Wie der neue Linke zum neuen Totalitaristen wurde

Von Jürgen Fritz

Was kennzeichnet den neuen Linken? Welchen Gott betet er an und warum ist er so gefährlich, droht alles zu zerstören, was uns lieb und teuer? Vor allem aber: Wie konnte er zum neuen Totalitaristen degenerieren?

I. Die Entmenschlichung des politischen Gegners durch die neuen Linken

„Das sind keine Menschen, das sind Verbrecher!“ urteilte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) im Februar 2016 über Bewohner eines Dorfes, die einen Bus von Immigranten blockiert hatten. Wie ist es möglich, fragt der äußerst scharfsinnige Althistoriker und Philosoph Prof. Egon Flaig, Bürgern, die zivilen Widerstand leisten gegen von oben herab erzwungene staatliche Maßnahmen, das Mensch-sein abzusprechen? Wer den politischen Gegner derart kriminalisiert, bewegt sich an einer Grenze. Und er überschreitet diese. Wir haben es hier also quasi mit gleich mehrfachen Grenzüberschreitungen zu tun, nicht nur der der Immigranten.

Aber selbst wenn das stimmen würde – was äußerst fraglich ist, dass ziviler Widerstand ein Verbrechen darstellen würde -, wie kann ein Politiker, noch dazu ein Ministerpräsident der CDU, öffentlich behaupten, bestimmte Menschen seien keine Menschen? Wieso steht ein Verbrecher außerhalb der Menschheit? Und dabei sprach Tillich nicht von Massenmördern, sondern von Staatsbürgern, die Immigranten aus völlig fremden Kulturkreisen, deren Seelen ganz anderes geformt, nicht bei sich in ihrer Gemeinschaft aufnehmen wollten. Wenn Verbrecher – und das waren und sind diese deutschen Staatsbürger ganz sicher nicht! – keine Menschen sind, was sind sie dann? Sind es Tiere, Untermenschen, Dämonen, die es umzuerziehen oder zu eliminieren gilt? Kommt uns das, die Entmenschlichung von Mitmenschen, die man aus irgendeinem Grund ablehnt, nicht von anderen Totalitarismen her bekannt vor?

II. Das Gefühl wird zum absoluten Bezugspunkt

Das Elend der neuen Linken, die mit Merkel und ihrem Gefolge auch in die CDU nicht nur Eingang gefunden haben, sondern dort längst auch dominieren – viel mehr aber noch in der SPD, bei den Grünen und ganz stark in der Linkspartei (SED) -, nimmt seinen Ausgangspunkt in der Verabsolutierung der Gleichheit und des Gefühls, indem sie dieses über alles andere stellen. Folglich müssen sie ihre Morallehre über Epistemologie (Erkenntnistheorie) und sogar über Ontologie (Seinslehre) stellen, siehe Adorno. Dies führt aber zu einer völligen Abwertung, ja Preisgabe der Wahrheit, welche relativiert und subjektiviert, mithin vom Sein selbst gelöst wird, damit aber ihren eigentlichen Bezugspunkt, mithin ihren Sinn verliert: die Orientierung an der Wirklichkeit, den Realitätsbezug.

III. Preisgabe der Wahrheit

Denn der klassische Wahrheitsbegriff, der eine zutiefst menschliche Erfahrung begrifflich fasste, nämlich die Unterscheidung zwischen Sein und Schein, machte immer eine Aussage über das Verhältnis zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Wer meint, X sei im Raum R, hat dann eine wahre Vorstellung bezüglich des Wo-seins von X, wenn dieses sich tatsächlich in R befindet. Ansonsten, wenn X sich nicht in R befindet, ist seine Vorstellung bezüglich des gegenwärtigen Ortes von X falsch.

Dies kann man in vielen Fällen überprüfen (Wahrheitsfeststellung). Überprüfen heißt, die Wirklichkeit genau anschauen, hier konkret in den Raum R gehen und nachschauen, ob X wirklich dort ist, also die Vorstellung testen, ob sie die Realität richtig beschreibt (wahre Vorstellung) oder nicht (Fehlvorstellung). Bei der Gefühlsorientierung wird genau darauf gerne verzichtet, ja diese Überprüfung oftmals gefürchtet. Entscheidend wird jetzt, ob sich eine Vorstellung über die Wirklichkeit angenehm anfühlt. Das Angenehme löst die Wahrheit und das ethisch fundierte objektiv Gute als regulative Idee ab. Die Begriffe ‚Wahrheit‘ und ‚das objektiv Gute‘ werden aus dem Geist, aus dem Vorstellungsraum vollkommen eliminiert und die Worte mit anderen Inhalten versehen, so dass es sich dann um andere Begriffe handelt.

