Die natürliche Ungleichheit der Menschen

Von Jürgen Fritz

Das Dogma von der absoluten Gleichheit der Menschen ist nicht mehr und nicht weniger ein Wahn als irgendein religiöses Dogma, konstatierte der Historiker, Pädagoge und Schriftsteller Johannes Scherr bereits im 19. Jahrhundert. Und der Historiker und Publizist Heinrich von Treitschke brachte es auf den Punkt, als er feststellte: Der höchste denkbare Grad der Gleichheit, der Kommunismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft. Weshalb aber zieht dieses Dogma, dieser Gleichheitsfetisch noch immer so viele Menschen, ja ganze Gesellschaften in seinen Bann?

Ungleichheit erzeugt tiefe Neid-, Missgunst- und Hassgefühle

Eines der größten Grundprobleme überhaupt ist die natürliche Ungleichheit der Menschen in vielerlei Beziehung: Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Attraktivität, vor allem aber die intellektuelle Ungleichheit. Bei wohl keiner anderen Spezie sind die Unterschiede auch nur annähernd so groß wie beim Homo sapiens. Die Spanne ist hier so gewaltig, dass B A oft schon nicht mehr folgen kann, weil es ihn geistig überfordert. Und C kann B nicht mehr folgen und D C nicht usw. Vergleichbares dürfte es in der Tierwelt nirgends geben.

Unter all diesen Unterschieden in Gesundheit, Attraktivität, Leistungsfähigkeit, Intellekt, Reichtum usw. leiden die von Natur schlechter Weggekommenen enorm und nicht selten entwickeln sie tiefe Neid-, Missgunst- und Hassgefühle auf die von der Natur Privilegierten und empfinden das als ungerecht, was es im Grunde auch ist. Aber die Natur kennt die Kategorie der Gerechtigkeit nicht bzw. richtet sich nicht nach ihr.

Süße Lügen als Heilmittel

Darauf wird meist geantwortet mit süßen Lügen. Die religiösen Weltanschauungen sind voll davon und das macht einen Großteil ihres Erfolges aus. Könnte es eine größere Verheißung geben, als wenn einem versprochen wird, dieses Leben hier ist nur ein kleines Vorspiel für etwas viel Größeres und dort wird alles anders sein? Dort werden die Letzten die Ersten sein. Wie könnte man gegen so eine Verheißung ankommen? Wie süß und tröstlich muss so etwas in den Ohren derer klingen, die unter ihrem eigenen So-Sein und der Welt leiden?

Genau auf diesem Leid bauen auch die Sozialisten und Kommunisten auf. Sie versprechen das Leid bereits hier auf Erden zu lindern. „Wählt uns, wir werden euer materielles Leid lindern. Wir werden es den anderen wegnehmen und euch geben“, so lautet ihrer immerwährende Versprechung, die doch niemals aufgeht. Aber das interessiert die Benachteiligten nicht. Das sind ja keine Mathematiker, die anfangen durchzurechnen, ob das überhaupt aufgehen kann. Das sind Leidende, die nur eines wollen: dass ihr Leid gelindert wird. Und je weniger von der anderen süßen Lüge noch vorhanden – das ist alles nur ein kleines Vorspiel zu einem viel Größeren und dort werden die Letzten die Ersten sein -, desto mehr wollen sie jetzt sofort ihr Leid gelindert und die Unterschiede abgebaut haben. Doch wie soll das bei der Attraktivität und bei den intellektuellen Unterschiede gehen?

Die völlige Umkehrung der Werte: das Gefühl verdrängt den Gedanken

Bezüglich Letzterem indem auch geistig alles eingeebnet wird. Indem objektive Wahrheit und das objektiv Gute negiert werden. Indem alles relativiert und subjektiviert wird. So soll die Illusion erzeugt werden, alles sei gleichwertig, der dumme Gedanke sei genauso gut wie der kluge, ausgefeilte, hochwertige. Alle Weltanschauungen seien gleichwertig. Außer die, die die natürliche Ungleichheiten ehrlich benennen und beschreiben. Die werden nach unten gedrückt und als minderwertig eingestuft. Das heißt, es kommt zu einer völligen Umkehrung der Werte. Das Wahre und Hochwertige wird nach unten gedrückt, die Lüge und das Minderwertige nach oben gehoben. Warum? Weil es sich für die von der Natur Benachteiligten so angenehmer anfühlt. Das Gefühl verdrängt immer mehr den Gedanken, die Wahrheit, die Logik und wird immer mehr zum Maßstab.

