Wie CDU, Grüne, SPD und Linke Art. 1 Grundgesetz ändern wollen

(Jürgen Fritz, 04.02.2021) Seit Monaten deutet alles auf eine schwarz-grüne Koalition nach der Bundestagswahl im September hin. JFB liegen aus sehr unzuverlässiger Quelle Informationen vor, dass die Grünen zusammen mit CDU/CSU im Falle ihres Wahlsieges folgende essentielle Grundgesetzänderung schon in Artikel 1 GG planen, was einer Revolution gleichkäme. SPD und Die Linke sollen bereits ihr vollstes Einverständnis mit der Novelle signalisiert haben.

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Ludwig van Beethoven: zum 250. Geburtstag des Musikgenies und glühenden Freiheitsverfechters

(Stefan Groß-Lobkowicz, 26.12.2020) Es gibt Meisterdenker und Klassiker der Musikgeschichte. Ludwig van Beethoven war Deutschlands Genius der Symphoniekantate. Damit betrat er neuen Boden und schuf eine Musik, die auch nach zwei Jahrhunderten immer noch fasziniert. Vor 250 Jahren wurde das Genie in Bonn geboren, doch zu Ruhm wird er erst in seiner Wiener Zeit gelangen. Was aber fasziniert Beethoven an den Idealen der Aufklärung? Stefan Groß-Lobkowicz begibt sich auf Spurensuche.

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Warum so wenige die Aufklärung lieben

(Jürgen Fritz, 24.12.2020) Obschon sie schon vor mehr als zweieinhalb Jahrtausenden den Boden unseres Planeten betrat, hat sie noch immer nur wenige in ihrem Innersten erreicht. Womit hängt das zusammen? Warum sind es auch im dritten Jahrtausend so wenige, die die Aufklärung lieben? Dabei hat es den Anschein, dass die, die sie gerade meiden, seit geraumer Zeit sogar wieder mehr werden. Das hat Gründe, die im Wesen dieser spröden Schönen und im Wesen des Menschen selbst zu suchen sind.

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Von den Göttern zum dem einen und einzigen Gott: Die erste Wurzel des Judenhasses

(Jürgen Fritz, 22.12.2020) Derjenige, der den einen und einzigen Gott erfindet, verschafft sich damit einen uneinholbaren strategischen Vorteil, handelt sich unter Umständen aber auch jede Menge Ärger ein. Durch diese Erfindung kann er bestimmen, kann als erster vorgeben zu wissen, was dieser einzige Gott will. Das verschafft ihm gleichsam ein Monopol und etwas, was kein anderer mehr einholen kann: eine Legitimation, die alles übersteigt, was es sonst an Legitimation geben kann.

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Das Wesen der Verschwörungsgläubigkeit

(Jürgen Fritz, 18.12.2020) Verschwörungsgläubige sind nicht einfach Menschen, die glauben, dass es in der Welt Verschwörungen gibt. Das würde ja kaum ein halbwegs gebildeter, vernunftbegabter Mensch abstreiten, dass es das immer schon gab und auch weiterhin gibt und geben wird. Das wäre also nichts Besonderes. Was Verschwörungsgläubige auszeichnet, ist etwas anderes.

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Europas Versagen in der Pandemie

(Jürgen Fritz, 05.12.2020) Wie bei der unkontrollierten Massenimmigration und der Unfähigkeit der Sicherung der Außengrenzen versagt unser Kontinent auch in der Coronakrise weitgehend, teilweise völlig. Aktuell blamieren sich die Europäer sogar noch mehr als die USA unter Trump. In den letzten sieben Tagen wurden weltweit erstmals mehr als 75.000 COVID-19-Todesfälle registriert, 47 Prozent davon in Europa, das nur 9,5 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht.

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Das Urteil gegen Prof. Ulrich Kutschera: Wann und wo endet die wissenschaftliche Freiheit?

