ARD: Grund der muslimischen Massaker an Christen in Nigeria ist der Klimawandel

Von Jürgen Fritz, Sa. 23. Mrz 2019

Millionen Menschen in Deutschland haben es längst bemerkt und immer mehr von ihnen sind auch nicht mehr bereit, hierfür Quartal für Quartal Zwangsgebühren zu zahlen und dieses Treiben damit zu finanzieren. Über fünfeinhalb von den insgesamt acht Milliarden Euro GEZ-Gebühr steckt sich die ARD Jahr für Jahr in die eigene Tasche. Und was stellt sie mit diesen gigantischen Summen an? Sie betreibt die wohl übelste Propaganda, die wir seit 1945 sehen müssen. Dieser neueste Fall, den David Berger maßgeblich aufdeckte, ist so unfassbar, dass hier selbst für ARD-Verhältnisse ein neuer Tiefpunkt erreicht zu sein scheint.

Wer etwas anderes sagt als wir, der ist „rechts“

David Berger hatte letzten Sonntag auf Philosophia perennis und hier auf JFB darüber berichtet, dass in Nigeria militante Muslime innerhalb von drei Wochen 120 Christen ermordet haben. Dabei habe es sich bei den Tätern um Fulani-Dschihadisten gehandelt, die für nigerianische Christen inzwischen zu einer noch größeren Bedrohung geworden seien als die islamistische Terrorgruppe Boko Haram. Hierbei bezog David Berger sich auf Meldungen von The Christian Post“ und Breitbart“.

Doch der eigentliche oder der zweite Skandal war, wie ich hier dank der Hilfe eines treuen JFB-Lesers aufzeigen konnte, in welchem Umfang über die 120 massakrierten Christen in Nigeria und in welchem Umfang über die 50 ermordeten Muslime in Christchurch (Neuseeland) berichtet wurde. Insbesondere die ARD war hier wieder einmal Vorreiter, aber nicht nur sie. Ähnliches galt, wenn auch nicht ganz so drastisch für das ZDF, die Süddeutsche Zeitung, den Spiegel und Die Zeit. Bei allen war so ein krasses Missverhältnis der Berichterstattung zu gegenwärtigen, dass der Begriff „Propaganda“ sogar noch als milde gewählt angesehen werden muss. Den Vogel schoss aber in der Tat die (linksradikale?) ARD ab mit einem einzigen Bericht über die 120 ermordeten Christen und 51 Berichten über die 50 getöteten Muslime.

David Bergers Bericht wurde auf PP fast 110.000 mal gelesen und auf JFB dann nochmal fast 40.000-fach, insgesamt also rund 150.000 mal. Am nächsten Tag, am Montag, berichteten dann auch noch kath.net und Epoch Times über diesen Skandal. Nun sah sich die ARD, die derart bloßgestellt worden war, genötigt, wenigstens irgendwie zu reagieren. Am 20.03.2019, drei Tage nach David Bergers Berichterstattung, schrieb dann Patrick Gensing, den die (linksradikale?) ARD selbst als „ARD-faktenfinder“ ausgibt, den aber nicht wenige eher als „Faktenverdreher“ wahrnehmen, folgendes:

„Vorwürfe von rechten Blogs – Gewalt gegen Christen verschwiegen?“

Nun mag ja für Linksradikale alles, was nicht wie sie selbst oder noch radikaler tickt, „rechts“ sein, aber es wäre schon interessant zu erfahren, wie der ARD-Faktenverdreher zu solchen Pauschalrubrizierungen gelangt.

Religion sei nicht Ursache des „Konflikts“ meint die ARD unter Berufung auf die „Stiftung Wissenschaft und Politik“

Sodann versucht Gensing zu suggerieren, mit der religiösen Weltanschauung der Täter hätten diese Morde überhaupt nichts zu tun. Die Religion sei „nicht Ursache“ des „Konflikts zwischen Bauern und Fulani-Nomaden“, so Gensing wörtlich. Aha, die toten Christen hatten also einen „Konflikt“ und von diesem wurden sie nun quasi erlöst. In ihren Gräbern liegend haben sie nun keinen „Konflikt“ mehr. Auch die 50 Muslime in Christchurch hatten dann wohl – nach der Logik von Gensing und der ARD – heftige Konflikte mit Australien und Neuseeländern, von denen auch sie erlöst wurden?

Gensing beruft sich bei seiner „Faktenfindung“ auf einen Wolf Kinzel von der „Stiftung Wissenschaft und Politik“. Und nun raten Sie, wer hinter dieser Stiftung steckt. Diese wird finanziert aus dem Haushalt des Bundeszkanzleramtes, das sich wiederum seit 2005, seit Merkels Kanzlerschaft, fest in CDU-Hand befindet.

