Annalena Baerbock: keine Juristin, aber Völkerrechtlerin?

(Jürgen Fritz, 21.05.2021) Die Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidatin der Grünen setzt sich selbst gerne als „Völkerrechtlerin“ in Szene. Unter einem Völkerrechtler versteht man normalerweise einen Juristen mit Spezialkenntnissen auf dem Gebiete des Völkerrechts, also ein Jurist, der sich auf Völkerrecht spezialisiert hat. Ob man dies in Bezug auf Annalena Baerbock tatsächlich behaupten kann, ist derzeit umstritten.

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Frau Baerbock, ich bin verwirrt. Haben Sie denn nun oder haben Sie nicht?

(Jürgen Fritz, 19.05.2021) Liebe Frau Baerbock, ich bin zunehmend verwirrt über das, was die letzten Tage bezüglich Ihrer eigenen Bildungsangaben berichtet wird. Diese hätten gar nicht gestimmt, Sie hätten diese dann stillheimlich verändert, nachdem dies aufgedeckt worden war. Zugleich haben Sie Ihren innerparteilichen Konkurrenten um die grüne Kanzlerkandidatur, Robert Habeck, der ja zumindest …

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Scharfe Kritik von jüdischen Gemeinden und Antisemitismus-Beauftragtem an Luisa Neubauer

(Jürgen Fritz, 12.05.2021) Es hagelt nur so an Kritik an der FFF-Aktivistin Luisa Neubauer. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung mahnt an, sich seiner Verantwortung für die deutsche Geschichte bewusst zu sein, bevor man solch schwere Vorwürfe erhebe. Jüdische Gemeinden finden es befremdlich, wie Neubauer den Vorwurf des Antisemitismus strategisch einsetzt. Und die FAZ spricht von Verabreichung von Kainsmalen, geschmackloser Einschüchterung und autoritärem Denken.

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Laschet wirkt

(Jürgen Fritz, 28.04.2021) Am Montagvormittag, dem 19. April, verkündete Robert Habeck, dass Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin der Grünen ins Rennen gehe. In der Nacht auf Dienstag, den 20. April, entschied der Bundesvorstand der CDU für die gesamte Union, Armin Laschet zum Kanzlerkandidaten von CDU und CSU zu machen und verkündete dies am Dienstag. Zu dem Zeitpunkt standen CDU/CSU bei fast 29 Prozent. Was sich seither tut, ist bemerkenswert.

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Zum 1. Mai ein Streifzug durch die Protestgeschichte

(Herwig Schafberg, 28.04.2021) Wo einst die Rote Fahne im Kampf für Arbeiterrechte vorangetragen wurde, wird heute eher die Regenbogenfahne gezeigt, mit der für Vielfalt und damit verknüpfte Gruppenrechte demonstriert wird. Doch wer tritt noch für die Rechte weißer heterosexueller Männer ein, die vom sozialen Abstieg bedroht oder schon arbeitslos oder prekär beschäftigt sind?

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Der Sieger heißt Winfried Kretschmann

(Thomas Schmid, 08.04.2021) Aus der Landtagswahl in Baden-Württemberg waren Die Grünen nochmals gestärkt hervorgegangen und hatten nun die Wahl, wen sie sich als Koalitionspartner aussuchen wollen, erneut die CDU oder die SPD plus FDP (Ampel). Trotz großer Bedenken gegen eine Wiederauflage der grün-schwarzen Koalition innerhalb seiner Partei hat Winfried Kretschmann sich doch durchsetzen können. Dazu ein Kommentar von Thomas Schmid.

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Glanzlos, mutlos, orientierungslos: Die üble Lage der CDU

(Werner J. Patzelt, 26.03.2021) Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz offenbarten gleich mehrere Probleme der CDU. Eines davon: die inhaltliche Entkernung im Laufe des letzten Jahrzehnts. Die Zukunft der Partei am Ende der Ära Merkel ist ungewiss. Der emeritierte Professor für Politikwissenschaft und Buchautor Werner J. Patzelt zeigt auf, wie es zu dem Niedergang der CDU kommen konnte, was dahinter steckt.

