Die vier Sorten von Menschen: Erbauer, Bewahrer, Verluderer und Zerstörer

(Jürgen Fritz, 09.04.2019) In dieser Welt gebe es nur zwei Sorten Menschen, intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz, meinte der arabische Dichter und Philosoph Abu’l-Ala-Al-Ma’arri (973 – 1057). Nun bin ich ja bekanntlich ein durchaus scharfer Kritiker all der religiösen Illusionen und Verblendungen, gleichwohl muss ich hier Abu’l-Ala-Al-Ma’arri widersprechen. Ganz so einfach sind die Zuordnungen und die Dinge nicht. Entscheidend ist letztlich etwas anderes und es gibt nicht nur zwei, sondern vier Sorten von Menschen.

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Franziskus, der Imam im Vatikan? David Berger und Jürgen Fritz im Gespräch über Religion und den Katholizismus

(Jürgen Fritz & David Berger, 27.03.2019) „Muss man eigentlich noch Katholik oder Christ sein, um Papst werden zu können  oder geht das inzwischen auch so?“, habe ich gestern David Berger halb im Spaß, aber doch auch mit einem ernsten Hintergrund gefragt. Und David Berger, ein tief gläubiger Katholik, der natürlich sofort spürte, dass ich mit dieser Frage etwas Essentielles berührt habe, hat prompt geantwortet. Diese seine Antwort sowie meine Replik hierauf sollen Ihnen nicht vorenthalten bleiben.

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ARD: Grund der muslimischen Massaker an Christen in Nigeria ist der Klimawandel

(Jürgen Fritz, 23.03.2019) Millionen Menschen in Deutschland haben es längst bemerkt und immer mehr von ihnen sind auch nicht mehr bereit, hierfür Quartal für Quartal Zwangsgebühren zu zahlen und dieses Treiben damit zu finanzieren. Über fünfeinhalb von den insgesamt acht Milliarden Euro GEZ-Gebühr steckt sich die ARD Jahr für Jahr in die eigene Tasche. Und was stellt sie mit diesen gigantischen Summen an? Sie betreibt die wohl übelste Propaganda, die wir seit 1945 sehen müssen. Dieser neueste Fall, den David Berger maßgeblich aufdeckte, ist so unfassbar, dass hier selbst für ARD-Verhältnisse ein neuer Tiefpunkt erreicht zu sein scheint.

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Die Rückkehr der Religion und die Heimsuchung Westeuropas aus dem Süden und Südosten

(Jürgen Fritz, 20.03.2019) Ein alterndes Europa, dessen Immunabwehr gegen das Fremde von unten viel geringer ist als die dortige Abwehr gegen alles von oben. Demografische Gewichtsverschiebungen von ungeheurer Dynamik, wie sie die Welt selten, wenn überhaupt je gesehen hat. Wird die muslimische, weibliche Gebärmutter, die fast vollständig von muslimischen Männern kontrolliert wird, über das europäische, männliche Gehirn, die Biologie über den Geist siegen, weil die Europäer im Schuldkult und Selbstzweifeln zergehen, sich mehrheitlich gar den eigenen Untergang herbeisehnen?

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Wie Globalismus und Internationalsozialismus die freie Zivilgesellschaft zerstören

(Richard Feuerbach, 05.02.2019) Im Globalismus und Internationalsozialismus haben die Macht- und Funktionseliten ihre neue Ideologie gefunden, die immer mehr zur neuen Religion geriert mit ihren eigenen unantastbaren Dogmen. Doch diese neue Religion fordert ihre Opfer: nicht nur die Abgehängten, sondern auch die Zivilgesellschaft und die Freiheit selbst. Das geht bereits soweit, dass verfassungstreue Bürger verfolgt werden. Jegliche Kritik an dieser Entwicklung wird im Keim erstickt, was zu einer tiefen Spaltung der Gesellschaft führt, die vor allem einer Community nutzt, die als Siegerin aus diesem Spiel hervorgehen wird, wie Richard Feuerbach aufzeigt.

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Philosophischer Start in den Tag: Die Rückkehr der Religion

(Aphorismen, 02.02.2019) „Als die Mauer fiel und der Ostblock zusammenbrach, war ich erleichtert, weil eine große Bedrohung verschwunden schien. Die Hoffnung von Francis Fukuyama, nun sei ‚Das Ende der Geschichte‘ erreicht, fand ich zwar voreilig, denn menschliche Irrtümer, Bosheit und Unvernunft kommen niemals an ihr Ende, ebenso wenig wie der technische Fortschritt und die natürliche Evolution. Aber nach dem Zusammenbruch des Kommunismus glaubte ich an das allmähliche Ende eines unaufgeklärten religiösen Glaubens und war der festen Überzeugung, dass alle großen Religionen irgendwann den Weg gehen, der für das Christentum durch die Reformation vorgezeichnet wurde: nämlich das Sichbeugen vor den Gesetzen der Logik und des wissenschaftlichen Denkens – mit der Folge, dass Religion immer abstrakter, immer entfernter und folglich auch immer gleichgültiger wird. Da hatte ich mich offenbar gründlich getäuscht.“ (Thilo Sarrazin)

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Philosophischer Start in den Tag: Religion

(Aphorismen, 25.01.2019) „Religion, eine mittelalterliche Form der Unvernunft, wird, wenn sie mit modernen Waffen kombiniert wird, zu einer echten Gefahr unserer Freiheiten.“ (Salman Rushdie, indisch-britischer Schriftsteller, *1947, Wall Street Journal, 7. Januar 2015)

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Philosophischer Start in den Tag: Kritik