2016 erhielt die „Stiftung Wissenschaft und Politik“ aus dem Bundeskanzleramt 12,3 Millionen EuroHinzu kamen nochmals ca. 2,5 Millionen Euro aus Drittmitteln. Und wer steckt hinter diesen Drittmitteln? Unter anderem verschiedene andere zum Teil umstrittene Stiftungen sowie Bundesministerien und die Europäische Kommission, also die EU-Regierung. Und was treiben insbesondere die EU seit Jahrzehnten sowie die deutsche Regierung seit Jahren maßgeblich mit an (die Massenmigration aus der muslimischen Welt nach Europa) und was bekämpfen sie bis aufs Blut (jegliche Kritik am Islam)? Handelt es sich hier also um freie wirklich wissenschaftliche Forschung, die in dieser „Stiftung“ betrieben wird, oder doch eher um Auftragsarbeiten, die wie gewünscht geliefert werden?

Herr Kinzel bekommt also jeden Monat Geld überwiesen – sicherlich nicht nur 4.000, 5.000 oder 6.000 Euro – von einer Stiftung, die hauptsächlich finanziert wird vom Bundeskanzleramt und anderen Bundesministerien sowie der EU-Kommission. Und dieser Wolf Kinzel wurde nun befragt von Patrick Gensing, der wiederum von der ARD alimentiert wird. Dabei zieht die ARD jährlich über fünfeinhalb Milliarden Euro aus den GEZ-Zwangsgebühren, also aus Zwangsenteignungen der Bürger, welchen diese sich nicht ohne weiteres entziehen können, selbst wenn sie niemals ARD anschauen oder anhören. Diese GEZ-Zwangsenteignungen zur Finanzierung von ARD (über 70 Prozent der GEZ) und ZDF werden ihrerseits politisch getragen von den Altparteien, die dann natürlich wiederum bestimmte Erwartungen haben, was und wie ARD und ZDF berichten.

Grund des Konflikts war der Klimawandel, auf keinen Fall aber der Islam

So und was sagte nun also dieser „unabhängige Forscher“ Wolf Kinzel gegenüber dem „unabhängigen Journalisten“ Patrick Gensing? Dieser „Konflikt zwischen Bauern und Fulani-Nomaden“ gäre „seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten“ und er spitze sich weiter zu. Grund seien unter anderem das starke Bevölkerungswachstum in Nigeria sowie die Folgen des Klimawandels. Aha, da haben wir es also! Schuld ist vor allem der Klimawandel. Und wer hat den wiederum verursacht? Sie kennen die immergleiche stupide Litanei. Ist dieser Herr Kinzel nicht großartig? Da hat doch Gensing genau den richtigen angerufen, oder? Woher er wohl sofort wusste, wen er kontaktieren muss, um solch qualifzierte gewünschte Antworten zu bekommen? Na bei der ARD weiß man das halt.

Durch die zunehmende Trockenheit würden die Nomaden eben aus dem Norden weiter ins Zentrum des Landes ziehen, so Kinzel gegenüber Gensing weiter. Gleichzeitig werde im gleichen Gebiet immer mehr Fläche von Bauern beansprucht. Somit käme es halt zu einer Konkurrenz um Weideland und zunehmend knappe Flächen. Natürlich wegen des Klimawandels. Ja gut, der Konflikt habe zwar auch eine religiöse Komponente, das wolle  Kinzel ja gar nicht zur Gänze abstreiten. Ja, die Bauern seien in der Tat überwiegend christlich, die Nomaden muslimisch. Aber nein, die Religion sei nicht die Ursache!

Das natürlich auf gar keinen Fall, Herr Kinzel. Wie könnte denn auch eine Religion, genauer: eine religiöse Weltanschauung, zumal die islamische, Ursache für irgendetwas auf diesem Planeten sein, außer natürlich für Gutes und Friedliches. Das schon, ja klar.  Es handele sich, um unserem Islam-Experten dem Diplom-Kaufmann Kinzel wieder das Wort zu geben „um ein Konglomerat aus Gründen, die in dem Konflikt eine Rolle spielen.

Ein „Konglomerat aus Gründen“, so so. Gibt es irgendetwas auf dieser Welt, das, sofern es sich nicht um etwas ganz Simples handelt, nicht aus einem Konglomerat aus Gründen zustande kommt? Wie trivial kann man denn eigentlich als „Forscher“ der „Stiftung Wissenschaft und Politik“ argumentieren, ohne sich lächerlich zu machen, Herr Kinzel?

Wie kurz kann man geistig eigentlich springen?

Dass monokausale Erklärungen meist deutlich zu kurz greifen, lernt man spätestens im ersten Semester jedes Geschichtsstudiums, so man es nicht bereits in der gymnasialen Oberstufe im Geschichte-Leistungskurs gelernt hat. Aber natürlich spielt die religiös-politisch-totalitäre und hochgradig gewaltaffine Weltanschauung des Islam keinerlei Rolle in diesem Konglomerat, da ist sich unser „Experte“ – ein Diplom-Kaufmann, der muss sich ja mit Geschichte, der islamischen Lehre und Religionsphilosophie auskennen – wohl sicher. Wenn er sonst nichts weiß, das aber schon. Wie das wohl kommt, dass er sich so sicher ist? Von wo kommen nochmal die monatlichen, vermutlich nicht gerade knappen Überweisungen?

