Söder-Effekt? Machtkampf schadet der Union bislang nicht, im Gegenteil: sie steigt

(Jürgen Fritz, 18.04.2021) Bis zum Ende dieser Woche wollten der CDU-Vorsitzende Armin Laschet und der CSU-Chef Markus Söder ausmachen, wer der Kanzlerkandidat der Union wird. Noch immer gibt es keine Einigung zwischen den beiden. CDU und CSU würden sich gegenseitig zerfleischen und die Union würde schweren Schaden nehmen, meinen nicht wenige. Neueste Erhebungen aus dieser Woche zeigen aber etwas völlig anderes.

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Die Bürger wollen Söder

(Jürgen Fritz, 16.04.2021) Es sind keine „Momentaufnahmen“, die Ergebnisse sind seit 14 Monaten eindeutig: Die Wähler wollen auf keinen Fall Armin Laschet als Bundeskanzler haben. Fünf aktuelle Erhebungen zeigen dies nochmals überdeutlich. Markus Söder hat dagegen enorme Zustimmungswerte in der Bevölkerung, die teilweise noch höher sind als die von Angela Merkel, sehr viel besser als die von Scholz, Habeck, Laschet und Baerbock.

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Kanzlerdirektwahl: Laschet verlöre gegen jeden, auch gegen Baerbock

(Jürgen Fritz, 25.03.2021) Die SPD wird mit Olaf Scholz als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl gehen. CDU/CSU und die Grünen wollen ihren Kandidaten im April, Mai bestimmen. Könnten die Bürger den Kanzler direkt wählen, käme Habeck derzeit auf etwas bessere Ergebnisse als Baerbock. Bei der Union käme Söder auf doppelt so hohe Werte wie Laschet, würde Scholz, Habeck und Baerbock klar deklassieren. Laschet dagegen würde gegen jeden verlieren. Egal wen die Grünen aufbieten, Laschet wäre immer Letzter.

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Nicht mal 15 Prozent halten Laschet für den richtigen Kanzlerkandidaten der Union

(Jürgen Fritz, 16.03.2021) Vor elf Monaten stiegen CDU/CSU erstmals seit Jahren wieder auf 36 bis 38 Prozent. Nun droht die Union, wieder unter 30 Prozent zu fallen. INSA sieht sie bereits bei 29,5. Natürlich liegt das nicht ausschließlich am neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet, aber wie ein Retter in der Krise wirkt dieser wahrlich nicht. Nicht einmal 15 Prozent der Deutschen sehen ihn als den richtigen Kanzlerkandidaten der Union an, am ehesten noch die Anhänger der Linkspartei.

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Die Linke fällt erstmals seit über einem Jahr hinter die FDP zurück

(Jürgen Fritz, 28.02.2021) Sieben Monate vor der Bundestagswahl zeigt sich die FDP im Aufwind, steigt wieder auf fast 8 Prozent. Die Linke dagegen, die bis Mitte 2018 Werte um die 11 Prozent erreichte, fällt inzwischen unter 7,5 Prozent und liegt damit erstmals seit über einem Jahr auf dem letzten Platz der sechs Bundestagsfraktionen. Und die Union liegt erstmals seit Anfang April 2020 klar unter 35 Prozent.

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K-Frage: Deutsche und Unions-Wähler sehen Spahn als ähnlich ungeeignet wie Laschet

(Jürgen Fritz, 12.01.2021) SPIEGEL und BILD berichten, dass Jens Spahn, der nach vorne zum „Team Laschet“ gehört, im Hintergrund seine eigenen Chancen sondiert auf eine Kanzlerkandidatur. Im „Team Laschet“ scheint man sich, sobald die Türen verschlossen sind, nicht so ganz einig zu sein, wer Koch und wer Kellner ist. Eine aktuelle Erhebung von Civey zeigt nun: sowohl die Deutschen insgesamt als auch die Unions-Wähler wollen weder Laschet noch Spahn, sondern zwei andere.

