Asylantrag des afghanischen Vergewaltigers der 82-Jährigen 1999 schon abgelehnt

Von Jürgen Fritz, Mi. 08. Jul 2020, Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons, Symbolbild

JFB berichtete bereits über den Fall: Im Januar wurde die schwerhörige 82-jährige Christiane B. in Delitzsch (Nordsachsen) von dem ca. 46-jährigen afghanischen Asylanten Hamid A. in einer Eisenbahnunterführung von hinten zu Boden gestoßen, so dass sie vornüber mit dem Gesicht auf den Asphalt aufschlug, sich dabei bereits verletzte. Dann vergewaltigte der Asylant die alte, wehrlose Frau. Doch nun stellen sich unfassbare Fakten über den Afghanen heraus, so zum Beispiel dass sein Asylantrag bereits vor 21 Jahren abgelehnt worden war.

Hamid A.’s Asylantrag wurde schon 1999 abgelehnt

Christiane B. hätte das, was ihr am frühen Abend des 9. Januar dieses Jahres in der Eisenbahnunterführung in der Beerendorfer Straße in Delitzsch widerfuhr, niemals erleiden müssen, wie sich inzwischen herausstellte. Denn ihr Peiniger hätte, wie Michael Klug von der BILD inzwischen herausfand, schon seit vielen Jahren gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen. Hamid A.’s Asylantrag war nach BILD-Recherchen bereits am 29. April 1999, also vor mehr als 21 Jahren, abgelehnt worden. Abgeschoben wurde der – wie sich inzwischen auch herausstellte – notorische Lügner, womöglich auch Asylerschleicher jedoch über mehr als zwei Dekaden nicht.

Der Verbrecher verbrachte vielmehr fast sein halbes Leben in Deutschland und beging hier wohl eine Straftat nach der anderen. 25 Einträge soll Hamid A. , inzwischen angeblich 47 Jahre alt, aber auch das dürfte nicht gesichert sein – bereits in seiner Straf, genauer: in seiner persönlichen Ermittlungsakte haben, darunter Körperverletzung, Diebstahl, Kindesmissbrauch und jetzt Vergewaltigung der 82-Jährigen in Delitzsch. Wegen des Kindesmissbrauchs von 2016 wurde er bereits zu zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nun zu vier Jahren für die Vergewaltigung.

Der Afghane ohne Asylanspruch wird immer und immer wieder geduldet

Aber wie konnte es dazu kommen, dass jemand, dem in einem Gutachten „Intelligenz am unteren Rand“  attestiert wurde, einen Asylantrag stellt, der im April 1999 abgelehnt wird und sich 2020 nach zig begangenen Straftaten noch immer in Deutschland aufhalten und hier ein solch abartiges Verbrechen begehen, eine über 82-jährige deutsche Frau zu vergewaltigen?

Die Antwort auf diese Frage erscheint unfassbar: Die zuständige Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) in Chemnitz erließ, nachdem der Asylantrag 1999 abgelehnt worden war, eine Duldung. Hamid A. hatte keinen Asylanspruch, war aber wohl unter diesem Vorwand ins Land gelassen worden. Nun war klar, dass sein Antrag auf Asyl unbegründet war, aber jetzt war er halt da, also duldete man ihn weiterhin. Und diese Duldung wurde laut BILD in den folgenden Jahren und Jahrzehnten insgesamt zwölfmal verlängert. Und das obschon Hamid A. offensichtlich immer wieder mit Straftaten in Verbindung kam.

Die letzte Duldung lief dann im November 2019 aus. Am 9. Januar 2020 fiel der Afghane, der wohl nicht mal mehr eine Duldung besaß, in ein Delitzsch, ca. 25 Kilometer nördlich von Leipzig, mit reichlich Alkohol im Blut (ca. 2 Promille) über Christiane B. her, folgte ihr in die Eisenbahnunterführung, schlich sich dort von hinten an die 82-jährige schwerhörige Frau heran, versetzte ihr von hinten einen so schweren Stoß, dass sie vornüber mit dem Gesicht auf den Asphalt aufschlug. Dann vergewaltigte er die alte verletzte Frau.

