wagen Sie, sich Ihres eigenen Verstandes zu bedienen und lassen Sie sich nicht von diesem miesen Spiel täuschen! Sapere aude!

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  8. schattenboxerblog

    Wenn man ALLE Mosaiksteinchen zusammensetzt, MUSS man zu dem Ergebnis kommen,
    dass die Handlungen GAR NIX mit „Zufall“ oder „Versagen“ zu tun haben.

    Klar, ist es regelrecht unvorstellbar anzunehmen, dass dies ALLES Absicht war/ist.

    Aber ich komme zu keinem anderen Ergebnis- egal wie oft ich es drehe und wende.

    Täglich kommen weitere Indizien und Beweise hinzu.

    Ganz einfache, aktuelle Frage:

    Weshalb z. B., ist die Polizei „hilflos“, wie u. a. die „Welt“ berichtet, wenn islamische Demonstranten „Tod den Juden“ kreischen, aber nicht, wenn dies deutsche Demonstranten (Neonazis) tun?

    Weshalb gilt für islamische Demonstranten NICHT der § 130 StGB (Volksverhetzung)?

    Grüße
    Schattenboxerblog

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    1. Entsorger

      Appell:
      Buch nicht kaufen. Buch nicht empfehlen.Buch nicht als Quelle benutzen.Fake,Fake,Fake.
      Herr Fritz, warum ignorieren Sie solche Hinweise, u. a. solche Hinweise auf Fakten, wie sie
      Schattenboxerblog, Tanzender Berg und Alexander Sorbas geben.
      Hier handelt es sich nicht um Verschwörungstheorien.
      Warum , Warum, Warum diese Unlogik ??

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  9. Tanzender Berg

    Zur vertieften Information kann ich sehr empfehlen: Friederike Beck, Die geheime Migrationsagenda, Wie elitäre Netzwerke mithilfe von EU, UNO, superreichen Stiftungen und NGOs Europa zerstören wollen. Kopp, 2016. Nein, das sind keine Verschwörungstheorien, das sind Fakten aus öffentlich zugänglichen Quellen, die jeder nachprüfen kann.

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  10. Pingback: Der Tag, an dem Merkel und de Maizière vollkommen versagten und Deutschland verraten haben – onlineticker | Eilmeldungen 🇩🇪 🇦🇹 🇨🇭

  11. Klartexter

    Ein sehr viel klügerer als ich hat sinngemäß gesagt:
    „Schreibe nicht der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist“
    Ein Großer Plan zur Zerstörung Deutschlands und Europas erklärt vieles, so es ihn gibt, aber ist praktisch nicht zu beweisen. Tatsachen als Resultate des Plans anzusehen ist ja kein Beweis.
    Aber für die Dummheit und Inkompetenz unserer Politiker gibt es täglich Beweise.
    Die Anfangsursache Dummheit mußte später natürlich durch Verschleierung und Lügen kaschiert werden, diese dann durch noch größere Lügen, …

    Ehlich gesagt, mir wäre ein Großer Plan lieber. Gegen die Umsetzung eines Plans ist Widerstand möglich. Aber gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

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    1. Tanzender Berg

      Es gibt einen großen Plan, Europa durch eine bewußte und systematische Ansiedlung von Arabern und Afrikanern irreversibel zu verändern. Das ist in der Literatur hinreichend nachgewiesen, siehe das schon zitierte Buch von Frau Beck, die Bücher von Bat Ye’or, die offiziellen Stellungnahmen von EU, UNO usw. Warum die westlichen Politiker das wollen, ist weniger klar. Da ist viel Platz für Dummheit, Ideologie und auch Böswilligkeit.

