Kanzlerdirektwahl: Laschet verlöre gegen jeden, auch gegen Baerbock

(Jürgen Fritz, 25.03.2021) Die SPD wird mit Olaf Scholz als Kanzlerkandidat in die Bundestagswahl gehen. CDU/CSU und die Grünen wollen ihren Kandidaten im April, Mai bestimmen. Könnten die Bürger den Kanzler direkt wählen, käme Habeck derzeit auf etwas bessere Ergebnisse als Baerbock. Bei der Union käme Söder auf doppelt so hohe Werte wie Laschet, würde Scholz, Habeck und Baerbock klar deklassieren. Laschet dagegen würde gegen jeden verlieren. Egal wen die Grünen aufbieten, Laschet wäre immer Letzter.

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CDU versuchte Leserbriefe zur Kampfabstimmung zwischen Sensburg und Merz zu verhindern

(Jürgen Fritz, 20.03.2021) Rund 480 CDU-Delegierte aus dem Hochsauerlandkreis sollen im April bei einer Versammlung in einem Sportstadion entscheiden, ob sie den amtierenden Bundestagsabgeordneten Patrick Sensburg oder Friedrich Merz als CDU-Direktkandidat für die Bundestagswahl ins Rennen schicken wollen. Nun berichtet die Westfalenpost, dass sie diese Woche ein seltsamer Brief des CDU-Kreisvorsitzenden Hochsauerland erreichte.

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Nicht mal 15 Prozent halten Laschet für den richtigen Kanzlerkandidaten der Union

(Jürgen Fritz, 16.03.2021) Vor elf Monaten stiegen CDU/CSU erstmals seit Jahren wieder auf 36 bis 38 Prozent. Nun droht die Union, wieder unter 30 Prozent zu fallen. INSA sieht sie bereits bei 29,5. Natürlich liegt das nicht ausschließlich am neuen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet, aber wie ein Retter in der Krise wirkt dieser wahrlich nicht. Nicht einmal 15 Prozent der Deutschen sehen ihn als den richtigen Kanzlerkandidaten der Union an, am ehesten noch die Anhänger der Linkspartei.

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Die Linke fällt erstmals seit über einem Jahr hinter die FDP zurück

(Jürgen Fritz, 28.02.2021) Sieben Monate vor der Bundestagswahl zeigt sich die FDP im Aufwind, steigt wieder auf fast 8 Prozent. Die Linke dagegen, die bis Mitte 2018 Werte um die 11 Prozent erreichte, fällt inzwischen unter 7,5 Prozent und liegt damit erstmals seit über einem Jahr auf dem letzten Platz der sechs Bundestagsfraktionen. Und die Union liegt erstmals seit Anfang April 2020 klar unter 35 Prozent.

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Hanau: Wer in seinem Gedenken den Namen der ermordeten Gabriele Rathen unterschlägt

(Jürgen Fritz, 19.02.2021) Heute vor einem Jahr erschoss der 43-jährige Tobias Rathjen in Hanau neun Menschen mit Migrationshintergrund, außerdem seine 72-jährige Mutter und schließlich sich selbst. Viele erinnern heute ehrenwerterweise der Ermordeten. Doch die meisten gedenken nur neun der zehn Ermordeten. Das zehnte Opfer scheint sie nicht zu interessieren, geschweige denn des Erinnerns würdig zu sein, denn Gabriele Rathjen konnte ja keinerlei „Einwanderungsgeschichte“ vorweisen.

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Kann Armin Laschet der CDU ein neues Selbstverständnis verleihen?

(Thomas Schmid, 31.01.2021) Angela Merkel hat die CDU am langen Arm verhungern lassen, das herkömmliche Selbstverständnis der Partei missachtet und die Mitglieder im Namen angeblich eiserner Notwendigkeiten von den CDU-Traditionen entfremdet. Sie hat aber kein neues Selbstverständnis geschaffen, das die CDU zu einer Art neuer Heimat machen könnte. Mit Armin Laschet könnte sich das durchaus ändern, meint Thomas Schmid.

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31 bis 32 Prozent der Deutschen sähen Gründung einer Friedrich-Merz-Partei positiv

(Jürgen Fritz, 22.01.2021) Am Samstag wählten knapp tausend Delegierte Armin Laschet online zum neuen CDU-Vorsitzenden. Nur 34 Prozent der Deutschen halten das für eine gute Wahl. Die geringste Ablehnung erfährt Laschet dabei nicht bei den Wählern der CDU, sondern bei denen drei anderer Parteien. Fast 35 Prozent der Deutschen möchten, dass Merz mehr Einfluss auf die Bundespolitik bekommt und 31 bis 32 Prozent sähen es positiv, wenn Friedrich Merz eine eigene Partei gründen würde.

