AfD hat SPD fast eingeholt

Von Jürgen Fritz

Wir haben es kommen sehen. Der Trend setzt sich fort und die SPD fällt immer tiefer, bei INSA heute auf 17 Prozent. Ein neues Rekordtief. Aber auch CDU/CSU brechen regelrecht ein, verlieren innerhalb einer Woche drei Punkte, mithin fast jeden zehnten Wähler. Zulegen kann dagegen die AfD, die jetzt auf 15 Prozent steigt und damit nur noch zwei Punkte hinter der SPD liegt, welche mehr als 15 mal so viele Parteimitglieder und wahrscheinlich 50 mal so viel Geld zur Verfügung hat, wenn nicht 500 mal so viel.

Union und SPD fallen, AfD steigt

Der mit Abstand größte Verlierer der letzten Tage ist die Union. Diese büßt im heute veröffentlichten INSA-Meinungstrend (2.034 zwischen dem 2. und 5. Februar Befragte) gleich drei Punkte ein. Sie verliert fast jeden zehnten Wähler und fällt auf 30,5 Prozent. Dies ist einer der niedrigsten Werte, den CDU/CSU je hatten. Bei den anderen Instituten – Infratest dimap (ARD), Forschungsgruppe Wahlen (ZDF), Emnid (Bild) und Forsa (RTL/stern) steht die Union etwas höher, aber auch nur minimal, nämlich bei 31 – 33 Prozent.

Noch weiter bergab geht es für die SPD. Bei den anderen vier Umfragen der letzten Tage lag sie bei 18 bis 20 Prozent, bei INSA fällt sie jetzt auf einen neuen Tiefpunkt von 17 Prozent. Projekt U15 scheint hier weiter zu laufen und die Sozis sind voll in der Spur, schauen weder links noch rechts, sondern verfolgen stringent ihre Linie nach unten. Endziel: unter 10 Prozent. Wir sagen: machbar!

Damit liegt die AfD nur noch zwei Punkte hinter der mächtigen SPD mit über 440.000 Parteimitgliedern (gegenüber nicht mal 30.000 der AfD) und einem Parteivermögen, welches sich in völlig anderen Sphären bewegen dürfte – an der Spitze ein Sozi-Millionär, der es von den Armen nimmt und sich selbst gibt. Skrupellosigkeit schlägt Intellekt, Bildung und Charakter.

Die AfD, die bei den anderen Umfragen zuletzt zwischen 13 und 14 Punkten lag, steigt bei INSA nun auf 15 Prozent. Der Trend zeigt hier bei allen Instituten eindeutig nach oben.

Auf Platz 4 ganz klar die Grünen, die sich seit der Bundestagswahl, als sie auf 8,9 Prozent kamen, erstaunlich gut entwickeln. Sie steigen bei INSA heute von 11 auf 12,5 Prozent. Auch bei allen anderen Instituten liegen sie im zweistelligen Bereich.

Die Linkspartei hält ihren fünften Platz mit 11 Prozent vor der FDP, welche ein klein wenig näher kommt – steigt von 9 auf 10 Prozent.

INSA-Meinungstrend im Überblick

Hier die Ergebnisse im Überblick (in Klammern die Veränderungen zur Bundestagswahl am 24. September 2017):

  1. CDU/CSU: 30,5 % (– 2,4)
  2. SPD: 17 % (– 3,5)
  3. AfD: 15 % (+ 2,4)
  4. GRÜNE: 12,5 % (+ 3,6)
  5. LINKE: 11 % (+ 1,8)
  6. FDP: 10 % (– 0,7)
  7. Sonstige: 4 % (– 1,0)

2018-05-02

P.S.

Und übrigens: CDU und CSU, welche im Geld nur so schwimmen dürften (siehe die schwarzen Kassen der CDU), sind zusammen gerade noch doppelt so stark wie die AfD alleine.

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Titebild: Youtube-Screenshot

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13 Antworten auf „AfD hat SPD fast eingeholt

  1. Reinhard Wehpunkt

    Auch ich freue mich immer wieder über die unaufhaltsame Demontage dieser einstmals sehr verdienstvollen doch heute nur noch verkommenen Volksverräter-Partei.

    Das Umfrageergebnis zeigt allerdings einmal mehr, dass es trotz der immer brutaler und chaotischer werdenden Zustände in Deutschland keine Bewusstseinsveränderung in der Bevölkerung gibt: 5,4%mehr Stimmen für die roten und die grünen Kommunisten – ein erschreckendes Ergebnis!

