Warum Europa Afrika nicht retten kann

Von Jürgen Fritz

Eine Migrationswelle von präzedenzlosem Umfang überschwemmt in den letzten Jahren Europa. Millionen von Menschen der afrikanischen und asiatischen Peripherie machen sich auf den Weg. Ihr Ziel: das gelobte Land – Europa und dort vor allen Dingen Deutschland. Doch wie kam es zu dieser neuen Völkerwanderung und warum kann Europa Afrika nicht retten?

Eine Bevölkerungsexplosion, wie sie die Welt noch niemals gesehen hat

Die Bevölkerung Afrikas betrug über Jahrhunderte hinweg bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur etwas über 100 Millionen. Von 1900 bis 1950 stieg sie dann von ca. 130 auf 230 Millionen. In nur 50 Jahren kamen also 100 Millionen Afrikaner dazu, so viele wie Afrika bis ins späte 19. Jahrhundert insgesamt hatte.

In den nächsten 50 Jahren, von 1950 bis 2000 kamen aber nicht nochmals 100 Millionen dazu, nein die Bevölkerungsexplosion beschleunigte sich sogar noch. Jetzt kamen fast 600 Millionen oben drauf. Im Jahre 2000 gab es bereits über 810 Millionen Menschen in Afrika. Und in den nächsten zehn Jahren kamen nochmals über 210 Millionen dazu, von 810 Millionen auf über 1.020 Millionen. Der Zuwachs in nur zehn Jahren war doppelt so groß wie die Gesamtzahl der Einwohner, die Afrika bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts insgesamt hatte. Und das innerhalb von zehn Jahren!

Diese Entwicklung geht auch seit 2010 weiter. 2015 waren es bereits fast 1,2 Milliarden Menschen in Afrika. Bis 2050, also in gut 30 Jahren, werden es schätzungsweise 2,4 bis 2,5 Milliarden sein, also nochmals 1,3 Milliarden mehr. Und bis Ende des Jahrhunderts müssen wir mit 4,3 bis 4,4 Milliarden Afrikanern rechnen, also nochmals ein Zuwachs von fast zwei Milliarden. Zum Vergleich: Knapp 4,4 Milliarden das werden dann fünf- bis sechsmal so viele Menschen nur in Afrika sein wie 1750 auf der ganzen Erde.

In nur 200 Jahren von 8 auf fast 40 Prozent der Weltbevölkerung

Welcher Druck hier alleine nur in Afrika entsteht, können Sie sich vielleicht schon jetzt anhand dieser Zahlen ein wenig vorstellen. Dabei haben wir die islamische Welt in Asien noch gar nicht betrachtet. Die Anzahl der Muslime, genauer: Mohammedaner erhöhte sich seit 1900 von 200 Millionen (13 Prozent der Weltbevölkerung) auf über 1,55 Milliarden im Jahre 2010 (22,5 Prozent der Weltbevölkerung) – fast eine Verachtfachung. Doch bleiben wir bei Afrika.

Um 1900 hatte die Erde eine Gesamtbevölkerung von ca. 1,6 Milliarden. Diese verteilte sich in etwa wie folgt auf die einzelnen Kontinente:

  • Asien: 57 %
  • Europa: 25 %
  • Afrika: 8 %
  • Nordamerika: 5 %
  • Mittel- und Südamerika: 4,5 %
  • Ozeanien: unter 0,5 %

Bis 2015 waren aus 1,6 Milliarden Menschen ca. 7,35 Milliarden geworden, die sich nun aber bereits ganz anders verteilten:

  • Asien: 60 %
  • Afrika: 16 %
  • Europa: 10 %
  • Mittel- und Südamerika: 8,5 %
  • Nordamerika: 5 %
  • Ozeanien: 0,5 %

