Wie ist der aktuelle Höhenflug der Grünen erklärbar?

Ein Gastbeitrag von Roger Letsch, Fr. 17. Aug 2018

Mit Erstaunen nimmt man neuerdings zur Kenntnis, dass die Grünen in den Umfragen aller Meinungsforscher von einem Umfragehoch zum nächsten schweben. Und egal mit wem man über dieses Phänomen spricht, niemand kann sich das wirklich erklären, am wenigsten die Grünen selbst, auch wenn sie das gern als Erfolg ihrer Politik darstellen. Roger Letsch erklärt, wie es dazu kommen konnte.

I. Die Regierungsprogramm-Partei, die nie regierte

Nun muss man auf Umfragen nicht viel geben, wenn sie auf ein paar tausend Befragungen von Wählern beruhen, die bereit sind, über ihre politischen Präferenzen Auskunft zu geben, oder diese geschickt hinter vermeintlich wohlwollenden Antworten verbergen. Aber man muss sich damit befassen, gerade weil es die Politiker selbst tun, indem sie aus guten Umfragen Ambrosia saugen und aus schlechten Hausaufgaben ableiten. Nun haben die Grünen eine Stammwählerschaft, die irgendwo zwischen knapp unter fünf und zehn Prozent der Wähler liegt. Betrachten müssen wir also nur den sagenhaften Zuwachs von 5 bis 7 Prozent und wie er sich zusammensetzt.

Union und SPD haben sich mit den Koalitionsjahren aneinander glatt geschliffen und ausgerieben, während die Grünen immer nur die eigenen Positionen abgeräumt, verändert oder gleich ganz über Bord geworfen haben. Man denke nur an die Aufweichung des Umweltschutzes zugunsten der Energiewende. Das erweckt den Eindruck von Weiterentwicklung und Reife, während die Koalition nur noch eines vermittelt: Müdigkeit. Und während sich derzeit bei den Koalitionsparteien offensichtlich eine gewisse Ernüchterung in Sachen Energiewende, Klimazielen und anderen grün gestrichenen Münchhausiaden einstellt und die Begeisterung spürbar nachgelassen hat, sind es die Grünen, die lautstark die Einhaltung der Zielvorgaben fordern.

Man möchte bei CDU, CSU und SPD an so manches Versprechen am liebsten nicht mehr erinnert werden, hat es aber komplett versäumt, dem Wähler gegenüber einzugestehen, dass die Projekte krachend scheitern mussten. Aus Feigheit oder aus Kalkül? Ein wenig von beidem, denke ich. Die Kanzlerin steht derzeit mit der Migrationskrise derart im Feuer, da möchte man ungern gleich nachschieben, dass auch die Energiewende ein Flop ist.

Gut erinnert man sich noch daran, welche Häme über ihr ausgeschüttet wurde, als sie ihr erklärtes Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen, klammheimlich kassieren musste. Union und SPD treten deshalb heute nur noch halbherzig gegen Klimawandel und für Energiewende ein und müssen sich dafür von den Grünen für gebrochene Versprechen schelten lassen. Sowas passiert, wenn eine Regierung mangels eigener die Ideen ihrer Opposition umzusetzen versucht, deren utopischen Charakter zu spät erkennt und nun durch sanftes Betätigen der Bremse versucht, zu retten, was noch zu retten ist.

Die Grünen können in dieser Sache Vollgas fahren – ihr Fuß drückt ja nur auf ein virtuelles Gaspedal, während die Koalition den Widerstand der Realität spürt. Das trifft insbesondere die SPD, die bürgerlicher als die CDU und klimafreundlicher als die Grünen sein wollte, jedoch krachend an beiden Zielen scheiterte. Es ist deshalb nur logisch, dass sie nun aus mehreren Wunden blutet und Wähler in alle Richtungen verliert, besonders in Richtung der Grünen.

II. Lobbyismus ist es nur, wenn es nicht die Grünen machen

Grünen Politikern lässt der Wähler Egoismen durchgehen, für die ihm bei anderen Parteien jedes Verständnis fehlt. Simone Peter etwa, die in der Causa Ronald Profalla und dessen raschem Wechsel von der Politik in die Wirtschaft noch empört davon sprach, dass man für Politiker „Karenzzeiten von mehreren Jahren“ brauche, wechselte jedoch selbst schon einen Monat nach ihrem Weggang als Parteichefin in den Lobbyverband „Bundesverband Erneuerbare Energien“ (BEE), ohne dass die Sympathisanten der Grünen das irgendwie bedenklich fanden.