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  2. Michael Kohlhaas

    Die SPD hat einen großen Haufen Karteileichen. Die müssten schon längst aus den Mitgliederlisten gestrichen werden, da seit Jahren und Jahrzehnten keine Beiträge mehr gezahlt werden. Mal sehen wieviele bei der Mitgliederbefragung mitmachen.

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  4. Clemens Bernhard Bartholdy

    Ich traue solchen Umfragen ja nicht weiter als ich einen Mühlstein werfen könnte.

    Bummelig 2.000 Befragte – da ist (auch bei den sogenannten „repräsentativen“ Umfragen) doch viel Zufall dabei, oder nicht? Ich meine, selbst wenn … nein, eher falls! … die Teilnehmer für diese Umfragen so ausgewählt werden, dass jedes Alter, jede Berufsgruppe (oder jede Einkommensgruppe), Männlein, Weiblein und dazwischen nach Anteil in der Bevölkerung gleich repräsentiert ist, dann wären doch immer noch von zB allen Polizeibeamten nur fünf befragt worden von knapp 200.000 Polizisten (laut schneller Googlesuche gibts wohl so viele in ganz Deutschland).

    Von den fünf Polizisten haben dann (nur mal angenommen) zwei angegeben, dass sie CD/SU wählen, einer wählt SPD, einer AfD und einer sonstige oder „keine Angabe“.

    Wird das dann hochgerechnet auf die Gesamtheit aller Polizisten (Alter und Geschlecht) lasse ich hier mal außen vor, um es nicht unnötig zu verkomplizieren) und fließt dann als Anteil der Polizisten an allen Wahlberechtigten in das Umfrageergebnis ein, oder wie läuft das?

    Das wäre dann doch schon ein erheblicher Anteil „Hoffen und Bangen“, oder verstehe ich das falsch?

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    1. Jürgen Fritz

      Das scheint mir eine Fehlinterpretation zu sein. Wenn sie bei den gut 2.000 Personen Untergruppen bilden, dann sind natürlich in den Untergruppen die Fehler viel größer als in der Gesamtgruppe (Gesetz der kleinen bzw. großen Zahlen). Diese Fehler heben sich aber mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit zum Großteil gegenseitig auf, wenn sie alle Gruppen addieren. Eine Fehlerquelle haben Sie immer und je kleiner die Gruppe desto größer die Verfälschung. Deswegen ergeben Umfragen mit weniger als 1.000 Personen kaum Sinn. Bei 2.000 werden die Fehler kleiner, bei 5.000 noch kleiner, bei 10.000 Personen sind sie nur noch minimal. Aber Umfragen mit 10.000 oder gar zigtausend Befragten wären meist viel zu teuer, zumal wenn man weiß, dass die Fehler schon bei 2.000 Personen relativ gering sind.

      Was allerdings bedacht werden muss: Jedes Institut hat eigene Formeln, wie es Korrekturfaktoren einrechnet, weil z.B. die Mann-Frau-Verteilung bei den Befragten anders war als in der Gesamtbevölkerung oder die Altersverteilung oder die Verteilung Nord-Süd, Ost-West, Land-Stadt usw. usf. Und hier sind kleine Manipulationsmöglichkeiten gegeben, die auch genutzt werden. Bei Allensbach und Forsa können Sie mit nahezu hundert Prozent Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass z.B. die AfD-Werte niemals höher angegeben werden als sie tatsächlich sind, sondern immer niedriger. Diese Manipulationen gehen aber nur begrenzt. Wenn INSA die AfD mit 15 Prozent angibt, kann Allensbach nicht 9 Prozent vortäuschen, weil dann das Renommee von Allensbach schnell völlig dahin wäre, wenn sie bei Wahlen regelmäßig völlig daneben liegen. Die Manipulationen dürften also meist im Bereich von 1 bis 2, maximal 3 Punkten liegen. Mehr fällt auf. Nimmt man dann 6, 7 oder sogar 10 Institute und berechnet wiederum den Durchschnitt, dann minimieren sich Manipulationen bspw. von Allensbach und Forsa. Übrig bleiben dann im arithmetischen Mittel vielleicht noch ein bis zwei Prozent.