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  12. Robert Meyer

    Lieber Herr Fritz, es heißt, wenn du etwas gegen erwarteten Widerstand durchsetzen musst, tu es schnell und tu es brutal. Nichts Anderes ist hier passiert. Langsam und leise wurden die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, den Dammbruch nachträglich legalisieren zu können und rechtlich abgesicherte Fakten zu schaffen – man nehme nur die Einführung eines subsidiären Schutzes und den Anspruch auf unbegrenzte Niederlassungsfreiheit nach drei Jahren! Für Leute, die nicht einen winzigen Anspruch auf Aufenthalt und obendrein Versorgung hier haben.
    Zu glauben, Personen, die es bis ganz nach oben in der Polithierarchie geschafft haben, würden aus Feigheit, Dummheit oder sonstwelchen Schwächen diese Entscheidungen oder Nichtentscheidungen treffen, ist schlicht naiv. Es regiert ein Kartell aus allen politischen Farben (außer der AfD selbstverständlich) im Verein mit der Mainstreamjournaille. Das Buch von Alexander ist eine Coverstory, weil man weitab vom Mann und der Frau auf der Straße vielleicht wirklich geglaubt hatte, mit der „Flüchtlinge-“ und „Fachkräfte-“ Nummer durchzukommen. Allein an dieser Verschiebung der Begrifflichkeiten ist zu erkennen, dass man dort oben versucht, immer neue Trends zu setzen, die den Selbtsenteierten Europäern via Schuldbewusstsein eingeimpft werden und den Verrat seiner Führer überdecken sollen.
    Was nun wirklich dahinter steckt, ob amerikanische Zerstörung des möglichen Konkurrenten in einer sich entwickelnden multipolaren Welt, in der sie mit dem zentralkontinentalen eurasischen Block und im Pazifik mehr als ausreichend beschäftigt sind, oder vielleicht wirklich das anmaßende Projekt eines um Nordafrika und den Nahen Osten erweiterten europäischen Großreiches, ist letztlich egal. In jedem Fall wolen die europäischen Völker dort nicht mitmachen und ihre Eigenheiten bewahren.
    Zurück zu Alexander: Schauen Sie sich den Mann mal bei seinen Fernsehauftritten an; mehr Merkel-Höfling geht kaum. Und bedenken Sie, woher der kommt: von Springers WELT.

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    1. Tanzender Berg

      „wenn du etwas gegen erwarteten Widerstand durchsetzen musst, tu es schnell und tu es brutal.“ Das ist der Knackpunkt zum Verständnis der Ereignisse im September 2015. JEDER, der irgendwie Erfolg in der Politik hat, kennt dieses Prinzip ganz genau.

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  13. ceterum_censeo

    Lieber Herr Fritz,

    gestatten Sie mir eine Anmerkung zu Ihrer Schlussbemerkung:

    Sien Sie wirklich sicher, dass es nicht doch ‚mehr ‚war, die bewusst geplante und gewollte ‚Umvolkung‘ nämlich, wobei zugegebenermassen das ‚Schicksal‘ mit dem Tsunami an Zudringlingen 2015 Merkill und ihren Schranzen noch in die Hände gespielt haben mag.

    Aber auch dieser ‚Tsunami‘ hatte bekanntlich seine Ursachen….

    – Und bei dem, was sich in der Zwischenzeit und nunmehr alles ereignet: das kann doch kein Zufall sein!

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  14. ceterum_censeo

    Quelle:

    https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/12/2014-12-03-reform-bleiberecht.html

    ‚So soll der Aufenthalt von Personen, denen kein Aufenthaltsrecht in Deutschland zusteht, konsequent beendet werden. Ihre Ausreisepflicht soll dann auch zwangsweise durchgesetzt werden. Die neuen Regelungen berücksichtigen stärker als bisher, dass gewaltbereite Extremisten auch mit den Mitteln des Ausländerrechts bekämpft werden können. ‚

    – Irre: Und wie verträgt sich das damit ? :

    Überschrift : ***Bleiberecht nach acht Jahren Aufenthalt***

    Die Bundesregierung hat das Bleiberecht sowie das Ausweisungs- und Abschiebungsrecht reformiert. So gibt es nun ein Bleiberecht nach achtjährigem Aufenthalt, für Familien mit minderjährigen Kindern nach sechs Jahren. Das entsprechende Gesetzespaket ist im Sommer in Kraft getreten. Ab Januar gelten weitere Regelungen.

