Warum es keine Einheit in der Opposition geben kann

(Jürgen Fritz, 01.10.2019) Derzeit dominiert in der gesamten westlichen Welt der grüne, sozialistische oder sozialdemokratische Zeitgeist. Gegen diesen kann man aus zwei gänzlich verschiedenen Richtungen opponieren, die diametral so entgegengesetzt sind, dass es hier keine echte innere Verbindung gibt jenseits des einen Punktes, dass man diese autorassistischen Kräfte, welche die gesamte Gesellschaft im Griff haben und zu zerstören drohen, kategorisch ablehnt, das aber eben aus völlig unterschiedlichen Gründen.

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Echte und falsche Toleranz und Bescheidenheit

(Jürgen Fritz, 29.09.2019) Toleranz oder Duldsamkeit bedeutet im allgemeinen, dass man Dinge, die man selbst nicht gut, vielleicht sogar falsch oder schlecht findet, erträgt, dass man Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten anderer bis zu einem gewissen Grade gelten lässt oder aushält. Toleranz ist dabei weniger als Akzeptanz, mit der ein Gutheißen einhergeht, kein Ertragen oder Aushalten. Eine maßvolle, aber nicht grenzenlose Toleranz könnte man dabei, wie auch die Bescheidenheit, also die freiwillige Selbstbeschränkung als Kontrapunkt zur Geltungssucht, als Tugend auffassen. Dabei gilt es jedoch eine wahre und eine falsche Toleranz und Bescheidenheit zu unterscheiden.

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Markus Krall: Wenn der Euro nicht scheitert, scheitert Europa

(Jürgen Fritz, 26.09.2019) Unser System ist so fundamental entgleist, dass es nicht mehr repariert werden kann, ohne dass der Euro scheitert, sagt der Banken- und Finanzexperte Dr. Markus Krall. Das Scheitern des Euro sei die notwendige Voraussetzung für die Reparatur unseres Geldsystems und damit für das Überleben Europas. Der Satz der Kanzlerin, dass Europa scheitere, wenn der Euro scheitert, könnte falscher gar nicht sein. Er müsse um 180 Grad umgedreht werden: Wenn der Euro nicht scheitert, dann scheitert Europa. Und zwar unter Garantie!

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Gehirn und Geist oder: das göttliche Moment in uns

(Jürgen Fritz, 25.09.2019) „Die Tatsache, dass das Gehirn die physikalische Grundlage menschlichen Denkens ist, wird heute allgemein akzeptiert.“ (B.F. Skinner) „Wenn das Gehirn des Menschen so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, dann wären wir so dumm, dass wir es trotzdem nicht verstehen könnten.“ (Jostein Gaarder)

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Grüne und „Klimaretter“ sind keine „Gesinnungsethiker“, sondern inverse Rassisten

(Jürgen Fritz, 22.09.2019) Immer wieder ist zu lesen, Gutmenschen, Grüne und „Klimaretter“ seien „Gesinnungsethiker“. Ich halte diese Rubrizierung für nicht richtig. Sie alle sind primär, übrigens genau wie Sozialisten und Nazis, Teleologen (aus griech.: télos = Ziel), natürlich mit sehr unterschiedlicher Zielsetzung. Sobald das verstanden ist, wird auch klar, warum all diese Ideologen oft bis zum Äußersten bereit sind, wenn es sein muss, nur um das jeweilige Ziel, das als höherwertig angesehen wird, zu erreichen. Für sie alle gilt nämlich der Grundsatz: Der Zweck heiligt die Mittel.

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Sein-Sollen-Fehlschluss und naturalistischer Fehlschluss: Was ist der Unterschied?

(Jürgen Fritz, 21.09.2019) In seinem berühmten Werk A Treatise of Human Nature (Ein Traktat über die menschliche Natur) stellte der schottische Philosoph David Hume 1739/40 bereits fest, dass aus einem Sein kein Sollen geschlossen werden könne. Dieser Sein-Sollen-Fehlschluss, auch Humes Gesetz genannt, wird häufig auch als naturalistischer Fehlschluss bezeichnet beziehungsweise mit diesem verwechselt. Doch der naturalistische Fehlschluss nach George Edward Moore ist wieder etwas anders. Was ist der Unterschied? Hier die Erklärung.

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The Circle oder: Das letzte Geheimnis

(Axel Stöcker, 26.08.2019) „Etwas zu wissen ist gut, aber alles zu wissen ist besser!“, „Alles Private ist Diebstahl“, „Geheimnisse sind Lügen“, „Alles, was passiert, muss bekannt sein!“, so lauten die Slogans von The Circle, einer Art Super-Google, einer Verschmelzung aller Onlinedienste zu einem gigantischen Kreis, in dem über jeden alles gespeichert ist. Doch das ist nur ein Zwischenschritt zu einem noch viel größeren: dem totalen „Gläsern“ des Lebens, in dem alles öffentlich gemacht wird, alles, was wir tun, und zuletzt auch: unsere Gedanken. Axel Stöcker bespricht den Nr. 1-Spiegelbestseller „The Circle“ und beleuchtet die philosophischen Gedanken dahinter. Dabei kommt er zu dem Schluss: Warum es ein Segen sein könnte, dass wir die Natur des Bewusstseins nie verstehen werden.

