Warum Klonovsky nicht ins ZDF darf

(Axel Stöcker, 01.11.2018) Wie konnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinen phantastischen Ruf im Osten innerhalb von nur zehn Jahren derart ruinieren? Bis 1989 und auch danach galt er dort noch als Welterklärer und Wegbereiter der Wende. Heute werden seine Reporter mitunter angepöbelt und die Tagesschau wird als Aktuelle Kamera 2.0 verspottet. Was ist da geschehen? Das war eine der Zuschauerfragen bei einer ungewöhnlichen Podiumsdiskussion, zu welcher der AfD-Kreisverband Dresden am vergangenen Donnerstag ins Herz von „Dunkeldeutschland“ geladen hatte. Thema: Medien und Meinung. Gekommen waren keine Geringeren als die Chefredakteure von ARD-aktuell Kai Gniffke und vom ZDF Peter Frey. Als Konterpart saßen die ehemaligen Journalisten Nicolaus Fest (ehemals BILD) und Michael Klonovsky (ehemals Focus) mit auf der Bühne, die inzwischen beide für die AfD tätig sind. Die Lückenpresse zu Gast in der Höhle der Populisten. Konnte das gut gehen?

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Diskurssimulation im Petitionsausschuss

(Axel Stöcker, 10.10.2018) Wie der Petitionsausschuss die Chance zum Bürgerdialog verpasste. „AfD-Wähler zurückgewinnen“ lautete die Devise der Kanzlerin nach der Bundestagswahl. Und ihr neuer Fraktionsvorsitzender Ralph Brinkhaus legte erst kürzlich nach: Man müsse „einen neuen Anlauf nehmen“ um mit Protestwählern ins Gespräch zu kommen. Dabei müsse man ihnen zeigen: „Wir wollen euch nicht verurteilen, sondern eure Meinung ist uns wichtig“. Wenn dies mehr als Lippenbekenntnisse gewesen sein sollten, dann hat man eine große Chance zum Dialog grandios vergeigt, wie Axel Stöcker en dé­tail aufzeigt.

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„Qualitätsjournalisten“ produzieren niemals Fake-News, das machen nur die anderen!

(Axel Stöcker, 01.09.2018) Seit dieser Woche ist die Republik um einen Euphemismus reicher. Es geht um die gute alte „Zeitungsente“. Bekanntlich hat sie seit einiger Zeit schon eine schmuddelige Zwillingsschwester bekommen, die „Fake-News“, die immer dann herhalten muss, wenn die Ente von irgendwelchen nichtlinken Schmierfinken produziert wird. Axel Stöcker mit einem entlarvenden Bericht.

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Verschwimmende Grenzen – Wie Satire und Journalismus in Merkeldeutschland ineinanderfließen

(Axel Stöcker, 05.07.2018) Die SPD will keine „Haftlager“ – pardon – Transitzentren. Der Psychologe meint, es könne „jederzeit wieder krachen“ zwischen CDU und CSU. Der Politologe setzt dagegen, „die Koalition könne durchaus noch halten“. Merkel meint, „die Menschen“ müssten „den Eindruck“ bekommen, Recht und Ordnung würden durchgesetzt. Und die M- bzw. L-Medien berichten über diesen ganzen Schwachsinn weitgehend völlig unkritisch. Verschwimmen nicht nur die Staats- und Geschlechtergrenzen zunehmends, sondern auch die zwischen Journalismus und Satire, fragt Axel Stöcker.

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Maybrit Illner: Die implizite Frage des Robin Alexander

(Axel Stöcker, 16.06.2018) Ich schaue eigentlich keine Talkshows mehr. Immer dieselben Personen, die eingeladen werden – und die nicht eingeladen werden -, immer dieselben Feindbilder und immer dieselben Fragen, die nie beantwortet werden. Es lohnt sich schlicht nicht. Donnerstagabend machte ich angesichts der aktuellen Regierungskrise eine Ausnahme und schaute Maybrit Illner. Hauptsächlich deshalb, weil Robin Alexander dabei war, denn, auch wenn ich ihn an dieser Stelle schon kritisiert habe, der Welt-Journalist ist für mich einer der großen Lichtblicke seiner Zunft. Das sollte sich auch diesmal bestätigen.

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Was taugen dieser Bundestagspräsident, die Altparteien-Abgeordneten und „Qualitätsjournalisten“?

(Axel Stöcker) Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel habe alle Frauen, die ein Kopftuch tragen, als „Taugenichtse“ diskriminiert, meinte gestern unser amtierender Bundestagspräsident Wolfgang Abschottung lasse Europa in Inzucht degenieren Schäuble und erteilte ihr einen Ordnungsruf. Gegen diesen legte Frau Weidel Einspruch ein, über den der Deutsche Bundestag heute namentlich abstimmte. Hat Wolfgang das waren 100.000 Mark Schäuble Weidel absichtlich missverstanden respektive ihre Worte gezielt verdreht? Axel Stöcker geht den Dingen auf den Grund.

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Das Heucheln des Heimatministers

(Axel Stöcker) Was sich in Ellwangen abgespielt habe, sei „ein Schlag ins Gesicht der rechtstreuen Bevölkerung“ gewesen, diktierte unser neuer Innen- und Heimatminister Horst Seehofer den Journalisten gestern in die Feder respektive Tasten. Von einem „empörenden Sachverhalt“ sprach der CSU-ler, bei dem „das Gastrecht mit Füßen getreten“ worden sei. Was von solchen Beteuerungen zu halten ist? Axel Stöcker sagt es Ihnen.

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