Während also zu Beginn des 20. Jahrhunderts jeder vierte Mensch ein Europäer war, war nur 115 Jahre später nur noch jeder zehnte ein Europäer. Dies aber nicht, weil die Anzahl der Europäer im 20. Jahrhundert etwa geschrumpft wäre. Nein, im Gegenteil, die Anzahl der Europäer stieg von knapp 410 auf fast 740, also um ca. 330 Millionen. Aber das Bevölkerungswachstum in allen anderen Kontinenten war viel größer, ganz besonders in Asien, Mittel- und Südamerika und am allermeisten in Afrika, also just jenen Zonen der Erde, die in der Entwicklung weit zurücklagen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen auf einen Afrikaner mehr als drei Europäer. Heute kommen auf einen Afrikaner 0,6 Europäer. Und dieses Verhältnis wird sich im Laufe des 21. Jahrhunderts weiter dramatisch verschieben. Bis 2050 werden auf einen Europäer bereits 3,5 Afrikaner kommen und am Ende des Jahrhunderts fast sieben. Bis 2.100 wird die Erde ca. 11,2 Milliarden Menschen zählen, also fast 4 Milliarden mehr als jetzt, die sich dann wie folgt auf die Kontinente verteilen werden:

  • Asien: 44 %
  • Afrika: 39 %
  • Mittel- und Südamerika: > 6 %
  • Europa: < 6 %
  • Nordamerika: 4,5 %
  • Ozeanien: 0,5 %

Europa, Nordamerika und Ozeanien werden zusammen nur noch etwa 11 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, Asien und Afrika dagegen 83 Prozent. Fünf von sechs Menschen werden also in Asien oder Afrika leben. Asien und Afrika sind aber genau die Kontinente, die an Europa grenzen.

Europa kann Afrika nicht retten

Insgesamt sehen wir also seit vielen Jahrzehnten eine Entwicklung, dass die sogenannte Erste Welt anteilsmäßig rapide abnimmt, während die Dritte Welt regelrecht explodiert. Länder wie Deutschland, aber auch Japan schrumpfen dabei inzwischen auch in absoluten Zahlen. Dies hängt damit zusammen, dass die Geburtenraten in vielen hochentwickelten Ländern deutlich unter 210 Kinder pro 100 Frauen gefallen sind (Bestandserhaltungsquote), so dass die Bevölkerung zurückgeht, da auf 100 Frauen weniger als 105 Mädchen folgen, bei deutschen und japanischen Frauen (die übrigens mit mit den höchsten IQ haben) sogar nur 60 bis 70. Darin könnte man abgesehen von dem Problem der Überalterung der Gesellschaft im Grunde einen nicht ungesunden Prozess sehen, da die Bevölkerung nicht unendlich weiterwachsen kann. Schließlich hat unser Globus nicht nur eine begrenzte Fläche, sondern auch begrenzte Ressourcen. Nur wer sagt das den Südamerikanern, Asiaten und Afrikanern? Und vor allem: Interessieren diese solche Fragen?

Die Bevölkerung Afrikas wächst zur Zeit um ca. 30 bis 35 Millionen pro Jahr. Selbst wenn jährlich nur 10 Prozent des jährlichen Zuwachses (0,3 Prozent der afrikanischen Bevölkerung) nach Europa drängen würden, so wären das jedes Jahr 3 bis 3,5 Millionen, Tendenz steigend. Als 2015 etwas über eine Million nicht Afrikaner, sondern Immigranten insgesamt nach Europa strömten, stürzte dies Europa in eine tiefe Krise, an der wir Jahre lang, wenn nicht Jahrzehnte zu tragen haben werden. Aber selbst wenn wir nur 10 Prozent des jährlichen Zuwachses, nur 0,3 Prozent der Afrikaner pro Jahr aufnehmen würden (plus Millionen Immigranten aus der asiatisch-islamischen Welt), was wäre dann mit den restlichen 99,7 Prozent Afrikanern?

Insgesamt haben wir eine Situation, die mit der von Ertrinkenden vergleichbar ist, die sich in ein Rettungsboot flüchten wollen. Es sind aber doppelt so viele, die ins Boot wollen wie die, die im ohnehin schon sehr dicht besetzten Boot sind und bald schon werden es fünf- bis zehnmal so viele sein. Außerdem wächst die Zahl derer im Wasser ständig weiter. Wird einer aufgenommen, sind in der Zeit bereits 10, 20 oder 30 neue dazugekommen. Und dass diese Menschen im Wasser sind, hat Gründe, die auch in ihnen selbst verankert sind. Sie sind zum großen Teil nicht fähig, a) ein Boot zu bauen, welches stabil übers Wasser trägt und sie sind b) nicht in der Lage, sich im Boot kooperativ und konstruktiv zu verhalten. Diejenigen, die man aufnimmt, begehen nicht immer, aber in weit, weit überdurchschnittlichem Maße Straftaten, insbesondere Gewaltverbrechen, die die im Boot so nur in großen Ausnahmefällen kennen. Und die Aufgenommenen drohen langfristig auch das Boot, welches sie aufgenommen hat, zum Kentern zu bringen.

