Rechte Verschwörungsmythen um den Weizsäcker-Mord und deren Aufklärung

(Jürgen Fritz, 21.11.2019) Kaum war Fritz von Weizsäcker am Dienstagabend nach diesem schrecklichen Verbrechen verstorben, nur wenige Stunden später geisterten wieder einmal neue Verschwörungsmythen durchs Internet: „Warum hat man denn dem Festgenommenen etwas über die Unterarme gezogen? Vielleicht damit man seine dunkle Hautfarbe nicht erkennen soll?“ Dann tauchte ein ominöser Post von einer Dame auf, die sich als „Augenzeugin“ ausgab und behauptete, „die Presse“ würde „wieder Unwahrheiten“ schreiben. Sie hätte alles „live mitbekommen“ und stellte auch gleich Vermutungen an, was hinter dem Verbrechen stecken würde. Lesen Sie hier, was von all dem zu halten ist.

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Woran das Abendland zugrunde gehen wird: dass wir die Aufklärung nicht zu Ende führten

(Jürgen Fritz, 17.11.2019) Es mag noch immer eine klare Minderheit sein, aber es werden immer mehr Menschen, die es regelrecht spüren, mache auch schon ganz klar sehen und erkennen: das Abendland wird untergehen. Zumindest ist die Gefahr, dass dies passieren wird, dass das Beste, was dieser Planet je hervorbrachte, sich selbst quasi zu Tode stranguliert, nicht nur gegeben, sondern förmlich mit den Händen greifbar. Doch wie konnte es so weit kommen? Was steckt dahinter respektive was steckt im innersten Kern der Problematik? Was ist der Grundfehler, an dem wir zu Grunde zu gehen drohen? Hier die vielleicht beste Erklärung.

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Wie die Kriminalstatistik den Täterhintergrund systematisch verschleiert

(Hartmut Krauss, 08.11.2019) In Limburg hat ein Mann mit tunesischem Migrationshintergrund seine in einer Sicherheitseinrichtung getrennt lebende Frau mit fünf Axtschlägen auf offener Straße hingerichtet. Dieser Fall erfordert längst notwendige Konsequenzen. Zum einen im Hinblick auf einwanderungspolitische Prävention und zum anderen im Hinblick auf die statistische Erfassung von Straftaten zwecks angemessener Aufklärung der Öffentlichkeit, wie Hartmut Krauss dezidiert deutlich macht.

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Immanuel Kants Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

(Jürgen Fritz, 21.10.2019) „Es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille.“ Mit diesem Satz beginnt, nach der Vorrede, der erste Abschnitt der 1785 erschienenen „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“, Kants erster wichtigen Schrift rein zur Ethik, zur praktischen, zur Moralphilosophie. Was für ein guter Wille ist das aber, von dem Kant hier spricht? Was genau meint er damit?

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Wo ich politisch stehe

(Jürgen Fritz, 13.10.2019) Ich merke, dass einige in letzter Zeit Probleme haben, mich innerhalb ihrer eigenen Kategorisierung politisch einzuordnen. Teilweise werde ich wohl für einen Konservativen oder gar einen Rechten gehalten, weil ich die Neuen Linken seit Jahren so vehement und scharf kritisiere. Nun, das hängt eher damit zusammen, dass ich immer die am meisten kritisiere, die gerade den größten Schaden anrichten oder die in meinen Augen für Fehlentwicklungen verantwortlich sind. Ein Konservativer war ich mein ganzes Leben noch nie. Ich bin viel eher ein Progressiver (Fortschrittsgläubiger und -orientierter), ein Kind der Aufklärung, aber auf keinen Fall ein Sozialist oder Neuer Linker, sondern ein Liberaler, der die Errungenschaften der Aufklärung als etwas sieht, das unbedingt verteidigt werden muss.

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Worum es in allen JFB-Texten letztlich geht

(Jürgen Fritz, 09.02.2019) Man kann Menschen nicht einfach so von heute auf morgen umprogrammieren. Dies ist ein Faktum, welches sich aus der Natur des Menschen selbst ergibt. Geht man etwas tiefer, so stellt sich die Frage, ob das überhaupt richtig ist, Menschen von außen umprogrammieren zu wollen, dergestalt das alte Programm in ihnen gelöscht und ihnen stattdessen ein neues verpasst (andressiert) wird, ja ob das dem Wesen des Mensch überhaupt gerecht wird.

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Philosophischer Start in den Tag: Was ist Aufklärung?