      Fazit: Die Umfragewerte geben schon sehr gute Richtwerte. Man muss sie nur zu lesen wissen und die systematischen Fehler und kleinen Manipulationen mit einrechnen. Hier ganz konkret: Wenn Forsa die AfD aktuell mit 13 Prozent angibt und INSA mit 15 Prozent, dann liegt sie mit Sicherheit nicht unter 13 Prozent und höchstwahrscheinlich eher bei 15 als 13, vielleicht sogar minimal darüber (z.B. 15,5 oder 16 Prozent).

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      1. Clemens Bernhard Bartholdy

        Vielen Dank für die ausführliche und verständliche Antwort.

        Ich gebe zu, dass ich mich mit der Systematik dieser Sonntagsumfragen und ihrer Ergebnisse nie wirklich beschäftigt habe. Das werde ich jetzt aber mal nachholen, denke ich.

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  5. Öko-Theosoph

    Nicht nur die AfD ist wichtig. Sondern auch die ÖDP. Wir brauchen eine öko-konservative Politik.
    Es sollte lange Sabbatzeiten anstatt Rentenzeiten geben (denn es gibt kein biologisches Altern). Nicht-Berufstätige sollten in relativ kleinen Orten (insbesondere in Dörfern) wohnen. Berufstätige eher (aber nicht nur) in relativ großen Orten. Es ist sinnvoll, dort zu wohnen, wo man arbeitet (in Verbindung mit wirtschaftlicher Subsidiarität). Diese und weitere Maßnahmen führen dazu, dass fast alle Privatfahrzeuge (nicht Firmenfahrzeuge) überflüssig werden. Es ist sinnvoll, überflüssige Dinge (nicht-leistungsgerechte Vermögen, Kreditwesen, Werbung, Urlaubsindustrie, Luxusgüter, Rüstung usw.) abzuschaffen. Der MIPS muss gesenkt werden (moderne Verfahren erhöhen die Recyclingquote, ein Öko-Auto fährt über 3 Mio. km, ein 1-Liter-Zweisitzer-Auto spart Sprit usw.). Ein Mensch kann im kleinen und einstöckigen 3-D-Druck-Haus (Wandstärke ca. 10 cm) mit Nano-Wärmedämmung wohnen. Wenn die Menschen sich ökologisch verhalten, kommt es zu einer günstigen Erwärmung im Winter (siehe Wikipedia „Zeitreihe Lufttemperatur“, Messwerte in Dekaden). Denn das Klima ist (so wie das Leben) in der Lage, sich positiv weiterzuentwickeln. Außerdem muss man bedenken, dass vielleicht nicht immer Menschen auf der Erde geboren werden müssen, sondern sich in anderen Dimensionen entwickeln können. In der Medizin sollte u. a. die Linsermethode gegen Krampfadern (auch dicke) eingesetzt werden. Es ist wichtig, den Konsum von tierischen Produkten (und Süßigkeiten und Eis) zu reduzieren oder einzustellen. Hat man eine bestimmte Reife, kann man sich vegan ernähren oder von Urkost ernähren (oder sogar fast nahrungslos leben). Die berufliche 40-Stunden-Woche kann durch die 4-Stunden-Woche ersetzt werden (Lohnausgleich erfolgt nur zu einem kleinen Teil). Wenn die Menschen sich richtig verhalten, werden die Berufe zukünftig zunehmend und beschleunigt (!) beseitigt.

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    1. Clemens Bernhard Bartholdy

      Auch bitte nicht vergessen:

      Wenn die Menschen eine bunte Feder an ihrem Hut befestigen, werden die Astralwesen sie von ihren Dimensionssphären besser sehen. Die Transitgebühr ermäßigt sich für Kinder, Katzen mit EK I und gehbehinderte Hunde bis 1,5kg dann um bis zu 12 Prozent.

      Was unsere Gesellschaft dringend braucht, sind öko-esoterische Rezepte aus Oma Herberts Witzebuch. Da gebe ich Ihnen ganz recht!

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    2. unprogrammierter

      … und Nano ist ganz toll, gut dass Du das erwähnst, denn das passiert die Hirnblutschranke und zerstört das Gehirn, falls noch vorhanden, und wie die Schweizer nun nachwiesen, gehen Nanopartikel auch in die menschliche Zelle. Nanopartikel sie sind so klein, dass sie mitverdunsten und abgeregnet und eingeatmet werden können.
      Nano ist einfach geil.

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