Schwere auch ethische Bildungsmängel als tiefere Ursache

Das ist in etwa die Situation, in der wir uns befinden und die Mehrzahl der Menschen ist damit psychisch überfordert, das auszuhalten, dass wir die Masse der Ertrinkenden nicht retten können. Ferner werden die Zusammenhänge nicht verstanden und es fehlen vielen die ethischen Maßstäbe, um mit dieser Situation klug und verantwortungsbewusst umzugehen. Dem Ganzen liegen gleich mehrere Denkfehler zu Grunde. Zum Einen haben wir hier eine spezielle Form des Machbarkeitswahns, also der fehlenden Demut vor den Widrigkeiten des Daseins. Außerdem meinen viele, wenn A ins Elend gerät, dann müsse ein anderer, also nicht A selbst, sondern B dafür verantwortlich respektive daran schuld sein. Dies ist eine der tiefsten Fehlvorstellungen überhaupt, die aber bei vielen quasi ein Grundaxiom ihrer gesamten Weltanschauung darstellt, welche zu modifizieren die wenigsten fähig sind.

Grün-linke Gutmenschen, aber auch andere suchen zwanghaft nach der Schuld am Elend Afrikas bei anderen, insbesondere den ‚bösen Imperialisten‘, ‚den Ausbeutern‘, dem ‚bösen weißen Mann‘ etc. (mittelalterliches Sündenbockdenken), weil es mit ihrer Weltanschauung nicht vereinbar ist, dass es manchmal keinen Schuldigen gibt oder vieles selbst verschuldet ist. Und die meisten Europäer sind tief von der christlichen Moral durchdrungen, die gebietet dem Hilfsbedürftigen zu helfen (St. Martin).

Wer nicht oder nicht genug hilft, hat dann automatisch ein schlechtes Gewissen. Und ein Genug gibt es hier in dieser Situation nicht. Für dieses Dilemma bietet die christliche Moral wenig Hilfestellung, eigentlich gar keine. Eine teleologische Ethik, insbesondere eine utilitaristische solche, die über die Abschätzung und ethische Bewertung der Konsequenzen Regeln entwickelt, könnte hier weiterhelfen. Aber solche ethischen Konzepte sind den meisten kaum vertraut (ethische/moralphilosophische Analphabeten). Wären sie das, dann würde man schnell erkennen, dass es nicht immer im moralischen Sinne gut ist, einem anderen zu helfen. Das kann manchmal sogar kontraproduktiv sein, sowohl für ihn selbst als auch für die Gesamtheit der von der Handlung Betroffenen. Ferner dass eine ethisch fundierte Hilfe sich nicht an kurzfristigen Zielen zu orientieren hat, sondern versuchen muss, die langfristigen Implikationen mit zu bedenken.

Worum geht es den unmoralischen Moralaposteln wirklich?

Außerdem drängt sich der Verdacht auf, dass es vielen Akteuren, die vorgeben, den armen Afrikanern und Asiaten aus der islamischen Welt helfen zu wollen, in Wahrheit auch, vielleicht sogar primär um anderes geht. Denn wer den Hilfsbedürftigsten dieser Welt ernsthaft und nachhaltig helfen wollte, der würde sich vor allen Dingen um eines bemühen: die gesamte afrikanische und asiatisch-islamische Welt, auf die vieles übertragbar ist, was oben angeführt wurde, dazu drängen, ihre Geburtenraten drastisch zu senken, da dies das Grundübel schlechthin darstellt. Und nun überlegen Sie bitte, warum keine einzige internationale Institution – weder EU noch UN oder andere – das tut. Warum wird seit etlichen Jahrzehnten nicht an den wahren Wurzeln angesetzt und was bedeutet dies für die Glaubwürdigkeit der Entwicklungshilfe?