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Laschet stößt bei Unionswählern auf größere Ablehnung als bei Linksparteianhängern

(Jürgen Fritz, 21.01.2021) Morgen wird rechtlich feststehen, was die knapp tausend Delegierten der CDU am Samstag online beschlossen haben, dass Armin Laschet der neue CDU-Vorsitzende ist. Nur 34 Prozent der Deutschen halten das für eine gute, 51 Prozent für keine gute Wahl. Das Überraschendste dabei: Die drei Parteien, bei deren Wähler Laschet die geringste Ablehnung erfährt, sind andere, nicht die CDU.

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Schmierentheater: Wie Laschet und diejenigen hinter ihm die Delegierten auf seine Seite zogen

(Jürgen Fritz, 18.01.2021) Seit einem Jahr war der Wunsch der Wähler und Parteimitglieder klar. Bei jeder Befragung seither sagten sowohl die zuletzt 17 Millionen Unions-Anhänger als auch die 400.000 CDU-Mitglieder eindeutig, was sie von Armin Laschet halten, wen sie als neuen CDU-Vorsitzenden haben wollen und wen auf keinen Fall. Doch die knapp tausend Delegierten entschieden vollkommen anders. Die Entscheidung für Laschet fiel schon im Februar 2020 an ganz anderer Stelle.

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Der letzte Bundestagswahltrend vor Laschet

(Jürgen Fritz, 17.01.2021) Knapp tausend Delegierte wählten gestern entgegen der Neigung von 17 Millionen Unionsanhängern und völlig entgegen dem Wunsch der 400.000 CDU-Mitglieder ausgerechnet den zum CDU-Bundesvorsitzenden, den Parteibasis und Wähler am wenigsten wollten. Interessant wird sein, wie sich dies in den kommenden Umfragen und Wahlen niederschlägt. Hier der Stand aller Befragungen, die vom 29. Dezember bis zum 14. Januar durchgeführt wurden.

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Vorstellungsrunden der Kandidaten für den CDU-Vorsitz und Ergebnis der Wahl

(Dokumentation, 16.01.2021) Auf dem ersten Digital-Parteitag der CDU entscheiden die Delegierten heute, am Samstag, über ihren künftigen Parteivorsitzenden. Um die Nachfolge der scheidenden Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer bewerben sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und der Außenpolitiker Norbert Röttgen. Hier ihre Vorstellungsreden.

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Ergebnis durchgeführter CDU-Mitgliederbefragungen: 60 bis 65 Prozent wollen Friedrich Merz

(Jürgen Fritz, 15.01.2021) Morgen fällt die Entscheidung, wer der neue CDU-Bundesvorsitzende wird, und vielleicht auch schon eine Vorentscheidung über die Unions-Kanzlerkandidatur und den kommenden Bundeskanzler. Drei Kandidaten stehen zur Auswahl: Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen. Die CDU- und CSU-Wähler tendieren klar zu Merz vor Röttgen. Und die CDU-Mitglieder? Die stimmten bei den Befragungen, die durchgeführt wurden, zu rund 64 Prozent für Friedrich Merz.

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CDU-Vorsitz: 41 Prozent der Unionswähler wollen Merz, Laschet nur 11 Prozent

(Jürgen Fritz, 14.01.2021) Der morgen beginnende CDU-Parteitag wird ein historischer solcher sein. Zum einen wird erstmals ein Parteitag einer großen deutschen Partei online durchgeführt. Zum anderen wird das endgültige Ende der Ära Merkel eingeläutet. Drittens wird der neue CDU-Vorsitzende gewählt, vielleicht auch schon viertens der kommende Unions-Kanzlerkandidat und nächste Kanzler. Zumindest aber schwingt diese Frage mit.

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K-Frage: Deutsche und Unions-Wähler sehen Spahn als ähnlich ungeeignet wie Laschet

(Jürgen Fritz, 12.01.2021) SPIEGEL und BILD berichten, dass Jens Spahn, der nach vorne zum „Team Laschet“ gehört, im Hintergrund seine eigenen Chancen sondiert auf eine Kanzlerkandidatur. Im „Team Laschet“ scheint man sich, sobald die Türen verschlossen sind, nicht so ganz einig zu sein, wer Koch und wer Kellner ist. Eine aktuelle Erhebung von Civey zeigt nun: sowohl die Deutschen insgesamt als auch die Unions-Wähler wollen weder Laschet noch Spahn, sondern zwei andere.

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In Bayern erfährt Friedrich Merz mehr Zustimmung als Röttgen und Laschet zusammen

(Jürgen Fritz, 06.01.2021) Bayern ist nur eines von 16 Bundesländern, aber mit über 13,1 Millionen Menschen das mit den zweitmeisten Bewohnern (ca. 16 Prozent von ganz Deutschland). CSU-Mitglieder dürfen natürlich nicht den CDU-Vorsitzenden wählen, gleichwohl ist es nicht uninteressant, wie die drei Anwärter auf den Parteivorsitz bei der bayerischen Bevölkerung ankommen. Und diese haben eine mehr als klare Präferenz.

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