„Was zählt, ist für den Islam zu sterben“

Von Hartmut Krauss und Günter Walter, Mo. 07. Okt 2019, Titelbild: TF1-Screenshot

Der militärische Dschihad ist gar nicht mehr notwendig, denn die westliche Welt betrachtet ihre Unterwerfung als multikulturelle, interkulturelle, transkulturelle, interreligiöse, bunte, vielfältige, diversifizierte und weltoffene kulturelle Bereicherung. Anmerkungen zum Pariser Polizistenmord von Günter Walter und Hartmut Krauss, dem Vorsitzenden der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte.

Hartmut Krauss: „Stimmen hören“ ist konstituiv für den Islam

Ein zum Islam konvertierter Mitarbeiter des Pariser Polizeihauptquartiers, der in der Antiterrorabteilung (!) arbeitete, hörte nach Angaben seiner muslimischen Ehefrau Stimmen und tötete tags drauf vier Personen mit einem Messer.

„Zuerst sei Mickael H. auf drei Polizisten in der ersten Etage der Präfektur losgegangen, dann sei er in Richtung Treppe gelaufen, wo er auf zwei Frauen losging. Im Hof des riesigen Gebäudes wurde er dann von einem anderen Polizisten aufgefordert, das Messer fallen zu lassen“, berichtete BFM TV. Als er dem nicht nachkam, wurde auf ihn geschossen. Der Täter starb laut Le Parisien an einem Kopfschuss.

Dazu fallen mir nur drei Anmerkungen ein:

  1. „Stimmen hören“ ist konstituiv für den Islam. 
  2. in solche Story hätte man keinem Fake-Konstrukteur zugetraut. 
  3. Bei aller Betroffenheit über die in unfassbare institutionelle Dekadenz eingewickelte Grausamkeit der Tat: Ich mag Happyends.

Beschäftigung von Islamkonvertiten in Sicherheitsbehörden sowie generell im Staatsapparat ist ein absolutes No-Go

Wie sich mittlerweile herausstellte, hatte der im französischen Sicherheitsapparat tätige Messermörder von Paris regelmäßige Kontakte zu radikalmuslimischen Kreisen und war bereits vor zehn Jahren zum Islam konvertiert. Dennoch besaß er die höchste Sicherheitsberechtigung mit Zugang zu hochsensiblen Informationen.

Dabei hätte doch spätestens seit 9/11 und der seitherigen islamischen Terroragenda auch in Europa und hier nicht zuletzt in Frankreich klar sein müssen, dass die Beschäftigung von Islamkonvertiten und (noch dazu nicht regelmäßig überprüften) Quotenmuslimen in Sicherheitsbehörden sowie generell im Staatsapparat säkular-demokratischer Gesellschaften ein absolutes No-Go ist.

Der zugewanderte orientalische Rechtsextremismus stellt quantitativ und qualitativ die viel größere Gefahr dar

Laut WELT gibt es inzwischen sogar Anlass anzunehmen, „dass die Behörden den Fall absichtlich kleingehalten oder zumindest die Ankündigung eines Terrorakts zu verzögern oder zu verschleiern versucht haben. Wenn sich das bestätigten sollte, wäre das ein politischer Skandal höchsten Niveaus.“

Der Fall zeigt, wie weit sich die Islamfäulnis in westeuropäische Gesellschaften bereits hineingefressen hat und wie intensiv und umfassend der not-wendige „Selbstheilungsprozess“ ausfallen müsste. Stattdessen fabulieren bornierte Abwiegler und antiislamkritische Wirrköpfe von „Islamfeindschaft“, fokussieren einseitig den einheimischen Rechtsextremismus und verkennen den Tatbestand, dass der zugewanderte orientalische Rechtsextremismus (Salafisten, Dschihadisten, Erdogans fünfte Kolonne, Muslimbrüder, Graue Wölfe etc. und das Ganze mit der Zierkirsche arabischer krimineller Familienclans obendrauf) die quantitativ und qualitativ viel größere Gefahr darstellt.

Soweit Hartmut Krauss. Günter Walter erläutert im folgenden den Dschihadbegriff ganz exzellent, siehe dazu auch: Die sechs Säulen des Islam und seiner Ausbreitung.

Günter Walter: Dschihad = äußerste Anstrengung auf dem Weg Allahs

Es handelte sich hier um einen echten Gläubigen, der auf die Stimme gehört hat, die ihn zum Dschihad aufgerufen hat, zur heiligen Pflicht für alle Rechtgläubigen.

Als Dschihad (auch: Jihad) bezeichnet man die äußerste Anstrengung auf dem Weg Allahs, um ein frommes Ziel zu erreichen. Nach dem Koran meint der Begriff den Kampf gegen die Ungläubigen, wobei der „Dschihad des Schwertes“ als „kleiner Jihad“ und der Friedvollere als „großer Dschihad“ bezeichnet werden. Damit kann die Pflicht zum Dschihad erfüllt werden durch Herz und Zunge, also zum Beispiel durch Eintritt in eine Partei oder Gewerkschaft und politische Einflussnahme, als Abgeordneter oder Minister, durch den Beruf des Lehrers, Richters, Rechtsanwalts, Journalisten, als Professors, als Beamter, als Mitarbeiter bei den Sicherheitsbehörden oder dem wissenschaftlichen Dienst des Bundestages usw., oder aber auch durch das Schwert, also durch Gewalt und Krieg.

Die Mehrheit der klassischen Rechtsgelehrten versteht den Dschihad zwar im militärischen Sinn, der der Lehre nach zu den Grundgeboten des Islams gehört und eine Verpflichtung darstellt, die allen Muslimen durch die Offenbarung Allahs auferlegt wurde. So ist es nach Sure 49:15, ein Kennzeichen muslimischer Frömmigkeit, für den Dschihad zu kämpfen. Das Ziel ist die Weltherrschaft des Islam: Sure 8:39 „Und kämpft gegen sie, … bis nur noch Allah verehrt wird“.

Aufgrund der mit dem Dschihad verbundenen eschatologischen Tendenz ist der Muslim nur dann nicht mehr zum Dschihad verpflichtet, wenn sich alle Menschen dem Islam unterworfen haben.

Allerdings ist der militärische Dschihad gar nicht mehr notwendig, denn die westliche Welt betrachtet ihre Unterwerfung als multikulturelle, interkulturelle, transkulturelle, interreligiöse, bunte, vielfältige, diversifizierte und weltoffene kulturelle Bereicherung.

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Zum Autor: Hartmut Krauss ist studierter Sozial- und Erziehungswissenschaftler, Autor und Verleger. Er war  in der Erwachsenenbildung tätig und in den 1990er Jahren einer der Gründer des parteienunabhängigen Arbeitskreises Kritische Marxistinnen und Marxisten. Er gilt als Subjektwissenschaftler und Postmodernismus-Kritiker mit materialistisch-dialektischer Perspektive. 2008 gehörte er als ursprünglicher  Initiator zu den Referierenden der Kritischen Islamkonferenz. Er ist Redakteur der in Osnabrück erscheinenden Zeitschrift HINTERGRUND und Vorsitzender der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte (GAM). Ganz besonders empfehlenswert sind seine Bücher Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung und als Herausgeber: Säkulare Demokratie verteidigen und ausbauen.

Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung                    Säkulare Demokratie verteidigen und ausbauen

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