Würzburger Bürger mit Gewalt aus ARD-Bild entfernt, nachdem er sagte „Wir haben Angst“

Von Jürgen Fritz, Mo. 28. Jun 2021, Titelbild und alle anderen Bilder: YouTube-Screenshot

Wohin steuert dieses Land? Würzburg: Ein Bürger, der nach dem Dreifach-Mord plus Sechsfach-Mordversuch durch einen abgelehnten afrikanisch-islamischen Asylanten sagt, dass die Menschen Angst haben, erfährt körperliche Gewalt, um ihn aus dem ARD-Bild zu zerren und unhörbar zu machen.

Herr „Vieles deutet darauf hin, dass es eine private Auseinandersetzung war“ war wieder unterwegs

Alexander von Ammon vom Bayerischen Rundfunkt haben wir diese Tage bereits kennenlernen dürfen, als er gut zweieinhalb Stunden nach dem Dreifach-Mord plus sechsfachen Mordversuch plus Körperverletzung des abgelehnten 24-jährigen somalischen Asylanten, dem seit sechs Jahren subsidiärer Schutz gewährt wurde, allen ernstes sagte:

Eins vorweg: Es gibt keinerlei Hinweise auf eine Terrorattacke. Vieles deutet darauf hin, dass es eine private Auseinandersetzung war.“

Und dann später:

Zunächst einmal scheint es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen gewesen zu sein – nämlich dem Täter mit seinem Messer und einer Frau, die er offenbar auch schwer verletzt hat. Im Anschluss war es dann so, dass die Passanten auf ihn eingestürmt sind, es natürlich weitere Auseinandersetzungen hier vor Ort gab.“

Diese zehn Menschen hatten eine „persönliche Auseinandersetzung“ mit dem Afrikaner, der mit einem Messer auf sie los ging und zigfach zustach. Ich kann mich nicht erinnern, jemals eine zynischere, geschmacklosere, heuchlerischere Schilderung eines Mehrfach-Mordes an drei völlig wehrlosen Frauen plus sechsfachen Mordversuch gehört zu haben. Doch nun entdecke ich heute gleich den nächsten Streich dieses ehrenwerten Herrn.

„Wir haben Angst!“

Der für den Bayerischen Rundfunkt (Teil der ARD) arbeitende Alexander von Ammon berichtet erneut aus Würzburg und will wohl erneut, sei es aus eigenem Antrieb oder auf Weisung von Vorgesetzen, den Menschen Beruhigungspillen verabreichen.

In sein Ringen nach anästhesierenden Worten, in denen er an „Einigkeit“ zu appellieren versucht, mischt sich ein Bürger ein, der ins Bild läuft und sagt: „Wir haben Angst.“ Sonst sagt der Herr nichts, nur: „Wir haben Angst im Land“.

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Sofort erscheinen zwei Hände von rechts und packen den Mann daraufhin jemand von der Seite, versuchen, ihn mit Gewalt aus dem Bild zu zerren, begleitet von dem schon leicht verächtlichen Blick des ARD-Mannes Alexander von Ammon.

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Doch der Mann lässt sich nicht wegzerren. Er reißt sich los und sagt erneut „Wir haben Angst in diesem Land“.  Mehr nicht. Es sind gerade drei Frauen von einem abgelehnten afrikanisch-islamischen Asylanten brutal abgestochen worden, sechs weitere kamen nur mit Glück mit dem Leben davon und dieser Bürger wagt es in seiner eigenen Heimat zu sagen, dass es Menschen gibt, die Angst haben.

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Der ARD-ler legt Hand an den Mann und schiebt ihn weg

Und was macht der BR-Bedienstete, der von staatlich eingetriebenen Zwangsenteignungen der Bürger lebt? Er dreht sich um, sagt „Moment bitte“ und schiebt den Mann weg. Er legt Hand an ihn! Stellen Sie sich das bitte vor. Der ältere Herr ist Ammon nicht ungebührlich nah gekommen. Er hat den normalen Anstandsabstand gewahrt. Aber er lief natürlich ins Bild, war zu sehen und zu hören. Und dass wollte Ammon offensichtlich nicht. Daher legte er einfach Hand an den Mann und schob ihn weg. Man muss sich das mal klar machen. Die Stadt gehört ja nicht Ammon und der Mann ist womöglich ein Einwohner von Würzburg. Ammon kommt dahin und schiebt den Mann weg, nach dem Motto: „Jetzt sind wir hier. Wir wollen hier drehen. Das, was du zu sagen hast, wollen wir nicht, dass es jemand hört. Also hau ab!“, als ob die Stadt ihm gehören würde.

