Stuttgart Riots: 80-84 Prozent der Tatverdächtigen haben Migrationshintergrund

Von Jürgen Fritz, Fr. 24. Jul 2020, Titelbild: WELT-Screenshot

In der Nacht zum 21. Juni 2020 war es in Stuttgart über Stunden hinweg zu schweren Ausschreitungen gekommen, wie sie die Stadt noch nie gesehen hatte. Mehr als die halbe Nacht war die gesamte Baden-Württembergische Polizei nicht in der Lage, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Inzwischen hat die Polizei 50 Tatverdächtige eruiert und es liegt eine Statistik vor, die nicht nur das bestätigt, was JFB schon vor Wochen berichtete, sondern aufzeigt, dass es sogar noch extremer ist als es sich bereits abzeichnete.

Nie zuvor dagewesene Szenen in Stuttgart

Solche Szenen habe es in Stuttgart noch nie gegeben, sagten der Polizeipräsident von Stuttgart und sein Vize am Sonntag nach den schweren Ausschreitungen in der Nacht zuvor. Nachdem es gegen 23.30 Uhr auf Grund eines Rauschgiftdeliktes bei einem 17-Jährigen zu einer Personenkontrolle gekommen war, hatten sichsofort 100 bis 200 Personen „aus der Partyszene“ mit dem 17-Jährigen solidarisiert, griffen die Polizeibeamten sofort massiv an mit Steinen- und Flaschenwürfen. Die Gruppe der Störer am Schlossplatz wuchs dann weiter an auf 400 bis 500 Personenwelche die Beamten weiter mit Steinen und Flaschen bewarfen. Als es zu einem medizinischen Notfall kam, wurde auch der Rettungsdienst attackiert und durch tätliche Angriffe sowie Flaschenwürfe am Einsatz gehindert.

In der Folge bildeten sich etliche gewalttätige Kleingruppen, die wiederum die Einsatzkräfte angriffen und fünf Stunden lang durch die Innenstadt zogen, Geschäfte demolierten, teilweise plünderten und diverse Straftaten begingen. Die Stuttgarter Polizei musste aus ganz Baden-Württemberg Verstärkung anfordern, um nach etwa fünf Stunden die Situation endlich unter Kontrolle zu bringen. Am Ende waren 19 Polizeibeamte verletzt, einer so schwer, dass er seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. 40 Geschäfte in der Stuttgarter Innenstadt wurden angegriffen, Scheiben beschädigt oder zerstört, mindestens 9 Geschäfte wurden geplündert.

Die Warner und Faktenbenenner versus die Verharmloser und Verdränger

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft im Deutschen Beamtenbund Rainer Wendt äußerte sich zu den Ereignissen in Stuttgart wie folgt: Diese Exzesse werden es künftig vor allem in großen Metropolen geben, dann aber rasch auch in Kleinstädten. Und er wurde nur wenige Wochen später mit den Krawallen in Frankfurt in seiner Prognose bestätigt. Und Thomas Berbner vom NDR benannte am Montagabend in den tagesthemen der ARD auch die geistigen Brandstifter dieser Gewaltexzesse: die linksradikale taz, die laut der WerteUnion als linksextremistische, verfassungsfeindliche Bestrebung einzustufen sei, wie die CDU-ler und CSU-ler in einem offenen Brief an den Verfassungsschutz schrieben, und die linksradikale SPD-Vorsitzende Saskia Esken.

JFB hatte bereits Ende Juni berichtet, dass 52 Prozent der festgenommenen Stuttgart-Randalierer Nichtdeutsche seien plus weitere Personen mit Migrationshintergrund. Boris Palmer ging sogar noch ein Schritt weiter und äußerte sich dezidiert zu den Stuttgart-Riots respektive zu einem Bild, dass zuvor von einer Party dort aufgenommen wurde: „Weiße Männer kann ich kaum entdecken“. Und Thomas Mohr, der Vorsitzender der Polizeigewerkschaft in Mannheim, berichtete, was Polizisten, die in Stuttgart im Einsatz waren, ihm persönlich erzählt hatten: Die Stuttgart-Randalierer waren überwiegend Migranten.

Die Linkspopulisten, Linksradikalen und Linksextremisten im Lande versuchten natürlich wie immer, alles möglichst herunterzuspielen: Gewalt habe es doch schon immer gegeben; ach, das seien halt junge Kerle; was sei denn schon Schlimmes passiert?; es waren doch auch Deutsche dabei usw. usf. Die üblichen Phrasen und Verdrängungsmechanismen.

Zwei Drittel der Verdächtigen waren der Polizei schon vor den Ausschreitungen wegen diverser Straftaten bekannt

Doch nun liegt eine Statistik der Polizeit vor über die Verdächtigen der Krawallnacht in Stuttgart, die zeigt: Es ist noch extremer als bisher angenommen. Ermittelt werden demnach gegen 50 Personen. Mindestens 80 Prozent von diesen hätten eine Migrationsgeschichte und/oder keine deutsche Staatsangehörigkeit, wie die FAZ aktuell berichtet, die angibt, dass ihr die Statistik der Polizei vorliege.

Von den 50 Tatverdächtige seien 96 Prozent männlich, 4 Prozent weiblich und zwar in folgender Altersstruktur:

  • 15 Erwachsene: mind. 21 Jahre alt (30 Prozent)
  • 20 Heranwachsende: 18 bis 20,9 Jahre (40 Prozent)
  • 15 Jugendliche: unter 18 Jahre (30 Prozent).

Nur 34 Prozent der 50 Verdächtigen waren zuvor noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten. Zwei Drittel (66 Prozent) waren der Polizei schon vor den Ausschreitungen bekannt, sei es durch Diebstähle, Körperverletzungen oder Drogendelikte. Ein der Verdächtigen war den Ermittlungsbehörden zuvor bereits 41 Mal aufgefallen.

56 Prozent der Tatverdächtigen sind in Stuttgart gemeldet, 32 Prozent stammen aus dem Umland. Die Angereisten seien aber nicht in Gruppen, sondern als Einzelpersonen nach Stuttgart gekommen.

Unter den Tatverdächtigen sind 80 bis 84 Prozent Nichtdeutsche bzw. solche mit Migrationshintergrund

Unter den 50 Personen sind

  • nur 16 Prozent, also nicht mal jeder Sechste, deutsche Staatsangehörige, die nicht aus einer Einwanderungsfamilie stammen.
  • Bei 4 Prozent konnte die Herkunft der Eltern noch nicht abschließend geklärt werden.
  • 40 Prozent haben zwar (unter anderem oder nur) die deutsche Staatsbürgerschaft, weisen aber einen Migrationshintergrund auf.
  • Weitere 40 Prozent besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft. Die Ausländer stammen aus Portugal, Kroatien, Griechenland, Bosnien-Hercegovina, Polen, Rumänien, Lettland, Marokko, Somalia, Lettland, Nigeria, Afghanistan und dem Irak.

Bekannt sei ferner, dass einer der 50 Verdächtigen

  • ein Marokkaner ist, der 2019 einreiste und bereits ausreisepflichtig ist.
  • Außerdem gehören zu den Beschuldigten mehrere geduldete Flüchtlinge, die 2015 und 2016 nach Deutschland kamen.

Hier weitere Fakten zur Ausländer-, Asylanten- und Geduldetenkriminalität.

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