IV. Was tatsächlich dahinter steckt: der Wunsch, die Aufklärung zurückzudrehen

Mit der Zerstörung des Wahrheitsbegriffs erreicht der neue Linke, dass dem logischen Denken, also dem Denken im engeren Sinne, die Basis entzogen wird. Denn logisches Schließen von A auf B bedeutet immer, dass der Wahrheitswert von A auf B übertragen wird. Eine Begründung ist nur dann überzeugend, wenn die Wahrheit der Gründe zugestanden wird. Mit 2 + 2 = 5 kann man nichts korrekt begründen. Ohne Wahrheit keine logisches Schließen (wenn 2 + 2 = 4, dann 4 + 4 = 8). Bei der Zerstörung des objektiven Wahrheitsbegriff handelt es sich in Wahrheit also um einen Anschlag auf die Vernunft selbst, mithin die Aufklärung, die zurückgedreht werden soll. Siehe dazu das Schlüsselwerk der beiden Vordenker der neuen Linken Horkheimer und Adorno: Dialektik der Aufklärung, erschienen bereits 1944.

Viele postmodern Geprägte können mit den Worten ‚Wahrheit‘ und ‚das objektiv Gute‘ gar nichts mehr anfangen, weil das, worauf diese sich beziehen, das, was sie bezeichnen, die Begriffe (im Denkraum) bei ihnen gar nicht mehr existent sind, so wie vielleicht der Begriff ‚Sonnenbrand‘ oder ‚Sonnencreme‘ im Geist eines Eskimos nicht vorkommt. Man kann diesem beibringen, diese Wörter auszusprechen, aber in seinem Denkraum ist nichts vorhanden, worauf er die Wörter beziehen könnte. Es sind für ihn leere Wörter ohne jeden Inhalt, also keine Begriffe. Er kann nicht begreifen, was ein Sonnenbrand ist, weil er in seinem Geist keinen Begriff davon hat. Womöglich wird er die Worte, wenn man es ihm von klein auf beibringt, für ganz anderes benutzen, was er kennt, z.B. für Durst. Immer wenn er durstig ist, sagt er dann „Ich habe Sonnenbrand“. Wenn nun jemand käme und dem Eskimo sagen würde, dass er den Ausdruck völlig falsch benutze, dass das Wort ‚Sonnenbrand‘ etwas ganz anderes bedeute, dann würde er womöglich, wenn es ein linker Eskimo wäre, wütend werden und sich nicht vorschreiben lassen wollen, wie er die Worte gebraucht.

V. Urteile ohne Wahrheitsbezug

Stellen Sie sich nun einen Richter vor, der sich nicht mehr bemüht herauszufinden, was wirklich geschehen ist, der keine Wahrheitsorientierung hat. Der stattdessen versucht, in der Gerichtsverhandlung einen Narrativ zu erzeugen, welcher sich ausschließlich an den Gefühlen der Prozessbeteiligten orientiert. Dieser Richter wird dann dem am meisten entgegenkommen, der seine Gefühle am lautesten und energischsten vorträgt, selbst wenn dieser der Täter, selbst wenn dieser ein Verbrecher ist. Oder er wird die Gefühle von Opfer und Täter als gleichwertig ansehen. Es sind ja beides Menschen und alle Menschen sind gleich. Denn der Gleichheitsfetisch ist der Gott des neuen Linken, den er anbetet wie nichts sonst.

Er wird solche Dinge wie Fingerabdrücke, die gefunden wurden, oder genetische Untersuchungen gar nicht wissen wollen, weil es ihn gar nicht interessiert, was tatsächlich passiert ist. Dieser Richter wird sich ausschließlich an den Gefühlen der Prozessbeteiligten orientieren und diese als absoluten Maßstab nehmen, nicht die Wirklichkeit selbst und damit auch nicht die Wahrheit, welche das Verhältnis von Vorstellung und Wirklichkeit beschreibt. Ein guter Richter sein, wird für ihn nicht bedeuten, Fälle aufzuklären und die Wahrheit herauszufinden, also was wirklich passierte, sondern dass alle, die am Prozess beteiligt sind, am Ende in der Summe ein möglichst angenehmes Gefühl haben.