*

Literaturempfehlungen:

  • Gunnar Heinsohn: Söhne und Weltmacht – Terror im Aufstieg und Fall der Nationen, Piper Verlag, 2008
  • Rolf Peter Sieferle: Das Migrationsproblem – Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung, Manuscriptum Verlagsbuchhandlung 2017
  • Frank Böckelmann: Ist Selbsterhaltung überhaupt legal? in TUMULT – Vierteljahreszeitschrift für Konsensstörung, Herbst 2017
  • Welt auf einen Blick

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Titelbild: Youtube-Screenshot

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31 Antworten auf „Warum Europa Afrika nicht retten kann

    1. Guvalash

      Ach hört doch endlich auf mit dem Scheiß. Albert Schweitzer hat das doch zur genüge elaboriert, warum Afrika nicht zu retten ist. Ich kann den Mist wirklich nicht mehr hören oder lesen.

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  1. Hansa

    Das versteht jeder Drittklässler …
    ???
    Ach halt, ich be mich im Jahrzehnt geirrt.
    Heute ist das zu hoch, selbst für das Hohe Haus.
    Heute gelten Menschenrechte – wer erwartet schon von einer Physikerin ohne Obergrenze, geschweige den von der bunten Spaßgesellschaft mathematisches Verständnis auf diesem Niveau?

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  2. Walter Roth

    Super Zusammenstellung.
    Ich erkläre das den vereinigten Linken sei 25 Jahren, …..erfolglos.
    Für Afrika darf es nur eine Hilfe geben, nämlich die zur Geburtenkontrolle.

    Hier in dem Video wird das ganz nochmal eine Stufe einfacher und auch Visuell zusammengefasst.


    Nein, wenn wir Afrikaner aufnehmen, machen wir es noch schlimmer, denn wir reduzieren den Druck auf Afrika seine Probleme endlich anzugehen.
    Selbst wenn die Senkung des Bevölkerungs-Druckes durch uns nur sehr geringfügig ist, Tatsache ist, wir werden Heute schon mit diesen Menschenmassen erpresst.
    Nämlich, zuwanderung zulassen oder einen Ansturm zu erleben den wir nicht kotrollieren können.

    Fakt ist, wir sind technisch weit überlegen und nur das wird uns den Hals retten.
    Dazu aber müssen wir jede Migration aus Muslimischen Gesellschaften auf Null senken, und aus Afrikanischen Ländern rigoros unterbinden.
    Migranten dürfen nur noch aufgenommen werden, wenn es Christen, Juden, Buddhisten sind.
    Wenn nötig, und das wird nötig sein, muss das mit Gewalt erzwungen werden.

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  3. Tante Otter

    Maßgeblichen Anteil an dieser für uns tötlichen Entwicklung tragen wir selber! Herangezüchtet durch Lebensmittellieferungen, Impfprogramme u. Entwicklungshilfe! Motiviert und moralisch legitimiert durch die jüdische Religion für Nichtjuden!

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  4. Hansa

    Abgesehen von diesem deterministischen Exempel:
    Es gibt einen weiteren gewichtigeren Grund. „Die Flüchtlingsfrage ist für Merkel prinzipiell wichtig. Für Berlin und Paris als größte EU-Stützen hat die Migrationsfreiheit eine viel größere Bedeutung als die Ergebnisse der künftigen Wahlen“

    opposition24.com/das-berliner-einwanderungsedikt-wiederholung/399007

    Auszug: „Das für den Regierungsstil der GroKo-Gang und ihrer Länderstrapien typische unkoordinierte Durcheinandergerede mit allerdings der Wirkung totaler Publikumsverwirrung lässt gleichwohl durchschimmern, dass es sich bei den Fachkräftesprüchen um Geschwätz für die Leute und um nicht um Sachverhaltserörterungen handelt. Da trompeten elephantenhafte Landesinnenminister einerseits vom Risiko von „Parallelkulturen“, andererseits befaselt die nägelkauende Bundeskanzlerin Parlament,Presse etc. mit ihrer Vision von einer „Marktkonformen Demokratie“ . Passt doch gar nicht zusammen. Wird nix. Und die wissen das. Es muss also ganz andere Motive und Momente für den Immigrantenimport geben.
    […]
    Gertrud Höhler hat die für die „Immigranten-Kanzlerin“ Angela Merkel typische Arglist und Heimtücke in ihrem Buch „Die Patin“ meisterlich seziert. A. M. erscheint damit als charakterlich-physiognomische Kopie der breitbackigen Territorialfürsten der Zeiten der Bauernvernichtung. Die Frage, wen diese Bundeskanzlerin vernichten oder zumindest berauben will, wurde von ihren Kritikerinnen und Kritikern zwar mehr instinktiv als faktenbasiert gestellt und beantwortet, soll aber schon ernst genommen werden.

