Christiane Christen: Wir kämpfen für unsere Kinder, unsere Heimat, unsere Zukunft und für die Freiheit

(Christiane Christen, 02.12.2018) Bekannt wurde sie vor allem als Mitgründerin, Namensgeberin und eine der Organisatorinnen der Bürgerinitiative „Kandel ist überall“. Gestern war Christiane Christen in Berlin bei der Kundgebung „Migrationspakt stoppen“ mit dabei und hielt dort eine herausragende Rede, die sich nicht nur anzuhören, sondern auch nachzulesen lohnt. JFB präsentiert ihre vollständige Rede in Bild, Ton und Text. Prädikat: besonders wertvoll.

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Der Staat trägt kein Kreuz, Herr Söder

(Julian Nida-Rümelin, 29.07.2018) Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder möchte über ein staatliches Bekenntnis zu christlichen Traditionen die eigene kulturelle Identität stärken. Doch dies ist der völlig falsche Weg, wie Julian Nida-Rümelin, einer der renommiertesten Philosophen unserer Zeit, dezidiert aufzeigt.

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Dreitausend Jahre Europa erzählt in fünf Minuten oder: Es ist fünf vor zwölf

(Jürgen Fritz, 16.07.2018) „Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben“ notierte Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) in seiner umfangreichsten Gedichtsammlung „West-östlicher Divan“, erschienen 1819. Aber betrachtet sich der moderne westliche Mensch überhaupt noch als Zwischenglied einer Kette? Hat er noch eine Verbindung zum Gestern, zum Morgen und zum Übermorgen? Oder lebt er nur noch im Jetzt und das ohne jede räumliche Begrenzung?

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Das muslimische Paradox: Die Migranten fliehen vor dem, das sie selbst in sich tragen und damit zu uns importieren

(Rudolf Brandner) In eine Welt einzuwandern, deren Kultur und Lebensverhältnisse zutiefst abgelehnt werden, kann kaum anders also paradox bezeichnet werden. Genau das aber sehen wir derzeit, wie Rudolf Brandner im folgenden höchst eindrucksvoll aufzeigt und darlegt. Die muslimischen Migranten importieren just das, vor dem sie fliehen, weil sie in der selbsterzeugten Negativität ihrer religiösen Verhältnisse gefangen bleiben. Oder aber sie infizieren sich mit der freien Erkenntnishaltung von Philosophie und Wissenschaft, was gleichsam zur Vernichtung des Islam in ihnen führen wird. Da diese jedoch nur bei einer Minderheit zu erwarten ist, wird ein muslimisch geführter Bürgerkrieg unumgänglich, der Europa (den Wirt) verwüsten und damit auch den Islam selbst zerstören wird, so dass sich der vermeintliche Sieg des Islam für diesen als Pyrrhussieg erweisen wird.

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Vom Nutzen und Nachteil der Religion für die Gesellschaft

(Jürgen Fritz) Die zwei überragenden Denker des 18. Jahrhunderts waren wohl Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant. Rousseau war nicht nur der erste große Zivilisationskritiker, er entwickelte auch den Gedanken der Bürgerreligion, der die gesamte westliche Moderne zutiefst prägen sollte. Hierdurch wurde der Religion zum Einen Raum geschaffen, zugleich aber wurde sie domestiziert. Eine der größten Errungenschaften der Aufklärung, genau das, was einer anderen religiös-politisch totalitären Weltanschauung bis heute vollkommen fehlt.

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Kreuzzug gegen das Kreuz: Wie falsch verstandene Toleranz in den eigenen Untergang führt

(Stefan Groß) Gehört das Kreuz zu Deutschland? Markus Söder unternimmt einen Rettungsversuch, die Grünen sind alarmiert und blasen zum Sturm auf das Kreuz. Droht uns nun endgültig der Untergang des Abendlandes, fragt Stefan Groß. Wofür steht das Kreuz eigentlich? Droht uns gar ein neuer Kulturkampf? In einem solchen wird falsch verstandene Toleranz aber eben nicht zu Versöhnung zwischen den Kulturen führen, sondern zur Auflösung der eigenen.

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Imad Karim: In Deutschland lernte ich den Duft der Freiheit kennen

(Imad Karim) Geboren wurde er im Libanon, wo er auch aufwuchs. Doch in Deutschland lernte er vor über 40 Jahren den Duft der Freiheit kennen. Hier traf er auf eine freie, offene, demokratische Gesellschaft, lernte die deutsche Sprache und Geschichte. Er identifiziert sich mit den Werten der Aufklärung wie nur wenige und sagt: Deutschland ist das Land meiner Werte. Für diese kämpft Imad Karim mehr als viele gebürtige Deutsche. Hier ist seine Rede auf dem Neuen Hambacher Fest in Text, Bild und Ton.