    Bundesinnenminister Thomas de Maizière würdigte das Gesetz als wichtiges Signal an viele tausend Geduldete in Deutschland, die hier besondere Integrationsleistungen erbracht haben: „Die Botschaft ist: Ihr gehört zu uns!“

    *Bleiberecht für Familien und Jugendliche*

    Nach einem achtjährigen Aufenthalt soll künftig ein Bleiberecht gewährt werden. Für Familien mit minderjährigen Kindern soll dies bereits nach sechs Jahren Aufenthalt gelten. Voraussetzungen sind, dass der Lebensunterhalt überwiegend gesichert ist und mündliche Deutschkenntnisse vorhanden sind. Zudem dürfen die Personen nicht straffällig geworden sein.
    Auch die Möglichkeiten für einen legalen Aufenthalt gut integrierter jugendlicher Ausländer sollen erweitert werden. Dafür wird das Bleiberecht für jugendliche und heranwachsende Geduldete nochmals gelockert: Schon bei vier (bisher sechs) Jahren Voraufenthalt und in der Regel vier Jahren erfolgreichen Schulbesuchs in Deutschland bestehen künftig gute Aussichten auf ein Bleiberecht. Besonders integrationsfähigen jungen Menschen wird die Bundesregierung so besser gerecht.

    *Aufenthaltsrecht für Schutzbedürftige*

    Das Gesetz sieht ebenfalls Verbesserungen des Aufenthaltsrecht für die Opfer von Menschenhandel vor. Für schutzbedürftige Flüchtlinge soll es eine alters- und stichtagsunabhängige Bleiberechtsregelung geben. Diesen sogenannten Resettlement-Flüchtlingen soll eine dauerhafte Lebensperspektive geboten werden.

    *Resettlement-Programm*

    Das deutsche Programm zur Neuansiedlung von Schutzsuchenden wurde auf der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder im Herbst 2011 zunächst für drei Jahre ab 2012 als Pilotprojekt beschlossen. Resettlement zielt darauf ab, besonders schutzbedürftigen Menschen, die aus ihrer Heimat in einen Drittstaat geflohen sind, aber dort keine dauerhafte Lebensperspektive haben, eine neue Perspektive im Aufnahmestaat zu eröffnen. Das deutsche Resettlement-Programm wird ab 2015 im Anschluss an das erfolgreiche Pilotverfahren fortgesetzt. Seit 2012 kommen im Rahmen des Programms jährlich 300 Flüchtlinge nach Deutschland.

    Montag, 14. Dezember 2015

    – 300 (!) – hihi! –

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    1. Velours

      Unbedeutender Nachtrag.
      Herr Geise / S P D hat erklärt, daß jetzt zur Strafe für die Rechtspopulisten und Nazis, Sozialabgehängten, Dumpfbacken, Islamophobisten und Klimaphobisten, Xenophobisten und Fremdenphobisten alle diejenigen, die durch einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim traumatisiert sind ( also alle ) s o f o r t e i n B l e i b e r e c h t erhalten ////////////. So, das habt ihr nun davon./////// Alle Brandanschläge, die nicht ursächlich ermittelt werden können, gehen in der Statistik auf das Konto —–na ? Rechts! Klar doch.
      Täuscht mich der Eindruck, daß diese Unterkünfte vermehrt angewärmt wurden ? Unsere Gäste sind nicht krimineller als die schon länger hier Lebenden, nicht gewußt ?

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      1. ceterum_censeo

        Gar nicht so unbedeutend, velours, finde ich.

        Ihre Beschreibung gibt in der Tat den verwirrten Geisteszustand der sog. ‚Gutmenschen‘ hierzulande wieder.

        Ich empfehle auch sich den dazu unten angesprochenen Beitrag eines kanadischen Journalisten zu Merkill’s sog ‚Rechtfertigung‘ der Masseninvasion 2015 anzusehen….

        Grausig! Und so etwas regiert nach wie vor unser Land!

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  15. ceterum_censeo

    DA wissen wir doch, wie wir dran sind!

