Wie konnte es mit CDU und CSU so weit kommen?

(Jürgen Fritz, 07.10.2018) Viele fragen sich immer wieder, wie es mit der CDU – und langsam auch der CSU – nur so weit kommen konnte, dass sie immer mehr zu einer grünen Sozi-Partei wurde, quasi einer grünlackierten SPD 2.0, die jetzt sogar schon offen überlegt, mit der SED-Nachfolgerin zu koalieren. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum Einen spielen hier natürlich machtstrategische Erwägungen eine Rolle, es kommt aber noch etwas anderes hinzu. Um das zu verstehen, muss man in die Tiefenschichten der Seelen vordringen, denn hier spielte sich Entscheidendes ab.

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26 Prozent: Jetzt gibt es wohl kein Halten mehr für die Union

(Jürgen Fritz, 02.10.2018) Kennen Sie das Gefühl, wenn man nachts im Traum einen Sprung wagt, aber dort, wo man landen möchte, abrutscht, keinen Halt findet und dann in die Tiefe stürzt, immer weiter und immer tiefer, im Magen zieht es sich schon zusammen und man antizipiert bereits den unfassbar harten Aufschlag, der ja irgendwann kommen muss, ja man spürt ihn schon regelrecht, es tut schon weh, während man noch im Fallen ist, wenngleich dieses Fallen gar nicht mehr aufhören möchte? Kennen Sie dieses Gefühl? Ich glaube, immer mehr CDU-ler und CSU-ler kennen es auch. Und wissen Sie was? Ich glaube, bei denen ist das keine rein nächtliche Angelegenheit.

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Regieren bis zur Haftunfähigkeit?

(Jürgen Fritz, 28.09.2018) CDU plus CSU zusammen gerade noch bei 27 Prozent. Merkels Chefeinpeitscher im Bundestag von der eigenen Fraktion gegen ihren ausdrücklichen Willen abgewählt. „Na und?“, sagt die ewige Kanzlerin. „Ich bin quicklebendig und werde niemals abtreten. Niemals! Und wenn ihr eine andere wählt, dann haben wir halt zwei Kanzlerinnen und die andere werde ich dann auch wegmobben. Ihr glaubt doch nicht, dass meine kleinen CDU-Hündchen es jemals wagen werden, gegen mich aufzubegehren!“

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Kauder abgewählt – Merkels Machtimperium bröckelt immer mehr

(Jürgen Fritz, 26.09.2018) Er war Merkels wichtigste Machtstütze im Parlament: Volker Kauder. Fast 13 Jahre lang war er Fraktionschef der Union und hat sich unter den eigenen Leuten als Merkels Einpeitscher viele Feinde gemacht. Gestern stellte er sich zur Wiederwahl. Erstmals seit 1973 gab es mehrere Kandidaten zur Auswahl. Erstmals musste sich Merkels Mann einem Herausforderer stellen: dem 50-jährigen Ralph Brinkhaus (CDU). Ein Sieg wurde diesem im Vorfeld nicht zugetraut, allenfalls ein Achtungserfolg. Vor der Wahl war aber klar: Jede Stimme für Brinkhaus ist ein Statement für einen Neubeginn der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und zugleich ein Statement gegen Merkel. Doch dann geschah das nicht für möglich Gehaltene.

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Das kollektive Versagen der Altparteien: Zeit, den Parteienstaat zu überwinden

(Boris Blaha, 24.09.2018) Alle bundesdeutschen Altparteien machten 1989 so weiter, als sei nichts geschehen. Dieses kollektive Versagen macht die Frage unvermeidlich, ob der bundesdeutsche Parteienstaat die angemessene politische Ordnung ist, um in einer zunehmend unübersichtlicher werdenden Welt bestehen zu können. Politisch gesehen, wird nichts mehr bleiben, wie es war. Die Lawine rollt, wie Fritz Goergen treffend zu sagen pflegt. Es ist daher an der Zeit, sich von der bequemen Anhänglichkeit an das Gewohnte und Vertraute zu lösen und sich frei zu machen für einen neuen Aufbruch. Etwas Besseres als jetzt finden wir nämlich allemal, so Boris Blaha.

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CDU nur noch 3,5 Punkte vor der AfD

(Jürgen Fritz, 11.09.2018) Bei den schwedischen Reichstagswahlen am Sonntag kamen die Schwedendemokraten, die bei uns in etwa der AfD entsprechen, auf 17,6 Prozent. Fast das identische Ergebnis würde die AfD derzeit bei Bundestagswahlen erzielen, nämlich 17,5 Prozent. Damit stellt die Alternative für Deutschland ihren bisherigen Rekordwert ein. Auf den niedrigsten Stand, den INSA jemals gemessen hat, fällt dagegen die Union und hier ganz besonders die CDU.

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Umfrage: Sollten Merkel, CDU, SPD, Grüne, Linke, ARD und ZDF vom Verfassungsschutz beobachtet werden?

(Jürgen Fritz, 07.09.2018) Es gibt massive Hinweise, dass die Kanzlerin, die schwarz-rote Bundesregierung, CDU und SPD darauf hinarbeiten, die Bundesrepublik Deutschland in ihrer verfassungsmäßigen Ordnung zu zerstören, dass Grüne und Linkspartei sie dazu anstiften und vor sich her treiben, ferner dass ARD und ZDF per Dauermanipulation der Bevölkerung dabei mithelfen und all die Genannten inzwischen darauf hinwirken, das Volk gegeneinander aufzuhetzen. Sollte der Verfassungsschutz die Genannten unter Beobachtung stellen, um noch Schlimmeres abzuwenden und die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen?

