Für diese Zeilen hat Facebook mich für 30 Tage gesperrt

Von Jürgen Fritz, Mo. 26. Nov 2018, Update Di. 27. Nov 2018

Nachdem Facebook mich, zumindest was Totalsperrungen anbelangt, über ein halbes Jahr lang in Ruhe ließ, erfolgte nun gestern Nachmittag die achte Sperrung, zum fünften Mal für 30 Tage. Waren die Gründe bisher fast immer die vorgebliche „Diskriminierung“ anderer Kulturen und Weltanschauungen, vor allem einer ganz bestimmten, die in Deutschland schon lange nicht mehr ohne weiteres öffentlich kritisiert werden darf, so war der Grund nun erstmals Kritik am weiblichen Geschlecht, den Grünen und Frauenquoten. Aber lesen Sie selbst.

Wegen dieser Zeilen hat Facebook mich erneut für 30 Tage gesperrt

„Die Frau weicht nicht vor einer Idee zurück, sondern vor dem sozialen Druck einer Idee.“ (Nicolás Gómez Dávila) Nahezu die gesamte westliche Welt ist zu einem gigantischen Weib degeneriert, einem Weib, das unsere speziellen Freunde sich zu nehmen beschlossen haben und das sich bereitwillig nehmen lässt, ohne dem ernsthaften Widerstand entgegenzusetzen oder gar selbst in die Eroberung überzugehen. An dieser Verweibischung wird die westliche Welt zu Grunde gehen, denn sowohl die höchsten Dinge wie auch das entschieden Wehrhafte und die Eroberung sind dem Weibe weitgehend fremd, von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen. Nirgends aber sehen wir diese Entwicklung schärfer als bei den Grünen, welche nun bereits nach Frauenquoten lechzen.“

8. Sperre

Begründung der Aussperrung

Facebook bezeichnet diese kritischen Anmerkungen als „Hassrede“. Ich gehe davon aus, dass man mir unterstellt, ich würde Frauen, damit eine benachteiligte, unterdrückte, besonders schützenswerte Gruppe „hassen“ und zu Gewalt oder weiterer Unterdrückung dieser benachteiligten Gruppe aufrufen, indem ich zum Beispiel Frauenquoten kritisiere.

Ferner könnte der Vorwurf lauten, ich rufe zum Widerstand gegen eine nicht friedliche Übernahme Europas durch Immigranten aus zwei speziellen, ebenfalls besonders schützenswerten, weil unterdrückten Kulturräumen auf. Man weiß es ja nie so genau, weil Facebook nicht nur rechtswidrig löscht und sperrt, sondern diese Eingriffe auch nie konkret begründet. Dass man mich wegen Kritik an den Grünen gesperrt hat, vermute ich jetzt mal nicht. Oder werden diese auch bald als unterdrückte, besonders schützenswerte Gruppe deklariert?

Ich habe gestern, gleich nachdem die Sperrung um 16:30 Uhr erfolgte, eine Überprüfung beantragt, aber bis heute morgen noch keine Antwort erhalten, gehe auch nicht wirklich davon aus, dass Facebook das nochmal korrigiert. Meine Klage gegen Facebook wegen der ersten sieben Sperrungen vor dem Landgericht Hamburg ist noch im Gange. Dass die Facebook-Gemeinschaftsstandards unwirksam sind, wurde bereits von mehreren deutschen Gerichten festgestellt, doch das schert das Unternehmen, das eng mit der deutschen Bundesregierung zusammenarbeitet, um Kritiker mundtot zu machen, wenig.

Was ist dazu zu sagen?

Mir zu unterstellen, meine Rede wäre von Hass getrieben, ist nicht nur absurd, sondern auch eine Unverschämtheit, vor allem durch keine einzige Zeile zu belegen. Ich hasse weder Frauen im allgemeinen noch eine Gruppe von Frauen. Und schon gar nicht rufe ich zu Gewalt gegen Frauen auf. Ganz im Gegenteil, ich mag und schätze Frauen. Ich gehe mal davon aus, dass meine Partnerin das bestätigen könnte. Ich finde sogar, dass unsere Frauen vor Übergriffen von Immigranten aus speziellen Kulturräumen und überhaupt vor männlicher Gewalt sehr viel besser geschützt werden müssen und habe gestern, einige Stunden vor der Sperrung, noch einen Artikel über die von mir überaus geschätzte Hannah Arendt publiziert.

Ich sehe aber auch, dass Gesellschaften, in denen der Einfluss der Frauen in der Politik sehr groß wird, meist verweichlichen und ihre Wehrhaftigkeit verlieren und halte überhaupt nichts von Frauenquoten. Jede Quote ist immer eine Bevormundung der Wahlberechtigten, weil diese dann nicht mehr frei nach ihrer Einschätzung der Eignung abstimmen können. Außerdem ist jede Quote immer eine Diskriminierung derjenigen, die nicht zur Gruppe der besonders Geförderten gehören.

Und wenn man fehlende Wehrhaftigkeit gegenüber einer Übernahme des eigenen Erdteils und Landes durch kulturfremde Immigranten nicht mehr kritisieren darf, dann ist es wohl nur noch ein Schritt, dass Bücher wie Thilo Sarrazins „Feindliche Übernahme“ auf den Index kommen und dann im übernächsten Schritt ganz verboten werden, so wie ja im UN-Migrationspakt auch vorgesehen ist, Kritik an der Massenmigration zu sanktionieren.

Fazit und Ausblick

Insgesamt ist die Entwicklung klar vorgezeichnet. Freies Denken, freies Sprechen und Schreiben werden jedes Jahr mehr eingeschränkt werden. Kritik am Regierungskurs wird es in wenigen Jahrzehnten kaum noch geben. Dr. Titus Gebel beschreibt es in seinem Zukunftsszenarium Nummer 1, Nannytopia, wie folgt:

„Einwände dergestalt, dass eine solche Bevorzugung von Frauen im Widerspruch zur These der Gleichheit der Geschlechter stünde, werden als strafbare Genderhetze verfolgt. (…) Schließlich sehen die Weisen die Zukunft der Menschheit in einer einheitlichen Mischform. Daher werden Migrationsströme planmäßig so gelenkt, dass sich eine größtmögliche Vermischung der Ethnien ergibt. Lokale Widerstände werden gegebenenfalls gewaltsam niedergeschlagen, auch Zwangsumsiedlungen sind kein Tabu mehr. Wissenschaftler, deren Erkenntnisse von den Überzeugungen der Weltregierung abweichen, erhalten über kurz oder lang keine Förderung mehr.“

Ich wünsche mir weder ein Nannytopia (mehr Politik) noch ein Weltkalifat (mehr Religion), sondern ein Dezentralia (mehr Freiheit und Selbstbestimmung). Dafür nicht mehr öffentlich werben zu dürfen und Nannytopia sowie das Weltkalifat nicht mehr öffentlich kritisieren zu dürfen, zeigt wohl, wie weit wir bereits auf dem Weg nach Nannytopia und/oder dem Weltkalifat unterwegs sind. Es liegt an uns, einen anderen Weg einzuschlagen. Dafür werde ich weiter werben und jede Entwicklung weg von den Grund- und Freiheitsrechten so heftig ich nur kann kritisieren, so man das zulässt.

Update 27.11.2018

Facebook hat nach meinem Einspruch die Sperrung heute morgen wieder aufgehoben:

„Dein Beitrag wird jetzt wieder auf Facebook angezeigt. Es ist tut uns leid, dass wir uns geirrt haben.“

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Titelbild: Facebook-Screenshot

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