(Rainer Thesen, 06.08.2020) Ulrich Kutschera ist ein international renommierter Evolutionsbiologe. Er ist Professor an der Uni Kassel und arbeitet seit 2007 zusätzlich als Visiting Scientist in Palo Alto, Kalifornien, USA. Kutschera bezog zu verschiedenen Themen öffentlich sehr klar Stellung, so gegen den Einfluss des Kreationismus sowie zu den Themen Gender Studies und gleichgeschlechtliche Ehe. Homosexuelle, die sich „beleidigt“ fühlten, zeigten ihn daraufhin an und der Staatsanwalt erhob tatsächlich Anklage gegen den Wissenschaftler wegen „Beleidigung“ und „Volksverhetzung“. Das Amtsgericht Kassel wies die Anklage wegen „Volksverhetzung“ zwar zurück, verurteilte den Professor aber wegen „Beleidigung“ zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro. Der Jurist Rainer Thesen beleuchtet den Fall und stellt ihn in den Kontext des Zeitgeistes.

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Über 150 Intellektuelle wenden sich gegen Cancel Culture

(Jürgen Fritz, 24.07.2020) Alte Filme werden aus Archiven gelöscht, Statuen gestürzt, Referenten ausgeladen. Menschen, die Positionen vertreten, die als falsch gebrandmarkt werden, werden entlassen, weil sie die heilige Dreifaltigkeit von Gleichheit, Diversität und Inklusion verletzen. Cancel Culture versucht mittels Diffamierung und persönlichen Attacken über sogenannte Shitstorms Menschen mundtot zu machen, bis hin zur Vernichtung ihrer medialen und ökonomischen Existenz. Wir sehen hier eine Anti-Aufklärung am Werk, welche im Namen der Toleranz Intoleranz ersten Grades pflegt und einen Volksgerichtshof der politischen Korrektheit errichtet, der in der Praxis zu einer Art Berufsverbot für Andersdenkende führt. Dagegen haben nun über 150 liberal denkende Intellektuelle Stellung bezogen.

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Sind die Gedanken wirklich noch frei?

(Thomas Schmid, 20.07.2020) Der Fanatismus der einzig zugelassenen Meinung macht die Korridore des Sagbaren immer schmaler. Wirklicher Dissens ist kaum noch gefragt. Dafür sehen wir zunehmend mangelnde Neugier, den Verzicht auf ein Denken ohne Geländer, Diskursverweigerung als Absage an die Aufklärung und eine Moralisierung der Diskurse. Man müsste diesem Unfug laut und in großer Zahl entgegentreten. Und im Namen der Freiheit schwungvoll nicht nur trial, sondern auch error verteidigen. Die Tugendwächter sind Spukgestalten. Nackte Kaiser. Eingeschüchtert können aber nur die werden, die sich einschüchtern lassen. Thomas Schmid mit einem Appell zu mehr Mut zum offenen Diskurs.

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Texte und Gedanken geistig erfassen versus das Eigene in sie hineinprojizieren

(Jürgen Fritz, 14.07.2020) „Die Natur erklären wir, das Seelenleben verstehen wir. An jedem Punkt öffnet das Verstehen eine Welt. Das Verstehen ist ein Wiederfinden des Ich im Du. Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er“, schrieb der deutsche Philosoph, Psychologe und Pädagoge Wilhelm Dilthey (1833 – 1911). Könnte es sein, dass diese Fähigkeit des Verstehens von geistig Geschaffenem, speziell das Erfassen von Gedanken und Texten zunehmend verloren geht? Wenn ja, woher kommt das und wozu führt es? Der Versuch einer Erklärung.

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Was heißt Aufklärung? Wann und wo setzte sie erstmals ihren Fuß auf die Erde?