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Imad Karim: Der Islam selbst kennt keine Unterscheidung Islam – Islamismus

(Imad Karim) Gestern fand eine Anhörung im Amri-Untersuchungsauschuss des Deutschen Bundestages statt zum Thema: gewaltbereiter Islamismus. Der Ausschuss soll klären, welche Lehren aus dem Anschlag am Berliner Breitscheidplatz gezogen werden können. Insbesondere ging es um die Frage, wie der Islamismus vom Islam abgegrenzt und einer Radikalisierung junger Menschen entgegengewirkt werden könne. Imad Karim war als Sachverständiger geladen, um seine fachkundige Einschätzung zum Islamismusbegriff abzugeben. Karim konnte besonders authentisch Einblick in den muslimischen Kulturkreis geben, in welchem er nicht nur sozialisiert wurde, sondern mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte. Er berichtete aus dem Innenleben des Islams und erläuterte, dass das im Westen als Hauptmerkmal des Islamismus geltende Bestreben, eine allein religiös legitimierte Gesellschaft zu schaffen, auf den Islam insgesamt zutreffe.

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Der gefährliche Virus der Wirklichkeit – Anmerkungen zu Douglas Murrays „Der Selbstmord Europas“

(Boris Blaha) „Die zahlreichen Warner wurden entweder ignoriert, diffamiert, weggeschickt, verfolgt oder umgebracht“, so Douglas Murray. Der, wie mir scheint, wichtigste Begriff seines von Krisztina Koenen hervorragend übersetzten und gerade erschienenen Buches „Der Selbstmord Europas“ ist „cordon sanitaire“. Er taucht nur an ein oder zwei Stellen auf, durchzieht aber wie ein roter Faden das gesamte Buch und arbeitet in jedem Kapitel, auch dort, wo er nicht direkt genannt wird. In „cordon sanitaire“ steckt das eigentliche Rätsel des Buches.

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Die Aufklärung meldet sich zurück – Moralismus als Rettungsanker?

(Rudolf Brandner) Die muslimische Massenimmigration zwingt das europäische Selbstbewusstsein zur Klärung, wofür es steht und wofür nicht. Der Verlust des geschichtlichen Selbstbewußtseins, das die Grundlagen der europäischen Kultur gerade ausmacht, führt in eine nihilistische Auflösung der Moderne, aus welcher dann der Moralismus als Rettungsanker gesucht wird, was zu einer Vermoralisierung des Politischen führt, die die eigenen Grundlagen zu zerstören droht. Was es bedarf, um just dies zu verhindern? Geschichtliche Selbstbesinnung. Genau zu dieser regt Peter J. Brenner in seinem neuen Buch „Fremde Götter – Religion in der Migrationsgesellschaft“ an. Hierzu eine Rezension des Philosophen Rudolf Brandner.

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Wie wir diesen (geistigen) Krieg gewinnen können

(Jürgen Fritz) Auch wenn viele es noch immer nicht gemerkt haben oder nicht wahrhaben wollen, wir befinden uns längst im Krieg. Im Moment noch in einem solchen, der primär geistig geführt wird. Doch das kann sich schnell ändern. Dabei ist unser Feind der mächtigste, den die Welt vielleicht jemals gesehen hat, ein Kartell verschiedener Kräfte mit unterschiedlichen Zielen, die aber alle gegen uns, gegen Europa, gegen die Freiheit, gegen die Aufklärung, gegen die Vernunft gerichtet sind. Wie gegen solch eine Übermacht agieren? Sich deprimiert und kampflos ins Schicksal ergeben, wild und planlos um sich schlagen oder strategisch klug agieren und den Feind da treffen, wo er am verwundbarsten ist?

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Warum Christentum, Patriotismus und Aufklärung sich verbünden müssen, wenn sie überleben wollen

(Ralf Strässer) Auch wenn ich als Kind und Anhänger der Aufklärung, der Rationalität, des Logos teilweise zu anderen Ergebnissen komme als Ralf Strässer, so scheint mir, dass ihm mit dem folgenden Artikel ein ganz wichtiger, ja herausragender Diskussionsbeitrag gelungen ist, der tiefe Wahrheiten enthält, gerade was Christentum und nationales Denken anbelangt. Müssen sich alle drei Kräfte – Christentum, Patriotismus und Aufklärung – verbünden, um ihr und unser Überleben zu sichern?

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Realität wird allgemein überschätzt: die Kunst der Auto- und Fremdsuggestion

(Jürgen Fritz) Wenn man ein Match verloren hat, hat man es noch lange nicht verloren. Entscheidend ist in der Postmoderne, in welcher Wahrheit vollkommen relativiert und subjektiviert wird, immer nur der Narrativ, den man um das eigentliche Geschehen herum zu erzeugen imstande ist. Und hier gibt es eine wahre Meisterin aller Meister, die Niederlagen nicht nur nicht kennt, sondern so sehr negiert, dass diese gleichsam aufhören zu existieren.

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Psychologie der Massen

(Jürgen Fritz) Der Anteil des Unbewußten in unseren Handlungen sei ungeheuer, der Anteil der Vernunft sehr klein, notierte gegen Ende des 19. Jahrhunderts Gustav Le Bon, der Begründer der Massenpsychologie. Haben wir hier bereits den Grund genannt, warum Aufklärung letztlich immer zum Scheitern verurteilt ist?

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