Die Abwertung der Wahrheit führt zwangsläufig zur Verlogenheit und zur charakterlichen Deformierung

Wer jetzt gegen das angenehme Gefühl der Benachteiligten etwas sagt, wird regelrecht verfolgt. Bei den meisten religiösen Weltanschauungen ist dies übrigens auch so. Sobald eine Religion eine Gesellschaft dominiert, sind die Scheiterhaufen meist nicht weit. Warum ist dem so? Weil diese alle auf süßen Lügen aufbauen, die den Menschen Trost und Halt geben sollen. Wer das entlarvt, begibt sich nicht selten in große Gefahr. Und in sozialistischen Gesellschaften ist es ähnlich. Die vorgetäuschte Gleichheit und das Gesellschaftsmodell dürfen nicht in Frage gestellt, dürfen nicht als falsch bzw. ungerecht entlarvt werden.

Am Anfang aber steht immer die süße Lüge als Antwort auf das Leid aus der Ungleichheit. Damit wird stets der Weg eingeschlagen weg von der Wahrheit und Wahrhaftigkeit, was jeweils zur Verlogenheit führt, zur charakterlichen und seelischen Deformierung. Was wäre der richtige Weg?

Wahrhaftigkeit und Solidarität

Die natürliche Ungleichheit nicht leugnen, sondern sie akzeptieren als das, was sie ist: kein persönlicher Verdienst und kein Zeichen, dass ein höheres Wesen einen mehr liebt als die anderen, sondern ein Geschenk der Natur, für das niemand etwas kann und aus dem eine besondere Verpflichtung erwächst, es sinnvoll für sich, aber auch für andere einzusetzen.

Solidarität üben. Den anderen zunächst mal so achten, wie er ist, dessen eingedenk, dass niemand sich selbst gemacht hat. Gemeinschaften bilden in denen jeder sich so einbringt, wie er kann. Die Schwächeren mittragen und die Stärkeren, die andere tragen, besonders ehren, ihnen dankbar sein und das nicht für selbstverständlich nehmen. Das akzeptieren, was man nicht ändern kann, an dem anderen arbeiten. Sich auf seine Stärken konzentrieren und sich positiv einbringen. Das stärkt das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Und als Gesellschaft versuchen, jeden mit einzubinden, keinem das Gefühl zu geben, er werde nicht gebraucht. Aber auch von jedem etwas verlangen, dass er die Pflicht hat, sich positiv in die Gesellschaft einzubringen. Also ein Geben und Nehmen.

Im intellektuellen Bereich die Klügeren besonders achten und nicht bei jedem Thema mitreden wollen, auch wenn man keine Ahnung hat oder nicht folgen kann (natürliche Demut). Wer hier von Natur aus besser weggekommen ist, überlegen, wie er seine Gabe sinnvoll auch für andere einsetzen kann. Am Ende läuft es also auf zwei Dinge hinaus, wenn ich recht sehe: Wahrhaftigkeit und Solidarität.

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Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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35 Antworten auf „Die natürliche Ungleichheit der Menschen

    1. Surgeon100

      Was ist eine sektiererische Weltanschauung ??

      Das von Ihnen verhasste Christentum, dass die absolut existente geistige Realität beschreibt,
      geht jedenfalls von der größten Ungleichheit aller Zeiten aus,
      am Ende Himmel und Hölle = geistig !
      Und auch schon hier !
      Die Dimensionen dabei sind 1000mal gewaltiger als Annahmen von sektiererischen Atheisten !
      Ist auch alles nachlesbar !

      Scheinbar fesselt jemand Gedanken und Hände zur Beschäftigung dessen, nämlich der reale existente Teufel selbst, das Böse mithin !

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      1. Surgeon100

        An Deiner Stelle als primitive Ratte würde ich mal besser das Maul halten !
        Du und Deine Konsorten sind doch die größten Sektenheinis überhaupt,
        von Hass zerfressen und schimmer als Merkel und jeder Flüchtling !
        Lerne erst mal lesen und denken und schreiben Du Penner !
        Den Satz, den ich oben geprägt habe, hat noch niemand gesagt,
        in keiner Kirche in Deutschland und auch kein sog. Christ !
        Am besten verschwindest Du mal komplett als geistiges Arschloch von diesem Blog,
        sonst werde ich das mal mit Fritz besprechen Du Haubentaucher !

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      2. Surgeon100

        Halts Maul Du Irrer !
        Schlimmer als Merkel und 1000 Flüchtlinge zusammen verbogene Type !

        Und pass auf dass Söder und Stürzenberger nicht mal bei Dir auftauchen !
        Ermittelt wird !