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Kanzlerdirektwahl: Laschet verlöre gegen jeden, auch gegen Baerbock

(Jürgen Fritz, 25.03.2021) Die SPD wird mit Olaf Scholz als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl gehen. CDU/CSU und die Grünen wollen ihren Kandidaten im April, Mai bestimmen. Könnten die Bürger den Kanzler direkt wählen, käme Habeck derzeit auf etwas bessere Ergebnisse als Baerbock. Bei der Union käme Söder auf doppelt so hohe Werte wie Laschet, würde Scholz, Habeck und Baerbock klar deklassieren. Laschet dagegen würde gegen jeden verlieren. Egal wen die Grünen aufbieten, Laschet wäre immer Letzter.

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CDU fällt in Landtagswahlen auf historische Tiefpunkte, AfD verliert jeden Dritten ihrer Wähler

(Jürgen Fritz, 15.03.2021) In Baden-Württemberg triumphiert Winfried Kretschmann (Grüne), in Rheinland-Pfalz Malu Dreyer (SPD). Die CDU fällt dagegen in beiden Landtagswahlen in bislang unvorstellbare Bereiche. Der größte Wahlverlierer ist aber zweimal die AfD, die 35 von 100 ihrer Wähler verliert, in absoluten Zahlen wegen der geringeren Wahlbeteiligung sogar über 40. Die Linke bleibt im Niemandsland, die FDP durchwachsen. Einen Überraschungserfolg erzielen dagegen die Freien Wähler.

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So wird die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ausgehen

(Jürgen Fritz, 14.03.2021) Mehr als drei Millionen Bürger sind heute in Rheinland-Pfalz aufgerufen, ihren Landtag neu zu wählen. Mit 4,1 Millionen Einwohnern ist es bevölkerungsmäßig das sechstgrößte der sechzehn Bundesländer. Wie werden die Rheinland-Pfälzer heute entscheiden? Hier die Sonntagmorgen-Prognose von Wahl-O-Matrix.

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So wird die Landtagswahl in Baden-Württemberg ausgehen

(Jürgen Fritz, 14.03.2021) Baden-Württemberg wählt heute seinen Landtag neu. Mit 11,1 Millionen Einwohnern ist BW nach NRW und Bayern das bevölkerungsreichste Bundesland mit mehr Bürgern als Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland und Bremen zusammen. Wie werden die 7,7 Millionen wahlberechtigen Baden-Württemberger heute entscheiden? Hier die Sonntagmorgen-Prognose von Wahl-O-Matrix.

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Baden-Württemberg: Grün-Rot ganz dicht an Mehrheit dran

(Jürgen Fritz, 05.03.2021) Neun Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg zeichnet sich deutlich ab, dass Die Grünen mit ihrem amtierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann wohl wieder als stärkste Partei aus der Wahl hervorgehen werden und zwar noch klarer als 2016. Der CDU, die in BW 1976 noch auf fast 57 Prozent kam, und der SPD droht jeweils ihr schlechtestes Ergebnis seit Bestehen des Bundeslandes. Gleichwohl ist Grün-Rot ganz nah an einer Mehrheit dran.

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Hanau: Wer in seinem Gedenken den Namen der ermordeten Gabriele Rathen unterschlägt

(Jürgen Fritz, 19.02.2021) Heute vor einem Jahr erschoss der 43-jährige Tobias Rathjen in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund, außerdem seine 72-jährige Mutter und schließlich sich selbst. Viele erinnern heute ehrenwerterweise der Ermordeten. Doch die meisten gedenken nur neun der zehn Ermordeten. Das zehnte Opfer scheint sie nicht zu interessieren, geschweige denn des Erinnerns würdig zu sein, denn Gabriele Rathjen konnte ja keinerlei „Einwanderungsgeschichte“ vorweisen.

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