Wir erleben gewissermaßen ein Revival des Märchens vom „guten braunen und dem schlechten weißen Zucker“, nur dass der gute Zucker in unserer Geschichte der grüne sein soll. Doch auch der BEE ist nichts als eine Lobbyvorganisation eines Industriezweiges, noch dazu eines, der mit der grünen Partei geradezu symbiotisch verbunden ist. Der Irrglaube, grüner Lobby-Zucker sei irgendwie besserer als anderer und grüne Lobbyarbeit sei immer zum Wohle der Allgemeinheit, hat sich bereits ähnlich verfestigt wie die alte Legende, Spinat enthalte besonders viel Eisen.

Doch selbst als feststand, dass diese Behauptung auf einem Missverständnis beruhte, wollte uns Katrin Göring-Eckardt noch mit „einmal die Woche Spinat mit Ei“ beglücken. Zum Glück ist Spinat nicht schädlich für Leben und Umwelt, was man von manchen Ideen der Grünen leider längst nicht mehr behaupten kann. Im nicht eben windreichen Hessen zum Beispiel verwandelt die schwarz-grüne Landesregierung nun den Reinhardswald – Grimms Märchenwald – in eine Industrielandschaft. Alles im Namen der Energiewende.

Und wem, wenn nicht den Grünen, die sich in ihrer Frühzeit an jeden Alleebaum ketteten, dem die Axt zu nahe kam, wäre es zuzutrauen, „minderwertigen Wald“ innerhalb eines Naturschutzgebietes für ein Opfer auf dem Altar der Erneuerbaren Energien auszuwählen? Da die Energiewende politisch immer noch nicht in Frage gestellt wird (und wenn, dann von der falschen Partei), sagt man sich, „lass das die Grünen machen, die kennen sich mit sowas aus”Grüne haben in den Augen vieler Wähler offenbar eine Art fest eingebauter ethischer Goldwaage, der man blind vertrauen könne. So ist etwa „Kein Mensch illegal” – es sei denn, er ist israelischer Siedler. Auch ist „Jeder Baum schützenswert” – außer, er steht der Energiewende und der hochsubventionierten Windenergie im Weg, für welche grüne Ex-Politiker wie Frau Peter ökologische (also gute) Lobbyarbeit leisten.

Auch verordnete Grausamkeiten, die Politikern für gewöhnlich Wählergunst kosten, erträgt der deutsche Wähler – erzogen von grünen Lehrern nach grünen Lehrplänen – viel besser, wenn sie von Grünen verkündet werden. Denn während Politik und Stromnetzbetreiber unter den Bürgerprotesten stöhnen, mit denen sie bei der Planung der gigantischen Nord-Süd-Stromtrassen konfrontiert sind, regt Grünenchef Habeck an, diese Planungen erheblich beschleunigen zu wollen, denn „…der Ausbau sei zwar ein großer Eingriff in die Natur – aber für ein hochindustrielles Land nötig. Das müsse den Bürgern gut kommuniziert werden.“ 

Und wenn Habeck dem Bürger dabei „in die Augen schauen“ will, klingt das nach Einschüchterung. Ist es aber natürlich nicht! Bei Grünen heißt das „Überzeugen“. Und das ist ja was Gutes! Und Annalena Baerbock bekennt im Sommerinterview, dass sie nicht die Absicht habe, den Bürgern vorzuschreiben, was sie zu essen hätten – den Erzeugern der Lebensmittel jedoch, besonders den Viehzüchtern, möchte sie durch Regulierungen und Verbote schon gern Daumenschrauben anlegen. Alles im Sinne von Überzeugung und Volkserziehung, versteht sich.

III. Zuckerguss, Prinz Charming und die Rolle der Presse

Wie mit Zuckerguss übergießt die Presse den neuen Parteichef Robert Habeck („Es gibt kein Volk, ergo auch keinen Volksverrat“) mit allerlei Lob. „Höhenflug mit Habeck“ oder „Grünen-Chef Robert Habeck: Krass, cool, alles supergeil“ wie der Spiegel sich bescheiden ausdrückt. Und wenn Habeck mit Plastiktüte zum Interview erscheint, jazzt man ihn anderenorts gleich zum Rebellen und Nonkonformisten hoch. Ein Bisschen Engholm (ohne Pfeife) und ein Bisschen „Prinz Charming”, eloquent, lässig, kann lange Sätze und kann sie auch mühelos abschließen, kurz: eine Idealbesetzung für die „Sein-oder-nicht-sein“-Hamlet-Monologe, die er im Auftrag seiner Partei so gern führt.