    Im jetzigen, erst noch zu begreifenden, Klassenkampf geht es nicht mehr um die tradierten Gemeinschaftsrechte und die pure Existenz der deutschen Bauernschaft. Es geht vielmehr um die souveränen Sozialordnungen der europäischen Nationen, ihrer Völker und ihrer jeweiligen Arbeiter- und Erwerbsklassen. In einer Veröffentlichung von vor drei Jahren habe ich aufgezeigt, wie das Merkel-Regime unter eiskalter Ausnutzung der Finanz-, Real- und Budgetkrise des zurück liegenden Jahrzehnts die Sozialstaatsstrukturen der Nachbargesellschaften unter der Parole „Stabilität“ zerstört und in eine „einheitliche Klassengesellschaft der billigen Arbeit“ umformiert hat. Nach meine Eindruck wird der säkulare Klassenkrieg gegen alle diejenigen sozialen, ökonomischen und politischen Formationen geführt, die noch aus den Zeiten der industriekaptalistischen Arbeitsgesellschaft herrührende Besitzstände und Rechtsansprüche haben…“

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  5. Surgeon100

    Auch ohne das Material ist klar, und selbst wenn es nicht Afrika, sondern Asien wäre:

    kein kleines Europa oder gar Deutschland kann die Welt retten oder Millionen anderer Menschen !
    Also was ist der Plan ??
    Ich glaube bisher nicht an einen Plan,
    denn sonst müßte dieser lauten, die Menschen in Europa und Deutschland kaputt zu machen und zu unterdrücken, die Oberen ausgeschlossen !

    Dieser Plan aber wäre teuflisch, und wenn das real bewiesen werden könnte, müßte es sogar einen aktiven schnellen Bürgerkrieg geben !

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  6. Tanzender Berg

    „die Mehrzahl der Menschen ist damit psychisch überfordert, das auszuhalten, dass wir die Masse der Ertrinkenden nicht retten können.“ Das gilt nur für Europa. Die Mehrzahl der Chinesen, Japaner, Russen, Brasilianer und vieler anderer hat damit überhaupt kein Problem. Die kommen gar nicht auf die Idee, daß sie die ganze Welt retten sollten. Bei den Chinesen und Japanern liegt es wohl daran, daß sie eine realistischere Gesellschaftslehre haben, die u.a. auf Konfuzius zurückgeht. Es würde sich lohnen, sich näher damit zu beschäftigen. Wegen ihrer eigenen Kultur haben sie sich bisher auch kaum für das Christentum interessiert. Dies dürfte ihrem Überleben sehr förderlich sein. Auch die Russen und Brasilianer sind zwar vom Christentum geprägt, interpretieren das aber offensichtlich anders.

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  7. Alexandra Hinkel

    Es hört sich zwar unmenschlich an.
    Aber mein Grossvater und mein Vater hatten zu der Geburtensituation in Afrika die einzig richtige Meinung.

    Und zwar entweder die konsequente 1.Kind politik oder man Sterilisiert einen grossen Teil der Bevölkerung Afrikas und Asiens hört sich zwar jetzt nach Nazimethoden an.
    Aber wenn man ganz ehrlich mit dieser prekären situation umgeht kann man da nur zu so einer Schlussfolgerung kommen.
    Da wir Europäer uns ja auch selbst schützen müssen,weil wir können diesen Ländern nicht helfen wir sind da zu klein dazu.

