Furchtbarer Verdacht: Afghane vergewaltige womöglich zwei Kinder, Polizei ließ ihn frei

Von Jürgen Fritz, Mi. 29. Jul 2020, Titelbild: Pixabay, CC0 Public Domain,

Dieser Fall ist so unglaublich zugleich so bezeichnend, ja von symbolhafter Natur für das, was in unserem Land und der westlichen Welt abläuft, dass es einem schier den Atem verschlägt. Am 20. Juni soll ein Afghane in Dortmund ein elfjähriges Kind vergewaltigt haben. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen kurz darauf fassen. Er war auch schon wegen anderer Delikte vorbestraft und „polizeibekannt“. Nach zwölf Tagen ließen Staatsanwaltschaft und Polizei ihn jedoch frei, da sie meinten, es würde ja „keine Fluchtgefahr“ bestehen. Drei Wochen später vergewaltigte er, so der Verdacht, das nächste Kind: nach dem elfjährigen nun ein 13-jähriges Mädchen.

Elfjähriges Kind vergewaltigt, mutmaßlicher Täter geschnappt und wieder freigelassen, weil „keine Fluchtgefahr“ bestünde

Das erste der beiden schrecklichen Verbrechen ereignete sich am 20. Juni 2020. Ein zu dem Zeitpunkt noch elfjähriges Mädchen wurde in Dortmund vergewaltigt. Schon kurze Zeit nach der Tat konnte der mutmaßliche Vergewaltiger Zubyr S., ein Afghane, gefasst werden, wurde auch inhaftiert. Nach zwölf Tagen jedoch, am 3. Juli 2020, wurde er dann aber aus der Untersuchungshaft entlassen. Man machte ihm lediglich Meldeauflagen. Begründung für die Freilassung: Es bestünde bei ihm ja „keine Fluchtgefahr“. Staatsanwalt Börge Klepping (Vertreter des Pressesprechers) meinte:

„Er war vorher durch ein Betäubungsmitteldelikt, aber nicht im Zusammenhang mit Sexualdelikten in Erscheinung getreten. Er hat einen festen Wohnsitz und daher bestand kein Haftgrund der Fluchtgefahr.“

Dass eine Wiederholungsgefahr bestehen könnte, so weit dachte die zuständige Staatsanwaltschaft offensichtlich nicht. Nein, das überstieg ihren Horizont, dass ein Mann, der aus einem völlig anderen Kulturkreis stammt mit einem völlig anderen Verhältnis zu Frauen und Mädchen sowie zu Gewalt, der in Deutschland offensichtlich schon mehrfach straffällig geworden war und nun ein elfjähriges (!) Kind vergewaltigt hatte, etwas Ähnliches gleich wieder tun könnte.

Staatsanwalt und Richter hatten zunächst „noch erhebliche Zweifel“, ob die Elfjährige wirklich vergewaltigt wurde

Zwölf Tage nach seiner Festnahme fand auf Betreiben des Anwalts von Zubyr S. ein Haftprüfungstermin statt. „Da der Beschuldigte über einen festen Wohnsitz verfügte“, so der Justizsprecher, seien sich der Richter, die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger darüber einig gewesen, ihn wieder freizulassen. „Der Haftgrund der Fluchtgefahr war nicht mehr gegeben, bisher hat sich der Mann stets den Verfahren gestellt“, heißt es seitens der Dortmunder Staatsanwaltschaft. Wiederholungsgefahr wäre als weiterer Haftgrund angeblich nicht in Frage gekommen, weil der 23-Jährige bislang ja nicht wegen Sexualdelikten in Erscheinung getreten wäre, versuchte man sich zu rechtfertigen.

Nach FOCUS-Online-Recherchen hegte man bei dem Haftprüfungstermin Anfang Juli „noch erhebliche Zweifel“ an den Vorwürfen des elfjährigen Mädchens, ob es wirklich vergewaltigt worden sei. 

Das oder die beiden Kapitalverbrechen wurden auf Geheiß der Dortmunder Staatsanwaltschaft bisher nicht über eine Pressemitteilung veröffentlicht, wie sonst bei Kapitaldelikten meist üblich. Dies wäre aus Opferschutzgründen geschehen, betont Staatsanwalt Klepping. Das Schweigen habe nichts damit zu tun, dass man um eine Stigmatisierung des afghanischen Beschuldigten gefürchtet habe.

Drei Wochen nach der Freilassung wird bereits das nächste Kind vergewaltigt, nun ein 13-jähriges Mädchen

Am Montag bestätigte die Staatsanwaltschaft Dortmund bereits, dass am Freitag, dem 24. Juli, um 17.45 Uhr nun ein 13-jähriges Kind im Flur eines Hauses in der Nordstadt vergewaltigt wurde. Der mutmaßliche Täter hatte das Mädchen dorthin gelockt, dann fiel er über das Kind her.