VI. Die Verachtung von Logik und Vernunft

Hier findet sich übrigens eine Parallele zwischen dem neuen Linken und vielen religiösen Menschen, ganz besonders zu Muslimen. Daher auch das gemeinsame Agieren. Der Islam ist eine Religion, eine Weltanschauung, die noch viel mehr als z.B. das Christentum, welches sich immer zumindest um einen Ausgleich bemühte, den Wahrheitsbegriff, Logik und Vernunft verachtet und ‚Wahrheit‘ vollkommen umdeutet und verhunzt. Dies ist einer der vielen Gründe, warum neue Linke und Muslime (zum Teil auch Christen, siehe den aktuellen Papst, viele Bischöfe und Pfarrer) sich so gut verstehen. Sie haben ein gemeinsames Grundparadigma: eine gewisse Verachtung von Wahrheit, Logik und Vernunft.

VII. Völlige Infantilisierung als Folge der Preisgabe der Wahrheitsorientierung

Zwangsläufige Folge dieser Preisgabe, dieser Destruktion der Wahrheit sind eine Infantilisierung zunächst des Einzelnen und schließlich der ganzen Gesellschaft, ein Rückfall in einen frühkindlichen Ego- und Anthropozentrismus sowie der Verlust der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit, wie schon Nietzsche es beschrieb:

„Unsre Gebildeten von heute, unsre »Guten« lügen nicht – das ist wahr; aber es gereicht ihnen nicht zur Ehre! Die eigentliche Lüge, die echte resolute »ehrliche« Lüge (über deren Wert man Plato hören möge) wäre für sie etwas bei weitem zu Strenges, zu Starkes; es würde verlangen, was man von ihnen nicht verlangen darf, daß sie die Augen gegen sich selbst aufmachten, daß sie zwischen »wahr« und »falsch« bei sich selber zu unterscheiden wüßten. Ihnen geziemt allein die unehrliche Lüge; alles, was sich heute als »guter Mensch« fühlt, ist vollkommen unfähig, zu irgendeiner Sache anders zu stehn als unehrlich-verlogen, abgründlich-verlogen, aber unschuldig-verlogen, treuherzig-verlogen, blauäugig-verlogen, tugendhaft-verlogen.

Diese »guten Menschen« – sie sind allesamt jetzt in Grund und Boden vermoralisiert und in Hinsicht auf Ehrlichkeit zuschanden gemacht und verhunzt für alle Ewigkeit: wer von ihnen hielte noch eine Wahrheit »über den Menschen« aus!.. Oder, greiflicher gefragt: wer von ihnen ertrüge eine wahre Biographie!.. “ (Zur Genealogie der Moral – Was bedeuten asketische Ideale? #19)

VIII. Das Gefühl der Bedrohung als zentrale Antriebsfeder

Die Konfrontation mit einer nicht derart abgrundtief verlogenen Seele führt dann aber direkt in das Minderwertigkeitsgefühl respektive das Gefühl der Bedrohung. Der neue Linke will sich nicht bevormunden lassen und er will sich nicht der Wirklichkeit unterwerfen. Der Logik übrigens auch nicht. Dies empfindet er als Anschlag auf seine Autonomie und seine Freiheit. Menschen, die ihn auf seine inneren Widersprüche hinweisen (Denkfehler) oder auf Widersprüche zur beobachtbaren Wirklichkeit (Fehlvorstellungen), machen ihn nicht selten aggressiv. Er empfindet das als Angriff auf seine angenehmes Lebensgefühl, zu welchem oftmals Harmonie mit allen anderen als zentrales Element gehört. Der Vernunftorientierte wolle ihm nur unangenehme Gefühle vermitteln und stört die Harmonie – einen anderen Maßstab kennt der neue Linke ja nicht. Also muss das ein böser Mensch sein, der aus seiner Boshaftigkeit heraus, wahrscheinlich weil er selbst ein Unglücklicher ist, der seine Unzufriedenheit auf andere übertragen will, andere ebenfalls unglücklich machen will.

Ist dieser vernunftorientierte Störenfried trotz der Anfeindung, die ihm die neuen Linken dann zuteil werden lassen, hartnäckig und versucht aufzuzeigen, dass die Vorstellungen des neuen Linken gar nicht stimmen können, indem er auf all die Widersprüche hinzeigt – wie ein Richter, der dem Täter Beweise wie Fingerabdrücke und ähnliches vorlegt, die seine Version des Geschehens eindeutig widerlegen -, dann erzeugen die daraus entstehenden Minderwertigkeitsgefühle nicht selten Hass, der dann in andere projiziert wird, da der neue Linke andere absolute Bezugspunkte als Gefühle nicht kennt und sich daher auch bei seinem Gegenüber andere Motivationen, wie z.B. Neugier, Wahrheitsliebe und Bedürfnis nach innerer Wahrhaftigkeit, nicht vorzustellen vermag. Auch hier sehen wir wieder starke Parallelen zum religiösen Fanatiker.