Habecks Aufgabe in der Öffentlichkeit ist es, Rationalität zu verkörpern, dabei möglichst unkonkret zu bleiben und wie ein „elder statesman“ zu wirken. Es liegt auch eine gewisse Faszination darin, zu beobachten, wie Habecks Äußerungen die leicht irren Aussagen seiner Co-Vorsitzenden Annalena Baerbock zudecken. Auf die Wählergunst scheint die Kombination aus „Cool“ und „Wahnsinn“ jedenfalls Eindruck zu machen.

Wenn Baerbock im Interview etwa behauptet, ein sicheres Herkunftsland sei nur, wenn es dort „Verfolgungsfreiheit für alle Menschen“ gäbe, klingt das zwar nach Ponyhof und Stuhlkreis – ebenso wie ihr legendäres Bonmot, „das Netz ist der Speicher“, mit dem sie die Energiewende für durchgerechnet und machbar erklärte. Doch all diese Phrasen halten keiner Prüfung stand, nicht mal der oberflächlichsten! Kriminelle genießen üblicherweise nirgends Verfolgungsfreiheit, religiöse Brandstifter sollten auch keine genießen und das Netz ist eben doch nicht der Speicher, egal, was das Einhorn-Orakel dazu sagt.

All diese Einwände erreichen die Grünen selbst jedoch nicht, denn die sind schon auf den nächsten Marktplatz gezogen und verkaufen ihre Tinkturen als Wundermedizin. Dieser Wundermedizin vertrauen momentan scheinbar 12 bis 15 Prozent der Wähler, sie wollen nicht hinter die Phrasen sehen, sie ziehen die Verheißungen einer grünen Utopie der immer dystopischer werdenden Realität vor. Und ist es nicht so, dass die Wähler schon von beinahe allen verarscht wurden, nur von den Grünen scheinbar noch nicht? Scheinbar ist hier das Stichwort, denn dieser schöne Schein zerschellt an der Realität.

Dass nämlich beinahe alle politischen und wirtschaftlichen Katastrophen der letzten Jahre aus grünen Ideen entstammen, blendet man einfach aus. Ebenso, dass der einzige grüne Regierungschef in einem Bundesland, Winfried Kretschmann, mit den Utopien seiner Parteitheoretiker so gar nichts anzufangen weiß, weil er ein in der Wolle gefärbter Konservativer ist. Wenn dann noch drei Wochen Sommerhitze hinzukommen, erinnert sich der Wähler an die Tinktur, die ihm jahrelang angepriesen wurde. „Haben die Grünen nicht immer von Hitze und Erderwärmung gesprochen? Ging die Hitzewelle nicht erst zurück, als die Grünen und ihre Lobbygruppen Sofortmaßnahmen gegen den Klimawandel forderten?“

Ich übertreibe hier sicher etwas, aber die Grünen sind in der Tat die einzige Partei, die in diesem Jahr aus der Kombination aus Sommerloch und Sommerwetter politisches Kapital schlagen konnte, während sich die Regierungsparteien vor allem Geldforderungen der Landwirte gegenübersehen, die Linke mit sich selbst und die FDP mit etwas besonders wichtigem beschäftigt ist: Sich möglichst lautstark von der AfD abzugrenzen.

IV. Das Unterbewusstsein, dein Freund und Helfer

Ein weiterer verstärkender Aspekt für das grüne Umfragehoch ist, dass die Milieus, aus denen Journalisten und grüne Politiker stammen, sich stärker überschneiden, als dies mit jeder anderen politischen Partei der Fall ist. Es dürfte nicht leicht sein, diese Präferenz bei der Ausübung des Berufes immer im Blick zu behalten, obgleich man dies tun müsste.

Man schaue sich vergleichend die „Sommerinterviews“ des ZDF mit Annalena Baerbock von den Grünen und Alexander Gauland von der AfD an. Nur die Intros, das genügt. Ich zähle hier mal ein paar psychologische Trigger auf, die das Intro zum Interview mit Baerbock visuell würzen: eine bunt bemalte Fassade, Sonnenblume, Annalena Baerbock und Robert Habeck überlebensgroß und lachend Arm in Arm auf eine Hochhausfassade gespiegelt, die Olsenbande, Atlas, der die Weltkugel trägt … da werden der Buntheit, Verantwortung, Spaß und Größe bereits optisch Wege bereitet, bevor auch nur das erste Wort gesprochen ist.

