Es gibt kein Menschenrecht auf ein glückliches Leben

(Jürgen Fritz, 20.12.2021) Das Streben nach Glück entspringt einer uralten Sehnsucht des Menschen. Der erste Philosoph, der eine komplette Glücksphilosophie entwickelte, war wohl Aristippos von Kyrene (435-355 v.u.Z.), ein Schüler des Sokrates, der den Hedonismus begründete. Wie ist nun aber der Zusammenhang zwischen dem Glück und den Menschenrechten?

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Satz- und Äußerungsbedeutung sowie Bedeutung von Äußerungen im Kontext eines Sprachspiels

(Jürgen Fritz, 13.11.2021) Auch ein Sprechakt ist eine Handlung. Daher genügt es beim Verstehen, beim geistigen Erfassen eines Sprechaktes nicht, nur den Inhalt der Aussage, nur den semantischen Gehalt des Gesagten, nur die Satzbedeutung zu erfassen, so dass man diese auch mit anderen Worten korrekt wiedergeben könnte. Um einen Sprechakt zu verstehen, muss vielmehr hinzu kommen, dass …

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Genese und Geltung

(Jürgen Fritz, 11.11.2021) Bei einem genetischen Fehlschluss wird rein aus den Ursprungs- und Entstehungsumständen, die zu einer Aussage führten, also aus ihrer Genese, auf deren Wahrheit oder Falschheit geschlossen. Um solch einem Fehlschluss nicht anheim zu fallen, ist es daher wichtig, zwischen Genese und Geltung, zwischen Entdeckungs- und Rechtfertigungszusammenhang zu unterscheiden.

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Wahrheit oder Gefühl – Wie die Herrschaftsverhältnisse sich immer weiter verschieben

(Jürgen Fritz, 13.07.2021) Die meisten Menschen interessiert nicht so sehr, was der Fall ist, sondern sie interessiert vor allem und zuallererst, welche Vorstellungen ihnen angenehm sind, welche ihnen in irgendeiner Weise wohltun und Vorteile verschaffen. Wahrheiten, die dieses Kriterium erfüllen, sind willkommen, die anderen nicht, genauso wie Unwahrheiten einmal willkommen sind, das andere mal nicht, gemessen an dem gleichen Kriterium.

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Die Schlüsselfrage in der Migrationsproblematik, die keiner stellt

(Jürgen Fritz, 28.06.2021) Die in der Migrationsproblematik entscheidende Frage wird quasi von keinem gestellt: Ist derjenige, der Einlass begehrt und in die Gemeinschaft aufgenommen werden will, die ihm seine Menschenrechte zugesteht und achtet, die ihm ein Maß an Sicherheit bietet, wie er das noch nie erleben durfte und wie er das natürlich auch gerne hätte, die ihm auch ungeahnte ökonomische Aussichten bietet, welche zum Großteil überhaupt nur …

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Ethik: ein Überblick

(Jürgen Fritz, 21.06.2021) Ethik oder Moralphilosophie könnte man umschreiben als die rationale, kritische Überprüfung der Legitimität von moralischen Geltungsansprüchen. Sie ist mithin die Wissenschaft, welche als Untersuchungsgegenstand die Moral hat, ähnlich wie die Rechtsphilosophie das Recht oder die Religionsphilosophie die Religion. Hier ein erster Überblick über die Bereiche der Ethik.

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Zum Evidenzbegriff

(Jürgen Fritz, 08.06.2021) Was versteht man eigentlich unter Evidenz? In jüngerer Zeit hat sich in bestimmten Wissenschaftszweigen eine andere, teils gegensätzliche Wortbedeutung als traditionell in der Philosophie etabliert: In Medizin, Pharmazie und Wissenschaftstheorie wird unter Evidenz der empirische Nachweis für einen Sachverhalt oder eine Behauptung verstanden. In der Philosophie bezeichnet Evidenz dagegen klassischerweise etwas anderes.

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Gleichberechtigung – Gleichwertigkeit – Gleichstellung

(Jürgen Fritz, 29.05.2021) Gleichberechtigung, gleich wertvoll (Gleichwertigkeit) und Gleichstellung sind drei verschiedene Dinge, drei verschiedene Begriffe. Altlinke, denen wir die Errungenschaften der Aufklärung, die universalen Menschenrechte, die freiheitliche Demokratie, die Abschaffung der Ständegesellschaft mit ihren privilegierten Ständen (Klerus und Adel), das weltweite Verbot der Sklaverei und vieles mehr zu verdanken haben, kämpften für Gleichberechtigung.

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Der erzwungene Kuss

(Jürgen Fritz, 25.05.2021) … der nicht einfach so flüchtig dahingeküsst wird, sondern der, in dem etwas aufblitzt, in dem etwas zum Ausdruck kommt, in dem etwas sich Gestalt verschafft, in dem etwas berührt wird, was seinen Grund in der Tiefe hat. Dies hat übrigens durchaus mit Philosophie zu tun, denn ein Kuss wie dieser hier zieht uns ganz tief in eine andere ontologische Dimension, die unserer Gefühle, unserer Innenwelt.

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Genderismus ist eine Form des grundgesetzwidrigen Sexismus

(Jürgen Fritz, 25.05.2021) Wer sich des Gendersprech bedient, sieht die einzelne Person nicht primär als Mensch, als Teil einer Gattung, als Teil der Menschheit, sondern als Teil einer Geschlechtergruppe. Er verdreht mithin das Essentielle (Mensch-sein) und das Akzidentelle (Geschlecht). Das tun die Genderisten natürlich nicht einfach so, sondern sie verfolgen damit ein ganz bestimmtes Ziel und zwar ein grundgesetzwidriges. Sie führen nichts geringeres als einen Kulturkrieg.

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Der Judenhass der Neuen Linken

(Jürgen Fritz, 15.05.2021) Mit den Juden sind die Neuen Linken, Linksradikale und Linksextremisten solange solidarisch, solange die sich von anderen malträtieren, unterdrücken, vertreiben oder gar umbringen lassen, solange sie arme Opfer sind. Sobald sie aber ihr Schicksal und ihre Verteidigung gegen solche, die ihnen nichts Gutes wollen, um es mehr als vorsichtig zu formulieren, selbst in die Hand nehmen und sich dabei auch noch als überlegen erweisen, sieht die Sache gleich anders aus.

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Inverser Rassismus und Menschenrechtsfeindlichkeit der Neuen Linken

(Jürgen Fritz, 08.05.2021) „Noch immer verstehen wir Menschenrechte nicht universell – unabhängig von Einkommen, Hautfarbe, Bildungsgrad, Geschlecht, Wohnort, Religion und politischer Haltung“, meint die Autorin Katharina Döbler. Was stattdessen geschehe – und zwar mit nahezu religiöser Inbrunst – sei eher eine Art Ent-Universalisierung über verschiedene Identitätspolitiken. Und damit trifft Döbler den Nagel auf den Kopf. Eine Analyse, was genau hier geschieht.

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Differenzen bestehen weniger im Wünschen bzgl. des Sein-sollens als vielmehr im Meinen über das Sein der Welt

(Jürgen Fritz, 07.05.2021) Wie bereits dargelegt, können Menschen zwei ganz unterschiedliche geistige Beziehungen zur Welt einnehmen und tun dies auch permanent: Zum einen glauben oder meinen sie, dass etwas der Fall ist, zum andern wünschen sie, dass etwas der Fall sein sollte. Damit stellt sich die Frage, in welchem dieser zwei Bereiche primär die großen Unterschiede zu finden sind, die wir in all den differierenden Weltanschauungen gegenwärtigen.

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