IX. Der neue Linke wird zum neuen Totalitaristen

Die nicht verlogene, wahrhaftige Seele muss dann verschwinden, da sie den Gott der neuen Linken, den Gleichheitsfetisch besudelt und um die daraus verursachte Kränkung und das entstehende Minderwertigkeitsgefühl loszuwerden, um die Wahrheit, die nun wie ein fürchterlicher Stachel im eigenen Fleisch wirkt, zu eliminieren. Dazu ist dann ab einem bestimmten Punkt jedes Mittel recht: Lächerlich machen, Ausgrenzung, Einschüchterung, Zensur, zuletzt brutale Gewalt, Zerstörung und Säuberung von allen Dissidenten.

So führt also die Verabsolutierung der je eigenen ethisch nicht legitimierten, unzulänglichen Morallehre, welche die Wahrheit ausgrenzt, sich ausschließlich am Gefühl festmacht und im Leid der vorgeblich Unterdrückten dieser Welt – der „Verdammten dieser Erde“, wie Frantz Fanon, der Vordenker der neuen Linken, es 1961 formulierte – ihren absoluten Bezugspunkt findet, zwingend zur absoluten Unmoral. Der neue Linke aber wird so zum neuen Totalitaristen.

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Literaturempfehlung: Egon Flaig, Die Niederlage der politischen Vernunft – Wie wir die Errungenschaften der Aufklärung verspielen, zu Klampen 2017

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Bild: © Raimond Spekking / , via Wikimedia Commons

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28 thoughts on “Wie der neue Linke zum neuen Totalitaristen wurde

  1. trumpelman

    Wohl weit über 90 Prozent der jetzt Wahlberechtigten würden den Aufsatz als „Wortgeschwurbel“ empfinden, aus dem sie für sich nichts Förderliches ableiten können.
         Bleibt der Rest, zu dem man vorsorglich auch die Kandidaten zählen mag. Denn diese sind es ja, die weitgehend gegen jeden gesunden Menschenverstand, gegen jeden „Instinkt in der kochendem Volksseele“ handeln und sogar eine latente Bürgerkriegsgefahr importieren.

    Ein Handikap der Linken, solange es sie gibt, war und ist ihre unbändige Lust am Diskutieren, wobei der hochgelahrte Studiosus mit späterem Dr. phil. ebenso vom hochverehrten Publikum goutiert werden möchte wie Karl Arsch aus der Mau-Mau, der begeistert „links“ ist und kaum noch einen Satz mit mehr als 13 Wörtern verdauen kann. So sind Linke seit jeher „von Natur aus“ zerstritten und marschieren gehorsam vereint nach den Vorgaben der Ausgebufften und Hochgelahrten in den Gremiumsspitzen, die umso mehr zur rücksichtslosen Diktatur neigen, je mehr Macht in ihre Hände gelangt. UdSSR 2.0 und DDR 2.0 wären die Folgen, wenn sie nur Gelegenheit bekämen, ungehemmt so zu dürfen, wie zu gelüsten in ihnen heranwüchse.

    „Linke“ sind Ideologen, wie „Rechte“ ebenso Ideologen sind. Sie handeln nach „Programmen“, die wie Katechismen bei Religionen funktionieren, die ja (mit anderen Mitteln) auch nur eine Ideologie predigen.
         So liegt der Kern des Problems sowie vieler und der meisten Probleme in der Verfolgung von Ideologien, die völlig automatisch zu „Gegnerschaften“ führen, zwischen denen meist faule(!) Kompromisse als Brücken vorgegaukelt werden.

    Man könnte durchaus einen Staat, eine Nation managen wie ein Unternehmen, das auf Profit ausgerichtet ist. Durch Modernisierung und Rationalisierung ließe sich dann die Produktivität sogar steigern, so dass wegfallende „Arbeitsplätze“ bei abnehmender Belegschaft („Bevölkerungsschwund“) kein Nachteil wären. Bevölkerungswachstum durch Humanimporte (Migration) wären dann ein Unding. Viele Nöte kämen garnicht erst auf.
         Repräsentative Demokratie verhindert das.
    Sie ist eine gigantische Täuschung, bei der „links“, „Mitte“ und „rechts“ willkommene Triebkräfte sind, um eine ständige Unruhe zu provozieren.
         Profiteure sind dann jene, die klare – mit Mathematik und Visionen unterfütterte – Ziele vor Augen haben und über große Machtpotentiale verfügen: Weltumspannende sowie zentrale Bankinstitute und Großunternehmen mit „too big to fail“-Bonus. Diese regieren in Wahrheit die Welt und benutzen Politik als Firewall, die ihnen den Zorn von Völkern vom Halse hält sowie Milliarden Menschen in untergeordneter, gar unterdrückter und versklavter, wie Nutzvieh gehaltener Position als eine „Biomasse Mensch“ kujoniert, die nur nach ihrer „Verwertbarkeit“ beurteilt wird.