    Diese genannten Ländern würde nur helfen wenn die Weltgemeinschaft ganz rigiros vorgeht in dem gesagt wird wir helfen euch aabber das hängt an bedingungen ihr müsst erst euer Geburtenproblem lösen solange gibt es kein Geld ganz einfach.
    Man sollte auch die Kirchen dazu zwingen endlich massnahmen zu ergreifen statt immer zu predigen „Seit fruchtbar und mehret euch“,endlich mal Aufklärung zu betreiben oder sollten sich die Kirchen nicht daran halten des Landes verweisen und empfindliche Strafen zahlen die Kirchen sollten dann mit ihrem Geld dafür aufkommen nicht die Weltgemeinschaft nur müsste es endlich mal gemacht werden .

    Weil so kann und darf es nicht weiter gehen.
    Und wenn es immer heisst wir wären dafür verantwortlich weil wir diese Länder ausbeuten stimmt nicht.
    Da helfen die eigenen Leute dazu die verkaufen doch alles an Grossinvestoren und raffgierige Ölfirmen.
    Und Europa müsste aufhören den Asiaten und Afrikanern ihre billigen Lebensmittel aufzuzwingen,die haben auch ein Anrecht auf dem Weltmarkt ihre Waren zu handeln.
    Nicht nur der Europäer wenn Afrika freihandeln könnte ,könnte Afrika sogar die Kornkammer werden und somit sogar die Welt mit ernähren wollen aber weder der Ami noch die EU da läuft es so die Afrikaner sollen unseren überteuerten Schrott kaufen so sieht es aus.

    Die Weltgemeinschaft,Eu,USA haben gar kein interresse daran das Afrika und Asien nach haltige Familienpolitik betreiben und auf dem Weltmarkt ihre Waren feil bieten können.

    Die USA und die EU liefern lieber überteuerte Waren und Lebensmittel in diese Länder und natürlich Waffen für die Warlords.

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  8. Tanzender Berg

    Die Chinesen sind schon sehr in Afrika aktiv, um sich die dortigen Rohstoffe anzueignen. Ich kann mir gut vorstellen, daß sie dort eine Kolonialherrschaft errichten und dem ganzen Wahnsinn – mit allerdings brutalen Methoden – ein Ende bereiten. DAMIT würden sie dann wirklich die Welt retten.

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  9. Eichhörnchen

    Als China die 1-Kind-Forderug hart durchsetzte, haben hier die Gutmenschen aufgeheult und China der Unmenschlichkeit geziehen. Ist es unmenschlich, nur so viele Kinder in die Welt zu setzen, wie sie ernährt und gebildet werden können? Es ist im höchsten Maße unmenschlich und unverantwortlich, was in Afrika geschieht; einen Weltrekord im Kinderzeugen zu erzielen und sie nicht ausreichend ernähren zu können. Afrika und deren Helfershelfer, unsere caritativen Einrichtungen, überschwemmen uns mit Bildern von hungernden Kindern, damit wir sie versorgen. Das ist Erpressung ohne Ende. Helfen bei Hungersnöten und Naturkatastrophen, ja. Aber nicht die immerwährende Alimentierung. Geld und Hilfe sollte es nur noch bei der Einführung und Einhaltung von Geburtenregelung und Absenkung der Geburtszahlen geben. Wir sind nicht an ihrem Elend und ihrer Unterernährung schuld, sie selbst sind für sich verantwortlich.
    Ich spende auch keine Kleidung, Schuhe o.ä. mehr. Damit nehmen wir dem letzten Handwerker auch noch sein kleines Auskommen. Indem man natürlich gerne die Kleidung der caritativen Einrichtungen gratis nimmt und sie nicht beim nachbarlichen Schneider oder Schuster bestellen muss.

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  10. Surgeon100

    Ist es nun ein Plan – dann bitte hier mal belegen –
    oder ist es die antichristliche grün-linke Weltfantasie, die eh nie realisiert werden kann ??

    Jeder kann überall hingehen wo es ihm gefällt oder was ??
    Dann würde alle Staaten und staatlichen Ordnungen ja zusammenbrechen, reine Anarchie.

    Im übrigen mit Christentum hat das nichts zu tun, es ist eher antichristlich ! Christentum ist keine Soziallehre, sondern eine Lehre zur erstmal rein inneren Entwicklung, die allerdings selbst die meisten Christen nicht verstanden haben.
    da dies geistig ist und nur marginal mit Worten umschrieben werden kann !