Um die Tragweite dessen zu verstehen, stellen Sie sich bitte vor, dieser Mann würde Ammon, während dieser seinen Text aufsagen will, einfach wegschieben.

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Damit gibt Ammon natürlich den zwei anderen das Signal: den kann man ruhig anpacken, der muss hier weg, was diese auch sofort verstehen

Und damit gibt Ammon natürlich den zwei Männern, die links und rechts stehen, fast bin ich geneigt zu sagen: seinen zwei Spießgesellen, das Signal: Den kann man ruhig anpacken. Und siehe da, was passiert jetzt? Keine vier Sekunden später kommt der nächste, jetzt von der anderen Seite, von links, der nach dem Mann greift.

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Das ist jetzt der Dritte, der ihn anfasst. Sie müssen sich das vorstellen. Sie laufen in ihrer Heimatstadt die Straße entlang, sehen, da ist das Fernsehen und berichtet. Sie gehen hin und wollen ihre Angst zum Ausdruck bringen und innerhalb von Sekunden, werden sie von drei Personen angefasst, wird an ihnen gezerrt, werden sie weggeschoben und dann reißt einer förmlich an Ihnen, versucht sie einfach wegzuzerren.

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Der Mann lässt sich aber nichts gefallen, lässt sich nicht wegschaffen

Doch der Mann lässt sich nichts gefallen. Er fasst niemanden an. Er schlägt niemanden. Er beschimpft niemanden. Er machts nichts außer einem: Er lässt sich nicht herumschubsen und herumzerren. Er lässt sich nicht den Mund verbieten und sagt, was ihm ein Anliegen ist.

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Aber er hat die Frechheit, sich wieder loszureißen. Er lässt sich nicht herumschubsen und aus dem Bild zerren.

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Was dann passiert, ist die nächste Ungeheuerlichkeit. Jetzt kommt ein extrem Fettleibiger, wahrscheinlich mindestens 120, 130 kg schwer, Typ Sumu-Ringer von der Seite regelrecht angestürmt und zwar während der Bürger sich gerade von dem anderen auf der Gegenseite losgerissen hat und mit dem Gesicht ihm zugewendet ist. Das nutzt der von hinten kommende Sumu-Mann aus. Im Strafrecht würde man das wohl heimtückisch nennen. Aber zunächst möchte ich Sie auf einen sehr interessanten Detail aufmerksam machen: Schauen Sie mal, was auf dem Ärmel des blauen T-Shirts steht, das der Dicke trägt: BR. BR steht für Bayerischer Rundfunk.

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Ich dachte zuerst, das sei ein anderer Passant. Ich hatte das BR nicht gleich gesehen. Damit stellt sich der ganze Sachverhalt aber nochmals etwas anders dar: Die Spießgesellen könnten Mitarbeiter von Ammon sein, die gemeinschaftlich versuchten, den Mann aus dem Bild zu ziehen, schieben, zerren. Hinten auf dem blauen T-Shirt sind die links vom Rucksack die Buchstaben Te zu erkennen. Das könnte für Technik stehen. Und jetzt kommt dieser 120 Kilo-Koloss von hinten angestürmt.

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Der ältere Herr, der nach links schaut zu dem anderen, der an ihm herumzerrte und von dem er sich gerade losgerissen hat, kann das nicht sehen und nicht ahnen, was da von hinten auf ihn zu gewalzt kommt.

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Und dann: Peng!

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Der Dicke kommt also von hinten und fällt dem Mann mit voller Wucht in den Rücken, stößt ihn völlig unvermittelt weg, damit die Kamera ihn ja nicht mehr einfängt.

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Dabei hat der Dicke durch den Anlauf, den er nahm, so viel kinetische Energie, solch einen Impuls, so eine Wucht, dass er nach dem Aufprall auf den älteren Herrn in dessen Rücken selbst fast das Gleichgewicht verliert.