    Quelle: http://www.bundesregierung.de:

    ‚So soll der Aufenthalt von Personen, denen kein Aufenthaltsrecht in Deutschland zusteht, konsequent beendet werden. Ihre Ausreisepflicht soll dann auch zwangsweise durchgesetzt werden. Die neuen Regelungen berücksichtigen stärker als bisher, dass gewaltbereite Extremisten auch mit den Mitteln des Ausländerrechts bekämpft werden können. ‚

    Irre: Und wie verträgt sich das damit ? :

    Überschrift: ***Bleiberecht nach acht Jahren Aufenthalt***

    Die Bundesregierung hat das Bleiberecht sowie das Ausweisungs- und Abschiebungsrecht reformiert. So gibt es nun ein Bleiberecht nach achtjährigem Aufenthalt, für Familien mit minderjährigen Kindern nach sechs Jahren. Das entsprechende Gesetzespaket ist im Sommer (2015 !, cc.) in Kraft getreten. Ab Januar gelten weitere Regelungen.

    Bundesinnenminister Thomas de Maizière würdigte das Gesetz als wichtiges Signal an viele tausend Geduldete in Deutschland, die hier besondere Integrationsleistungen erbracht haben: „Die Botschaft ist: Ihr gehört zu uns!“ (! ,cc.)

    Nach einem achtjährigen Aufenthalt soll künftig ein Bleiberecht gewährt werden. Für Familien mit minderjährigen Kindern soll dies bereits nach sechs Jahren Aufenthalt gelten. Voraussetzungen sind, dass der Lebensunterhalt überwiegend gesichert ist und mündliche Deutschkenntnisse vorhanden sind. Zudem dürfen die Personen nicht straffällig geworden sein.

    Auch die Möglichkeiten für einen legalen Aufenthalt gut integrierter jugendlicher Ausländer sollen erweitert werden. Dafür wird das Bleiberecht für jugendliche und heranwachsende Geduldete nochmals gelockert: Schon bei vier (bisher sechs) Jahren Voraufenthalt und in der Regel vier Jahren erfolgreichen Schulbesuchs in Deutschland bestehen künftig gute Aussichten auf ein Bleiberecht. Besonders integrationsfähigen jungen Menschen wird die Bundesregierung so besser gerecht.

    *Aufenthaltsrecht für Schutzbedürftige*

    Das Gesetz sieht ebenfalls Verbesserungen des Aufenthaltsrecht für die Opfer von Menschenhandel vor. Für schutzbedürftige Flüchtlinge soll es eine alters- und stichtagsunabhängige Bleiberechtsregelung geben. Diesen sogenannten Resettlement-Flüchtlingen soll eine dauerhafte Lebensperspektive geboten werden.

    *Resettlement-Programm*

    Das deutsche Programm zur Neuansiedlung von Schutzsuchenden wurde auf der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder im Herbst 2011 zunächst für drei Jahre ab 2012 als Pilotprojekt beschlossen. Resettlement zielt darauf ab, besonders schutzbedürftigen Menschen, die aus ihrer Heimat in einen Drittstaat geflohen sind, aber dort keine dauerhafte Lebensperspektive haben, eine neue Perspektive im Aufnahmestaat zu eröffnen. Das deutsche Resettlement-Programm wird ab 2015 im Anschluss an das erfolgreiche Pilotverfahren fortgesetzt. Seit 2012 kommen im Rahmen des Programms jährlich 300 Flüchtlinge nach Deutschland.

    Montag, 14. Dezember 2015 (!)

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    1. Cora DeClerk

      Selbst, wenn es uns gelingen sollte, die anbrandenden Migratten-Armeen zu „integrieren“, die gelockt als unsere Mörder mit dem Versprechen auf fette Beute, so würden sie uns auch dann in kürzester Zeit zur Minderheit im eigenen Land machen, uns in Reservate treiben, um uns dort wie geplant zu erschlagen.

      Wer es immer noch nicht erkannt hat:
      wir befinden uns längst in einem Vernichtungskrieg, in dem unsere Gegner die tödlichsten Waffen überhaupt gegen uns einsetzen: die Massenmigrations- und die noch weit bestialischere „Volksvertreter“-Waffe.