    Ideologen kann das nicht schmecken, weil sie wahnhaft davon träumen, die Kräfte, denen sie ausgeliefert sind, eines Tages zu bändigen und selbst zu besitzen.
          
    Herrn Jürgen Fritz und vielen anderen Denkern gebührt alle Ehre, doch könnte es – bei allem Respekt! – vielleicht förderlicher sein, würden sie mit ihrer Denkkraft an einem überzeugenden Konzept arbeiten, wie man ein Volk, eine Nation ohne Ideologien so „managen“ kann („Nutzen mehren, Schaden abwenden“), dass ein Amtseid, wie die Bundeskanzlerin ihn leistete, nicht durch tägliches Handeln zu einem Meineid erniedrigt wird.
    – mlskbh –

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    1. Hermann Gärtner

      „…. Denkkraft an einem überzeugenden Konzept arbeiten, wie man ein Volk, eine Nation ohne Ideologien so „managen“ kann……“
      —————————————————-
      Es ist m.E. gerade eben nicht die Aufgabe eines Philosophen solche Handlungsanweisungen zu geben. Philosophen ähneln mehr Mathematikern, die Architekten und Konstrukteuren geometrische und mathematische Formelwerke zur Verfügung stellen, mithilfe derer diese dann in praxi ihre Konstrukte umsetzen können.
      „Das Elend der (akademischen) Philosophie heute“ besteht doch gerade darin, dass sie vergendert und durchquotet ist, dass das geistige Mittelma(a)s (die Angst ist immer mit dabei) den Ton angibt.
      Indem die Antithese im öffentlichen und akademischen Raum nicht mehr zugelassen wird, ist der Diskurs nur noch einseitig vermittelt und stirb einen moralinsauren Tod in der kahanischen Maaslosigkeit der totalitären Überwachung.

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  2. Carl Eugen

    Nietzsche war doch selbst einer derjenigen, die objektive Wahrheit in Frage gestellt haben. („Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn“) Er ist zu einem großen Teil der Vorbote der heutigen Geisteshaltung. Auch seine Haltung zur Moral ist letztlich relativistisch.

    Der heutige Zeitgeist speist sich vornehmlich aus dem auf dem französischen Strukturalismus fußenden Postmodernismus, und zwar viel mehr als auf Adorno/Horkheimer. Wer mal Adorno gelesen hat, weiß daß dort die europäisch-abendländische Kultur immer im Mittelpunkt steht und von ihrer Abschaffung keine Rede ist. Adorno kehrte bekanntlich frühzeitig aus dem amerikanischen Exil nach Deutschland zurück, weil er es ohne deutsche Kultur nicht aushalten konnte. Aber das nur am Rande. Wer nach geistigem Nährbonden für die Beliebigkeitsphilosophie und den wahrheitsrelativen Zeitgeist sucht, der ist jedenfalls bei Lyotard, Foucault und Derrida viel eher an der richtigen Adresse.

    Wer Hingegen die Wurzeln der Gefühlsmoral ausfindig machen will, der suche in der deutschen Romantik (zuvor schon im Sturm und Drang), der protestantischen Theologie des 19. Jhdts. (Schleiermacher) und in der Lebensphilosophie, insbes. bei Klages und dergleichen Denker mehr. Tatsächlich kennzeichnet der Gegensatz zwischen Gefühlsmoral und Vernunftmoral (Kant) sehr viel treffender die Problematik der Zeit als es die stets bemühte Webersche Rede von Gesinnungs- und Verantwortungsethik tut; denn eine Ethik ohne Gesinnung kann es ja streng genommen gar nicht geben. Gefühl aber ist individuell, Vernunft allein verallgemeinerungsfähig. Und wer das durcheinanderbringt, Gefühl verallgemeinert, vorgibt und zur Demarkation der Grenze zwischen Gut und Böse macht, der begibt sich in der Tat auf den totalitären Weg. Da sind wir heute. Die Ausgrenzung von Wahrheit (wie immer man Wahrheit bestimmt; hier ist es mir etwas zu naturwissenschaftlich-empirisch) ist letztlich die Ausgrenzung von Vernunft – das hat noch stets in die Katastrophe geführt.