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      3. Surgeon100

        Offensichtlich haste nichts zu arbeiten !
        Aber im Netz rumhängen,
        nach § 166 StGB beleidigen und geistig zum IS gehören !
        Und dann gegen Merkel angeblich sein !
        Das hat man gerne !

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  1. Christel Bachmann

    Das klappt schon aus dem Grunde nicht, weil viele Minderbemittelte geistig einfach nicht auf der Höhe sind, sich einzuordnen (natürliche Demut), weil sie sich schlicht überschätzen. Habe schon vielen von den sogenannten gesellschaftlich Schwächeren geholfen und habe als Dank überwiegend nur Nackenschläge erhalten; Neid und Mißgunst überwiegen und man kann es kaum glauben, dass diese Minderbemittelten einem auch noch neiden, dass man in der finanziellen Lage ist, ihnen zu helfen! Eine Mitbürgerin, der ich seit ca. 15 Jahren immer wieder auf ihre Bitte hin geholfen habe, hat zum Dank am letzten Silvester meinen sieben Jahre alten, strotzgesunden Schäferhund vergiftet; nun fragt man sich, weswegen?? Neid, Mißgunst, verletzter Stolz???? Da ist es vollkommen egal, dass man ihr stets behilflich war, solche minderbemittelten Menschen scheinen völlig empathielos zu sein.

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    1. Karl der Preuße

      #Christel Bachmann, das Leben ist hart, und Gutmenschen bekommen den Unterschied, hoffentlich, als erste zu spüren.
      Wobei mir ihr Hund leid tut. Kein Lebewesen verdient es vergiftet zu werden.

      Zu Mann und Weib, da gibt es für mich nur schwarz und weiß. Der Genderwahn ist meines erachtens von Schwulen und Lesben erfunden.

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  2. RBPascal

    Ich bin da Ihrer Meinung. Solidarität akzeptiert Ungleichheit, erkennt aber die Wahrhaftigkeit unserer Verbundenheit an und versucht die negativen Folgen der Ungleichheit auszugleichen. Aus dem statischen Begriff der Ungleichheit wird dadurch der dynamische Begriff der Gerechtigkeit;
    Wird der Mensch als fertiges biologisches Wesen aufgefasst, dass wie ein Alpha-Wolf um Macht und Ressourcen kämpft, muss die Gesellschaft für eine Verteilungsgerechtigkeit sorgen. Diese Art von Gerechtigkeit basiert auf der Idee der Gleichheit und wird vom menschenverachtenden Kommunismus missbraucht.
    Wird der Mensch als Wesen mit einer inneren Qualität aufgefasst, die es zu entwickeln gilt, sollte die Gesellschaft jedem ein Lernfeld anbieten, das ihn auf seinem Entwicklungsstand abholt und Anreiz zur
    Entwicklung bietet. Dies ist der bessere Ansatz, führt zur Idee der Chancengerechtigkeit und zum Zulassen von Unterschieden und Vielfalt – wird jedoch leider zur Legitimation von menschenverachtendem Sozialdarwinismus missbraucht.

    Religiöse Gleichheit definiert unsere Gleichheit und Verbundenheit von einem übergeordneten Standpunkt aus – so wie die Spieler eines Spieles trotz ihrer unterschiedlichen Rollen im Spiel als Spielerpersonen gleichwertig sind.

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  3. Hansa

    Aus der Gleichheit der Menschen folgte nach dieser These sofort die der Nationen. Korrekter wäre es stets von einer Gleichwertigkeit zu sprechen. Aber abgesehen davon:

    Versuchen Sie einmal dieses kurze VID:
    youtu.be/aQ1UTBE47Wk
    Prof. Dr. Schachtschneider zur Feindstaatenklausel
    nur 2:16 Minuten – und obwohl hier aus berufenem Munde die Wahrheit kommt, gesperrt für Insassen:

    „Dieser Inhalt ist in dieser Landes-Domain nicht verfügbar.“

    Daher nach der Oberlehrermeldung von YT einfach das .com durch .ch ersetzen. 😉

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  4. Gerd

    Sehr schön geschrieben aus der Sicht eines Philosophen. Es ist die dringendste Voraussetzung der Menschheit Ungleichheit anzuerkennen, Tatsachen sind weder wegzureden, noch wegzudiskutieren. Allerdings ist auch nicht zu verschweigen, dass heute viel Reichtum durch Erbschaften erfolgt und nicht unbedingt auf eine höhere Intelligenz zurückgreift. So basiert bei vielen „Neureichen“ der Reichtum auf pures Glück und weniger auf besonderen Fleiß.