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Entwicklung des Lebens und natürliche Werte

(Jürgen Fritz, 24.08.2019) Jenseits von Relativitätstheorie und Quantenmechanik wird das moderne Naturbild durch eine dritte große Theorie ergänzt: die Komplexitätstheorie als Fortsetzung der Chaostheorie. Diese konnte nachweisen, dass es in der Natur schon unterhalb der Ebene von Lebewesen zu spontaner Strukturbildung kommt. Das widerspricht in lokalen Bereichen jenseits linearer Gleichgewichte eigentlich dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, welcher besagt, dass die Natur langfristig den Wärmetod sterben wird, dass sie von sich aus über viele, viele Milliarden Jahre alle Energiedifferenzen abbaut und damit alle Differenzierung und Komplexität weitgehend zunichte gemacht wird – der gleichsam sozialistische Zug der Natur. Lebende Systeme aber laufen dem innerhalb dieser großen Entwicklung auf lokaler Ebene entgegen. Und dabei passiert etwas zutiefst Faszinierendes.

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Notwendige und kontingente Eigenschaften: Essentielles und Akzidentelles

(Jürgen Fritz, 14.08.2019) Das Mögliche kann geschehen. Was also geschieht, muss möglich sein. Was nicht sein kann, was unmöglich ist, dessen Nicht-sein ist nicht nur der Fall, sondern ist notwendigerweise der Fall. Was weder mit Notwendigkeit ist noch mit Notwendigkeit nicht ist, ist kontingent. Alles, was ist, hat kontingente Eigenschaften. Es gibt aber Dinge, die haben nicht nur kontingente, sondern auch notwendige, essentielle Eigenschaften, die sie nicht verlieren können, ohne dass sie aufhören zu sein, was sie sind.

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Allgemeine Metaphysik (Ontologie): die Basis von allem

(Jürgen Fritz, 10.08.2019) „Die gesamte Philosophie ist einem Baume vergleichbar, dessen Wurzel die Metaphysik, dessen Stamm die Physik und dessen Zweige alle übrigen Wissenschaften sind.“ (René Descartes, 1596 – 1650, französischer Philosoph, Mathematiker und Naturforscher) „Die Physik vermag nicht auf eigenen Füßen zu stehen, sondern bedarf einer Metaphysik, sich darauf zu stützen; so vornehm sie auch gegen diese thun mag.“ (Arthur Schopenhauer, 1788 – 1860, deutscher Philosoph)

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Gleichheit vor dem Gesetz

(Jürgen Fritz, 05.08.2019) Menschen sind sprachbegabte Wesen. Kleine Kinder können die Sprache nur deshalb erlernen, weil ihr Gehirn, genauer: ihr Geist, der in ihrem aktiven Gehirn materiell verankert ist, die Potenz, die Disposition zum Spracherwerb bereits in sich trägt. Wer versuchen möchte, einer Eidechse auch nur die Bedeutung einfachster Wörter beizubringen, der wird schnell merken, dass dies kaum möglich ist, weil das Eidechsengehirn keine entsprechende Prädisposition besitzt.

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Was ist die Aufgabe der Logik?

(Jürgen Fritz, 03.08.2019) Indem wir argumentieren statt zu manipulieren, um uns und andere von etwas zu überzeugen, nehmen wir den anderen als denkendes, selbstbestimmtes, urteilendes Wesen ernst, achten wir seine Würde (Selbstbestimmung), sprechen wir seine höheren Seelenteile an, mithin das, was ihn überhaupt erst zum Menschen macht, und nicht das Niedere, Tierische in ihm. Indem wir argumentieren, bedienen wir uns der Logik. Was aber genau ist Logik und was ist ihre Aufgabe?

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Analytisch und synthetisch wahre Sätze

(Jürgen Fritz, 02.08.2019) Wenn wir die Welt umfassend richtig beschreiben wollen, dann versuchen wir, möglichst viele, möglichst genaue wahre Sätze über sie zu formulieren. Mit beschreibenden Aussagen (deskriptiven Sätzen) beziehen wir uns also auf die Welt. Doch dabei gibt es zwei Formen von wahren Sätzen: analytische und synthetische Urteile. Was hat es damit auf sich? Was ist der Unterschied und was können wir daraus über die Welt und über uns selbst lernen?

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Feminismus und fanatischer Ultrafeminismus (Geschlechter-Rassismus)

(Jürgen Fritz, 28.07.2019) „Feminismus ist für mich schnell Fanatismus. Geprägt durch das Leben in einer Diktatur ist es für mich wichtig, dass die Frau in einer freiheitlichen Gesellschaft nach Individualität strebt…“ Sie „sollte Herrin ihrer selbst sein… frei von allen dogmatischen Debatten…“ (Cornelia Schleime) „Der fanatische Feminismus ist eine psychische Epidemie…, die aufgrund ihrer massenweisen Verbreitung in gewissen Medien und Bildungsanstalten als neue Form von Intelligenz gefeiert wird.“ (Norbert Bolz) „Der Feminismus sieht überall nur Opfer. Das Opfer ist der große Held unserer Gesellschaft geworden.“ (Élisabeth Badinter) „Die Herausforderung besteht darin, über den Feminismus hinauszugehen, ohne seine Errungenschaften herabzusetzen.“ (Warren Farrell)

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Kritik an meiner radikalen Religionskritik

(Jürgen Fritz, 25.07.2019) Da bisher keine wirklich überzeugender Gegenentwurf zu meiner radikalen Religionskritik vorgebracht wurde, will ich mal im Sinne der Dialektik versuchen, eine starke, schlüssige Gegenposition selbst zu formulieren. Weshalb das Christentum so wichtig ist.

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