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    1. Jürgen Fritz

      Vielen Dank für Kommentar und Ergänzungen, denen ich weitgehend zustimme. Horkheimer und Adorno diskreditierten die Vernunft m.E. schon gewaltig, indem sie sie auf die instrumentelle Vernunft, die fast eher der Bauernschläue als der echten Vernunft gleicht, reduzierten. Aber das französische, linke Denken dürfte in der Tat noch viel gravierender zu Buche schlagen. Ich konnte in einem Artikel nicht alles hineinpacken und hoffe, dass ich zu den Franzosen, insbesondere zu Frantz Fanon und Sartre noch kommen kann.

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      1. Hermann Gärtner

        „Vernunft“ leitet sich begrifflich, etymologisch von „vernehmen“ her und ist nicht mehr als die Versubstantivierung des Verbs. „Vernehmen“ aber heißt immer auch auch: „hören“ und „vernommen werden“ Rechenschaft ablegen.
        Es war Max Weber, der vom „eisernen (stählernen) Gehäuse der Hörigkeit“ sprach, was Marx „Überbau“, Freud „Überich“ hieß. „Die Maschine hat den Piloten abgeworfen; sie rast blind in den Raum. Im Augenblick ihrer Vollendung ist die Vernunft irrational und dumm geworden.“, sagt Horkheimer in seiner KdiV, S. 124.
        Die bürokratische Megamaschine (Mumford) bedarf des Menschen in seiner Besonderheit nicht mehr, sie hat sich verselbständigt, hat einen eigenen Seinszustand erreicht. Der Mensch hat nicht die Vernunft verloren, die Fähigkeit zu vernehmen, Botschaften zu hören und zu verinnerlichen. Er hat den gemeinen Verstand (common sense) verloren, den er je nach Entwicklungsgrad mit den Tieren teilte. Einen Verstand, der ihn am Leben schlechthin und an der biologischen Gattung orientierte.
        Stattdessen; Adorno bringt es auf den Punkt:
        „Novissimum Organum. –
        Längst ward dargetan, daß die Lohnarbeit die neuzeitlichen Massen geformt, ja den Arbeiter selbst hervorgebracht hat. Allgemein ist das Individuum nicht bloß das biologische Substrat, sondern zugleich die Reflexionsform des gesellschaftlichen Prozesses, und sein Bewußtsein von sich selbst als einem an sich Seienden jener Schein, dessen es zur Steigerung der Leistungsfähigkeit bedarf, während der Individuierte in der modernen Wirtschaft als bloßer Agent des Wertgesetzes fungiert. Die innere Komposition des Individuums an sich, nicht bloß dessen gesellschaftliche Rolle wäre daraus abzuleiten.“

        Horkheimer hat in seiner KdiV die „Vernunft“, „stählernes Gehäuse der Hörigkeit“, Weber, m.E.n. noch viel zu nachlässig angegangen. Der Mensch heute ist längst zur Ware und Verfügungsmasse des Überbaus geworden, zum HumanBioKapital.
        Horkheimer sagt: „Der Mensch teilt im Prozeß seiner Emanzipation das Schicksal seiner übrigen Welt. Naturbeherrschung schließt Menschenbeherrschung ein. Jedes Subjekt hat nicht nur an der Unterjochung der äußeren Natur, der menschlichen und nichtmenschlichen, teilzunehmen, sondern muß, um das zu leisten, die Natur in sich selbst unterjochen. Herrschaft wird um der Herrschaft willen >verinnerlicht<."
        Es geht nur noch um Herrschaft und Profit. Merkel ist das beste Beispiel, diese These zu belegen. Wir werden gelenkt von der „unvisible hand“ (Adam Smith) eines aus den Fugen geratenen Kapitalismus. Merkel ist die Inkarnation dessen, was Adorno unter Wertgesetz verstanden haben wollte.

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      2. goldsteinweb

        Ich persönlich fände das spannend. Von Philosophie hab ich nicht so viel Ahnung, aber mein Eindruck war auch immer das französische und auch etliche deutsche Philosophen heillos überschätzt werden.

        Jüngst drängt sich mir auch auf, dass der öffentliche Diskurs und die Lehrpläne natürlich auch eine gewisse Geschichtsschreibung vorsortieren, die gewissen Kreisen in den Kram passt. Was für die Geschichte gilt, gilt sicher auch für die Philosophie. Ich wüsste nichts z.B. von Heidegger oder Adorno, was in Jura, Technik oder Naturwissenschaften Anwendung gefunden hätte.

        Kaum geredet wird hingegen von Rene Descartes, John Locke und John Stuart Mill. In der Schule bekommt man den Eindruck, Demokratie wäre mit dem heiligen Geist über die Franzosen gekommen, obwohl sie über den Kanal und den Atlantik geblickt haben und mehr verwässerten als beitrugen.