    Beispiel:
    Als eine Frau Jesus die Füße salbte mit teurer Salbe, kamen die damaligen Jünger an und meckerte:
    Die Salbe hätte man doch verkaufen können, und das Geld den Armen geben !

    Jesus aber sagte deutlich kritisch zurück, weil es eben keine Soziallehre ist:

    Arme habt ihr immer ! Mich aber habt ihr nicht mehr lange !
    Er hat auch nie was gegen Soldaten gesagt, da er wußte, dass es auf dieser Welt immer Kriege geben würde.

    Christentum ist daher keine Soziallehre, Händestreicheln, geheucheltes Verständnis ausdrücken (in der RKK oft seelischer Beistand)
    Christentum ist knallhartes Handeln und Kräfte einsetzen und umsetzen für sich und andere, und ist am Ende reine Taten und nicht Quatschen oder Pseudo !
    Das ist auch die Grundlage für alle Beurteilungen und geistiges Sehen, nicht falsche isolierte Bibelworte rauspulen und damit falsch um sich schlagen ( am liebsten verwendet: du sollst nicht richten, was aber nur den Pharisäern damals galt, ansonst ist das Gegenteil wahr: du sollst immer und beständig richten, zuerst aber an dir selbst, und wenn du dann die Wahrheit hast, darfst du auch damit andere richten,
    denn Wahrheit richtet immer gegen die Unwahrheit, das Gute gegen das Böse etc pp)

    Und das Christentum sagt auch, dass jeder sich in seinen Verhältnissen entwickeln soll und muss, und auch kämpfen und arbeiten,

    es sagt aber nicht und nie etwas von Völkerwanderungen um des Wohlstands willen !
    denn der Wohlstand zählt auch im Christentum nicht !

    Gewisse staatliche Ordnungen haben respektiert zu werden, unter und in diesen hat die innere Entwicklung statt zu finden.
    Mit dem Hinweis auf das Ende der Welt.
    Aber nicht Himmel auf Erden, große Völkerwanderungen etc pp
    denn die Himmel des Christentums wird nicht ! auf dieser Erde stattfinden !

    Daher sind die grünen und linken allumfassenden Harmoniefantasien un- und antichristlich !!

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  12. Ruewald

    Eine ganz hervorragende und überfällige Darstellung anhand von Zahlen, die jeder ohne höhere Mathematik nachrechnen kann und die man den ochlokratischen Politikern „um die Ohren hauen“ sollte.
    Um es mit etwas anderen Worten und Zahlen auszudrücken: die afrikanische Bevölkerung wird sich um 2100 seit 1900 um ca. 5-mal schneller als die Weltbevölkerung und über 20-mal schneller als die europäische vermehrt haben; die Afrikaner werden um 2100 – wie Herr Fritz darlegt – fast 40 % der Weltbevölkerung ausmachen. PC-inkorrekt erinnert das an die Ausbreitung von Krebs, der aus ursprünglich gesundem Gewebe durch ungehemmte Zellvermehrung in Nachbargewebe eindringt und schließlich den gesamten Organismus überwuchert.
    Es ist übrigens lehrreich, die Geschichte und insbesondere den Niedergang von Hochkulturen unter der Perspektive der Bevölkerungsdynamik zu betrachten.

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  13. Ruewald

    Ergänzend: Hintergründe zur Masseneinwanderungspolitik u.a. in den Büchern:
    Friederike Beck: Die geheime Migrationsagenda;
    Jürgen Graf: Der geplante Volkstod.

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  16. JLFO

    Genau das waren meine Gedanken, als ich letztes Jahr 3 Wochen in Westafrika war.
    Ein Albtraum und zuviele Menschen überall.

    Jeder Cent Entwicklungshilfe ist rausgeschmissenes Geld, man sollte nur noch Verhütungsmittel schicken und wie man die anwendet.
    So brutal es klingt, Alexandra Hinkel weiter oben hat recht mit der Sterilisation.

    Mein Lebensgefährte ist Afrikaner und regt sich wahnsinnig über die “ crazy african mentality“ auf: “ Die können sich selbst nicht ernähren, haben aber 3 Frauen und mit jeder 5 Kinder, die sie auch nicht ernähren können. “

    Die vorherrschende Mentalität würde ich wie folgt beschreiben: Ich zuerst, alle anderen sind mir egal. Es geht nur darum, für sich selbst einen Vorteil rauszuholen. Das geht im Strassenverkehr los und zieht sich durch. So etwas wie Gemeinschaftssinn gibt es nicht. Deshalb wird es meiner Meinung nach auch nie besser werden.