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In Bayern erfährt Friedrich Merz mehr Zustimmung als Röttgen und Laschet zusammen

(Jürgen Fritz, 06.01.2021) Bayern ist nur eines von 16 Bundesländern, aber mit über 13,1 Millionen Menschen das mit den zweitmeisten Bewohnern (ca. 16 Prozent von ganz Deutschland). CSU-Mitglieder dürfen natürlich nicht den CDU-Vorsitzenden wählen, gleichwohl ist es nicht uninteressant, wie die drei Anwärter auf den Parteivorsitz bei der bayerischen Bevölkerung ankommen. Und diese haben eine mehr als klare Präferenz.

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Fast 70 Prozent halten Laschet als Kanzlerkandidat für ungeeignet und es werden immer mehr

(Jürgen Fritz, 23.11.2020) Seit mehr als einem halben Jahr liegt die Union in sämtlichen Umfragen nicht nur weit vor allen anderen, sie ist fast doppelt so stark wie der Zweitplatzierte. Ohne CDU/CSU scheint es keinerlei mögliche Regierungskoalition zu geben. Insofern gilt auch ab 2021 ein Unionskanzler als die mit großem Abstand wahrscheinlichste Option. Ein möglicher Kandidat hierfür wäre Armin Laschet. Doch dessen Bewertung durch die Bürger fällt mehr als ernüchternd aus.

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NRW: Laschet-CDU stürzt seit April von 40 auf 34 Prozent

(Jürgen Fritz, 04.09.2020) Bei 40 Prozent stand die CDU Mitte April in NRW. Damit lag sie über den bundesweiten Werten der Union. Doch während CDU/CSU bis Ende August nur ca. 1,5 Punkte verloren haben, sackte die von Ministerpräsident Armin Laschet angeführte NRW-CDU in den letzten viereinhalb Monaten um volle 6 Punkte ein auf nun 34 Prozent. Das heißt, sie verlor 15 von 100 Anhängern.

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SPD nominiert Olaf Scholz zu ihrem Kanzlerkandidaten

(Dokumentation, 10.08.2020) Olaf Scholz wurde heute Vormittag auf Vorschlag der SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sowohl vom SPD-Präsidium als auch dem Parteivorstand einstimmig zum Kanzlerkandidaten der SPD nominiert. Damit ist die 14,4 Prozent-Partei, wie erwartet, die erste, die sich aus der Deckung traut und das bereits 13 Monate vor der Bundestagswahl.

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14,4 Prozent-Partei will eigenen Kanzlerkandidaten nominieren

(Jürgen Fritz, 09.08.2020) Die SPD will auch mal wieder irgendwo die Erste sein. Bei Bundestagswahlen gelang ihr das seit 2002 nicht mehr. Damals schaffte sie es mit Gerhard Schröder als Kanzler letztmals vor der Union zu liegen mit 0,01 Punkte Vorsprung: 38,52 gegenüber 38,51 Prozent. 1998 holte Schröder sogar fast 41 Prozent und unter Helmut Schmidt und Willy Brandt kam die SPD an die 43, einmal fast 46 Prozent. Davon sind die Sozis inzwischen aber nicht nur meilenweit, sondern Lichtjahre entfernt. Das hindert die nunmehr 14,4 Prozent-Partei aber nicht daran, einen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen zu wollen. Wenigstens hier will sie mal vor allen anderen liegen.

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So würden die Deutschen heute wählen

(Jürgen Fritz, 09.08.2020) Im Wahl-O-Matrix-Mittel aller Institute stehen CDU/CSU inzwischen gut 19 Punkte vor den Grünen und mehr als 23 Punkte vor der SPD. Auf 100 Unions-Wähler kämen gerade noch 38 SPD-Wähler. Grün-Rot-Dunkelrot liegen zusammen lediglich bei 40,6 Prozent, nicht viel mehr als die Union alleine. Die AfD kann sich leicht erholen und klettert wieder über 10 Prozent. Die Linke verharrt unter 8, die FDP unter 6 Prozent.

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