        Wohl einer der am meisten unterschätzten Philosophen war Alan Turing. Über den redet kaum einer, obwohl kaum ein anderer unseren Alltag so prägt.

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  3. Tanzender Berg

    Dieses Mal haben Sie wieder ein super Bild! Genau diese Art von Frauen ist seit den siebziger Jahren mein Horror. Von den K-Gruppen bis zu den heutigen Gutmenschinnen. Gleich springt sie aus dem Bild und schreit mich an: „Du bist so emotionslos und verkopft!“

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  4. Werner N.

    Ich stimme beiden Kommentaren, „trumpelmann“ und „Carl Eugen“, weitgehend zu. Die Auffassung von Jürgen Fritz, dass die `Aufklärung` „gescheitert“ sei, man sie aber dennoch forciert beibehalten müsse, entbehrt schon einfacher Logik.

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  6. free yourself

    „Dialektik der Aufklärung“ belegte im Gegenteil die Möglichkeiten, die totalitären Systemen wie dem Nationalsozialismus durch aufklärerische Entwicklungen seitens der Wissenschaften an die Hand gegeben worden waren, um mit modernsten Mitteln auch verwaltungstechnisch einen Weltkrieg und einen Holocaust verwirklichen zu können.
    Das heißt, dass selbst die Aufklärung für jedwede Zwecke instrumentalisiert in ihr Gegenteil verkehrt, zum übelsten Mittel werden konnte und jederzeit kann.
    Die Aufklärung ist ergo kein Mittel a priori zum Zwecke der Verbesserung des Mitmenschlichen, sondern muss immer kritisch hinterfragt werden: Dialektisch.
    Damit ist nicht die Aufklärung an sich diskreditiert, sondern lediglich der blinde Glaube an deren „heilsbringende“ Qualität.
    Aufklärung wird damit zu einem nie endenden Prozess der (Selbst)Regulierung anhand eines nie zu erreichenden Ideals auf dieses zu. (Kant: „Zum ewigen Frieden“)
    So wird also derjenige, welcher in Aufklärung ein statisches und damit totes Werkzeug sieht, ein Gläubiger der ebendieses Tote fetischisiert, zum Dogma erhebt und letztlich fanatisch als alleinseligmachende Ersatz-Religion totalitär manifestieren muss.
    Gegen ebendiese Tendenzen sprach sich vor allem Adorno aus, der schon bei seinen eigenen 68’er Studenten mit Erschrecken faschistoide Züge zu erkennen glaubte, wihl mit Recht. Ebenso lehnte er den Sowjetkommunismus als totalitär ab.
    In diesem Sinne war Adorno vielmehr ein linker Kantianer als ein dogmatischer Marxist. (Adorno war Halbjude. Warum sollte er den zwar jüdischen, aber äußerst antisemitisch eingestellten Marx favorisieren?)
    Woran die heutigen, wie die Linken zu Adornos Zeiten wohl kranken, ist von Ihnen ansonsten treffend dargestellt. MfG

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    1. Jürgen Fritz

      Mir dünkt, dass es mehr als hilfreich ist, die Vernunft, welcher sich die Aufklärung bedient, zu differenzieren: in 1. theoretische und 2. praktische Vernunft. Die theoretische Vernunft zielt auf Erkenntnis (Wissen), die praktische auf Handeln, insbesondere die Ethik.

      Die theoretische Vernunft (1) lässt sich wiederum unterteilen in a) Erkenntnis um der Erkenntnis willen, z.B. Grundlagenforschung oder das philosophische Streben nach Wissen, um seiner selbst willen, weil Wissen an sich als ein Gut angesehen wird. Und b) die instrumentelle Vernunft. Dieser Ausdruck stammt meines Wissens von Horkheimer oder er hat ihn zumindest geprägt. Bei der instrumentellen Vernunft geht es darum, die Mittel zu optimieren, um ein Ziel zu erreichen, welches selbst nicht reflektiert wird, also nicht der Aufklärung zugeführt, nicht vernünftig beleuchtet wird. Insofern haben wir es hier maximal mit einer halben Vernunft zu tun, die sich – und das kritisierte Horkheimer wohl – mit der gesellschaftlichen Herrschaft verbündet.

      Die instrumentelle Vernunft ist also a) nicht intrinsisch motiviert, Erkenntnis um ihrer selbst willen, weil Bildung als eine Sinndimension der menschlichen Existenz angesehen wird, und b) die nur die Mittel, nicht jedoch die Ziele des Handelns reflektiert. Es handelt sich also um eine extrinsisch motivierte halbe Vernunft. Mit einer solchen kann man alles Mögliche anrichten. Das ist dann aber eben keine richtige Aufklärung, weil ja die Beurteilung der Ziele im Dunkeln bleibt und weil es nicht um die Erleuchtung selbst geht, sondern z.B. um Machtausübung.