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  16. ceterum_censeo

    Und als ob wir es nicht wüssten – „Merkel’s aim is actually to ‚degermanify‘ Germany“

    Erzwungene Nationale Psychotherapie? – Merkels Kommentar aus kanadischer Sicht

    https://www.youtube.com/watch?v=6iUK9QgkYJI – unbedingt ansehen!!!

    Published on 18 Sep 2015
    Merkels Kommentar aus kanadischer Sicht – ein Beitrag de skanadischen Journalisten
    Ezra Levant – übrigens ein Jude. ‚Merkel is crazy‘

    Wirklich – unbedingt ansehen!

    Der kanadische Journalist Ezra Levant analysiert das am 03.09.2015 erschienene Video von Angela Merkel, in welchem sie auf die Frage einer Bürgerin antwortet, wie Merkel die Kultur und Gesetze Europas und speziell Deutschlands schützen wird, wenn durch die Flüchtlinge und Migranten ein radikaler Islam nach Europa importiert werden sollte: https://www.youtube.com/watch?v=xCdMv

    Levant geht zunächst auf die Randdaten der Migrationswelle ein: 800.000 Migranten wurden von Merkel regelrecht eingeladen, in Deutschland erwarten die Migranten Sonderleistungen und das deutsche Wohlfahrtssystem, 100.000 Migranten allein im letzten Monat, darunter hauptsächlich muslimische Männer, an einem Tag allein 10.000 Migranten in München. Und jeder, der diese Politik kritisiere, werde in Deutschland als „Nazi“ gebrandmarkt, was die meisten zum Schweigen bringe.

    Die Sorge der Fragestellerin hebt Levant als die Sorge vor dem Terrorismus hervor, während er Angela Merkel kritisiert, sie habe nur die Cliché-Antwort „einfach keine Angst haben“ für die besorte Frau parat. Währenddessen gibt es Warnungen und Beweise des Islamischen Staats, dass er seine Kämpfer unter den Migranten nach Europa einschleust. Auch verweist Levant auf die bereits geschehenen Terroranschläge in Europa und die rechtzeitig vereitelten Anschlagspläne.

    Als weitere berechtigte Sorgen gibt Ezra Levant die Angst vor dem Ende der westlichen Trennung von Kirche und Staat und der Einführung des Scharia-Gesetzes und vor dem Zwang an, dass Frauen zukünftig Hidschabs, Niqabs oder Burkas tragen müssten. Merkel setzt dem entgegen „Gehen Sie zur Kirche, lesen Sie ein Buch, schauen Sie sich ein christliches Bild an“, ohne zu wissen, ob die Frau überhaupt Christin ist.

    Levant geht zuletzt darauf ein, dass die Kanzler Merkel und Schröder beide keine Kinder haben, also keine private Familienzukunft in Deutschland besitzen. So hält er es für möglich, dass die Politik Merkels aus einem Selbsthass entspringt, den sie mit einer Art nationalen Psychotherapie heilen möchte. Es scheine, als meine Merkel, Deutschland solle „entdeutscht werden“ oder als „verdienten die Deutschen Deutschland nicht“ auf Basis einer historischen Schuld Deutschlands. Als Jude, dem von Kindesbeinen der Hass auf Nazis beigebracht wurde, erklärt Levant, dass das heutige Deutschland nichts mit dem Nazideutschland zu tun habe und daher weder bestraft werden müsse, noch sich selbst in seiner Souveränität einschränken müsse.

    Originalquelle: https://www.youtube.com/watch?v=j_8kc

    weiter auch:

    „Merkel ist irre“

    Published on 5 Aug 2015
    Der Herausgeber des Politblogs „Rationalgalerie“, Uli Gellermann, warnt im Gespräch mit weltnetz.tv vor der Gefahr eines globalen atomaren Konflikts und einer beängstigenden Verantwortungslosigkeit der deutschen Regierung.