Übrigens hatte David Berger an keiner einzigen Stelle geschrieben, dass die Muslime die Christen deswegen umbrachten, weil sie Christen waren, schon gar nicht, dass dies der einzige Grund (monokausale Erklärung) gewesen sei.  Er und ich stellten lediglich fest, dass 120 Christen von Muslimen ermordet wurden und dass sämtliche Leitmedien in Deutschland, ganz besonders aber die ARD darüber fast gar nichts berichteten und sich dafür wohl auch kaum interessierten.

Die einen seien halt Bauern und die anderen Nomaden, das sei der eigentliche „Konflikt“. Und der Klimawandel der mache alles so schlimm. Diesen Konflikt zwischen Nomaden und Bauern, lieber Herr Kinzel, gibt es seit ca. 10.000 Jahren, seit die ersten Menschen sesshaft wurden und anfingen den Boden zu bebauen, siehe den Kain-und-Abel-Mythos. Nun aber, wir wollen das Konglomerat ja doch freilegen nicht wahr, einige essenzielle Fragen: Wie viele Millionen Christen gibt es aber denn weltweit, die im 21. Jahrhundert noch als Nomaden leben? Und wie viele muslimische Staaten oder Gesellschaften gibt es weltweit, die es geschafft haben, eine funktionierende Ökonomie aus eigener Kraft aufzubauen, ohne von Ölexporten zu leben, weil man eben rein zufällig auf solchen Bodenschätzen hockt? Können Sie fünf muslimisch dominierte Länder auf diesem Planeten nennen, die eine funktionierende Wirtschaft ohne Erdöl/-gas-Vorkommen vorweisen können? Oder auch nur drei?

Wie kommt es dagegen umgekehrt, dass christliche oder jüdische oder säkulare oder buddhistische Gesellschaften es schaffen, aus dem Nichts, auch ohne reiche Bodenschätze-Vorkommen, etwas aufzubauen, während die gesamte islamische Welt damit allergrößte Probleme hat und über 1300 Jahre vorwiegend auf gewaltsamer Ausdehnung, Unterdrückung, Plünderung und Sklaverei aufbaute? Das alles hat „nichts mit der Religion“, genauer: der religiös-politisch-totalitären, hochgradig gewaltaffinen Weltanschauung zu tun? Herr Gensing und Herr Kinzel, wie kurz kann man eigentlich geistig springen und gleichzeitig als Journalist respektive Forscher noch ernst genommen werden wollen?

Nigeria: Christen „wahllos abgeschlachtet“

Um diesen beiden Faktenverdrehern und Ich-springe-geistig-nie-weiter-als-30-Zentimeter-denn-genau-dafür-werde-ich-ja-bezahlt-und-das-nicht-schlecht-Denkern einen ernstzunehmenden Bericht von vor Ort entgegenzusetzen, sei auf kath.net (und auch auf Kirche in Not) verwiesen, welches am 20.03.2019 folgendes berichtet:

»Die aus Nigeria stammende Schwester Madonna von den „Schwestern vom Unbefleckten Herzen Mariens“ monierte in ihrem Vortrag ein Nord-Süd-Gefälle in ihrer Heimat. Während es im mehrheitlich christlich geprägten Süden des Landes trotz Korruption eine funktionierende Infrastruktur mit Schulen, Universitäten und Krankenhäusern gebe, herrsche im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes vielfach Willkür auf der Grundlage der Scharia.

Die für viele Massaker an Christen verantwortlichen muslimischen Fulani-Hirten seien keine Nigerianer, sondern Einwanderer. Es handele sich nicht um einen ethnischen Konflikt, sondern um Terrorismus, durch den Christen „wahllos abgeschlachtet“ würden.

„Sie töten Menschen, weil sie Christen sind. Durch unsere Straßen fließt das Blut wie Wasser“,

…so Schwester Madonna.«

Wenn Sie mich als Wissenschafts- und Erkenntnistheoretiker sowie Ethiker, der sich seit Jahren sehr intensiv mit der islamischen Weltanschauung unter religionsphilosophischer und ethischer Fragestellung beschäftigt, fragen und nicht den „Faktenfinder“ der ARD und seinen vom Bundeskanzleramt und der EU finanzierten „Experten“, einen Diplom-Kaufmann, dann führen insbesondere die ARD, aber nicht nur sie, seit vielen Jahren einen Krieg, einen Informations- und Propagandakrieg gegen Deutschland, gegen die europäischen Nationalstaaten, gegen die Demokratie und die Selbstbestimmung der europäischen Völker, gegen die liberale, geistig offene, säkulare Gesellschaft und gegen unsere abendländische Kultur.

Bei diesem Krieg geht es um eine feindliche Übernahme unseres Landes und unseres gesamten Kontinents. Feindliche Übernahme durch wen? Durch die, die in den letzten Jahren alleine in Nigeria tausende Christen umgebracht haben. Und nein, damit meine ich nicht nordnigerianische Nomaden.

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Titelbild: YouTube-Screenshot von Patrick Gensing

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