    Wenn man Afrika mit Korea vergleicht nach dem zweiten Weltkrieg, Korea war noch schlechter dran, und wo ist es jetzt. Das ist eine Mentalitätsfrage. Ich war letztes Jahr auch in Asien ( Japan, Korea ) Es kann keinen größeren Gegensatz geben.

    Mein Lebensgefährte hat in seiner Heimat eine angesehen Position. Wenn er mit den Fingern schnippst, springen seine Leute.
    Aber er hat die auch angeschrien, da war alles zu spät. Als ich ihn fragte, warum er die immer so anbrüllt, meinte er, wenn er das nicht tut, und sie nicht permanent kontrolliert. Nach den drei Wochen habe ich das verstanden.

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  17. Raven

    Anspruch und Wirklichkeit: Fakten zur Armut in der Welt

    3 Mrd Menschen leben nach Definition und Berechnung der Weltbank in bitterster Armut und müssen mit weniger als 2 USD pro Tag auskommen: 650 Mio in Afrika, 2,2 Mrd in Asien und 105 Mio in Lateinamerika. 5,6 Mrd Menschen leben in Ländern, in denen die Menschen ein geringeres Durchschnittseinkommen haben als in Mexiko, dem Land, aus dem die meisten Einwanderer in die USA stammen. 80 Mio weitere, meist bitter arme Menschen kommen in diesen Ländern aufgrund hoher Geburtenraten jährlich hinzu. Einwanderung mache keinen Sinn, nur Hilfe vor Ort könne helfen, meint Roy Beck von numbers.org.

    http://zwiedenk.de/ethischer-realismus-und-migration/2/

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  20. bauball

    Schade, ihre Argumentationskette ist durchaus schlüssig, nur leider vergessen sie bei der Entwicklung der Bevölkerungszahlen ihre Eingangs erwähnte These, das diese Menschen sich alle auf den Weg nach Europa machen.

    Desweiteren gibt es durchaus Möglichkeiten den afrikanischen Kontinent zu „retten“.
    Die technologischen Möglichkeiten sind vorhanden, auch der dafür notwendige Geldfluss fließt. Nur leider fehlt der politische Wille dies entsprechend umzusetzen.

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  24. eta

    Es ist ein völliger Irrsinn, wenn A.M. 10000 Afrikaner hier ins Land aufnimmt. Für uns ist es eine weitere Belastung mit jetzt schon voraussagbaren Problemen bis hin zu weiteren Morden an Unschuldigen und den reflexartigen Betroffenheitsritualien, die per Knopfdruck von unseren Politverbrechern runtergeleiert werden. Für Afrika sind die 10000 Menschen im wahrsten Sinne ein Nichts, das innerhalb von weniger als 3 Stunden wieder aufgefüllt ist. An einem einzigen Tag beträgt das Bevölkerungswachstum in Afrika sage und schreibe ca. 82000 Menschen, ja,um diesen Betrag wächst die Bevölkerung, bei einer Geburtenrate von fast 113000 Menschen, unfassbar. Und meine Meinung ist auch, dass Afrika nicht mehr zu retten ist.Wie will man eine Bevölkerung ernähren und die Infrastrukturen für 30 Millionen Menschen mehr innerhalb eines Jahres schaffen? Wie? Das ist nicht zu schaffen. Es wird unweigerlich zu Unruhen kommen und Massenkriegen mit Gemetzel unvorstellbaren Ausmasses. Allein der Niger hat eine Reproduktionsrate von unglaublichen 4 Prozent im Durchschnitt der letzten Jahre. Eine Exponentialfunktion gigantischen Ausmasses.Was können wir dagegen machen, dass es nicht zu einer Massenflutung unseres Landes kommt? Meine Antwort: Haushohe Grenzen ziehen und die Fluten nicht reinlassen, sonst gehen wir allesamt unter. Tore dicht! Ceterum censeo Africam non esse servandam. Afrika ist nicht zu retten!

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