    Viel Elend auf der Welt erzeugt die Menschenmassenvermehrung, was sich deutlich an der Entwicklung Afrikas zeigt. Ich will das chinesische System bestimmt nicht loben, doch ohne die rigorose Geburtenkontrolle hätte China nie den Wirtschaftsaufschwung und den heutigen relativen Wohlstand ihrer Bevölkerung erreicht. Hätte sich die deutsche Bevölkerung in gleicher unverantwortlicher Masse, wie es heute in Afrika geschieht, vermehrt, würde großflächige Armut im gewaltigen Ausmaß bestehen. Heute geschieht ein sozialistisches Fehldenken in der Internationalisierung, indem mit der Importierung von überschüssigen Menschen aus der afrikanischen und arabischen Welt in die „reicheren Industrienationen“ eine vermeintliche Gleichschaltung zur Linderung allgemeiner Armut erfolgen soll. Diese Einwanderung basiert jedoch auf Ungleichheit, denn diese Menschen vermehren sich in ihren neuen Staaten, gemessen an der Geburtenrate der Altbevölkerung, überproportional weiter. Wegen Bildungsdefizite können sie allerdings nicht an die Produktivität der Altbevölkerung anknüpfen, entnehmen aber mehr Gelder aus den Sozialkassen als die alteingesessene Bevölkerung. Wer Armut internationalisieren möchte, verbreitert die Armut lediglich auf einen vergrößerten Raum. Das dieses Problem die paar „Superreichen“ lösen könnten, ist ebenfalls ein sozialistischer Traum. Wer das Problem nicht an den Wurzeln packt wird immer scheitern, Geburtenrückgang und Geburtenkontrolle in der afrikanischen und arabischen Welt wäre wahrscheinlich die Lösung, der Chinese schaffte es ja auch.

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  5. Der Beurteiler

    Ein Artikel voller schöner Ideen, u. a.: „Das sind Leidende, die nur eines wollen: dass ihr Leid gelindert wird.“
    Doch mit der UMVOLKUNG, der Flut an Wirtschaftsflüchtlingen, die nichts für ein besseres Leben beitragen, wird es eine Utopie bleiben.
    Es ist schon ohne größere Probleme rein unter Deutschen schwierig, einigermaßen normal zu leben (meine Erfahrung), wie soll das mit Integrationsressistenten Türken und noch schlimmeren „Flüchtlingen“ gelingen?
    Je weniger Deutsche für unser Land arbeiten und Steuern zahlen, um so mehr wird sich unser aller Lebensstandard verschlechtern.

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    1. lilie58

      Dieser Meinung bin ich auch, unser Lebensstandard wird sinken. Davon wird unsere Nomenklatura, die sich gerade höhere Diäten bewilligt hat, natürlich wenig bis gar nichts mitbekommen! Weder eine ach so bescheiden daherkommende Frau Merkel, noch eine im lustigen, gepunkteten Kleidchen daherschreitende Frau Roth, auch nicht eine im feschen Lederkostüm im BT auftretende KGE, keine Frau Schwesig, die ihre Kinder in eine Privatschule schickt usw. Sie alle wird das nicht tangieren, Vornehmlich wird es also die treffen, die für das Wohlleben der vorgenannten Personen jeden Tag tüchtig strampeln! Welch ein Hohn! Und dann kommen die immatriellen Werte, die wir verlieren bzw. schon verloren haben…..unsere Freiheit, unsere Unbeschwertheit….. Die wahnwitzige Idee der Funktionselite, hier quasi die ganze Welt aufnehmen zu wollen (Asyl für alle/ open borders)! Dem Volk die linken, verquasten Ideen unterzujubeln und selbst Wein zu trinken statt Wasser! Sind wir denn noch alle bei Trost? Das Merkel’sche sozialistische Opium (Neoliberalismus/Marxismus* ) sollte doch langsam seinen Dienst versagen, und der gute Menschenverstand sollte bitte wieder einkehren!

      *NWO – Manfred Kleine-Hartlage

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    2. Realistischer

      Manche Menschen in Deutschland fühlen sich überfordert, abgehängt, und wollen sich durch das herbeiholen von ähnlich überforderten – aber dabei viel wehrhafteren – Menschen in eine bessere Position bringen. Dass das im Endeffekt anders aus gehen könnte als erhofft, können sie vorab nicht erkennen, weil überfordert.