„Er besitzt einfach keinerlei Papiere“

Bleibt die Frage, warum Hamid A. immer und immer wieder geduldet wurde. Wie kann das sein? Warum wurde er nicht bereits 1999 abgeschoben? Warum nicht in den Folgejahren, als er offensichtlich immer wieder mit der Polizei und Straftaten in Berührung kam? Die BILD hat dazu eine Anfrage an die zuständige Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) in Chemnitz gestellt. Die Antwort liegt wohl noch nicht vor bzw. wurde von der BILD noch nicht veröffentlicht. Der Pflichtverteidiger von Hamid A. Peter Hartmann hat aber eine Vermutung, was der Grund für mehr als zwei Jahrzehnte Duldung trotz etlicher Straftaten sein könnte: „Er besitzt einfach keinerlei Papiere.“

Schon vor der Verhandlung hatte Hamid A. verschiedene Alias-Namen und Geburtsdaten genannt. Eine Gerichtssprecherin sagte dazu:

„Mal behauptet er, er sei Waise und eine Bombe hätte seine Eltern zerfetzt. Dann hat er plötzlich sieben Geschwister und seine Eltern sind Beamte in Kabul.“

Hamid A. führt sämtliche deutsche Behörden über Jahrzehnte an der Nase herum

Ein Gutachten kam zu dem Schluss, dass es sich bei Hamid A. um einen krankhaften Lügner („Pseudologe“) handelt. Vielleicht hat der intelligenzmäßig sich am unteren Rande Befindliche auch einfach gemerkt, dass man die Deutschen belügen kann, wie man will, und es nie negative Konsequenzen für einen hat. Ja, dass einem das sogar jede Menge Vorteile einbringt, so zum Beispiel, dass man sein halbes Leben hier verbringen kann, ohne jeden Rechtsanspruch, überhaupt hier sein zu dürfen. Vielleicht hat er sich in seinem am unteren Rand entwickelten Gehirn einfach gedacht: „Mit der ersten Lüge bin ich gut durchgekommen, dann mache ich doch einfach so weiter. Denen hier kann man ja alles erzählen.“

Ob krankhaft veranlagt oder einfach bauernschlau, auf jeden Fall gelingt es dem Afghanen so, seit Jahrzehnten die deutschen Behörden an der Nase herum zu führen. Und diese sind alle zusammen dem Scheinasylanten mit seiner Intelligenz am unteren Rande offensichtlich nicht gewachsen.

Für die 82-jährige Frau und auch das missbrauchte Kind kommt eine seit 21 Jahren überfällige Abschiebung nun zu spät

Nun bestünde nach diesem Verbrechen der Vergewaltigung erneut die Gelegenheit, den Mann endlich abzuschieben. „Derzeit sitzt er weiter in Untersuchungshaft. Das ist ein äußerst günstiger Zeitpunkt für die Abschiebung, zitiert die BILD einen Strafvollzugsexperten. „Geht er erstmal in die Strafhaft, sitzt er die vier Jahre hier auch ab.“

Ob es den deutschen Behörden dieses Mal gelingen wird, den Asylanten ohne Asylanspruch abzuschieben, wird man sehen müssen. Fest steht: Für Christiane B. kommt all das mit Sicherheit zu spät. Sie wurde heimtückisch und hinterhältig angegriffen und in ihrer sexuellen Selbstbestimmung aufs Schwerste verletzt, eine 82-jährige Frau. Die deutschen Behörden waren über zwei Jahrzehnte hinweg nicht fähig zu verhindern, dass es so weit kommen konnte, wie sie auch das Kind nicht schützen konnten, welches 2016 von Hamid A. missbraucht wurde.

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