(Aphorismen, 22.01.2019) „Unser Zeitalter ist das eigentliche Zeitalter der Kritik, der sich alles unterwerfen muss. Religion, durch ihre Heiligkeit, und Gesetzgebung, durch ihre Majestät, wollen sich gemeiniglich derselben entziehen. Aber alsdenn erregen sie gerechten Verdacht wider sich, und können auf unverstellte Achtung nicht Anspruch machen, die die Vernunft nur demjenigen bewilligt, was ihre freie und öffentliche Prüfung hat aushalten können.“ (Immanuel Kant, 1724  – 1804, deutscher Philosoph, Kritik der reinen Vernunft, 1781, Vorrede)

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Anpassung nach unten um der Gleichheit willen

(Jürgen Fritz, 08.10.2018) Zweimal waren die Europäer allen anderen weit überlegen, entwickelten sich in der Evolution – nun nicht auf der körperlichen, sondern der geistigen Ebene – weit über alle anderen hinaus: erstens in der griechisch-römischen Antike, zweitens seit Beginn der Neuzeit, also nach Überwindung des christlich dominierten Mittelalters. Beide Male war der tiefere Grund dieser enormen europäischen Überlegenheit die Überwindung oder zumindest die Einhegung und Domestizierung des religiösen sowie die Entwicklung des philosophisch-wissenschaftlichen Denkens. Dies hat natürlich nie die gesamte Bevölkerung erreicht, aber doch die Mehrheit der Gebildeten, der Humanisten, und weite Teile der Mittelschicht. Doch dann geschah etwas Seltsames.

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Sie irren, Herr Broder, bezüglich des Islam

(Jürgen Fritz) Es sei „schwierig, den Islam zu definieren“ sagte der überaus geschätzte Henryk M. Broder kürzlich in „Broders Spiegel: Die Islamisierung jeder Debatte“. Den Islam gäbe es gar nicht, ist immer wieder von verschiedener Seite zu hören und wer darauf herein fällt, ist damit bereits in die gezielt ausgelegte Falle getappt. Im folgenden werde ich versuchen zu verdeutlichen, was genau hier abläuft, wie diese Verschleierungsstrategie auf perfide Weise eingesetzt wird und warum wir dem auf keinen Fall auf den Leim gehen sollten.

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Das europäische Paradox: Der Rückfall ins Gestrige zur Abwehr des Vorgestrigen

(Rudolf Brandner) Fehldiagnosen führen zu Fehltherapien mit oft letalem Ausgang. So nicht nur in der Medizin, sondern auch in der politischen Diagnostik geschichtlicher Realitäten. Wo diese sich in falschen Selbstverständnissen festschreibt, erzeugt sie falsche Gegensätze und falsche Verhältnisse mit oftmals katastrophalen Folgen. Zuerst wurde den Europäern rein migrationsbedingt eine Auseinandersetzung mit dem Islam aufgenötigt, zu der sie eigentlich keinen Grund und noch viel weniger Lust verspürten; dann wurde ihnen zur Abgrenzung verkündet, ihre Identität sei eine «christliche». Eine falsche Identität aus einer falschen Gegensatzbildung – als stünde ein christliches Europa gegen eine islamische Welt.

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Die natürliche Ungleichheit der Menschen

(Jürgen Fritz) Das Dogma von der absoluten Gleichheit der Menschen ist nicht mehr und nicht weniger ein Wahn als irgendein religiöses Dogma, konstatierte der Historiker, Pädagoge und Schriftsteller Johannes Scherr bereits im 19. Jahrhundert. Und der Historiker und Publizist Heinrich von Treitschke brachte es auf den Punkt, als er feststellte: Der höchste denkbare Grad der Gleichheit, der Kommunismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft. Weshalb aber zieht dieses Dogma, dieser Gleichheitsfetisch noch immer so viele Menschen, ja ganze Gesellschaften in seinen Bann?

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Sind wir dazu verurteilt, religiös zu sein?

(Jürgen Fritz) Der Mensch ist ein gleichermaßen ambivalentes wie tragisches Wesen. Er hat zu viel Verstand, um wie das Tier gedankenlos und völlig unreflektiert vor sich hin leben zu können, und zu wenig Verstand, um die Fragen, die derselbe an ihn heran trägt, abschließend beantworten zu können. Zugleich verfügt er über die Fähigkeit, die Sinnfrage zu stellen, und hat ein Vermögen, welches ihn über alles Profane weit hinausheben kann: seine Phantasie. Ist er dank dieses inneren Gebräus letztlich dazu verurteilt, religiös zu sein?

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Befinden sich Muslime mehrheitlich noch auf der mythischen Bewusstseinsstufe?

(Marc Sieberg) Vor zweieinhalb Jahrtausenden fand in Europa, genauer in Griechenland etwas statt, das als die erste Aufklärungswelle der Menschheitsgeschichte bezeichnet werden kann: der Übergang vom mythischen zum kritischen Bewusstsein. Für jenes ist es charakteristisch, dass es noch keine Unterscheidung zwischen Sein und Schein kennt, ja auch noch keine zwischen Welt und ihrer Deutung. Dass der Mythos eine Weltdeutung bietet, dass diese wahr oder falsch sein kann, ist immer nur jenseits des Horizonts des mythischen Bewusstseins ersichtlich. Ist die Entdeckung, dass Homer lügen könnte, einmal gemacht, ist die Fähigkeit des Zweifelns entstanden und eine Rückkehr in die Naivität für immer versperrt. Marc Sieberg erörtert die Frage, ob die Mehrzahl der Muslime den Schritt vom mythischen zum kritischen Bewusstsein vielleicht noch immer nicht vollzogen hat.

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