Zum Vergleich die Trigger im Intro zum Gauland-Verhör: Burgzinnen und Wehrtürme, eine Abrisswohnung, „schiefer Turm“, Wetterfahne nach rechts mit der Aufschrift „1732“, ein mit dem Finger zustoßender Gauland. Ein jeder verknüpfe die Metaphern nach Gusto, positiv ist sicher keine davon. Baerbock wird mit einfühlsamem Geplauder begrüßt, bekommt Stichworte der Art „Ihr Kollege Robert Habeck sagt ja, es läuft im Moment richtig Bombe für die Grünen“, während Gauland ein Platz angewiesen wird und es gleich in medias res geht.

Das sind alles Kleinigkeiten, die kaum auffallen und das sollen sie wohl auch nicht sofort. Sie wirken unbewusst. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob sie den Medienmachern immer auffallen, wenn sie sie benutzen. Doch zu jedem Zeitpunkt ist vollkommen klar, wem die Sympathien zufliegen mögen und wem man Verachtung zeigen soll. Das ist im Privaten legitim, im journalistischen Umfeld sorgt es für mangelnde oder zu große Distanz zur Nachricht und zum Thema der Berichterstattung. Es war übrigens ausgerechnet ein Kollege der ARD, „Mr. Tagesthemen“ Hanns Joachim Friedrichs, der sagte:

Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in öffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein. Nur so schaffst du es, daß die Zuschauer dir vertrauen, dich zu einem Familienmitglied machen, dich jeden Abend einschalten und dir zuhören.“

Von dieser professionellen Distanz ist heute jedoch gerade im Umgang mit den Grünen kaum noch etwas zu spüren. Was ich mir wünschte, wäre deshalb nicht etwa ein herzlicherer Umgang mit AfD-Politikern, sondern eine gleichermaßen professionelle Distanz zu allen. Gerade zu den Grünen, denn hier werden medialen die Sympathiekundgebungen und Stichwortgebereien langsam klebrig. Man will doch sicher nicht, dass es nach zukünftigen Wahlergebnissen vergleichbare Einseitigkeits- und Manipulationsvorwürfe gibt, wie im Fall der Wahl des US-Präsidenten!

Aber Lobhudelei sollte ja ohnehin nicht das Hauptgeschäft öffentlich-rechtlicher Medien sein, dafür bezahlen die Bürger ja ohne Ansehen ihrer politischen Präferenz die sogenannte „Demokratieabgabe”. Als Ansporn für die schreibende und sendende Zunft hier gleich noch ein Zitat, diesmal von Dieter Hildebrand: „Politiker muss man nicht achten, man muss auf sie achten.“ – Das sollte uneingeschränkt für alle Politiker gelten.

V. Fazit

Ich schätze, dass all diese Punkte zusammengenommen und die Wahrnehmung der Grünen in der Öffentlichkeit den Anstieg von 5 bis 7 Prozent in der Wählergunst gut abbilden. Und dennoch sind Umfragen natürlich zu feiner Sand, als dass sich darauf ein Kanzleramt bauen ließe. Und auch die Antworten auf die Fragen der Meinungsforscher sind vor allem eines: Unverbindlich und möglicherweise auch unehrlich und ausweichend. Denn weil sämtliche Utopien der Grünen, vom Atomausstieg bis zur Windkraft, ohnehin schon offizielles Regierungsprogramm sind, fühlt es sich für einige besonders leichtgläubige Menschen womöglich so an, als wären die Grünen eine Art moralischer Instanz jenseits der Regierung. Man könne doch nichts falsch machen, wenn man sich in unsicheren Zeiten auf jene beruft, deren Ideen als einzige nie ernsthaft in Frage gestellt werden. Weder von den Medien, noch von den anderen Parteien. Außer der Partei der Schwefelbuben, aber das ist eine andere Geschichte.

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Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors: unbesorgt.de.

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Zum Autor: Roger Letsch, Baujahr 1967, aufgewachsen in Sachsen-Anhalt, als dieses noch in der DDR lag und nicht so hieß, lebt in der Nähe von und arbeitet in Hannover als Webdesigner, Fotograf und Texter. Er sortiert seine Gedanken in der Öffentlichkeit auf seinem Blog unbesorgt.de und schreibt regelmäßig für Achgut.com.

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Titelbild: ZDF-Screenshot

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