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      1. Der Beurteiler

        „Manche Menschen in Deutschland fühlen sich überfordert, abgehängt, und wollen sich durch das herbeiholen von ähnlich überforderten – aber dabei viel wehrhafteren – Menschen in eine bessere Position bringen.“
        Das ist für mich eine neue Ansicht: Menschen wollen andere um sich haben, weil die auch überfordert sind?
        Das klingt für mich nicht logisch.
        Ich will doch keine anderen, FREMDEN Menschen um mich haben, die sich kein bisschen integrieren wollen, weil die evtl. auch Probleme haben und dadurch (mich) in eine „bessere“ Position bringen?
        Bedaure, das ist für mich unlogisch, kann ich nicht nachvollziehen.

        Für mich ist das krank, NICHT normal. Ich würde sagen, Menschen, die sowas glauben, sind schwer gestört im Kopf.

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  6. Bloggich

    Was für ein toller und wahrheitsgemäßer Blog!

    Gleich geht eben nicht, das ist ein Faktum. Zum Einen wäre dies in einer Gesellschaft eine öde Angelegenheit, keine Diskussionen, keine Stadtkultur oder das Finden der Interessen anderer, wir würden also träge und gleichgültig.

    Zum Anderen bringt durch die Andersartigkeit jeder auch seine „anderen“ Stärken mit. Ist damit auch in der Lage sich deren bewusst zu sein und die des anderen zu achten.

    Sie sind nämlich alle ein Teil des Ganzen

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  7. Helma Braun

    Guter Beitrag! Und das Problem geht psychologisch noch tiefer. Jede Hilfe, die den Empfänger nicht auf eigene Füße stellt, ist keine Hilfe, sondern Einmischung. Viele mitleidige Gutmenschen sind ängstlich und schwach und wollen die Wesen in ihrer Umgebung nur besänftigen, um sie weniger bedrohlich zu machen; eine perfide Ausübung von Kontrolle. Almosen in jeglicher Form sind immer vergeudet und tragen nicht zur Entwicklung des Empfängers bei, im Gegenteil. Wenn man jemandem etwas gibt, das er nicht verdient hat, macht man ihn nur schwächer. Und man macht ihn undankbar, weil er dies unterbewusst auch so empfindet. Bringt man ihn hingegen dazu, seine Fähigkeiten zu kultivieren und nicht seine Ansprüche, dann hat man wirklich etwas für ihn getan.

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  8. Pingback: Die natürliche Ungleichheit der Menschen – Leserbriefe

  9. Benjamin Goldstein

    Ich sehe Gleichheit überhaupt nicht als Triebfeder der heutigen Linken, aller Lippenbekenntnisse zum Trotz. Im Sozialismus waren immer schon manche gleicher als andere. Von der heutigen Führungsrige wird das vermeintliche Gleichheitsideal auch kaum noch angesprochen.

    Aber da steht noch ein Elefant im Raum. Die „Gleichheit“ ebenso wie die sülzige „Brüderlichkeit“ hatte schon einmal ein rhetorisches Stelldichein. Damals stand eine „Gleichmacherin“ mit scharfer Klinge auf dem Markt und auch damals ging es nicht um Gleichheit. Auch in der Epoche der französischen Revolution behaupteten die Herrschenden „aufgeklärt“ und „fortschrittlich“ zu sein. Die Gegner bezeichneten die Jakobiner als „reaktionär“ und „rechts“.

    Die Blutspuren des 21. und 20. Jahrhunderts führen fast alle auf ein Ereignis zurück und keiner wagt es darüber kritisch zu sprechen: Das Heiligtum der westlich-atheistischen Religion.

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  10. Surgeon100

    Fritz labert mal wieder.
    Selbst im Christentum gibt es keine Gleichheit.
    Im Gegenteil.
    Nur vor dem Gesetz und der Wahrheit werden die Menschen gleich beurteilt und auch verurteilt.
    Das Christentum predigt die größte Ungleichheit am Ende.
    Nur in der Geburt sind Menschen gleich.
    Was sie dann daraus machen, da beginnt die Ungleichheit.
    Und Letzte und Erste hat damit nichts zu tun, zum 1000sten Mal !
    Firtz sollte sich erst mal richtig informieren,
    bevor er verschiedene Dinge in einen Topf schmeisst !
    Aber dazu ist er wohl etwas zu selbstgerecht.
    Sein Blog scheint in vielen Teilen eher Ausdruck seiner eigenen Suche zu sein.

    Wenn heutige Christen labern, alle Menschen sind gleich, alle sind irgendwie lieb etc pp
    hat das mit der Bibel nichts zu tun !
    Da steht genau das Gegenteil !
    Das heutige Christentum ist im Westen weitestgehend zu einer Sekte verkommen.
    Und man spuckt mit diesen Falschheiten Gott ins Gesicht.

    Gefällt 1 Person

  11. Manfred

    „Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
    Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.“

    – René Descartes

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