Worum es in allen JFB-Texten letztlich geht

Von Jürgen Fritz, Sa. 9. Feb  2019

Man kann Menschen nicht einfach so von heute auf morgen umprogrammieren. Dies ist ein Faktum, welches sich aus der Natur des Menschen selbst ergibt. Geht man etwas tiefer, so stellt sich die Frage, ob das überhaupt richtig ist, Menschen von außen umprogrammieren zu wollen, dergestalt das alte Programm in ihnen gelöscht und ihnen stattdessen ein neues verpasst (andressiert) wird, ja ob das dem Wesen des Mensch überhaupt gerecht wird.

Aufklärung

Was die Aufgabe von Aufklärung sein muss, die durchaus progressiv, mithin  antikonservativ ist, dies jedoch auf eine völlig andere Art als sie von den Neuen Linken (Linksfaschisten) ausgeübt wird, ist im Grunde etwas ganz anderes: Den Menschen aufzeigen und bewusst machen, wie sie programmiert worden sind, wo diese Programmierungen herkommen, wo sie falsch oder nicht gut, nicht wahrhaftig sind, mithin kritisch zu werden gegenüber ihren Programmierern, ihren Dresseuren, damit aber auch gegenüber sich selbst, gegen das Andressierte in sich, das viele ja lieb gewonnen haben, weil es ein Gefühl der Sicherheit und Orientierung vermittelt, was jeder Mensch braucht.

Freiheit

Bei dieser Aufklärung muss aber das Moment der Freiheit erhalten bleiben. Der andere muss sich letztlich selbst überzeugen. Man kann ihm nur Fakten und Argumente liefern, was er daraus macht, ist seine freie Entscheidung. Auch die Entscheidung in der Unfreiheit zu bleiben, im Status des Objektes, das von anderen geformt wurde und so bleiben will, wie es ist, ist letztlich eine freie Entscheidung für die Unfreiheit, die akzeptiert, zumindest aber toleriert (geduldet) werden muss.

Das Ideal von JFB

Das Ideal, das dahinter steht, ist jenes, Menschen Anstöße geben zu wollen, dass sie lernen, sich selbst zu programmieren, das aber nicht unkritisch sich selbst gegenüber, sondern auch auf dieser Ebene der Selbstprogrammierung, der Selbsterschaffung (das göttliche Moment in uns) kritisch zu sein und sich dabei an ethischen Kriterien zu orientieren.

Die Würde des Menschen

Das heißt, es geht darum, Menschen nicht rein als formbare Objekte zu sehen, sondern als Subjekte, die eine Formungskraft in sich tragen, Wesen also, die vom reinen Geschöpf zum Schöpfer ihrer selbst werden können, der sich in dieser inneren Selbsterschaffung an ethischen Prinzipien orientiert und sich diesen freiwillig unterwirft – der Unterwerfungsgedanke der Götterreligiönen ist also nicht völlig verkehrt – und zwar aus innerer Überzeugung, weil er sie als richtig und gut erkennt, nicht aus Zwang oder aus Angst, zum Beispiel vor gesellschaftlicher Ausgrenzung und Stigmatisierung, schon gar nicht vor Angst vor ewigen Höllenqualen primitiver Götter.

Genau dies, die Fähigkeit zum Subjekt werden zu können, das sich selbst gestalten kann, macht übrigens die Würde des Menschen aus, derer er sich entweder würdig erweist oder eben nicht.

Vom Objekt- zum Subjektmenschen

Diesem Ziel, der Aufklärung und der Anstachelung, sich selbst vom Objekt- zum Subjektmenschen zu machen, sind im Grunde alle Texte, die auf JFB erscheinen, gewidmet, seien es die, in welchen Religionskritik geübt wird, inbesondere am Christentum und dessen Abkömmling, dem Islam, oder seien es die, in welchen Ideologiekritik geübt wird am Treiben der Neuen Linken (Linksfaschisten, Totalitaristen) und ihren Abkömmlingen, Grüne etc. Vor diesem Hintergrund sind sie zu sehen und zu lesen.

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Titelbild: Pixabay, CC0 Creative Commons

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