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Und was macht Ammon? Geht er dazwischen und sagt „Fassen sie den Herren bitte nicht an. Lassen Sie ihn“? Nein, er redet die ganze Zeit, während seine zwei Spießgesellen an dem Mann herumzerren, ihn stoßen, mehrfach handgreiflich werden, einfach weiter. Und was für absurdes Zeug der ARD-ler von sich gibt.

Diese „Geschehnisse“ sollen nicht dazu führen, dass die Menschen sich teilen lassen, faselt der ARD-ler, während der Mann mit Gewalt aus dem Bild gestoßen wird

„Diese Geschehnisse“ faselt Ammon. Sie haben richtig gehört: Er nennt einen dreifachen Mord, bei dem drei Frauen mit unzähligen Messerstichen, vornehmlich in den Hals- und Nackenbereich ermordet und sechs weitere teilweise schwer verletzt wurden bis hin zu lebensgefährlich, zumeist ebenfalls Frauen, die der abgelehnte Asylant ebenfalls ermorden wollte, „Geschehnisse“.

Diese „Geschehnisse“ sollen nicht dazu führen, dass die Menschen sich teilen lassen, faselt der ARD-ler, während die zwei Spießgesellen einen Würzburger Bürger mit Gewalt aus dem Bild zerren und stoßen. Man muss sich das vorstellen: Da wird einer mit körperlicher Gewalt weggeschafft und Ammon labert, die Menschen sollen sich nicht teilen lassen. Geht es noch absurder und perverser?

Dass alle das Gleiche denken und sagen, alle gleich ausgerichtet sind, und nicht geteilt, nicht pluralistisch mit unterschiedlichen Meinungen, Auffassungen, Gefühlen und dies auch frei äußern dürfen, ist übrigens ein Kennzeichen des Totalitarismus.

Die Menschen sollen wieder „beieinander stehen“ sagt Ammon, während der Würzburger Bürger, der seine Angst zum Ausdruck bringen möchte, weggeschafft wird

Aber es kommt noch ärger: Die Menschen sollen wieder „beieinander stehen“, sagt Ammon. Sie haben richtig gelesen. Die Menschen sollen wieder „beieinander stehen“ sagt er, während er den Mann, der einfach nur sagen will, dass es Menschen in Würzburg gibt, die Angst haben, wegschaffen lässt. Mit ihm will Ammon offensichtlich nicht „beieinander stehen“, sondern nur mit denen, die alles so sehen wie er. Hat man da noch Worte?

In der Zeit wird dieser Mann von dem Dicken in dem blauen T-Shirt, dem BR-Mann, die ganze Zeit quasi bewacht. Der läuft die ganze Zeit neben ihm her und versucht immer wieder, den Herrn abzudrängen, damit die ARD-Zuschauer ihn nicht zu sehen und vor allem nicht zu hören bekommen.

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Interessant dabei: Der Mann lässt sich davon überhaupt nicht beeindrucken. Obschon der Dicke ihm mit Anlauf und voller Wucht von hinten ins Kreuz gerannt ist und mit aller Kraft weggestoßen hat, zeigt dieser Herr sich davon völlig unbeeindruckt. Er geht einfach nicht weg.

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Hier scheint sogar noch ein weiterer Typ mit roter Kappe dem Dicken zu Hilfe zu kommen, um den älteren Herren wegzudrücken.

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Nun kommt aber das Schönste von allem. Dieser Mann, der von den zwei oder drei Spießgesellen die ganze Zeit malträtiert wird, lässt sich nichts gefallen. Er bleibt vollkommen friedlich. Er fasst die anderen nicht an. Er stößt sie nicht weg. Er schlägt nicht um sich. Ja, er beschimpft die zwei ARD-Handlanger nicht einmal. Aber er lässt auch nicht mit sich umspringen wie ein kleines Kind. Er reißt sich jedes Mal los und geht wieder ins Bild, sagt, was er sagen möchte. Selbst der BR-Sumu-Mann kann ihn nicht wegschaffen.

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Der ältere Herr schafft es irgendwie, man weiß nicht wie, sich wieder loszueisen und kommt doch wieder ins Bild. Stellt sich neben Ammon und sagt erneut, was ihm offensichtlich so sehr auf dem Herzen liegt.