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Was ist nur aus der CDU geworden? – Der Ausverkauf einer Partei

(Stefan Groß, 27.08.2018) Die CDU hat schon bessere Tage erlebt. Der Streit mit der Schwester hat dem Image geschadet und mit Daniel Günther werden inzwischen sogar Stimmen laut, die mit der Linkspartei eine Koalition anstreben. Was ist nur aus der CDU geworden? Statt christlicher Tugenden werden Multi-Kulti und Gender-Mainstreaming zum Religionsersatz. Mit Merkel geht der Ausverkauf der Partei weiter. Stefan Groß legt die Finger in die Wunden.

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CDU fällt auf 22 Prozent

(Jürgen Fritz, 16.08.2018) CDU plus CSU liegen laut INSA-Meinungstrend aktuell zusammen bei 29 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert, den INSA jemals ermittelte. Auch der ARD-Deutschlandtrend sieht die Union derzeit bei 29 Prozent, alle anderen bei maximal ein bis zwei Punkten mehr. Noch interessanter aber wird es, wenn man sich anschaut, wie sich diese 29 Prozent zusammensetzen und wie sich dies die letzten Wochen verändert hat.

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Hessenwahl: Ist die CDU eine wählbare Partei?

(Jürgen Fritz, 11.08.2018) Seit nunmehr acht Jahren ist Volker Bouffier Ministerpräsident des Landes Hessen und das möchte er auch noch einige Jahre weiter bleiben. In gut zwei Monaten muss der CDU-Politiker sich aber dem Wahlvolk stellen. Höchste Zeit, den Landesvater und seine Partei ein wenig unter die Lupe zu nehmen.

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Es waren einmal zwei Volksparteien

(Klaus Horst Krömmelbein, 04.08.2018) Die erste größere Veränderung im Parteienspektrum sahen wir Anfang 1980 mit der Entstehung der Grünen, die 1983 erstmals in den Bundestag einzogen. Die zweite größere Veränderung ergab sich nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990, als die SED sich weigerte, sich aufzulösen und ihr Parteivermögen dem Volk zurückzugeben, sich einfach in PDS umbenannte, später dann, nach dem Zusammenschluss mit der WASG, in „Die Linkspartei.PDS“ und schließlich in „Die Linke“. Doch die größte Umwälzung im deutschen Parteienspektrum, die vieles verändern würde, sollte erst noch folgen. Klaus Horst Krömmelbein betrachtet das Ganze etwas genauer.

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AfD schießt im Saarland von 6 auf 15 Prozent nach oben

(Jürgen Fritz, 23.06.2018) Zuerst stieg die AfD diese Woche in Rheinland-Pfalz und in Hessen auf neue Rekordhochs, nun auch noch im Saarland. Allein der Ausdruck „Allzeithoch“ stellt hier sogar noch eine drastische Untertreibung dar. Denn in dem kleinen Flächenland im Südwesten steigt die Alternative für Deutschland nicht nur ein, zwei Punkte höher als je zuvor, sondern erreicht Dimensionen, die man dort noch vor wenigen Monaten für unmöglich gehalten hätte.

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So spricht der Feind, wenn er unter sich ist

(Annegret Kramp-Karrenbauers Brief an die CDU-Mitglieder, 22.06.2018) Nachdem der Asylstreit in der Union letzte Woche eskalierte, schrieb die neue CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer (Klein-Merkel bzw. Merkel 2.0) einen Brief an alle Mitglieder. In diesem bat sie um Unterstützung für die Position der CDU – und kritisierte die CSU. Damit schürte die Kammerzofe den Konflikt mit der CSU noch mehr an. Seehofers nur allzu verständliche Reaktion: “Frau Kramp-Karrenbauer stellt uns als Provinzfürsten aus Bayern hin, die die europäische Idee nicht verstanden haben”. Jürgen Fritz Blog dokumentiert hier unverändert und ohne weiteren Kommentar, was Kramp-Karrenbauer an die noch immer folgsamen CDU-Mitglieder schrieb, um sie auch weiterhin bei der Stange zu halten.

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Maybrit Illner: Die implizite Frage des Robin Alexander

(Axel Stöcker, 16.06.2018) Ich schaue eigentlich keine Talkshows mehr. Immer dieselben Personen, die eingeladen werden – und die nicht eingeladen werden -, immer dieselben Feindbilder und immer dieselben Fragen, die nie beantwortet werden. Es lohnt sich schlicht nicht. Donnerstagabend machte ich angesichts der aktuellen Regierungskrise eine Ausnahme und schaute Maybrit Illner. Hauptsächlich deshalb, weil Robin Alexander dabei war, denn, auch wenn ich ihn an dieser Stelle schon kritisiert habe, der Welt-Journalist ist für mich einer der großen Lichtblicke seiner Zunft. Das sollte sich auch diesmal bestätigen.

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Was, wenn es zu Neuwahlen kommen sollte?

(Jürgen Fritz, 15.06.2018) Die Merkel IV-Regierung steckt in einer tiefen Krise. Ja es gibt Hinweise, dass das Ende Merkels nahe sein könnte. Die Noch-Kanzlerin scheint mit ihrer „Flüchtlings“- und Migrationspolitik auf ganzer Linie gescheitert. Ihr eigener Innenminister, die CSU und Teile der eigenen Partei stellen sich immer mehr gegen sie. Doch was passiert, wenn Merkel zurücktritt? Kommt dann ihre Kammerzofe Kramp-Karrenbauer (Klein-Merkel) oder könnte es gar Neuwahlen geben?

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