Nach der Tat sei der Vergewaltiger geflohen. Das Mädchen ging nach Hause, vertraute sich seinen Eltern an, die dann die Polizei informierten. Gegenüber den Ermittlern konnte die 13-Jährige eine detaillierte Täter-Beschreibung abgeben. Dadurch war es möglich, dass der mutmaßliche Vergewaltiger schon in der Nacht zum Samstag, also nur wenige Stunden nach der Tat, gegen 03.30 Uhr auf offener Straße festgenommen werden konnte.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen Afghanen, bei den beiden Verbrechen um „vergleichbare Geschehen“

Bei dem Festgenommene soll es sich um einen „polizeibekannten“ und wegen Drogendelikten bereits vorbestrafte Mann handeln. „Wir ermitteln gegen ihn wegen schweren sexuellen Missbrauchs in Tateinheit mit Vergewaltigung”, so Staatsanwalt Börge Klepping. Nähere Angaben zum Tathergang wollte der Vertreter des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft Dortmund nicht machen. Der Mann sei jetzt erstmal in U-Haft, wo er vor einigen Wochen bereits war.

Gegenüber der BILD hat die Staatsanwaltschaft zugegeben, dass es sich um einen Afghane handelt, der im Juni  ebenfalls in Dortmund die Elfjährige vergewaltigt haben soll. „Es war ein vergleichbares Geschehen”, räumte Staatsanwalt Börge Klepping auf Nachfrage der BILD ein. Details wollte er zum Schutz des Kindes der ersten Tat, das inzwischen zwölf Jahre ist, nicht nennen.

Tatverdächtiger hat ein „vorläufiges Aufenthaltsrecht“

Der Afghane soll ein vorläufiges Aufenthaltsrecht haben. Er ist angeblich 23 Jahre alt, soll bereits wegen Drogendelikten vorbestraft und polizeibekannt sein. Seit wann er sich in Deutschland aufhält, wie er hierher gekommen ist, ob er einen Asylantrag gestellt hat, ob dieser wie so oft abgelehnt wurde, ob er gleichwohl jahrelang geduldet wurde, all das ist bisher nicht bekannt. Bekannt ist aber folgendes:

Laut Asylstatistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlingewurden in den Jahren 2015, 2016 insgesamt 1.222.194 Erstanträge auf Asyl gestellt. Ergebnis: 99,6 Prozent der Antragsteller hatten keinen Anspruch auf politisches Asyl nach Art. 16a GG. Von 1.000 Asylanträgen waren also 996 ohne einen Anspruch auf Asyl gestellt worden. Und selbst bei den 0,4 Prozent der Fälle, die positiv beschieden worden sind, kann man wohl davon ausgehen, dass hier eher zu großzügig als zu streng entschieden wurde.

Von 11 bis 82 ist kein Kind und keine Frau vor Vergewaltigung sicher

Vor kurzem erst berichtete JFB von dem 46-jährigen Afghanen Hamid A., dessen Asylantrag bereits 1999 (!) abgelehnt worden war und der dann im Januar 2020 die schwerhörige 82-jährige Christiane B. in Delitzsch (Nordsachsen) in einer Eisenbahnunterführung von hinten zu Boden stieß, so dass sie vornüber mit dem Gesicht auf den Asphalt aufschlug, sich dabei bereits verletzte. Dann vergewaltigte der afghanische Asylant ohne Asylanspruch die alte, wehrlose, verletzte Frau. Trotz Vorstrafe und einer weiterer Straftat wurde der 46-Jährige afghanische Scheinasylant lediglich zu vier Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Im Januar war es in Delitzsch eine 82-jährige Frau, nun sind es in Dortmund zwei Mädchen, Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren. Sie alle wurden dieses Jahr in Deutschland, in ihrem eigenen Land, in ihrer eigenen Heimat vergewaltigt, mutmaßlich beziehungsweise teilweise bereits gesichert von Afghanen, bei denen zu prüfen sein wird, ob sie überhaupt jemals in unser Land hätten einreisen dürfen.

P.S.

JFB berichtet immer wieder über diese schrecklichen, widerwärtigen Gewaltverbrechen, weil diese keine Einzelfälle darstellen, sondern Phänomene respektive Manifestationen eines allgemeinen strukturellen Geschehens sind, welches hier expliziert wurde:

Dieses Thema darf nicht den Rechtspopulisten und verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten überlassen werden, sondern muss von der Mitte der Gesellschaft aus offen und ehrlich aufgegriffen werden. Der gesellschaftliche Umdenkprozess muss von hier aus erfolgen. Dann werden die Rechtsextremisten auch wieder in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Fortsetzung: neue Erkenntnisse zu dem Fall

Lesen Sie hier, wie es dazu kommen konnte, dass Zabyr S. auf freien Fuß gesetzt wurde, was die ersten Politiker nun fordern und was wir uns nicht nur angesichts dieser schrecklichen Verbrechen an unseren Kindern fragen sollten:

Sowie die ansehnliche Kriminalakte von Zybyr S., der es schaffte, in den vier-dreiviertel Jahren, seit er in Deutschland ist, mit etlichen Straftaten in Verbindung gebracht beziehungsweise angeklagt und verurteilt zu werden:

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