Der tiefste Grund für die Degeneration der westlichen Welt

(Jürgen Fritz, 27.11.2019) „Ich glaube, dass es heutzutage kein interessanteres Thema gibt als die Bildung, als die Frage: Wie erziehen wir unsere Kinder? Welche Werte vermitteln wir Ihnen? Die Bildung ist das höchste Gut, das wir unseren Kindern bieten können.“ (Cat Stevens) – „Kinder werden als asoziale und egoistische Wesen geboren. Die Werte der Zivilisation, die des Menschen Gemeinschaft von der Horde unterscheidet, müssen ihnen erst nach und nach vermittelt werden. Das ist Aufgabe der Erziehung.“ (Ulrich Wickert) – „Es kann keine Revolution ohne radikale Veränderungen im Erziehungswesen geben.“ (H.G. Wells) – „Erziehung ist Erziehung zur Freiheit.“ (Ludwig Börne)

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Wie man ein guter Mensch wird: durch gute Handlungen

(Jürgen Fritz, 17.10.2019) „Das erste ist, dass der Mensch zu wissen beginnt, dass das Gute und Wahre etwas Höheres ist. Ganz äußerliche Menschen wissen nicht einmal, was gut und was wahr ist. Denn sie meinen, alles, was Gegenstand der Selbstliebe und Weltliebe ist, sei gut, und meinen, alles, was jene Liebe begünstigt, sei wahr.“ – Emanuel Swedenborg, Himmlische Geheimnisse, Nr. 20

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Analytisch und synthetisch wahre Sätze

(Jürgen Fritz, 02.08.2019) Wenn wir die Welt umfassend richtig beschreiben wollen, dann versuchen wir, möglichst viele, möglichst genaue wahre Sätze über sie zu formulieren. Mit beschreibenden Aussagen (deskriptiven Sätzen) beziehen wir uns also auf die Welt. Doch dabei gibt es zwei Formen von wahren Sätzen: analytische und synthetische Urteile. Was hat es damit auf sich? Was ist der Unterschied und was können wir daraus über die Welt und über uns selbst lernen?

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Ob Merkel sich das so vorstellte mit dem zur Blockflöte greifen?

(Jürgen Fritz, 11.03.2019) „Dann geht halt in die Kirchen, guckt Heiligenbilder an, greift zur Blockflöte und singt christliche Lieder“, so in etwa lautete der Ratschlag Angela I., als sie von besorgten Bürgern auf die von ihr selbst auch noch forcierte feindliche Übernahme unseres Landes angesprochen wurde. Diesen Ratschlag haben sich nun Melanie und Ruhrpott Roulette zu Herzen genommen, wenngleich wohl etwas anders als das von ihrer Majestät intendiert war. Kirche, Heiligenbilder, Blockflöte und christliche Lieder haben sie weggelassen, aber singen tun sie. Und wie!

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Das Grundproblem der liberalen Gesellschaft, die ihre Liberalität nicht absichert gegen ihre Feinde

(Jürgen Fritz, 19.01.2019) Wenn die liberale Zivilisation überleben, mithin ihre Variationsfreundlichkeit nicht einer fremden strikten Variationsfeindlichkeit kampflos preisgeben möchte, welche diese Offenheit und Freundlichkeit ausnutzt, dergestalt sie die liberale Gesellschaft mit ihrer Feindlichkeit infiltriert, um diese so gleichsam von innen zu zersetzen, so wird ein sich selbst erhalten-wollender Liberalismus nicht umhin kommen, das zu tun, was er ohnehin immer tun muss, wenn er sich selbst erhalten will: die Breite der geduldeten Varianz so begrenzen, dass sie das unterschiedlich Freundliche zulässt, nicht aber das ihm und überhaupt jeder Varianz Feindliche.

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Wo die Toleranz des Humanisten im Gegensatz zu der des Idioten endet

(Jürgen Fritz, 26.10.2018) „Die Menschen kommen durch nichts den Göttern näher, als wenn sie Menschen glücklich machen.“ – „Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.“ – In diesen beiden Zitaten von Marcus Tullius Cicero (106 – 43 v. Chr.) kommen die beiden Momente des Humanismus wunderbar zum Ausdruck. Doch was genau bedeutet Humanismus im Gegensatz zur Humanität und zum Humanitarismus und wo endet die Toleranz des Humanisten gegenüber der des Idioten?

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