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    1. Cora DeClerk

      Merkwürdigerweise läuft in Kanada exakt der selbe Umvolkungsterror durch den Jesuiten-Schüler Trudeau.

      Auch Kanada wird mit dem islahmen Dreck dieser Welt systematisch geflutet, um dem „white trash“ auch dort den Garaus zu machen und wer genau hinschaut, sieht wie üblich die Freunde Zions um die Ecke blinzeln und sich verschmitzt die blutigen Hände reiben.

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  17. trumpelman

    Anscheinend wird in der Konsequenz ein Grundstein dafür gelegt, dass
    von Deutschland aus ein neues großes Unheil über Europa kommen kann.
    Zündstoff dafür wird hier ja geradezu angehäuft bzw. eingepfercht.

    Da wäre es – kosmisch betrachtet – doch eine Wohltat, wenn sich ein
    kolossaler Asteroid Richtung Erde verirrt und just in Germanien so einschlägt,
    dass ganz Germany samt humanoidem Inventar kilometerhoch in den
    Weltraum spritzt und dann als Niederschlag auch noch den Rest der Welt
    von der Krankheit „Mensch“ erlöst.
         Was übrig bleibt, wird sich erholen und neu formatieren zu „gesunder Natur“…
    – mlskbh –

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  18. Cora DeClerk

    Fritz täuscht sich und uns.

    Die Rauten-Ratte hat keineswegs „versagt“, sondern sie hat lediglich den seit Jahrzehnten schleichend per „Gastarbeiter-Anwerbung“, „Familiennachzug“ und Geburten-Jihad betriebenen Umvolkungsterror eskaliert.

    Hier läuft der Hooten-Plan und „kill Amalek“ und nichts anderes.

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  19. cruiser10

    “In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!” (Frank Roosevelt, US-Präsident )
    Dem ist nur noch hinzuzufügen, das neben dem Plan der EU, Europa´s Einwohnerzahl durch millionenhafte Migration konstant halten zu wollen (warum eigentlich soll das für die Europäer gut sein, wenn die Neuankömmlinge nicht zur Stabilisierung der Sozialsysteme beitragen, sondern sie weiter belasten ?), Merkel meines Erachtens zwei Interessen verfolgt hat.
    1. Ihr negatives Image durch die Euro-/ Griechenland Krise aufzupolieren, als einzig verbliebene Kämpferin für das Gute zu gelten (USA hatte ja Trump gewählt).
    2. Das Versprechen an die „Wirtschaft“ und deren Lobbyisten zu erfüllen, billige Arbeitskräfte ins Land zu bringen, um den Mindestlohn zu drücken, das gesamte Lohnniveau zu senken, die Bauwirtschaft und den Konsum anzukurbeln (2 Mio. neue Konsumenten). Der Vorschlag Migranten schnell zu LKW-Fahrern auszubilden ist ein Indiz dafür. Nur wegen Breitscheidplatz ist dies nun nicht mehr durchsetzbar. Jetzt soll es dafür den LKW-Führerschein ab 17 geben…
    Ob es nun der Hooten Plan ist, oder einfach nur die Gier der Mächtigen nach steigenden Umsätzen, die Migration ist von oben herab gewollt und gesteuert. Nicht Dummheit oder Versagen der Politik führt dazu. Die westlich (v. a. USA) induzierten Aufstände und Kriege in Nord-Afrika und Nahost sorgen neben dem Nutzen für die Kriegswirtschaft, politischer Einflussgewinnung auch noch für zusätzlichen Migrationsdruck. Selbst wenn es dadurch zu „Unfällen“ kommen kann, Aufruhr samt Wirtschaftskrise, Bürgerkrieg, etc. in Europa, die global Mächtigen werden dadurch keinen signifikanten Schaden nehmen, sondern durch die anschließende Umverteilung des Vermögens und beim Wiederaufbau ihr Kapital weiter mehren. Das war auch nach dem 1. und 2. WK nicht anders. Deswegen werden auch immer Kriege geführt, von denen viele, aus öffentlicher Perspektive, aus lächerlichen Gründen angefangen werden. Wer etwas anderes glaubt ist naiv.

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