(Aphorismen, 27.01.2019) „Ein Mensch kann zwar für eine Person, und auch alsdann nur auf einige Zeit, in dem, was ihm zu wissen obliegt, die Aufklärung aufschieben; aber auf sie Verzicht tun, es sei für seine Person, mehr aber noch für die Nachkommenschaft, heißt die heiligen Rechte der Menschheit verletzen und mit Füßen treten.“ (Immanuel Kant, 1724 – 1804, deutscher Philosoph, Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?, 1784)

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Christiane Christen: Wir kämpfen für unsere Kinder, unsere Heimat, unsere Zukunft und für die Freiheit

(Christiane Christen, 02.12.2018) Bekannt wurde sie vor allem als Mitgründerin, Namensgeberin und eine der Organisatorinnen der Bürgerinitiative „Kandel ist überall“. Gestern war Christiane Christen in Berlin bei der Kundgebung „Migrationspakt stoppen“ mit dabei und hielt dort eine herausragende Rede, die sich nicht nur anzuhören, sondern auch nachzulesen lohnt. JFB präsentiert ihre vollständige Rede in Bild, Ton und Text. Prädikat: besonders wertvoll.

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Der Staat trägt kein Kreuz, Herr Söder

(Julian Nida-Rümelin, 29.07.2018) Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder möchte über ein staatliches Bekenntnis zu christlichen Traditionen die eigene kulturelle Identität stärken. Doch dies ist der völlig falsche Weg, wie Julian Nida-Rümelin, einer der renommiertesten Philosophen unserer Zeit, dezidiert aufzeigt.

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Dreitausend Jahre Europa erzählt in fünf Minuten oder: Es ist fünf vor zwölf

(Jürgen Fritz, 16.07.2018) „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“ notierte Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“, erschienen 1819. Aber betrachtet sich der moderne westliche Mensch überhaupt noch als Zwischenglied einer Kette? Hat er noch eine Verbindung zum Gestern, zum Morgen und zum Übermorgen? Oder lebt er nur noch im Jetzt und das ohne jede räumliche Begrenzung?

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Das muslimische Paradoxon: Die Migranten fliehen vor dem, das sie selbst in sich tragen und damit zu uns importieren

(Rudolf Brandner) In eine Welt einzuwandern, deren Kultur und Lebensverhältnisse zutiefst abgelehnt werden, kann kaum anders also paradox bezeichnet werden. Genau das aber sehen wir derzeit, wie Rudolf Brandner im folgenden höchst eindrucksvoll aufzeigt und darlegt. Die muslimischen Migranten importieren just das, vor dem sie fliehen, weil sie in der selbsterzeugten Negativität ihrer religiösen Verhältnisse gefangen bleiben. Oder aber sie infizieren sich mit der freien Erkenntnishaltung von Philosophie und Wissenschaft, was gleichsam zur Vernichtung des Islam in ihnen führen wird. Da diese jedoch nur bei einer Minderheit zu erwarten ist, wird ein muslimisch geführter Bürgerkrieg unumgänglich, der Europa (den Wirt) verwüsten und damit auch den Islam selbst zerstören wird, so dass sich der vermeintliche Sieg des Islam für diesen als Pyrrhussieg erweisen wird.

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Vom Nutzen und Nachteil der Religion für die Gesellschaft

(Jürgen Fritz, 12.05.2018) Die zwei überragenden Denker des 18. Jahrhunderts waren wohl Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant. Rousseau war nicht nur der erste große Zivilisationskritiker, er entwickelte auch den Gedanken der Bürgerreligion, der die gesamte westliche Moderne zutiefst prägen sollte. Hierdurch wurde der Religion zum Einen Raum geschaffen, zugleich aber wurde sie domestiziert. Eine der größten Errungenschaften der Aufklärung, genau das, was einer anderen religiös-politisch totalitären Weltanschauung bis heute vollkommen fehlt.

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Kreuzzug gegen das Kreuz: Wie falsch verstandene Toleranz in den eigenen Untergang führt

(Stefan Groß) Gehört das Kreuz zu Deutschland? Markus Söder unternimmt einen Rettungsversuch, die Grünen sind alarmiert und blasen zum Sturm auf das Kreuz. Droht uns nun endgültig der Untergang des Abendlandes, fragt Stefan Groß. Wofür steht das Kreuz eigentlich? Droht uns gar ein neuer Kulturkampf? In einem solchen wird falsch verstandene Toleranz aber eben nicht zu Versöhnung zwischen den Kulturen führen, sondern zur Auflösung der eigenen.

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Imad Karim: In Deutschland lernte ich den Duft der Freiheit kennen

(Imad Karim) Geboren wurde er im Libanon, wo er auch aufwuchs. Doch in Deutschland lernte er vor über 40 Jahren den Duft der Freiheit kennen. Hier traf er auf eine freie, offene, demokratische Gesellschaft, lernte die deutsche Sprache und Geschichte. Er identifiziert sich mit den Werten der Aufklärung wie nur wenige und sagt: Deutschland ist das Land meiner Werte. Für diese kämpft Imad Karim mehr als viele gebürtige Deutsche. Hier ist seine Rede auf dem Neuen Hambacher Fest in Text, Bild und Ton.

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