(Jürgen Fritz, 05.07.2020) Aufklärung bezeichnet zum einen eine historische Epoche, nämlich die Zeit des 17. und dann vor allem des 18. Jahrhunderts. Das Wesen der Aufklärung ist aber weniger eine Epoche, als vielmehr ein Grundsatz, ein Grundsatz des Denkens und Handelns. Dieser Grundsatz lautet: selbst zu denken, wobei denken etwas anderes ist als sich etwas zusammen zu reimen, wie dies ein Xavier Naidoo und Attila Hildmann tun. Denken muss man mithin wie Skifahren erlernen. Man kann zwar alles, was Beine und Füße hat, auf Skier stellen, aber ohne Übung kommen die meisten nicht sehr weit. Was aber bedeutet Selbstdenken?

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Manifest des Aufklärungs-Universalismus

(Jürgen Fritz, 01.07.2020) Die alte Linke, nicht die Marxisten und ihre Nachfolger, sondern die Aufklärer des 17. und 18. Jahrhunderts und auch schon die der griechischen Antike (Sokrates etc.), war progressiv, nicht traditionalistisch. Die Neuen Linken sind das nicht mehr. In Bezug auf andere Kulturen sind sie konservativ. Deren Tradition werten sie a priori und per se als positiv, einfach weil sie die anderen sind, zumal wenn es sich um Rückständige handelt. In Bezug auf die eigene Kultur sind sie dagegen destruktiv. Die Neue Linke hat die meisten Ideale der alten Linken, welche die universalen Menschenrechte gerade erst hervorbrachte bzw. entdeckte, verraten respektive aufgegeben. Diese Ideale gilt es a) zurückzugewinnen, b) zu bewahren und c) weltweit progressiv weiter zu entwickeln.

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Das Ende des Zweiten Weltkrieges: Rückbesinnung auf die Grundlagen Europas

(Herwig Schafberg, 09.05.2020) Am 8. beziehungsweise 9. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg beendet; wenigstens in Europa, dessen Neuordnung unter deutscher Vorherrschaft die Nationalsozialisten im Krieg angestrebt hatten. Ebenfalls am 9. Mai ist der Tag zum Gedenken der Erklärung, mit der Robert Schuman, damals als französischer Außenminister, vor 70 Jahren den ersten Schritt zur Einheit Europas tat. Herwig Schafberg blickt zurück auf dreitausend Jahre europäische Geschichte.

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Sahra Wagenknecht über die Grünen: unehrlich und nicht verantwortungsvoll

(Jürgen Fritz, 08.03.2020) Das konsequente und konsistente Denken in sachlogischen, funktionalen Zusammenhängen fällt vielen Menschen naturgemäß sehr schwer. Das war schon immer so und wird sich auf absehbare Zeit wohl auch nicht ändern. Doch hat man den Eindruck, wir waren in diesem Punkt im Zuge der Aufklärung schon mal weiter, entwickeln uns gleichsam eher zurück denn nach vorne. Wenn solch ein Denkvermögen mit Ehrlichkeit und moralischer Integrität zusammentreffen, dann ist dies – zumal in unserer immer mehr gefühligen Zeit – immer ein Glücksfall. Von zwei solchen soll hier berichtet werden.

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Tobias R.: rechtsextrem oder schizophren oder rechtsextrem wegen seiner Schizophrenie?

(Jürgen Fritz, 21.02.2020) Das sei weder rechter noch linker Terror, sondern die wahnhafte Tat eines Irren, meinte gestern nach dem schrecklichen Massenmord von Hanau, Prof. Dr. Jörg Meuthen, der erste Bundesvorsitzende der AfD. Jede Form politischer Instrumentalisierung dieser schrecklichen Tat sei daher ein zynischer Fehlgriff, so Meuthen. Nun, dass diese Tat vom politischen Gegner instrumentalisiert wird, davon dürfen wir sicherlich ausgehen. Aber stimmt Meuthens erste Behauptung, die von unzähligen AfD-Anhängern gestern gebetsmühlenartig wie zur Selbstberuhigung immer wieder formuliert wurde, tatsächlich, dass diese Tat nichts mit rechtsextremistischen Einstellungen und Denkmustern zu tun habe?

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