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  7. Jule

    Ganz ohne auf gewesene Warner einzugehen …

    Es heißt das “ Blond“ nicht rechts von links – und umgekehrt – unterscheiden kann.

    Sehr wahrscheinlich hatte „der Vater der „EU“ ( nicht mit Europa zu verwechseln) recht wenn er den Deutschen aberkannte – offensichtliche (!) Lügen zu erkennen, sondern eher noch zu zerstören was ihn retten könnte. ( Napoleon ist gemeint ).

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    1. Benno

      a, b und c sind ganze Zahlen.
      Wenn a<b und b<c so folgt daraus a<c
      Das wäre beispielsweise eine mathematisch, logische Aussage, die wahr ist.
      Ansonsten ist Ihr Artikel sehr gut, auch wenn Sie kein Mathe-Freak sind.

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    2. Benno

      Wußte gar nicht mit was für einem intelligenten Menschen ich es hier zu tun habe.
      Neben Philosophie u.a. haben Sie sogar Physik und Mathematik studiert, alle Achtung.
      Vermutlich haben Sie das Beispiel aus der Mathematik in Ihrem Artikel eher sinnbildlich gemeint.
      Sorry für meine Erbsenzählerei.

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      1. Jürgen Fritz

        Wenn ich recht sehe, kann man ja doch relativ leicht zeigen, dass allgemein gilt: Wenn a = b, dann auch 2a = 2b. Diesen allgemeinen Satz habe ich eher aus didaktischen Gründen auf ein konkretes Beispiel angewandt, um es auch für Leser, die weniger gut geschult sind in Logik leicht greifbar zu machen. Von mathematisch-logischer Seite gibt es viel elegantere Beispiele für das, was gezeigt werden soll, aber das Gewählte ist wohl auch für den Ungeübten eher verständlich und weniger abschreckend.

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  10. Walter Roth

    Tja, es gibt nur 2 Dinge die uns retten können.
    Links und der Islam müssen weg.

    Hier möchte ich auf den Blog von Gudrun Eussner aufmerksam machen.

    http://eussner.blogspot.ch/2017/08/katalonien-auf-dem-weg-ins-kalifat.html#more

    Sie stellt die Sache mit Barcelona sehr gut und klar dar.
    Ich verfolge das Getue jener Separatisten seit vielen Jahren, und die sind so erschreckend wie die Ira in Nordirland es war und noch ist.
    Diese Separatisten führen ein Eigenleben welches nur noch den Kampf gegen die Zentralregierung beinhaltet. Sie fühlen sich wohl im Dauerkampf, er ist mittlerweile zum Selbstzweck verkommen, ein Ziel soll gar nicht mehr erreicht werden, man lebt auch so gut davon.

    Dazu ist denen jedes Mittel recht, auch die Verbrüderung mit dem Islam.
    Sehr viele der Parteimitglieder jener Parteien die Madrid bekämpfen, sind ja zum Islam übergetreten.
    ————————
    Man spricht von 10-tausend Übertritten.
    ————————
    Vielleicht weil der Islam jedes Maas am Gewalt gegen andere rechtfertigen kann.

    Was dort passiert ist ….LINKS und es ist das was wir hier auch jeden Tag miterleben.

    Mittlerweile werden in Deutschland sogar Prepper mit Hausdurchsuchungen bearbeitet, nur weil sie im Islam die grösste Gefahr in der unmittelbaren Zukunft erkennen und sich vorbereiten.

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  11. Pingback: Absichten der Politik | Grüselhorn

  12. Jutta M. Brandt

    Dieser Artikel gefällt mir sehr gut. Es ist wirklich erstaunlich, dass oft doch halbwegs gescheite Menschen so verblendet sind und sich der Wahrheit so sehr verschließen. Es wundert mich nicht, dass in den USA die Evolutionstheorie in den Schulen immer weniger gelehrt wird; auch das ist ein Teil der Verdrängungskünste der Linken. Ich wundere mich schon seit Jahren über diese Realitätsverweigerer und habe sie immer mit Suchtkranken verglichen, die die Tatsache, dass sie süchtig sind, nach was auch immer, einfach nicht begreifen wollen. Das Schöne daran ist, wenn der Verweigerer von der Realität eingeholt wird und ihn kräftig in den Hintern beißt. Wenn sie dann anfangen zu zappeln, sich zu winden wie ein Wurm, nicht verstehend, wie das Kartenhaus zusammenbrechen konnte, da sie doch „alles richtig gemacht“ haben.

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