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Als der Mann wieder kommt, stellt Mister „private Auseinandersetzung“ sich schnell vor ihn, versucht ihn zu verdecken

Und was macht nun Ammon, diese Schande für jeden Journalisten auf diesem Planeten? Er stellt sich schnell vor den Mann, um ihn zu verdecken. Geht es noch schäbiger? Fast bin ich versucht zu sagen, die Schäbigkeit hat einen Namen, aber ich will nicht zu pathetisch werden.

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Doch der ältere Herr ist schlauer und taucht einfach auf der anderen Seite wieder auf, nachdem Ammon sich von ihn geschoben hat.

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Und nun geben die zwei ARD-ler endgültig auf, nachdem sie gemerkt haben, dass sie es auch mit ihren drei Handlangern im Hintergrund nicht schaffen, den Mann zum Schweigen zu bringen und aus dem Bild zu schaffen. Also wird schnell weggeschaltet.

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Anderes Thema: Sport.

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Zu keinem Zeitpunkt kam Ammon übrigens auf die Idee, den Mann einfach mal zu fragen, was ihn bekümmert, wovor genau und warum er Angst hat und viele andere auch, wie er sagt. Zu keinem Zeitpunkt sucht Ammon das Gespräch. Und man kann sich nur sehr schwer des Eindrucks verwehren, dass dies auch damit zusammenhing, was dieser engagierte Mann sagen wollte. Das passte nämlich so gar nicht in Ammons Konzept, passte so gar nicht in das Konzept des Bayerischen Rundfunks und der ARD. Passte so gar nicht in das Bild, welches man – und hier trifft das jetzt schon fast wörtlich zu – mit aller Gewalt den Menschen an den Fernsehbildschirmen zu vermitteln versucht.

Hier das Ganze nochmals am Stück:

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Mich erschüttern diese Szenen, mich erschüttert dieser Journalist, mich erschüttert der BR und die ARD

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mich haben diese zwei Szenen – und Ammon ist ja beileibe kein Einzelfall, sein Agieren ist vielleicht besonders widerwärtig, aber das Ganze hat ja System und Ammon ist nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges -, mich haben diese zwei Szenen erschüttert. Man ist ja einiges gewohnt, gerade von der ARD, die innerhalb des großen medialen Systems oftmals am extremen Rand zu finden ist. Aber dieses hier sprengt doch alles. Zuerst der Versuch am Freitagabend, den Menschen weiß machen zu wollen, dass es sich um eine „private Auseinandersetzung“ gehalten habe, als etliche Menschen, zumeist Frauen von einem ihnen völlig fremden afrikanisch-islamischen abgelehnten Asylanten brutal abgestochen wurden, teilweise mit 13 Stichen in den Rücken, in den Hals, in den Nacken.

Und dann diese Szene, die mich sogar fast noch mehr erschüttert. Denn hier wird nicht nur verdreht und geheuchelt, bis zum Geht-nicht-mehr, hier wird sogar körperliche Gewalt angewendet. Hier wird Hand angelegt, um einen ganz normalen friedlichen Bürger gemeinschaftlich aus dem Bild zu schieben, zu zerren zu stoßen, zu drängen, der nichts machte, außer zu sagen: „Wir haben Angst in diesem Land.“

Die Masken fallen mehr und mehr

Mein Eindruck: Die Masken fallen allmählich Stück für Stück. Und was dahinter zum Vorschein kommt, ist etwas, was kein anständiger Mensch sehen möchte: die Fratze einer totalitären Entwicklung.

Aber vielleicht ist das ja, so schrecklich es ist, ganz gut so. Denn damit wird nur umso deutlicher, was viele seit Jahren spüren, bemerken, ahnen und oft auch durchschauen.

Was für ein vorbildliches Verhalten dieses Würzburger Bürgers! Ich ziehe meine Hut und sage: Dankeschön! Haben Sie vielen Dank! Das war vorbildlich

Mein Dank gilt diesem mutigen Herrn, der sich nicht einschüchtern, der sich nicht wegschubsen ließ. Der immer friedlich und sachlich, ganz bei sich blieb, niemanden anfasste, niemand beschimpfte oder beleidigte, aber sich dennoch durchsetze, einfach weil er nicht nachgab.

Dies könnte vielleicht ein Vorbild für uns alle sein, wie man es machen kann, wie es richtig ist und wie wir vielleicht versuchen sollten, es nachzuahmen.

Vielen Dank nach Würzburg!

„Wir haben Angst in diesem Land!“

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